In Australien lebt das Dromedar Humphrey zusammen mit vielen anderen Tieren auf einer Pflegefarm. Als eines Nachts sintflutartiger Regen fällt und die Deiche brechen, sendet Humphrey einen ohrenbetäubenden Schrei aus, der die Farmbesitzer in Alarmbereitschaft versetzt. In letzter Sekunde können sie die Tiere aus den Ställen holen und vor den Fluten schützen. Wollte das Dromedar bewusst einen Hilfeschrei aussenden? Oder war es einfach in Panik? Boris und Milan recherchieren auf der einzigen niederländischen Kamelfarm, während Layla im Netz nach wertvollen Hinweisen sucht und Lina und Jamey einen ziemlich lauten Hörtest machen.
Was für ein Abenteuer! In "Dein Traumjob?" checken die Protagonisten, ob ihr Traumjob auch wirklich ihr Traum ist oder vielleicht der totale Horror. Und ganz nebenbei erfahren die Zuschauer auch noch viel Wissenswertes rund um den jeweiligen Beruf. Heute: Pilotin! Angie hebt ab. Ihr Traumjob? Pilotin! Doch Angie ist noch nie geflogen. Wie wird sich ihr erster Flug anfühlen? Und will Angie danach noch immer Pilotin werden? Was war toll? Und was ging so richtig schief?
Gefährliche StuntsUnd, Action! Beim "Tigerenten Club" wird’s gefährlich: Stuntman Nikolai Mohr ist im Clubraum zu Gast und zeigt, wie beeindruckende Stunts funktionieren. Außerdem gibt er einen Einblick, wie ein echter Filmkampf entsteht. In der Spielearena treten die Frösche des Otto-Schott-Gymnasium Mainz gegen die Tigerenten der Theodor-Heuss-Realschule Offenburg an.
Das Amsterdamer Rijksmuseum ist das zweite Zuhause der zwölfjährigen Jackie, denn ihre Mutter arbeitet dort. Gerade beginnt eine Sonderausstellung mit den Porträts von Marten Soolmans und Oopjen Coppit. Doch als Jackie nach der Schließung des Museums durch die Säle läuft, steigt Oopjen quicklebendig aus dem Gemälde des berühmten Rembrandts. Da sich die junge Frau aus dem 17. Jahrhundert in der Gegenwart nicht zurechtfindet, nimmt Jackie sie heimlich mit nach Hause. Schließlich verrät Oopjen, dass sie auf der Suche nach ihrer kleinen Schwester Aeltje ist, die von einem unbekannten Maler porträtiert wurde. Am nächsten Morgen steht man im Museum vor einem Rätsel: Oopjens Rahmen ist leer. Unterdessen machen Jackie und Oopjen sich auf die Suche nach Aeltjes Porträt. Als Oopjen der Name des Malers einfällt, fühlen die beiden sich fast am Ziel. Am nächsten Tag soll das Porträt versteigert werden. Das Gemälde geht jedoch an Herbert Vos, der eigentlich mit Trödel handelt. Doch er erkennt Oopjen und wittert die Chance für einen Coup: Er will sie in seinen Laden locken, sie gefangen nehmen und ein Lösegeld kassieren, um endlich alle Wünsche seiner Mutter erfüllen zu können. Zur gleichen Zeit schmieden Jackie und Oopjen Pläne, Aeltjes Porträt aus Herberts Laden zu stehlen. Doch als Oopjen begreift, dass Jackies Mutter ihretwegen ihren Job verloren hat und Jackie Ärger mit ihrer Mutter bekommt, will Oopjen in der Nacht allein bei Herbert einbrechen. Als Oopjen aber aus dem Haus tritt, lauern Herbert und seine Mutter ihr bereits auf, überwältigen sie, verstecken sie in ihrem Lagerraum und verlangen Lösegeld vom Rijksmuseum. Jackies kleine Schwester Piek hat Oopjens Entführung jedoch beobachtet, sodass Jackie weiß, wo sie Oopjen suchen muss. Unterdessen wird Jackies Mutter wegen der Lösegeldforderung zu einer Krisensitzung ins Museum beordert. Jackie schickt Piek ihr hinterher, damit sie ihre Mutter alarmiert, und macht sich selbst auf den Weg zum Laden von Herbert Vos. Dort ist Aeltje aus ihrem Gemälde gestiegen, um Oopjens Fesseln zu lösen. Vom Lachen der Schwestern angelockt, kommt Herbert hinzu, wird aber von Jackie mit einer Bratpfanne niedergestreckt. Als die Polizei eintrifft, ist Aeltje bereits in ihr Gemälde zurückgekehrt. Herbert und seine Mutter werden verhaftet. Im Rijksmuseum wird Aeltjes Porträt gegenüber von Oopjens leerem Rahmen aufgehängt. Durch die lange Trennung von Aeltje hat Oopjen erkannt, dass sie mehr auf ihre kleine Schwester hätte achten müssen. Diesen Rat gibt sie auch Jackie. Außerdem schenkt sie ihrer neu gewonnenen Freundin ihren rechten Perlenohrring, den man auf ihrem Porträt nicht sehen kann, und steigt zurück in ihren Rahmen.
