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Die Nachrichten der ARD

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Extra wird täglich aktuell im Programm von tagesschau24 eingesetzt. Extra schließt Lücken und informiert den Zuschauer in kurzen aktuellen Filmen aus den Bereichen Politik, Wirtschaft und Gesellschaft. Extra gibt es nur bei tagesschau24.

* Jobkiller KI - welche neuen Ängste es gibt Die Chefs amerikanischer KI-Unternehmen wollen eine Entwicklungspause für Künstliche Intelligenz, aus Sicherheitsgründen. In Deutschland finden dagegen immer mehr Unternehmen Geschmack an der KI. Die Folgen sind nicht nur positiv: Freie Stellen werden nicht nachbesetzt, jüngere Jahrgänge finden schwieriger Einstiegsmöglichkeiten. Was kommt da auf uns zu?
Acteurs : Claudia Schick

Die Retter von der Sonneninsel
Sommer, Sonne, volle Strände und Hochbetrieb für den Rettungsdienst: Wenn auf der schleswig-holsteinischen Ostseeinsel Fehmarn die Urlaubssaison läuft, sind Sandrina Schröder und Hannes Kränzke im Dauereinsatz. Während ihrer Schichten müssen die beiden Notfallsanitäter jederzeit mit Alarm rechnen, auch mitten in der Nacht. Das eingespielte Team ist dann immer auf alles vorbereitet: Es kann um Leben und Tod gehen, um eine harmlose Verletzung oder die gesamte Bandbreite dazwischen. Gerade im Sommer ist der Einsatz auf der Insel eine besondere Herausforderung. Drei Rettungswagen müssen rund 13.000 Insulaner und Zehntausende Feriengäste versorgen. Wenn ein Patient ins 30 Kilometer entfernte Krankenhaus aufs Festland muss, gibt es für den Rettungswagen nur einen Weg: über die viel befahrene Fehmarnsundbrücke. Dort behindert eine Dauerbaustelle den Verkehr und sorgt bei der Fahrt für zusätzlichen Nervenkitzel. Denn bei einem Notfall zählt oft jede Minute. Ist der Landweg zu weit oder gerade kein Notarzt auf Fehmarn zur Verfügung, unterstützt Christoph 12 die Inselretter. Der Zivilschutzhubschrauber bringt den Arzt vom Festland zum Einsatzort und fliegt den Patienten nach der Erstbehandlung direkt in die passende Klinik. Notfallsanitäterin Sandrina ist auf Fehmarn aufgewachsen. Manchmal kennt sie die Menschen, die sie und ihren Kollegen Hannes um Hilfe rufen. Sie sagt: "Da ist man natürlich ein bisschen nervös und will alles besonders gut machen. Aber das wollen wir bei jedem Patienten." "Die Nordreportage" begleitet die Retter von der Sonneninsel bei ihrer Arbeit zwischen Blaulicht und Sommerhitze, bei skurrilen und dramatischen Einsätzen. Manchmal reicht die Zeit dazwischen für ein Fischbrötchen am Hafen oder einen Kaffee mit den Kollegen auf der Wache. Währenddessen sind die beiden immer abrufbereit. Denn der nächste Notruf auf Fehmarn kann jederzeit eingehen.

Die ARD-Korrespondent*innen erzählen spannende Geschichten, blicken weltweit auf den Alltag der Menschen und hinter die Kulissen: in packenden Reportagen und berührenden Porträts.

Vor Ort: Aus dem Landtag
Landespolitik 45 Minuten lang live - begreifbar und unterhaltsam

Das Wichtigste aus Politik, Wirtschaft, Kultur, Sport und Wissenschaft. Korrespondenten der ARD sorgen für schnelle und präzise News. Die Tagesschau-Ausgaben zur vollen Stunde werden teilweise mit Videotext-Untertiteln ausgestrahlt.

