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TV-Programm ARTE Deutschland am 21/10/2026

heute

ARTE Deutschland · Ganzer Tag

ARTE

360° Reportage

Leben mit dem Tod: Ahnenkult auf Sulawesi

2022 · Deutschland, Frankreich

Beschreibung und Details

Im Norden der Insel Sulawesi leitet Isac die Arbeiter an, die seit Wochen damit beschäftigt sind, ein provisorisches Dorf für die Bestattungsfeierlichkeiten seiner Mutter zu bauen. Isac legt großen Wert darauf, die Bestattungsrituale seiner Kaste zu wahren. Doch die immensen Kosten, die er und seine Geschwister dafür auf sich nehmen müssen, kann er erst jetzt, 21 Jahre nach ihrem Tod, aufbringen. Tausend Gäste sollen auf der siebentägigen Feier bewirtet werden, dafür werden nur zu diesem Anlass die typischen Häuser mit Dachvorsprüngen gebaut, die an riesige Schiffe erinnern. Eine genaue Abfolge opulenter Abschiedsrituale nimmt seinen Lauf, auch eine Tau-Tau-Figur, nach dem getreuen Abbild der Mutter, wird von einem erfahrenen Bildhauer aus speziellem Holz gefertigt. Und nicht zuletzt sollen viele Büffel aus Anlass der Zeremonie geopfert werden, zur Verpflegung der Arbeiter und Gäste, aber auch, weil der Büffel das zentrale Symbol in der Kultur der Toraja darstellt. Der Büffel gilt als Bindeglied zwischen der Welt der Lebenden und der Welt der Toten. Je mehr Büffelopfer, desto mehr Wohlstand, und der wird gerne zur Schau gestellt. Doch es läuft nicht so, wie Isac sich das vorgestellt hatte. Seine verstorbene Mutter wird wohl noch etwas warten müssen, bis sie ins Reich der Toten darf. 40 Kilometer weiter von Isacs Dorf jedoch hat eine andere Familie alle Hürden genommen und geleitet ihre Tote in einer aufwendigen Zeremonie ins Jenseits.

Regie : Myriam Bou-saha

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ARTE

Küchen der Welt

Indien: Samosa

2026 · Frankreich

Beschreibung und Details

(1) Einer der berühmtesten Snacks Indiens Wie wäre es beim nächsten Kinobesuch mit Samosas statt Popcorn - ganz wie in Bollywood? Die Journalistin Sabrine Kasbaoui probiert die berühmte Spezialität bei Chefkoch Varun Totlani, einem der aufstrebenden Sterne der lokalen Gastronomieszene. Pierre Raffard, Geograf und Ernährungswissenschaftler, erläutert den persischen Ursprung der Samosas und zeichnet ihren Weg bis nach Indien nach. Anschließend spricht er über die Bedeutung der vegetarischen Ernährung in Indien und lädt zu einem kleinen Quiz über beliebte Kinosnacks in aller Welt ein. (2) Kulinarische Mitbringsel Auf dem Crawford Market sucht die Journalistin Sabrine Kasbaoui für eine Freundin nach typischen Produkten der indischen Kultur. Neben unterschiedlichsten Gewürzen und Falooda - einem Getränk auf Basis von Basilikumsamen - landet auch Asafoetida in ihrer Tasche, ein Gewürz mit einem an Zwiebel und Knoblauch erinnernden Aroma. Auftrag erfüllt! (3) Ran an die Töpfe! Appetit bekommen? Hier gibt es ein Rezept für Samosa, das sich leicht zubereiten lässt. Also: Ran an die Töpfe! ---------------- Rezept für Samosa Zutaten für vier Personen: 8 Brickteigblätter 400 g Kartoffeln 1 TL Kreuzkümmelsamen 1 TL gemahlener Kreuzkümmel 1 TL gemahlener Koriander 1 TL gemahlene Kurkuma 1 TL rotes Chilipulver 2 grüne Chilischoten 1 EL Garam Masala 70 g Erbsen 1 Bund frischer Koriander Frittieröl Zubereitung: - Die Kartoffeln 30 Minuten kochen. Schälen und grob zerdrücken. - Die Erbsen zehn Minuten in kochendem Wasser vorgaren. - In einem Topf bei mittlerer Hitze etwas Öl erhitzen und Kreuzkümmelsamen, fein geschnittene grüne Chili, Kurkuma, rotes Chilipulver, gemahlenen Kreuzkümmel, gemahlenen Koriander und Garam Masala hineingeben. - 50 Milliliter Wasser angießen und alles anschwitzen. - Sobald sich Öl und Gewürze zu trennen beginnen, die Erbsen hinzufügen und weitere fünf Minuten garen. - Für die letzten fünf Minuten die Kartoffeln und den gehackten Koriander unterheben. - Die Füllung auf einer Platte ausbreiten und im Kühlschrank auskühlen lassen. - Die Teigblätter halbieren. - Die gerundete Seite zur Mitte hin einschlagen, einen guten Löffel Füllung hineingeben, die Ränder anfeuchten und die Samosas falten. - In heißem Öl frittieren, bis sie goldbraun sind.