Tadeo steht vor ganz großen Herausforderungen. Während er sich ja am liebsten mit ruhigem Schachspiel beschäftigt, hat Sam große Pläne. Er möchte etwas "Cooles" unternehmen und schlägt vor, ein Baumhaus zu bauen. Widerwillig fügt Tadeo sich und findet sich im Wald beim Holzsammeln wieder. Doch dann erlebt er den Schock seines Lebens: Er glaubt, im Dickicht eine freilaufende Löwin gesehen zu haben.
Ronja freut sich auf eine Übernachtung bei Liam, da ihre Mama Dina auf Dienstreise ist. Doch Lollo und sein Shetlandpony Schneeflocke machen ihr einen Strich durch die Rechnung. Die beiden sind von zu Hause abgehauen, weil Schneeflocke nach der Trennung von Lollos Eltern verkauft werden soll. Ronja bringt es nicht übers Herz, die beiden ihrem Schicksal zu überlassen, und nimmt sie kurzerhand mit ins Forsthaus. Dafür sagt sie die Übernachtung bei Liam ab, was diesen ziemlich enttäuscht. Neugierig und etwas gekränkt macht Liam sich auf den Weg ins Forsthaus, um Ronja wenigstens zu besuchen - und staunt, als er dort Lollo und Schneeflocke entdeckt. Ein Pony mag zwar klein sein, doch selbst im Forsthaus lässt es sich nicht so einfach verstecken. Da Lollo und Schneeflocke dringend Hilfe brauchen, bietet Liam seine Unterstützung an: Aber damit fangen die Probleme erst so richtig an ...
Lach- und Sachgeschichten, heute mit Clarissa im Kuhstall, Evas-Lied vom Schwabbel-Schweinchen, Lauras spritziger Erfindung, einer Wasserrutsche auf der Farm – und natürlich mit der Maus, dem Elefanten und der Ente.Wasser-Sprühdüsen, die Kühe kühlenAn einem heißen Sommertag ist Clarissa froh über ihre Flasche mit Düse: Der Wassernebel kühlt sie richtig schön ab. Ob es so etwas wohl auch für Kühe gibt? Düsen, die ihnen im Sommer eine Abkühlung verschaffen? In einer Firma in Metzingen findet Clarissa die Antwort. Dort werden verschiedene Arten von Düsen produziert und auch neue entwickelt. Eine davon ist eine besondere Düse, die tatsächlich dazu genutzt werden soll, Kühe zu kühlen. Doch bevor die einsatzbereit ist, muss sie einige Tests bestehen.Schwabbel-SchweinchenEs ist so schön ein Schwein zu sein! Wie schön – darüber singt Eva Sauter in ihrem Gute-Laune-Song: Keine Klamotten tragen, in jede Matschpfütze springen und ohne Besteck essen – das macht vielleicht Spaß!Lauras Machgeschichte: Autospritzdüse wird QuatschkameraLaura hat ein altes Auto geschenkt bekommen – ein richtiges Schrottauto. Laura freut sich riesig darüber: Denn Fensterheber, Hupe und Scheibenwischer kann sie für zukünftige Projekte benutzen. Jetzt dreht sich aber erst einmal alles um die Spritzwasseranlage – die wird Teil einer neuen Kamera, die für viel Spaß und nasse Klamotten sorgt.Shaun das Schaf: Wasser Marsch! Ein Wasserrohrbruch sorgt bei den Schafen für große Freude: Sie genießen die Dusche und bauen sich eine Wasserrutsche. Doch dann drehen die Bauarbeiter das Wasser ab und der Spaß ist vorbei. Aber nur kurz, denn auch mit ihren Werkzeugen lässt sich prima spielen.