Das Wichtigste aus Politik, Wirtschaft, Kultur, Sport und Wissenschaft. Korrespondenten der ARD sorgen für schnelle und präzise News. Die Tagesschau-Ausgaben zur vollen Stunde werden teilweise mit Videotext-Untertiteln ausgestrahlt.
Film von Stefan Otter und Krischan Diekmeier
„Stellen Sie sich vor, Sie sind weg, es gibt Sie nicht mehr. Sie sind tot. Für wen ist das eigentlich schlimm? Für Sie selber oder für alle, die noch weiterleben?“ Diese Fragen stellt Eckart von Hirschhausen gleich zu Beginn seiner neuen Dokumentation. Ihm gelingt es mit diesem Film, dem Tabuthema Tod ein wenig den Schrecken zu nehmen, indem er das schwierige Thema mit einer gewissen Leichtigkeit angeht: Unterhaltung mit Haltung und Tiefgang. Eckart von Hirschhausen möchte herausfinden: Wie gelingt ein Leben, wenn einem die Endlichkeit bewusst ist; wenn man nur noch wenige Tage zu leben hat? Was verschiebt sich da an Prioritäten und müssen wir eigentlich Angst vor dem Sterben haben? Um darauf Antworten zu finden, verbringt Eckart von Hirschhausen zwei Tage in einem Bochumer Hospiz. Er ist dort mit Menschen zusammen, die an der Schwelle zum Tod stehen. Er spricht mit ihnen und ihren Angehörigen und sucht nach Antworten. Ehrlich einfühlsam, direkt und auf Augenhöhe. Besonders beindruckt ihn die Arbeit des Pflegepersonals und der Ärzte, die - anders als im Krankenhaus - den Tod zulassen und geradezu willkommen heißen. Die Palliativärztin Dr. Bettina Claßen sagt: „Die meisten sterben mit einem Lächeln auf dem Gesicht. Das ist kein reiner Muskelreflex. Ich glaube, dass Tod am Ende eine ganz gute Sache ist.“ Parallel zu Eckart von Hirschhausens Erfahrungen im Hospiz tragen die beiden Reporter Lisa Weitemeier und Niko Wirth den Tod mittenhinein ins pralle Leben: Was würden Sie tun, wenn Sie wüssten, dass Sie als nächstes dran sind? Die Reporter sind auf den Straßen und Plätzen Deutschlands unterwegs: Sie machen dort einen „Letzte-Hilfe-Kurs“, sie helfen einem Bestatter bei seiner Arbeit und sie treffen Trauernde. Und wer einmal in einem Sarg probeliegen möchte: kein Problem! Niko und Lisa haben einen dabei.

Das Wichtigste aus Politik, Wirtschaft, Kultur, Sport und Wissenschaft. Korrespondenten der ARD sorgen für schnelle und präzise News. Die Tagesschau-Ausgaben zur vollen Stunde werden teilweise mit Videotext-Untertiteln ausgestrahlt.

Film von Lutz Rentner und Frank Otto Sperlich
'1968' - Eigentlich rankt sich der Mythos dieser Jahreszahl um das rebellische Aufbegehren der jungen Generation in den westlichen Gesellschaften. Gegen Vietnamkrieg, Kapitalismus und überkommene Konventionen. Aber auch den Osten ließ dieses kulturelle und politische Erdbeben nicht unerschüttert. Was geschah 1968 in Ostberlin? Auch hier wurden neue Lebensmodelle diskutiert und probiert. Die ungemeine Kraft von Rock 'n' Roll, Flowerpower, Marcuse und Jim Morrison ließ sich an der Berliner Mauer nicht stoppen. Eine Kommune 1 gab es auch in Ostberlin, besser gesagt in Rahnsdorf. Wolf Biermann nahm in seiner Wohnung die berühmte Platte 'Chausseestr. 131' auf und zu diskutieren gab es auch in Ostberlin zu genüge. Über einen erstarrten Staat, über fehlende Freiheiten. Und ein frischer Wind kam vor allem auch aus Richtung Süden: Die benachbarte Tschechoslowakei erlebte ihren 'Prager Frühling', noch radikaler als im Westen war hier Veränderung zu spüren. 'Sozialismus mit menschlichem Antlitz' hieß hier die Übersetzung von 'All You Need Is Love'. Ein Traum, der im August '68 ein jähes Ende fand: Auch junge Ostberliner mussten an der militärischen Gegenoffensive Moskaus und seiner Alliierten teilnehmen. Die Herrschenden in der Hauptstadt der DDR wähnten sich nämlich schon dort, wo die (in ihren Augen verwirrten) Rebellen auf den Straßen Westberlins noch hinwollten: In einer neuen Gesellschaft mit neuen Menschen. Die Dokumentation von Lutz Rentner und Frank-Otto Sperlich dokumentiert unterhaltsam und informativ den Zeitgeist des turbulenten Jahres 1968 in Ostberlin.

