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Mittwoch, 28. Oktober 2026 ca. 05:30 Uhr: Aktuelles aus dem ZDF-Morgenmagazin


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Tierwelt im russisch-finnischen Grenzgebiet
Vielfraße, auch Bärenmarder genannt, sind wie gemacht für ein Leben in den extremen Regionen des russisch-finnischen Grenzgebiets. Dieser Film gibt erstmals Einblicke in diese kalte, karge und mysteriöse Welt und zeigt wie Freya, eine 3-jährige Vielfraß-Mutter, gegen alle Widrigkeiten versucht, ihren Jungen durch das erste Lebensjahr zu bringen. Sendehinweis: 01.10.2026, 18:30 Uhr, 27.10.2026, 20:15 Uhr, 28.10.2026, 00:45 Uhr und 18:30 Uhr
Eine Katze in Not
Über einen Zeitraum von drei Jahren versucht Wildbiologe und Naturfilmer Ben Masters mit Hilfe spezieller Kamerafallen das Verhalten der scheuen Katzen auf ihren Streifzügen durch das dichte Unterholz des texanischen Buschlandes zu dokumentieren. Ben trifft sich mit Experten, die seit Jahrzehnten den Ozelot wissenschaftlich erforschen und mit Artenschutzprojekten versuchen, die texanischen Bestände zu erhalten. Doch nicht nur Wissenschaftler und Mitarbeiter des U.S. Fish and Wildlife Service arbeiten daran, die bedrohte Katzenart zu retten. Um die schwindenden Ozelot-Bestände aufzufrischen, denken Naturschützer ebenso wie Farmer die Möglichkeit der Wiederansiedlung von Tieren an, die aus Regionen mit stabilen oder sogar wachsenden Ozelot-Populationen stammen. Ben Masters geht dieser Option nach und besucht Wildbiologen in Tamaulipas in Mexiko.

tagesschau mit Gebärdensprache
Die Nachrichten der ARD
Die Varusschlacht
In der Varusschlacht gelang es germanischen Stämmen, die römischen Legionen vernichtend zu schlagen ein Wendepunkt in der Geschichte, die Römer zogen sich in der Folge zurück. "Terra X" hält die Zeit an, um diesen einschneidenden Moment der Geschichte genauer zu betrachten. Wie konnte es zu der Niederlage kommen, und wer waren die Protagonisten dieser Schlacht? Im Jahr 7 nach Christus übernahm Publius Quinctilius Varus als Statthalter Roms den Oberbefehl am Rhein. Er sollte die Provinz Gallien vor den "Barbaren" schützen und die germanischen Siedlungsgebiete rechts des Rheines zu einer römischen Provinz ausbauen. Mit einer List lockten die Germanen unter Arminius die Truppen der Römer in einen Hinterhalt und schlugen sie vernichtend. Die Schlacht wird in der deutschen Geschichte später mythisch verklärt. "Varus, Varus, gib mir meine Legionen zurück!", soll der römische Kaiser Augustus gerufen haben, als er erfuhr, dass mehr als 15.000 römische Soldaten von den Germanen niedergemetzelt worden waren. Die Römer waren schockiert: Sie hatten mit keinem ernsthaften Widerstand mehr in Germanien gerechnet. Bis heute gilt die Varusschlacht auch bekannt als Hermannschlacht oder Schlacht im Teutoburger Wald als wichtige kriegerische Auseinandersetzung der Antike. Protagonisten des Films sind zum einen der römische Feldherr Publius Quinctilius Varus und sein Gegenspieler, der Cherusker Arminius. Hat Varus entscheidende Fehler gemacht, und warum wurde Arminius zum Verräter? Beleuchtet werden auch andere Menschen, die namentlich nicht bekannt, aber für die Geschichte entscheidend sind. Lucius steht beispielhaft für die Soldaten der Varusarmee. Wie erlebt er die Kämpfe in Germanien, fern seiner Heimat? Randolf steht für einen jungen Kämpfer aus dem Stamm der Cherusker, deren Lebensweise beleuchtet wird. Aus den römischen Schriftquellen geht hervor, dass bei den Germanen Priesterinnen eine Rolle gespielt haben sie erhalten als Urda eine Rolle in der Dokumentation. Expertinnen und Experten wie der Historiker Prof. Dr. Matthias Wemhoff und die Archäologin Dr. Bettina Tremmel helfen bei der Spurensuche, um die Rätsel der Schlacht zu lösen. Bei der Frage, wo die Varusschlacht genau stattgefunden hat, haben Forschende in Kalkriese überraschende Entdeckungen gemacht. Vielleicht beweisen "metallurgische Fingerabdrücke" in naher Zukunft, ob die Schlacht tatsächlich dort stattgefunden hat.