Die schöne Prinzessin muss ohne ihre Mutter aufwachsen. Ihr Vater liebt sie, aber seine Liebe besteht darin, sie vom wahren Leben und allen Herausforderungen fernzuhalten. Da er sich als König um die Regierungsgeschäfte kümmern muss, hat die Amme die Erziehung der Prinzessin übernommen. Oft mit sich allein, wächst diese zu einer hochmütigen und hartherzigen jungen Frau heran. Als ihr Vater sie verheiraten will, lehnt sie alle Freier ab. Sie hat nur einen Wunsch: Sie will das singende, klingende Bäumchen besitzen. Doch sie weiß nicht, dass dies nur erklingt, wenn man wirklich liebt.Der junge Prinz, der sich gleich bei der ersten Begegnung in die Prinzessin verliebt hat, will ihr den Wunsch erfüllen. Das Bäumchen aber wird von einem Waldgeist bewacht und der überlässt dem Prinzen das Bäumchen nur gegen ein Versprechen: Liebt ihn die Prinzessin nicht, gehört er ihm mit Haut und Haaren. Da das Bäumchen in Gegenwart der Prinzessin nicht singt und klingt, verliert der Prinz seine Freiheit und muss fortan für den Waldgeist arbeiten.Doch die Prinzessin gibt keine Ruhe und schickt sogar ihren Vater auf die Suche nach dem Bäumchen. Auch der König schließt mit dem Waldgeist einen Pakt: Leben gegen Leben. Und so holt sich der Waldgeist auch die Prinzessin in sein Reich. Dort begegnen sich Prinz und Prinzessin wieder. Doch von Liebe ist nichts zu spüren. Die Prinzessin ist weiterhin zickig, hochmütig, übellaunig und beleidigend. Erst als ihr der Waldgeist mit seinem Zauber einen Spiegel vor das Gesicht hält, wird ihr klar, dass Schönheit nicht alles ist und dass wahre Liebe aus dem Herzen kommt und etwas ganz Besonderes ist. Sie begreift, dass sie nur mit dem Prinzen gemeinsam den Kampf gegen den Waldgeist gewinnen kann. Doch der Waldgeist ist nicht bereit, die beiden gehen zu lassen, schließlich will er ihre Zukunft bestimmen.Haben Prinz und Prinzessin eine gemeinsame Zukunft? Kann die Prinzessin jemals jemand anderen lieben als sich selbst? Fragen, die nur das singende, klingende Bäumchen beantworten kann.
Der alte Fürst Gundolf verspricht auf Rat seines Hofmeisters Julius demjenigen seiner drei Söhne das Reich, der ihm den feinsten Teppich des Landes bringt. Er bläst drei Federn in die Luft, denen sie folgen sollen.Die beiden älteren Söhne Gerhard und Gebhard sind sich sicher, den Wettbewerb spielend zu gewinnen und ziehen gen Osten und gen Westen. Ihren jüngsten Bruder Gustav, genannt "Dummling", lachen sie aus, weil seine Feder in den Wald fliegt. Erst ist Gustav traurig. Doch dann findet er die Feder vor einer Falltür. Darunter führt eine Treppe zu einer Tür, hinter der eine Kröte, die "Itsche", wohnt. Gustav berichtet ihr von seiner schwierigen Aufgabe, und die Kröte gibt ihm, was er braucht: einen prächtigen Teppich.Seine Brüder, die in ihrem Hochmut nur billige Tücher herbeigebracht haben, müssen ihre Niederlage eingestehen. Doch sie fordern von ihrem fürstlichen Vater eine neue Aufgabe, weil dem "Dummling" für den Thron der Verstand fehle. Der Fürst willigt ein: Seine drei Söhne sollen ihm nun noch den schönsten Ring und schließlich die schönste Braut des Reiches bringen. Und wieder hilft die Kröte dem "Dummling", auch diese Aufgaben erfolgreich zu bestehen.