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Film von Antonia Coenen mit Sabine Heinrich
„Bin ich schon in den Wechseljahren – und wenn ja, was heißt das eigentlich?“ Moderatorin Sabine Heinrich ist 49 und merkt: Da verändert sich etwas. Körperlich, emotional, hormonell. Und sie ist damit nicht allein. Neun bis elf Millionen Frauen in Deutschland befinden sich derzeit in den Wechseljahren – oft einhergehend mit Hitzewallungen, Schlafproblemen, Erschöpfung oder Konzentrationsstörungen. Trotzdem wird über die Wechseljahre noch immer nicht genug gesprochen. Das ist nicht nur für Frauen ein Problem. Eine Studie der Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin beziffert die volkswirtschaftlichen Kosten durch Wechseljahresbeschwerden auf rund 9,4 Milliarden Euro im Jahr. Und viele betroffene Frauen arbeiten in Branchen, in denen Fachkräfte dringend gebraucht werden. In der ARD Story „Die Wechseljahre: Zu heiß für Deutschland?“ fragt Sabine Heinrich nach: Warum bleiben die Bedürfnisse von Frauen in dieser Lebensphase so oft unsichtbar – im Job, in der Medizin und in der Gesellschaft generell? Obwohl zwei Drittel der Betroffenen Beschwerden haben, fehlt es vielerorts an guter Aufklärung, passender medizinischer Versorgung und echter Anerkennung. Sabine Heinrich spricht mit Frauen, die offen erzählen, was die Wechseljahre mit ihnen machen. Sie trifft Ärztinnen, Forscherinnen, Aktivistinnen, Unternehmerinnen, Polizistinnen und Politikerinnen. Außerdem reist sie nach England, wo ein neues Gesetz Arbeitgeber dazu verpflichtet, Frauen am Arbeitsplatz konkret zu unterstützen. Die ARD Story zeigt: Die Wechseljahre sind kein privates Problem von Frauen. Sie betreffen Gesundheit, Arbeit, Gleichberechtigung – und die Frage, wie ernst unsere Gesellschaft Frauen in dieser Phase nimmt.

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Das ARD-Wirtschaftsmagazin
Zahnimplantate - warum sie in Deutschland unnötig teuer sind Zahnimplantate sind ein gängiger, aber teurer Zahnersatz. Die Kosten dafür könnten viel niedriger sein, würden Zahnärzte KI, Scanner und 3D-Druck nutzen. Diese Methode spart Kassen und Patienten pro Implantat mehrere hundert Euro. Zahnärzte setzen aber weiter auf die herkömmlichen Behandlungsmethoden, offenbar um besser zu verdienen. Das zeigt auch eine "Plusminus"-Stichprobe mit Kostenvoranschlägen für die Behandlung einer Patientin aus Dresden bei mehreren Zahnärzten aus ihrer Region. Die Angebote sind fast dreimal höher als die günstigere Methode. Offenbar gibt es keinen Anreiz oder gar Zwang, auf eine kostengünstigere Behandlungsmethode umzustellen. Verpackter Wahnsinn - wie eine EU-Verordnung den Mittelstand ausbremst Die neue EU-Verpackungsverordnung sollte Abfall verringern, führt aber zu stark wachsender Bürokratie im Online-Handel. Schon beim Versand einzelner Pakete ins EU-Ausland müssen Unternehmen im jeweiligen Land Vertreter benennen und zahlreiche Auflagen erfüllen. Für kleine Händler entstehen hohe Zusatzkosten bis zu mehreren Zehntausend Euro, weshalb viele den Export aufgeben wollen. Auch Hersteller von Verpackungen sind betroffen. Ein Professor für Verpackungstechnik kritisiert, dass einfache Gestaltungselemente wie Firmenlogos zu bürokratischen Problemen werden und damit das Versprechen eines freien europäischen Binnenmarkts in Frage gestellt wird. Wirtschaftsboom in Polen - was Deutschland vom Nachbarn lernen kann Polen verzeichnet derzeit deutlich mehr wirtschaftliches Wachstum als Deutschland. Dazu tragen eine starke Nutzung digitaler Technologien, einfache Verwaltungsabläufe und niedrige Steuern insbesondere für junge Berufstätige und kleine Betriebe bei. Der Erfolg zeigt sich in aufstrebenden Unternehmen wie der großen Onlineversandplattform "Allegro" in Poznań und Europas größten Fabrik für Batterien von Elektroautos "LG Energy Solution Europe" in Wrocław. Diese Rahmenbedingungen führen dazu, dass immer mehr zuvor ausgewanderte Polen nach Hause zurückkehren. Die zentrale Frage ist, welche dieser politischen und wirtschaftlichen Ansätze sich trotz gemeinsamer Regeln in der Europäischen Union auf Deutschland übertragen lassen.
Acteurs : Anna Planken

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Die ARD-Korrespondent*innen erzählen spannende Geschichten, blicken weltweit auf den Alltag der Menschen und hinter die Kulissen: in packenden Reportagen und berührenden Porträts.