Kolumbus erreicht Amerika
Am 12. Oktober 1492 betrat Christoph Kolumbus auf der kleinen Karibikinsel Guanahani die Neue Welt. "Terra X" hält die Zeit an, um diesen Augenblick genauer zu betrachten. Kannte Kolumbus den Weg schon, bevor er losfuhr? Wer waren die Männer, die ihn begleitet haben? Vieles auf dieser Reise ging schief. Dass sie dann doch gelang, hatte für die Einheimischen schwere Konsequenzen. Der Moment, an dem Kolumbus Amerika betrat, war der Dreh- und Angelpunkt der Geschichte. Wer war Christoph Kolumbus und wie berechnete er den Weg? Heute weiß man: Der Seefahrer fuhr nicht ins Ungewisse, er hatte jahrelang recherchiert und Reiseberichte anderer genutzt, bevor er aufbrach. Was für ein Schiff war sein Flaggschiff, die "Santa Maria", und wie überstanden die Seeleute die wochenlange Überfahrt trotz Bohrwürmern und der Ungewissheit, ob sie jemals zurückkehren würden? Eigentlich war Kolumbus auf der Suche nach einem Seeweg nach Indien, damals das Land des Goldes und der Gewürze. Nachdem lange Zeit seine Idee von niemandem unterstützt worden war, setzte sich das spanische Königshaus schließlich für seine Pläne ein und stellte Kolumbus drei Schiffe und Mannschaften zur Verfügung. Leicht war es nicht, eine Mannschaft für die Flotte zusammenzubekommen. Eine Fahrt mit ungewissem Ausgang war den Matrosen nicht geheuer. Einige seiner Weggefährten sind bekannt: Juan de la Cosa war Kapitän und Eigentümer der Santa Maria und ein erfahrener Kartograf. Luis de Torres war Übersetzer und sollte in der Ferne die Verhandlungen führen. Pedro Alonso Niño stand am Steuerruder. Die Reise wurde für ihn zum Startschuss für eine eigene Karriere als Expeditionsleiter. Am 3. August 1492 stach Kolumbus in See und ging am 12. Oktober auf den Bahamas an Land. Die Reise hatte viel länger gedauert als geplant, Kolumbus hatte sich verrechnet. Fast wäre es an Bord zur Meuterei gekommen. Auf Haiti gründet er wenig später eine spanische Siedlung. Archäologische Ausgrabungen haben in der haitianischen Stadt En Bas Saline Spuren davon zutage befördert. Kolumbus kehrte schließlich mit exotischen Mitbringseln an den spanischen Hof zurück: Papageien, Pflanzen, Goldstaub und entführte Tainos. Die versprochenen Kisten voller Gold und Gewürze brachte er nicht mit. Die Eroberung und Unterwerfung des Kontinents erfolgten später mit fatalen Folgen für die einheimische Bevölkerung. 1492 gilt als Epochenwende und Beginn einer neuen Zeit. Kolumbus selbst hat die Bedeutung seiner Reise nie begriffen.

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Mittwoch, 28. Oktober 2026 ca. 23:00 Uhr: Aktuelles

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Die Varusschlacht
In der Varusschlacht gelang es germanischen Stämmen, die römischen Legionen vernichtend zu schlagen ein Wendepunkt in der Geschichte, die Römer zogen sich in der Folge zurück. "Terra X" hält die Zeit an, um diesen einschneidenden Moment der Geschichte genauer zu betrachten. Wie konnte es zu der Niederlage kommen, und wer waren die Protagonisten dieser Schlacht? Im Jahr 7 nach Christus übernahm Publius Quinctilius Varus als Statthalter Roms den Oberbefehl am Rhein. Er sollte die Provinz Gallien vor den "Barbaren" schützen und die germanischen Siedlungsgebiete rechts des Rheines zu einer römischen Provinz ausbauen. Mit einer List lockten die Germanen unter Arminius die Truppen der Römer in einen Hinterhalt und schlugen sie vernichtend. Die Schlacht wird in der deutschen Geschichte später mythisch verklärt. "Varus, Varus, gib mir meine Legionen zurück!", soll der römische Kaiser Augustus gerufen haben, als er erfuhr, dass mehr als 15.000 römische Soldaten von den Germanen niedergemetzelt worden waren. Die Römer waren schockiert: Sie hatten mit keinem ernsthaften Widerstand mehr in Germanien gerechnet. Bis heute gilt die Varusschlacht auch bekannt als Hermannschlacht oder Schlacht im Teutoburger Wald als wichtige kriegerische Auseinandersetzung der Antike. Protagonisten des Films sind zum einen der römische Feldherr Publius Quinctilius Varus und sein Gegenspieler, der Cherusker Arminius. Hat Varus entscheidende Fehler gemacht, und warum wurde Arminius zum Verräter? Beleuchtet werden auch andere Menschen, die namentlich nicht bekannt, aber für die Geschichte entscheidend sind. Lucius steht beispielhaft für die Soldaten der Varusarmee. Wie erlebt er die Kämpfe in Germanien, fern seiner Heimat? Randolf steht für einen jungen Kämpfer aus dem Stamm der Cherusker, deren Lebensweise beleuchtet wird. Aus den römischen Schriftquellen geht hervor, dass bei den Germanen Priesterinnen eine Rolle gespielt haben sie erhalten als Urda eine Rolle in der Dokumentation. Expertinnen und Experten wie der Historiker Prof. Dr. Matthias Wemhoff und die Archäologin Dr. Bettina Tremmel helfen bei der Spurensuche, um die Rätsel der Schlacht zu lösen. Bei der Frage, wo die Varusschlacht genau stattgefunden hat, haben Forschende in Kalkriese überraschende Entdeckungen gemacht. Vielleicht beweisen "metallurgische Fingerabdrücke" in naher Zukunft, ob die Schlacht tatsächlich dort stattgefunden hat.