Geplante Themen: - Schweiz: Volksabstimmung zur Neutralität des Landes(Bericht: Stefanie Dodt)- Großbritannien: Labour Parteitag – wie der neue Premierminister Burnham sein Land gewinnen will(Bericht: Christoph Prössl)- Ukraine: Russlands Raketen zerstören gezielt die ukrainische Wirtschaft(Bericht: Marc Dugge)- Frankreich: Bilanz der Waldbrände und Ziegen als Brandschützer(Bericht: Michael Strempel)- Tschechien: 60 Jahre Jara Cimrman – nicht existent und doch ein Volksheld(Bericht: Danko Handrick)
Nicht ganz jüdisch, nicht ganz deutsch
Christian Berkel und seine Familiengeschichte
Beschreibung und Details
Als Kind umgab Christian Berkel ein Geheimnis: Erst mit acht Jahren erfuhr er, dass er jüdisch ist.Die Biografie des Schauspielers und Schriftstellers Christian Berkel ist eine Geschichte zwischen den Welten: Seine Mutter war Jüdin und floh vor den Nationalsozialisten von Berlin über Madrid nach Paris. Sie wurde in das Internierungslager Gurs in den Pyrenäen verschleppt, von wo aus sie nur knapp der Deportation nach Auschwitz entkam. Sein Vater war als Arzt beim Roten Kreuz an der Front und verbrachte lange Jahre in russischer Kriegsgefangenschaft. Aufgewachsen zwischen deutscher und französischer Kultur, zwischen Christentum und Judentum, im Berliner Nachkriegsalltag und mit einer traumatisierten Mutter, wusste Berkel lange nicht, wohin er gehörte.Auf Nachfrage sagte die Mutter, dass er „nicht ganz jüdisch“ sei, auch nicht „ganz deutsch“, aber auch nicht „ganz französisch“. „Nicht ganz bedeutete für mich als Kind: kaputt“, erinnert sich Christian Berkel. Diese frühe Erfahrung, nicht dazuzugehören, sollte ihn bis ins Erwachsenenleben begleiten. In drei autofiktionalen Romanen arbeitete Berkel seine Familiengeschichte auf – und begann mit der Recherche zur Familiengeschichte, seine jüdische Identität bewusst wahrzunehmen.Und heute? Am 5. November ist deutschlandweiter Kinostart des Films „Block 10“, in dem der Schauspieler die Hauptrolle spielt: einen jüdischen Arzt in Auschwitz. Christian Berkel engagiert sich für offene Dialoge in der Gesellschaft: Er spricht über transgenerationale Traumata, über Antisemitismus gestern und heute, über das Schweigen in deutschen Familien nach dem Holocaust. Und er erzählt davon, wie er mit Mitte Fünfzig zum ersten Mal eine Synagoge besucht hat – und weinen musste.
Antonia und Regina haben es geschafft: Ihr neu eröffnetes Hotel mit Seezugang ist ein großer Erfolg, der die beiden aber ziemlich auf Trab hält. Als Regina nach einem kleinen Schwächeanfall eine Pause einlegen muss, macht sie Urlaub - natürlich im eigenen Hotel. Während die Ruhebedürftige nur Ohren für die Komplimente des weltgewandten Aristokraten von Lauenberg hat, muss Antonia sich alleine mit Erzkonkurrent Breitwieser herumärgern. Der mit allen Wassern gewaschene Bösewicht will das Grundstück direkt hinter dem Hotel erwerben und lässt dank seiner guten Beziehungen zum Bürgermeister schon einmal die Baumaschinen anrücken. Als die vom Lärm verschreckten Hotelgäste das Weite suchen, wird es eng für Antonia und Regina, denn die beiden Frauen sind hoch verschuldet und können Einnahmeausfälle kaum verkraften. „Zwei am großen See - Angriff aufs Paradies" ist die vergnügliche Fortsetzung der Erfolgskomödie mit Uschi Glas, Ruth Drexel, Gerd Anthoff und Hans Clarin. Gedreht wurde rund um den Starnberger See, Chiemsee und Tegernsee. Regisseur Walter Bannert inszenierte die Komödie nach einem Buch von Andreas Föhr und Thomas Letocha. Das „Kleine Hotel am großen See" läuft inzwischen bestens. Die zufriedenen Gäste genießen den direkten Seezugang und lassen sich von dem liebenswürdigen Service in der heimelig eingerichteten alten Villa verwöhnen. So kommen Antonia (Uschi Glas) und Regina (Ruth Drexel) kaum noch zum Verschnaufen. Als Regina, die ja nicht mehr die Jüngste ist, nach einem Schwächeanfall vom Hausarzt eine Pause verordnet bekommt, verbringt sie den verdienten Urlaub - wo sonst? - im eigenen Hotel. Während sie dabei den Hotelservice kritisch inspiziert, macht der elegant auftretende Weltenbummler Maximilian von Lauenberg (Hans Peter Korff) ihr schöne Augen. Regina ahnt noch nicht, dass der verarmte Adlige auf der Suche nach einer guten Partie ist. Damit nicht genug, donnern direkt hinter dem Hotel plötzlich die Baumaschinen los, so dass alle Weinkaraffen aus dem Regal purzeln. Hinter der martialischen Aktion steckt einmal mehr Bartholomäus Breitwieser (Gerd Anthoff). Ihr Erzkonkurrent will Antonia und Regina die schöne Aussicht verbauen und lässt, obwohl das Nachbargrundstück ihm noch nicht gar gehört, einstweilen „Probebohrungen" durchführen. Fluchtartig verlassen die vom Lärm verschreckten Gäste das Hotel, und nun wird es eng für die beiden verschuldeten Frauen, die auf jeden Cent angewiesen sind. Um Breitwieser zu stoppen, beschließt Antonia die Flucht nach vorne: Die beiden Frauen wollen dem Konkurrenten das Grundstück vor der Nase wegkaufen. Doch dazu müssen sie einen weiteren Kredit aufnehmen. Sparkassendirektor Vorreiter (Alexander Held) kommt Antonia und Regina mit einem verräterisch großzügigen Angebot entgegen.