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Berichte zur Zeit
MONITOR, Markenzeichen und Reizwort zugleich, ist das zweitälteste politische Magazin im deutschen Fernsehen. Wir fragen nach, zeigen, was hinter Schlagworten steckt. Unser Ehrgeiz ist es, unbequem zu sein für die Mächtigen aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft - und uns stark zu machen für die Schwachen. Unsere Handschrift: seriöse Information, gepaart mit einer sorgfältigen Analyse. Kritischer, investigativer Journalismus wird in der Redaktion großgeschrieben. MONITOR will Hintergrund liefern, Diskussionen anstoßen, Themen setzen.
Acteurs : Achim Pollmeier

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Film von Jutta Pinzler
In Luton, einer kleinen Stadt nördlich von London, ist das Gesundheitssystem am Limit. Es fehlt an Rettungswagen, Personal und Klinikbetten. Die Notaufnahme des Krankenhauses ist völlig überlastet. Vor allem alte Patientinnen und Patienten und ihre Angehörigen sprechen von schlimmen Erlebnissen, von langen Wartezeiten und mangelhafter Versorgung. Für Entlastung soll das Frailty Team sorgen, das Gebrechlichkeitsteam. Die Medizinerin Dr. Adriana und ihr Team aus Pflegerinnen versorgen alte Menschen zu Hause, die normalerweise im Krankenhaus liegen würden, zum Beispiel nach einem Sturz. Für die Patienten und ihre Angehörigen ist das ein Segen. Denn die Versorgung in der eigenen Wohnung ist für die meisten die beste Lösung - und für das Gesundheitssystem eine echte Ersparnis. Die Rettungssanitäterin Rachel arbeitet in der Leitstelle der Luton, wo die Einsätze koordiniert werden. Ihre Aufgabe: Sie soll dafür sorgen, dass Krankenwagen nur für wirklich dringende Fälle auf den Weg geschickt werden. Denn weil auch die Hausärzte überlastet sind, wählen viele Menschen aus Verzweiflung den Notruf. Wenn die Lage nicht lebensbedrohlich ist, hilft Rachel am Telefon mit Ratschlägen oder stellt die Verbindung zum mobilen Ärzteteam her. Doch die Einsätze des Frailty Teams sind auch mit großen Herausforderungen verbunden. Dr. Adriana und ihre Kolleginnen müssen immer abwägen, ob ein Patient nicht doch in die Klinik gehört - auch, wenn da oft kein Platz ist. Zudem sind sie bei den Hausbesuchen oft mit prekären Lebensumständen konfrontiert, Luton gehört zu den ärmsten Städten Englands. Hier steht es um die Gesundheit der Menschen daher noch schlechter als im Rest des Landes.

Das Wichtigste aus Politik, Wirtschaft, Kultur, Sport und Wissenschaft. Korrespondenten der ARD sorgen für schnelle und präzise News. Die Tagesschau-Ausgaben zur vollen Stunde werden teilweise mit Videotext-Untertiteln ausgestrahlt.