Kolumbus erreicht Amerika
Am 12. Oktober 1492 betrat Christoph Kolumbus auf der kleinen Karibikinsel Guanahani die Neue Welt. "Terra X" hält die Zeit an, um diesen Augenblick genauer zu betrachten. Kannte Kolumbus den Weg schon, bevor er losfuhr? Wer waren die Männer, die ihn begleitet haben? Vieles auf dieser Reise ging schief. Dass sie dann doch gelang, hatte für die Einheimischen schwere Konsequenzen. Der Moment, an dem Kolumbus Amerika betrat, war der Dreh- und Angelpunkt der Geschichte. Wer war Christoph Kolumbus und wie berechnete er den Weg? Heute weiß man: Der Seefahrer fuhr nicht ins Ungewisse, er hatte jahrelang recherchiert und Reiseberichte anderer genutzt, bevor er aufbrach. Was für ein Schiff war sein Flaggschiff, die "Santa Maria", und wie überstanden die Seeleute die wochenlange Überfahrt trotz Bohrwürmern und der Ungewissheit, ob sie jemals zurückkehren würden? Eigentlich war Kolumbus auf der Suche nach einem Seeweg nach Indien, damals das Land des Goldes und der Gewürze. Nachdem lange Zeit seine Idee von niemandem unterstützt worden war, setzte sich das spanische Königshaus schließlich für seine Pläne ein und stellte Kolumbus drei Schiffe und Mannschaften zur Verfügung. Leicht war es nicht, eine Mannschaft für die Flotte zusammenzubekommen. Eine Fahrt mit ungewissem Ausgang war den Matrosen nicht geheuer. Einige seiner Weggefährten sind bekannt: Juan de la Cosa war Kapitän und Eigentümer der Santa Maria und ein erfahrener Kartograf. Luis de Torres war Übersetzer und sollte in der Ferne die Verhandlungen führen. Pedro Alonso Niño stand am Steuerruder. Die Reise wurde für ihn zum Startschuss für eine eigene Karriere als Expeditionsleiter. Am 3. August 1492 stach Kolumbus in See und ging am 12. Oktober auf den Bahamas an Land. Die Reise hatte viel länger gedauert als geplant, Kolumbus hatte sich verrechnet. Fast wäre es an Bord zur Meuterei gekommen. Auf Haiti gründet er wenig später eine spanische Siedlung. Archäologische Ausgrabungen haben in der haitianischen Stadt En Bas Saline Spuren davon zutage befördert. Kolumbus kehrte schließlich mit exotischen Mitbringseln an den spanischen Hof zurück: Papageien, Pflanzen, Goldstaub und entführte Tainos. Die versprochenen Kisten voller Gold und Gewürze brachte er nicht mit. Die Eroberung und Unterwerfung des Kontinents erfolgten später mit fatalen Folgen für die einheimische Bevölkerung. 1492 gilt als Epochenwende und Beginn einer neuen Zeit. Kolumbus selbst hat die Bedeutung seiner Reise nie begriffen.