Jungbäuerin Anna will den Hof ihrer Eltern übernehmen und braucht dazu dringend einen Mann. Der sollte keine zwei linken Hände haben und möglichst auch noch ihr Herz erwärmen. Bauernsohn Ludwig aus der Nachbarschaft scheint der perfekte Ehe-Kandidat zu sein. Trotz anfänglicher Vorbehalte fühlt Anna sich zu dem gut aussehenden Landwirt hingezogen, auch Ludwig ist Feuer und Flamme. Die Hochzeitsglocken könnten bald läuten, gäbe es da nicht den Piloten Georg, der am Marktstand über die Gemüsekisten hinweg charmant mit Anna flirtet. Felicitas Woll bürstet als pfiffige Landwirtin alte Bauernregeln gegen den Strich. Leo Reisinger und Stephan Kampwirth verkörpern zwei ansehnliche Mannsbilder, die sich überraschend ergänzen. Anna (Felicitas Woll) ist mit Leib und Seele Bäuerin. Für Männer gab es bislang keinen Platz in ihrem Leben, doch nun wird es höchste Zeit. Vater Hans (Sepp Schauer) und Mutter Elisabeth (Petra Kelling) wollen sich zur Ruhe setzen und ihr den Hof übergeben. Die anfallende Arbeit schafft Anna aber nicht alleine, und einen Angestellten kann sie sich nicht leisten. Ein Ehemann muss her. Attraktiv, humorvoll, intelligent und fantasiebegabt, was die erotische Seite angeht, sollte der schon sein. Und vor allem: Bauer, natürlich Bio! Das Internet-Dating erweist sich bei ihrer Suche als nicht sehr hilfreich. Obendrein wollen die Eltern sie auch noch mit Ludwig (Leo Reisinger), dem Sohn eines Großbauern, verkuppeln. Wider Erwarten hat der sich zu einem feschen jungen Mann gemausert. Er hat Witz und kann als erfahrener Landwirt zupacken. Während Anna darüber nachdenkt, warum der Funke nicht überspringt, verliebt sie sich in den charmanten Georg (Stephan Kampwirth), der tagtäglich an ihrem Stand Gemüse kauft – obwohl er gar nicht kocht. Als Pilot kommt er leider nicht infrage, denn die Bäuerin gibt es nur mit Hof, den sie auch für ihren Traummann nicht aufgeben will. Anna hadert zwischen Herz und Hof, Kerl und Kühen. Plötzlich hat sie eine geniale Idee ... In dieser romantischen Komödie muss Felicitas Woll als moderne Landwirtin ihrer wahren Liebe ein Bauernopfer bringen. Stephan Kampwirth als bodenständiger Überflieger und Leo Reisinger als musikalisch begabter Landwirt machen ihr die Wahl nicht leicht. Sepp Schauer und Petra Kelling als Eltern hoffen, dass ihre Saat aufgeht. Mit seinem originellen Gastauftritt gibt Heio von Stetten dem modernen Heimatfilm nach Motiven von Utta Danella eine italienische Note. Und wenn zur Musik von Helmut Zerlett die Sau rausgelassen wird, dann bleibt kein Auge trocken.
Geplante Themen: - Das Gesundheitssystem auf dem PrüfstandGut sieben Wochen ist Carsten Linnemann nun der neue Gesundheitsminister und übernimmt große Aufgaben von seiner Vorgängerin Nina Warken, etwa die Reform des Pflege- und Krankenkassensystems. Sein Versprechen: Er will alles effizienter machen. Wie schafft er das und was macht er anders? (Autorinnen: Tina Handel, Ilanit Spinner)- Was wird aus den Volksparteien? Der Ort Haßloch in Rheinland-Pfalz ist von der Bevölkerung gesehen so durchschnittlich, dass viele Unternehmen dort jahrelang Produkte testeten, um den Geschmack der Deutschen optimal messen zu können. Doch was sagt der Durchschnitts-Deutsche heute zur Parteienlandschaft? Braucht es die Volksparteien in der Form noch? Welche Reformen und Parteien wollen die Bürger wirklich? (Autor: Philipp Jahn)- Will und kann die Linkspartei Berlin regieren? Nach dem Wahlerfolg der Linkspartei bei der Berliner Abgeordnetenhauswahl werden die Warnungen auf Bundesebene immer lauter. Antisemitismus-Vorwürfe, Kontakte zu Clan-Kriminellen, Sicherheitsbedenken und ein Abschrecken von Investoren - die möglichen Koalitionspartner, wie die Grünen und die SPD, haben Bedenken. Die ersten Ministerpräsidenten drohen mit Geldentzug und warnen vor Extremisten. Gleichzeitig punktet die Linkspartei vor allem bei jungen Wählerinnen und Wählern - was steckt dahinter? (Autorin: Sarah Beham)Gesprächsgäste: Carsten Linnemann, Bundesgesundheitsminister, CDU Luigi Pantisano, Parteivorsitzender, Die Linke
Deutschland - Griechenland · Reporter: Philipp Sohmer · Moderation: Esther Sedlaczek · Experte: Bastian Schweinsteiger · Übertragung aus Augsburgca. 23.00 · Dänemark - Wales · Zusammenfassungen von den SpielenSerbien - Niederlande · Zusammenfassungen von den SpielenNorwegen - Portugal · Zusammenfassungen von den Spielen
Tagesthemen
mit und Wetter
Sport
Caren Miosga
"Zerbricht die politische Ordnung, Herr Habeck?"