Ist Schule ungerecht? Die neue PISA-Studie sagt: Ja. Schulerfolg hängt in Deutschland oft zu sehr vom Elternhaus ab. Y-History-Reporter Adrian Oeser trifft Grundschüler, die mit der frühen Trennung im Schulsystem zu kämpfen haben und besucht den PISA-Europameister Estland, wo Kinder viel länger gemeinsam lernen als in Deutschland. Reicht es fürs Gymnasium? Bei mir hieß es „Nein“. Aber warum fällt diese Entscheidung schon nach der vierten Klasse? Und warum hat sich daran seit hundert Jahren nichts geändert? Würde es helfen, wenn Kinder länger gemeinsam lernen könnten? Diese Fragen stellt sich Reporter Adrian Oeser und begibt sich auf Spurensuche. Sie beginnt in seiner alten Grundschule im südhessischen Groß-Umstadt. Dort begegnet er den Viertklässlern Phil und Tahira, denen es so geht wie ihm damals: Der Kampf um die „richtige“ Schule, mit viel Hoffnung, aber auch Zweifeln und Enttäuschung. Adrian begleitet die beiden durch den Sommer, in dem sich ihre Wege trennen. In kaum einem anderen Land werden Kinder so früh auf verschiedene Schulformen verteilt wie in Deutschland. Fast alle Bundesländer „sortieren“ nach vier Jahren Grundschule - wenn die Kinder zehn, elf Jahre alt sind. Wie die Entscheidung ausfällt, hängt stark vom Elternhaus ab. Laut Chancenmonitor des Wirtschaftsforschungsinstituts ifo gehen rund 80 Prozent der Kinder, deren Eltern Abitur haben und gut verdienen, aufs Gymnasium. Von Kindern ohne Abitur im Elternhaus und mit wenig Geld sind es nur 17 Prozent. Adrian Oeser hatte in der Grundschule einen Schnitt von 3,2. Seine Mutter setzte gegen den Rat der Schule durch, dass er trotzdem aufs Gymnasium kam. Das kann auch anders laufen: Adrian trifft den Comedian Abdelkarim, der mit einem Dreier-Schnitt auf die Hauptschule geschickt wurde. Abdelkarim zeigt ihm: Auch einer schwierigen Schulkarriere kann man durchaus etwas Komisches abgewinnen. Und: Adrian reist nach Estland, wo alle Kinder bis zur neunten Klasse gemeinsam lernen - und in PISA-Studien regelmäßig hervorragende Ergebnisse erzielen. Dabei begleitet ihn immer die Frage: Warum sortiert Deutschland so früh? Wer profitiert davon? Und warum ist bisher jeder Versuch gescheitert, daran etwas zu ändern? Der Film taucht ein in die Geschichte eines Schulsystems, das vor über 100 Jahren entstand - und in einen Schulstreit, der bis heute nicht entschieden ist.

Film von Stefan Otter und Krischan Diekmeier
„Stellen Sie sich vor, Sie sind weg, es gibt Sie nicht mehr. Sie sind tot. Für wen ist das eigentlich schlimm? Für Sie selber oder für alle, die noch weiterleben?“ Diese Fragen stellt Eckart von Hirschhausen gleich zu Beginn seiner neuen Dokumentation. Ihm gelingt es mit diesem Film, dem Tabuthema Tod ein wenig den Schrecken zu nehmen, indem er das schwierige Thema mit einer gewissen Leichtigkeit angeht: Unterhaltung mit Haltung und Tiefgang. Eckart von Hirschhausen möchte herausfinden: Wie gelingt ein Leben, wenn einem die Endlichkeit bewusst ist; wenn man nur noch wenige Tage zu leben hat? Was verschiebt sich da an Prioritäten und müssen wir eigentlich Angst vor dem Sterben haben? Um darauf Antworten zu finden, verbringt Eckart von Hirschhausen zwei Tage in einem Bochumer Hospiz. Er ist dort mit Menschen zusammen, die an der Schwelle zum Tod stehen. Er spricht mit ihnen und ihren Angehörigen und sucht nach Antworten. Ehrlich einfühlsam, direkt und auf Augenhöhe. Besonders beindruckt ihn die Arbeit des Pflegepersonals und der Ärzte, die - anders als im Krankenhaus - den Tod zulassen und geradezu willkommen heißen. Die Palliativärztin Dr. Bettina Claßen sagt: „Die meisten sterben mit einem Lächeln auf dem Gesicht. Das ist kein reiner Muskelreflex. Ich glaube, dass Tod am Ende eine ganz gute Sache ist.“ Parallel zu Eckart von Hirschhausens Erfahrungen im Hospiz tragen die beiden Reporter Lisa Weitemeier und Niko Wirth den Tod mittenhinein ins pralle Leben: Was würden Sie tun, wenn Sie wüssten, dass Sie als nächstes dran sind? Die Reporter sind auf den Straßen und Plätzen Deutschlands unterwegs: Sie machen dort einen „Letzte-Hilfe-Kurs“, sie helfen einem Bestatter bei seiner Arbeit und sie treffen Trauernde. Und wer einmal in einem Sarg probeliegen möchte: kein Problem! Niko und Lisa haben einen dabei.