Wunderwerke der Architektur
Die Pilgerstadt Lourdes liegt in den französischen Pyrenäen, nahe der spanischen Grenze. Mehr als 3,5 Millionen Menschen aus aller Welt besuchen jährlich die Wallfahrtskirche Notre-Dame de Lourdes. 1858 erschien die Jungfrau Maria der 14jährigen Bernadette Soubirous 18 Mal in der Grotte von Massabielle nahe Lourdes. Nachdem die katholische Kirche den Ort als Pilgerstätte anerkannt hatte, wurde dort einer der größten christlichen Komplexe errichtet. Auf dem Areal befinden sich unter anderem vier religiöse Gebäude: die Basilika der Unbefleckten Empfängnis aus dem Jahr 1866, die Rosenkranzbasilika von 1881, die Basilika des Heiligen Pius X. von 1956 und die Kirche der Heiligen Bernadette aus dem Jahr 1986.
Wunderwerke der Architektur
Der französische Kaiser Napoleon I. gilt als großer Feldherr und Erneuerer der Gesetzgebung. Dass er den Anstoß zur Errichtung wichtiger Gebäude gab, ist weniger geläufig. So haben ihm die Einwohner von Paris neben dem Arc de Triomphe, der Vendome-Säule, dem Palais de la Bourse, der Kirche La Madeleine auch den Bau mehrerer Brücken und Kanäle zu verdanken. Bei der Errichtung der imposanten Bauwerke verwendeten Architekten und Baumeister auch bis dahin unbekannte Materialien und neue Konstruktionsmethoden.

Frankreich - Zwischen Vogesen und Versailles
Auf ihren Reisen quer durch Frankreich wollen die Korrespondent:innen des ZDF-Studios Paris vor allem Geschichten erzählen, auf die Besucher:nnen vielleicht nicht auf den ersten Blick stoßen würden. So besuchen sie ein rollendes Kino in der französischen Provinz, begleiten den Gärtner von Versailles und treffen junge Erwachsene, die sich bewusst taufen lassen. Paris gilt auch kulturell als Hauptstadt. Voller Kulturangebote, Museen, Theater und Kinos. In den kleinen abgelegenen Dörfern der französischen Provinz sieht das anders aus. Wenn überhaupt, gibt es hier oft nur noch eine Bar und einen Bäcker. Gerade deshalb rollen durchs Tal der Loire regelmäßig drei Cinemobile. Trucks, die sich mit wenigen Handgriffen in ein vollausgestattetes Kino verwandeln. Kultur auf Rädern für Menschen, für die der Aufwand, ins Auto zu steigen, um Kultur zu erleben, sonst zu groß wäre. Der Herbst ist seine liebste Jahreszeit. Die späte Blüte, die Stille, die Vorfreude auf die kommende Saison. Giovanni Délu ist Schlossgärtner. Er lebt seit sieben Jahren im Park von Versailles. Behutsam gräbt er die Pflanzen aus, um sie vor der Kälte in Sicherheit zu bringen. Dabei darf er die Wurzeln nicht beschädigen. Kirche und Staat sind in Frankreich streng voneinander getrennt. Der sogenannte Laizismus ist für viele ein hohes Gut. Während die katholische Kirche weltweit tief in der Krise steckt und viele Menschen austreten, bereitet sich die 21-jährige Philosophie-Studentin auf ihre Taufe vor. Ihr gibt die katholische Kirche Halt. Und auch soziale Plattformen wie Instagram oder TikTok ermöglichen inzwischen virtuelle religiöse Gemeinschaften. Erfolgreiche Influencer wie Bruder Paul-Adrien werben so für die katholische Kirche.
Das Erbe des Assyrischen Reiches
2014 zerstören IS-Terroristen in Mossul große Teile des archäologischen Erbes aus assyrischer Zeit. Unter den Trümmern entdecken Forschende Überreste eines monumentalen Königspalastes. Die Artefakte stammen aus der Zeit König Sanheribs und zeugen von der weit entwickelten Kultur der Assyrer. Ausgeklügelte Bewässerungssysteme versorgten prachtvolle Gartenanlagen. Handelt es sich um die legendären Hängenden Gärten von Babylon? Davon zumindest ist die britische Assyriologin Stephanie Dalley überzeugt. Die frühere Oxford-Forscherin glaubt, dass dieses verschollene antike Weltwunder in Wirklichkeit nicht von König Nebukadnezar in Babylon errichtet wurde, sondern von König Sanherib im etwa 480 Kilometer entfernten Ninive, dem heutigen Mossul. Die Entdeckung des Königspalastes ist eine archäologische Sensation, die wertvolle Erkenntnisse über eines der mächtigsten Reiche der Menschheitsgeschichte zutage fördert. Die Dokumentation von ZDFinfo gibt spannende Einblicke in diese Welt und zeigt zugleich, wie gefährlich die Arbeit der Archäologinnen und Archäologen in Mossul ist.
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