Beschreibung und Details
Die Landtagswahlen in Sachsen-Anhalt, Mecklenburg-Vorpommern und Berlin haben verdeutlicht, dass sich die politische Landschaft im Wandel befindet: Volksparteien verlieren an Bindungskraft, die Ränder erstarken. Gleichzeitig erschüttern der Krieg gegen die Ukraine, der schwelende Konflikt im Nahen Osten und ein Amerika, das sich aus Europa zurückzieht, die Weltordnung. Robert Habeck war Hauptakteur einer Koalition, die auch unter dem Druck solcher Krisen zerbrach – und blickt heute mit dem Abstand des Beobachters auf die Entwicklungen der vergangenen Jahre. Welche Fehler haben das Vertrauen in die politische Mitte beschädigt? Und wie lässt sich Vertrauen in die Handlungsfähigkeit von Politik zurückgewinnen? Gast:Robert Habeck (Vizekanzler und Bundeswirtschaftsminister a.D., Bündnis 90/Die Grünen, Senior Analyst am Danish Institute for International Studies)
ttt - titel thesen temperamente
Moderation: Thilo Jahn
Beschreibung und Details
Geplante Themen: - Überleben wir die Superintelligenz? Ein Weckruf aus dem Silicon ValleySind wir gerade dabei, die Büchse der Pandora zu öffnen? Die KI wird besser und besser, entwickelt sich immer weiter und könnte irgendwann in nicht allzu ferner Zukunft zur Superintelligenz werden, also zu einer KI, die den Menschen in praktisch allen geistigen Fähigkeiten deutlich übertrifft. Um ihn dann vielleicht irgendwann umzubringen, wie viele gerade warnen. Genau darum geht es auch in dem Buch von Eliezer Yudkowsky und Nate Soares, beide Experten des Machine Intelligence Research Institute (MIRI): „If Anyone Builds It, Everyone Dies. Warum eine superintelligente KI uns alle vernichten würde“ (Droemer). Sie warnen darin eindringlich: eine unkontrollierte künstliche Superintelligenz werde menschliche Werte nicht teilen. Und eben nicht nur das. Sie werde uns Menschen irgendwann auch schlicht nicht mehr benötigen. Mit diesem Weckruf sind Yudkowsky und Soares inzwischen nicht mehr allein: Mitte September veröffentlichte Anthropic-Chef Dario Amodei seinen Weckruf „We Must Pace the Frontier“, in dem er eindringlich darauf hinwies, dass die KI-Entwicklung inzwischen so schnell voranschreite, dass Sicherheitsmaßnahmen möglicherweise nicht mehr hinterherkommen könnten. Mehrere andere KI-Forscher warnen inzwischen, dass eine Superintelligenz noch in diesem Jahrzehnt entstehen und im Extremfall die Menschheit auslöschen könnte. „ttt“ hat mit Nate Soares in Berkeley über die Superintelligenz und die von ihr ausgehenden Gefahren gesprochen.- Quo vadis, Deutschland? Kulturschaffende zur gesellschaftlichen Situation in Deutschland nach den WahlenGerade sind drei Wahlen in Deutschland gewesen mit teilweise sehr unterschiedlichen Ergebnissen: Mit 4,9 Prozent hat es die CDU nicht in den Landtag in Mecklenburg-Vorpommern geschafft. Die AfD ist sowohl dort wie auch in Sachsen-Anhalt die stärkste Kraft, in Berlin dagegen DIE LINKE. Regierungsbildungen werden immer schwieriger, Deutschland wirkt immer gespaltener. Aber stimmt das? Was sind gerade die Ängste und Hoffnungen hierzulande? Quo vadis, Deutschland? Diese Fragen hat „ttt“ vier Kulturschaffenden gestellt: Autorin Anne Rabe, Journalistin Yasmine M’Barek, Autor Max Czollek und Soziologe Nils C. Kumkar.