Geschichten aus dem Hospiz
Ein Leben mit dem täglichen Tod vor Augen Seit 15 Jahren macht Paul Buchholz jedem Gast im Hospiz am Klinikum Südstadt Rostock die letzten Wochen oder Tage so unbeschwert wie möglich. Fast sein ganzes Leben arbeitet Ralf Löwenhagen in der Landwirtschaft. Er ist nie zum Arzt gegangen, hat nie gejammert, immer gemacht. Jetzt lebt er mit Bauchspeicheldrüsenkrebs. Bei der Gartentherapie blüht er auf. Und wenn Pfleger Paul ihn auf die Terrasse schiebt. Die Angst vor dem Hospiz nehmen Dr. Wolfgang Röhr hat 2010 das Schloss Bernstorf bei Grevensmühlen zu einem Hospiz umgebaut. Im Andenken an seine Frau, die gerade den Kampf gegen den Krebs verloren hatte. Das Schloss Bernstorf ist seit vielen Monaten das Zuhause von Carola Kumpe. Wegen einer Autoimmunkrankheit droht sie, zu ersticken. Sie genießt ihre guten Stunden an ihrem Lieblingsplatz am Schlossteich. Für Ablenkung sorgt hier auch gerade ein Drehteam. "Ich sterbe. Kommst du?" heißt der Film von Regisseur Benjamin Kramme. Ein Jahr lang hat er vorher als Praktikant im Haus gearbeitet. Mit seinem Film will er aufklären, den Menschen die Angst vor dem Hospiz nehmen. Die ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer des ASBWünschewagens wollen schwer kranken Menschen ganz besondere Tage gestalten. Ihr Gast an diesem Tag will noch einmal über die Pinguine in Hagenbecks Tierpark lachen.
Notizen aus dem Hospiz
Wie werden wir Abschied nehmen vom Leben? Wollen wir allein bleiben oder lassen wir andere daran teilhaben? Können wir Ungeklärtes noch klären und Ungesagtes doch noch aussprechen? Wenn alles gut geht, können wir zufrieden auf das gelebte Leben zurückblicken und das Loslassen fällt nicht so schwer. Das Hospiz Ludwigpark in Berlin Buch ist für Sterbende die letzte Station ihres Lebens. Während die 82-jährige Marlen Ernst ihre noch verbleibenden Wochen zufrieden verbringt, kämpft Rudi Overbeck (77) um jeden Tag seines Lebens. Petra Schwabe wacht am Bett ihrer Mutter, um ihr beim Abschied ganz nah zu sein. Der Film begleitet drei Menschen in der vielleicht intimsten Phase ihres Lebens. Die größte Herausforderung ist die Angst. Oft beobachtet Psychoonkologin Gabriela von Oettingen, dass Betroffene und Angehörige nicht ehrlich mit dem nahenden Tod umgehen. Zu groß ist die Angst vor dem bevorstehenden Verlust. Dadurch rauben sie sich die Möglichkeit, die verbleibende Zeit sinnvoll miteinander zu verbringen. Die Hospizmitarbeiterinnen unterstützen Sterbende und Angehörige bei der Bewältigung der herausfordernden Lebenslage. Aber die tagtäglichen Begegnungen mit dem Tod, gehen auch an ihnen nicht spurlos vorbei. Jeder zieht daraus Schlüsse für sein persönliches Leben.

Der große Wettlauf um unsere Zukunft
Kann KI zum neuen Wohlstandsmotor im Südwesten werden oder ist der Wettlauf gegen amerikanische und chinesische Techfirmen verloren? Eine Schlüsselrolle spielt der neu gegründete Innovationspark für künstliche Intelligenz, IPAI, in Heilbronn. Schlägt dort künftig das europäische Herz der KI? Wo liegen ihre Chancen und Risiken? Im Mittelpunkt der Doku stehen drei Menschen aus dem Südwesten mit einer Mission. Andreas Dengel vom Deutschen Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz, DFKI, in Kaiserslautern erforscht, wie Algorithmen die Gesundheitsversorgung durch Früherkennung von Krankheiten revolutionieren könnten. Rudolf Lioutikov vom KIT kämpft gegen die finanzstarke Konkurrenz der Techgiganten um den ersten funktionalen Haushaltsroboter. "Die haben Milliarden Dollar, ich sechs Doktoranden", sagt er. Der Energieverbrauch von KI ist vergleichbar mit dem Strombedarf von Schweden. Der Weltmarktführer "ebm-papst" aus Mulfingen entwickelt energieeffiziente Kühlsysteme für Rechenzentren.