- Furchtloser Kampf und persönliche Opfer: Autobiografie der Friedensnobelpreisträgerin Narges MohammadiDer Titel ihrer Autobiografie steht für sich: "Eine Frau hört niemals auf zu kämpfen". Tatsächlich kämpft Narges Mohammadi unermüdlich für politischen Wandel im Iran, Gleichberechtigung, Frauenrechte und die Rechte eines ganzen Volkes - mit aller Konsequenz. Und die bedeutet in ihrem Fall Repression, Haft und Folter. Für ihren Einsatz wurde sie 2023 mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnet. Den Preis haben ihre Kinder entgegengenommen, während sie selbst wieder im berüchtigten Ewin-Gefängnis in Teheran eine langjährige Haftstrafe verbüßte. Teile ihrer Autobiografie hat sie eben dort verfasst und rausgeschmuggelt. Sie erzählt von den schlimmen Haftbedingungen, der Isolationshaft, den Erniedrigungen - und dem starken Zusammenhalt von Frauen in der Gefangenschaft. Sie beschreibt die Herausforderung, gleichzeitig Aktivistin und Mutter zu sein, blickt zurück auf Kindheit und Jugend, ihren Weg in den Widerstand. Das Buch ist so persönlich wie aufrüttelnd. Und auch im Gespräch mit „ttt“ zeigt sich Narges Mohammadi entschlossen, ihren Kampf nicht aufzugeben. - „Alte Liebe“: der neue Film von Andreas DresenSeit seiner Pensionierung meckert Harry nur noch rum. Trinkt Bier, verzieht sich in den Garten. Lore klammert sich an ihren Job als Bibliothekarin, träumt von Aufbruch und fragt sich: War das schon alles? „Alte Liebe“ heißt der neue Film von Regisseur Andreas Dresen über eine Ehe, die nach 40 Jahren ins Wanken gerät. Eine Adaption des gleichnamigen Bestsellers von Elke Heidenreich. Dagmar Manzel und Joachim Król spielen sehr berührend ein Paar, das sich verloren hat und nochmal neu begegnet. Liebe im Alter war schon mehrfach Thema für Andreas Dresen, den Meister des realistischen, tragikomischen Kinos. „ttt“ hat ihn getroffen. (Filmstart „Alte Liebe“: 8. Oktober)- Späte Würdigung: jüdische Kunstsammlerinnen in DeutschlandSie haben aus Leidenschaft gesammelt, der modernen Kunst in Deutschland mit zum Durchbruch verholfen – und sind heute oft namentlich nicht mehr bekannt: jüdische Kunstsammlerinnen. Nach der nationalsozialistischen Machtübernahme wurden sie und ihre Angehörigen verfolgt, ins Exil getrieben oder ermordet. Die Kunstsammlungen wurden unter Wert verkauft, enteignet, zerschlagen. Leid und Unrecht halten bis heute an: die Aufarbeitung dieses Teils deutscher Geschichte verläuft noch immer schleppend, auch von staatlicher Seite. Eine Ausstellung in Hamburg erinnert jetzt an die vergessenen Pioniere der Moderne: „Von Monet bis Picasso. Jüdische Kunstsammler:innen in Deutschland“ (Bucerius Kunst Forum, bis 29. März 2027). Im Mittelpunkt der Schau stehen beispielhaft 15 Familien, Paare und Einzelpersonen, deren Lebensgeschichten erzählt und Sammlungen rekonstruiert werden. Oft werden die Gemälde zum ersten Mal wieder in Deutschland gezeigt. „ttt“ über eine späte Würdigung.