Film von Jutta Pinzler
In Luton, einer kleinen Stadt nördlich von London, ist das Gesundheitssystem am Limit. Es fehlt an Rettungswagen, Personal und Klinikbetten. Die Notaufnahme des Krankenhauses ist völlig überlastet. Vor allem alte Patientinnen und Patienten und ihre Angehörigen sprechen von schlimmen Erlebnissen, von langen Wartezeiten und mangelhafter Versorgung. Für Entlastung soll das Frailty Team sorgen, das Gebrechlichkeitsteam. Die Medizinerin Dr. Adriana und ihr Team aus Pflegerinnen versorgen alte Menschen zu Hause, die normalerweise im Krankenhaus liegen würden, zum Beispiel nach einem Sturz. Für die Patienten und ihre Angehörigen ist das ein Segen. Denn die Versorgung in der eigenen Wohnung ist für die meisten die beste Lösung - und für das Gesundheitssystem eine echte Ersparnis. Die Rettungssanitäterin Rachel arbeitet in der Leitstelle der Luton, wo die Einsätze koordiniert werden. Ihre Aufgabe: Sie soll dafür sorgen, dass Krankenwagen nur für wirklich dringende Fälle auf den Weg geschickt werden. Denn weil auch die Hausärzte überlastet sind, wählen viele Menschen aus Verzweiflung den Notruf. Wenn die Lage nicht lebensbedrohlich ist, hilft Rachel am Telefon mit Ratschlägen oder stellt die Verbindung zum mobilen Ärzteteam her. Doch die Einsätze des Frailty Teams sind auch mit großen Herausforderungen verbunden. Dr. Adriana und ihre Kolleginnen müssen immer abwägen, ob ein Patient nicht doch in die Klinik gehört - auch, wenn da oft kein Platz ist. Zudem sind sie bei den Hausbesuchen oft mit prekären Lebensumständen konfrontiert, Luton gehört zu den ärmsten Städten Englands. Hier steht es um die Gesundheit der Menschen daher noch schlechter als im Rest des Landes.

Extra wird täglich aktuell im Programm von tagesschau24 eingesetzt. Extra schließt Lücken und informiert den Zuschauer in kurzen aktuellen Filmen aus den Bereichen Politik, Wirtschaft und Gesellschaft. Extra gibt es nur bei tagesschau24.

mit Wetter
Detaillierte Programminformationen sind derzeit nicht verfügbar.
Acteurs : Jessy Wellmer

Detaillierte Programminformationen sind derzeit nicht verfügbar.
Film von Stefan Otter und Krischan Diekmeier
„Stellen Sie sich vor, Sie sind weg, es gibt Sie nicht mehr. Sie sind tot. Für wen ist das eigentlich schlimm? Für Sie selber oder für alle, die noch weiterleben?“ Diese Fragen stellt Eckart von Hirschhausen gleich zu Beginn seiner neuen Dokumentation. Ihm gelingt es mit diesem Film, dem Tabuthema Tod ein wenig den Schrecken zu nehmen, indem er das schwierige Thema mit einer gewissen Leichtigkeit angeht: Unterhaltung mit Haltung und Tiefgang. Eckart von Hirschhausen möchte herausfinden: Wie gelingt ein Leben, wenn einem die Endlichkeit bewusst ist; wenn man nur noch wenige Tage zu leben hat? Was verschiebt sich da an Prioritäten und müssen wir eigentlich Angst vor dem Sterben haben? Um darauf Antworten zu finden, verbringt Eckart von Hirschhausen zwei Tage in einem Bochumer Hospiz. Er ist dort mit Menschen zusammen, die an der Schwelle zum Tod stehen. Er spricht mit ihnen und ihren Angehörigen und sucht nach Antworten. Ehrlich einfühlsam, direkt und auf Augenhöhe. Besonders beindruckt ihn die Arbeit des Pflegepersonals und der Ärzte, die - anders als im Krankenhaus - den Tod zulassen und geradezu willkommen heißen. Die Palliativärztin Dr. Bettina Claßen sagt: „Die meisten sterben mit einem Lächeln auf dem Gesicht. Das ist kein reiner Muskelreflex. Ich glaube, dass Tod am Ende eine ganz gute Sache ist.“ Parallel zu Eckart von Hirschhausens Erfahrungen im Hospiz tragen die beiden Reporter Lisa Weitemeier und Niko Wirth den Tod mittenhinein ins pralle Leben: Was würden Sie tun, wenn Sie wüssten, dass Sie als nächstes dran sind? Die Reporter sind auf den Straßen und Plätzen Deutschlands unterwegs: Sie machen dort einen „Letzte-Hilfe-Kurs“, sie helfen einem Bestatter bei seiner Arbeit und sie treffen Trauernde. Und wer einmal in einem Sarg probeliegen möchte: kein Problem! Niko und Lisa haben einen dabei.

Geschichten aus dem Hospiz
Ein Leben mit dem täglichen Tod vor Augen Seit 15 Jahren macht Paul Buchholz jedem Gast im Hospiz am Klinikum Südstadt Rostock die letzten Wochen oder Tage so unbeschwert wie möglich. Fast sein ganzes Leben arbeitet Ralf Löwenhagen in der Landwirtschaft. Er ist nie zum Arzt gegangen, hat nie gejammert, immer gemacht. Jetzt lebt er mit Bauchspeicheldrüsenkrebs. Bei der Gartentherapie blüht er auf. Und wenn Pfleger Paul ihn auf die Terrasse schiebt. Die Angst vor dem Hospiz nehmen Dr. Wolfgang Röhr hat 2010 das Schloss Bernstorf bei Grevensmühlen zu einem Hospiz umgebaut. Im Andenken an seine Frau, die gerade den Kampf gegen den Krebs verloren hatte. Das Schloss Bernstorf ist seit vielen Monaten das Zuhause von Carola Kumpe. Wegen einer Autoimmunkrankheit droht sie, zu ersticken. Sie genießt ihre guten Stunden an ihrem Lieblingsplatz am Schlossteich. Für Ablenkung sorgt hier auch gerade ein Drehteam. "Ich sterbe. Kommst du?" heißt der Film von Regisseur Benjamin Kramme. Ein Jahr lang hat er vorher als Praktikant im Haus gearbeitet. Mit seinem Film will er aufklären, den Menschen die Angst vor dem Hospiz nehmen. Die ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer des ASBWünschewagens wollen schwer kranken Menschen ganz besondere Tage gestalten. Ihr Gast an diesem Tag will noch einmal über die Pinguine in Hagenbecks Tierpark lachen.
Notizen aus dem Hospiz
Wie werden wir Abschied nehmen vom Leben? Wollen wir allein bleiben oder lassen wir andere daran teilhaben? Können wir Ungeklärtes noch klären und Ungesagtes doch noch aussprechen? Wenn alles gut geht, können wir zufrieden auf das gelebte Leben zurückblicken und das Loslassen fällt nicht so schwer. Das Hospiz Ludwigpark in Berlin Buch ist für Sterbende die letzte Station ihres Lebens. Während die 82-jährige Marlen Ernst ihre noch verbleibenden Wochen zufrieden verbringt, kämpft Rudi Overbeck (77) um jeden Tag seines Lebens. Petra Schwabe wacht am Bett ihrer Mutter, um ihr beim Abschied ganz nah zu sein. Der Film begleitet drei Menschen in der vielleicht intimsten Phase ihres Lebens. Die größte Herausforderung ist die Angst. Oft beobachtet Psychoonkologin Gabriela von Oettingen, dass Betroffene und Angehörige nicht ehrlich mit dem nahenden Tod umgehen. Zu groß ist die Angst vor dem bevorstehenden Verlust. Dadurch rauben sie sich die Möglichkeit, die verbleibende Zeit sinnvoll miteinander zu verbringen. Die Hospizmitarbeiterinnen unterstützen Sterbende und Angehörige bei der Bewältigung der herausfordernden Lebenslage. Aber die tagtäglichen Begegnungen mit dem Tod, gehen auch an ihnen nicht spurlos vorbei. Jeder zieht daraus Schlüsse für sein persönliches Leben.

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Der große Wettlauf um unsere Zukunft
Kann KI zum neuen Wohlstandsmotor im Südwesten werden oder ist der Wettlauf gegen amerikanische und chinesische Techfirmen verloren? Eine Schlüsselrolle spielt der neu gegründete Innovationspark für künstliche Intelligenz, IPAI, in Heilbronn. Schlägt dort künftig das europäische Herz der KI? Wo liegen ihre Chancen und Risiken? Im Mittelpunkt der Doku stehen drei Menschen aus dem Südwesten mit einer Mission. Andreas Dengel vom Deutschen Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz, DFKI, in Kaiserslautern erforscht, wie Algorithmen die Gesundheitsversorgung durch Früherkennung von Krankheiten revolutionieren könnten. Rudolf Lioutikov vom KIT kämpft gegen die finanzstarke Konkurrenz der Techgiganten um den ersten funktionalen Haushaltsroboter. "Die haben Milliarden Dollar, ich sechs Doktoranden", sagt er. Der Energieverbrauch von KI ist vergleichbar mit dem Strombedarf von Schweden. Der Weltmarktführer "ebm-papst" aus Mulfingen entwickelt energieeffiziente Kühlsysteme für Rechenzentren.

Extra wird täglich aktuell im Programm von tagesschau24 eingesetzt. Extra schließt Lücken und informiert den Zuschauer in kurzen aktuellen Filmen aus den Bereichen Politik, Wirtschaft und Gesellschaft. Extra gibt es nur bei tagesschau24.

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