Eine Frau mit berauschenden Talenten
KinoFestival im Ersten · (La Daronne)
Film · 2020 · Belgique, France
Beschreibung und Details
Isabelle Huppert spielt in „Eine Frau mit berauschenden Talenten“ eine ungewöhnliche Titelheldin: Die unbescholtene Dolmetscherin Patience Portefeux avanciert zur glamourösen Drogenpatin und treibt mit ihren nichtsahnenden Ermittlerkollegen ein doppeltes Spiel, das ihre bürgerliche Existenz aus der Bahn zu werfen droht. Die französische Starschauspielerin brilliert als selbstbewusste Mittfünfzigerin mit einem ebenso romantischen wie anarchischen Faible für das Verbotene. Jean-Paul Salomé nutzt die raffinierte Kriminalkomödie für eine Hommage an seine famose Hauptdarstellerin. Mit subtilem Humor und starken Frauencharakteren nimmt die Romanverfilmung gängige Rollenbilder zum Ausgangspunkt für eine unkonventionelle Gaunergeschichte. Die Dolmetscherin Patience Portefeux (Isabelle Huppert) lebt mit ständigen Geldsorgen. Die Heimkosten für ihre Mutter (Liliane Rovère) lasten auf ihr und der Job beim Pariser Drogendezernat ist miserabel bezahlt. Als Patience ein Telefonat zwischen arabischsprachigen Dealern übersetzt, erkennt sie Afid (Yasin Houicha), den Sohn der liebevollen Pflegerin ihrer Mutter. Aus Solidarität warnt sie Khadidja (Farida Ouchani) und sorgt dafür, dass der Drogenkurier seine Haschisch-Lieferung vor dem Zugriff der Fahnder verschwinden lässt. Einmal vom rechten Weg abgekommen, geht Patience nun aufs Ganze. Sie macht das versteckte Marihuana mit Hilfe des pensionierten Drogenspürhunds DNA ausfindig und steigt mit der geklauten Ware ins Geschäft ein. Mit Designer-Hijab und knallhartem Verhandlungsgeschick schlüpft die promovierte Arabistin in die Rolle einer maghrebinischen Drogenpatin, die das Pariser Drogenmillieu gehörig aufmischt. Ihr Doppelleben als „Madame Hasch“ ist fast perfekt - wäre da nicht ihr Geliebter Philippe (Hippolyte Girardot), der ausgerechnet Chefermittler des Drogendezernats ist. Ein Katz-und-Maus-Spiel beginnt, bei dem ihr nicht nur die Polizei dicht auf den Fersen ist. Auch die eigentlichen Besitzer des Stoffs möchten die Unbekannte ausfindig machen. Je brenzliger ihre Lage wird, umso mehr setzt Patience auf ihre dreiste Raffinesse.
Jungbäuerin Anna will den Hof ihrer Eltern übernehmen und braucht dazu dringend einen Mann. Der sollte keine zwei linken Hände haben und möglichst auch noch ihr Herz erwärmen. Bauernsohn Ludwig aus der Nachbarschaft scheint der perfekte Ehe-Kandidat zu sein. Trotz anfänglicher Vorbehalte fühlt Anna sich zu dem gut aussehenden Landwirt hingezogen, auch Ludwig ist Feuer und Flamme. Die Hochzeitsglocken könnten bald läuten, gäbe es da nicht den Piloten Georg, der am Marktstand über die Gemüsekisten hinweg charmant mit Anna flirtet. Felicitas Woll bürstet als pfiffige Landwirtin alte Bauernregeln gegen den Strich. Leo Reisinger und Stephan Kampwirth verkörpern zwei ansehnliche Mannsbilder, die sich überraschend ergänzen. Anna (Felicitas Woll) ist mit Leib und Seele Bäuerin. Für Männer gab es bislang keinen Platz in ihrem Leben, doch nun wird es höchste Zeit. Vater Hans (Sepp Schauer) und Mutter Elisabeth (Petra Kelling) wollen sich zur Ruhe setzen und ihr den Hof übergeben. Die anfallende Arbeit schafft Anna aber nicht alleine, und einen Angestellten kann sie sich nicht leisten. Ein Ehemann muss her. Attraktiv, humorvoll, intelligent und fantasiebegabt, was die erotische Seite angeht, sollte der schon sein. Und vor allem: Bauer, natürlich Bio! Das Internet-Dating erweist sich bei ihrer Suche als nicht sehr hilfreich. Obendrein wollen die Eltern sie auch noch mit Ludwig (Leo Reisinger), dem Sohn eines Großbauern, verkuppeln. Wider Erwarten hat der sich zu einem feschen jungen Mann gemausert. Er hat Witz und kann als erfahrener Landwirt zupacken. Während Anna darüber nachdenkt, warum der Funke nicht überspringt, verliebt sie sich in den charmanten Georg (Stephan Kampwirth), der tagtäglich an ihrem Stand Gemüse kauft – obwohl er gar nicht kocht. Als Pilot kommt er leider nicht infrage, denn die Bäuerin gibt es nur mit Hof, den sie auch für ihren Traummann nicht aufgeben will. Anna hadert zwischen Herz und Hof, Kerl und Kühen. Plötzlich hat sie eine geniale Idee ... In dieser romantischen Komödie muss Felicitas Woll als moderne Landwirtin ihrer wahren Liebe ein Bauernopfer bringen. Stephan Kampwirth als bodenständiger Überflieger und Leo Reisinger als musikalisch begabter Landwirt machen ihr die Wahl nicht leicht. Sepp Schauer und Petra Kelling als Eltern hoffen, dass ihre Saat aufgeht. Mit seinem originellen Gastauftritt gibt Heio von Stetten dem modernen Heimatfilm nach Motiven von Utta Danella eine italienische Note. Und wenn zur Musik von Helmut Zerlett die Sau rausgelassen wird, dann bleibt kein Auge trocken.