Besetzung : Pierre Raffard

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Stadt Land Kunst

Juliette Drouets Pyrenäen / Sevilla / Tunesien

2025 · Frankreich

Beschreibung und Details

(1) Juliette Drouet, die von den Pyrenäen inspirierte Geliebte Mitte des 19. Jahrhunderts bereisten ein Mann und eine Frau inkognito die Pyrenäen. Seit zehn Jahren verband sie eine leidenschaftliche, vor der Öffentlichkeit verborgene Liebe. Um unerkannt zu bleiben, trat der Schriftsteller Victor Hugo in den besuchten Kurorten als ʺMonsieur Goʺ auf. Seine hingebungsvolle Gefährtin war die Schauspielerin Juliette Drouet, die ihre Karriere aufgegeben hatte, um im Schatten des von ihr zutiefst bewunderten Mannes zu leben. Doch im Sommer 1843 war sie das Versteckspiel leid - und begann, über ihre Liebe zu schreiben. (2) Sevilla: In den Falten eines Flamencokleids Vor den Toren Sevillas entsteht sieben Tage im Jahr eine Stadt auf Zeit: Menschen jeden Alters feiern dort mit Familie und Freunden, sie singen und tanzen. Was wie ein überlieferter Brauch klingt, ist ein großes Fest, das die Sevillaner zur Vollendung gebracht haben. Jahr für Jahr wird hier das Flamencokleid neu erfunden - und mit ihm die Erzählung von Macht und Verführung, die die andalusische Gesellschaft seit mehr als 100 Jahren prägt. Vom Ausschnitt bis zu den Volants: In den Falten dieses traditionellen Gewands spiegelt sich die Geschichte Sevillas. (3) Schottland: Morvens Cheesecake mit geräucherter Forelle In einem Vorort von Glasgow besorgt Morven in einer Käserei Ziegenkäse - das Herzstück ihres Cheesecakes. Zunächst bereitet sie einen Haferboden zu und belegt ihn mit einer Mischung aus Käse, Forelle und Chili-Konfitüre. Nach einer Runde im Kühlschrank wird das Ganze mit Kräutern und Käserinde dekoriert, bevor es als Nachmittagssnack serviert wird. (4) Tunesien: Ein Pirat setzt die Segel Tunis liegt an einer zum Meer hin offenen Bucht. Die warme Küste, die bei Tunesiern wie Touristen gleichermaßen beliebt ist, lockte vor langer Zeit nicht ganz so respektable Gestalten in die Region - unter anderem Jack Ward, einen Fischer, der zum Piraten wurde und hier an Land ging, um die Expedition seines Lebens zu unternehmen ...

Besetzung : Linda Lorin

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Stadt Land Kunst

Kongo / Frankreich / Japan

2026 · Frankreich

Beschreibung und Details

(1) 51° Kongo: Paul Lomami-Tshibamba und der Bann des Krokodils Ngando bedeutet auf Lingala "Krokodil", und das ist in der Demokratischen Republik Kongo mehr als nur ein Tier. Die Riesenechsen verkörpern böse Geister, Werkzeuge im Dienst grimmiger Hexer. Paul Lomami-Tshibamba macht das Krokodil in seinem Roman "Ngando" (1948) zum roten Faden einer Reise durch die mystische Vorstellungswelt eines noch von den Belgiern kolonisierten Léopoldville. Der 34-jährige Autor, der als Vater der kongolesischen Literatur gilt, verwebt das Reale mit dem Fantastischen, umgeht so die Zensur und übt subtil Kritik an der Kolonialisierung. (2) Frankreich: Unbeugbare Xaintrie "Versteckt lebt es sich glücklich": So könnte das Motto der Xaintrie im Westen des Zentralmassivs lauten. Zu dem eigenständigen Naturraum finden sich keine großen Kriegs- oder Heldenepen, sondern Erzählungen vom alltäglichen Kampf der Bewohnerinnen und Bewohner, die seit jeher nur eines wünschen: dass man sie in Ruhe lässt. Die Xaintrie schloss sich im Laufe der Jahrhunderte keiner benachbarten Stadt an. Im 11. Jahrhundert ließ sich ein Kleinadliger auf einem Felsen nieder und begründete ein Lehnsgut, das nach und nach zur Hochburg einer alternativen Lebensweise wurde. (3) Finnland: Lauris und Jussis geräucherter Barsch Lauri und Jussi fahren auf die Ostsee hinaus, um Barsch zu fangen. Zu Hause filetieren sie den finnischen Nationalfisch und braten ihn unter freiem Himmel mit Butter, Kartoffeln und Zwiebeln in der Muurikkapannu an, einer großen traditionellen Gusseisenpfanne, die einem Wok ähnelt. Das Gericht wird draußen genossen und mit den Nachbarn geteilt. (4) Japan: Bühne frei für die Geisha! Japanische Geishas entführen Männer in eine Auszeit mit Poesie, Schönheit und raffinierter Verführung. Eine der Damen wollte sich jedoch nicht damit begnügen, dass sich ihre Welt auf die Separees der Teehäuser beschränkt. Sie wagte den Schritt auf die große Bühne und revolutionierte das japanische Theater …

Besetzung : Linda Lorin

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© A. Frich/Centre National de Préhistoire/MCC Foto: ARTE F Honorarfreie Verwendung nur im Zusammenhang mit genannter Sendung und bei folgender Nennung "Bild: Sendeanstalt/Copyright". Andere Verwendungen nur nach vorheriger Absprache: ARTE-Bildredaktion, Silke Wölk Tel.: +33 3 90 14 22 25, E-Mail: bildredaktion@arte.tv

Auf den Spuren prähistorischer Künstler - Die Chauvet-Höhle

2024 · Frankreich

Beschreibung und Details

Dank des Photogrammetrie-Verfahrens, das die Erstellung von 3D-Modellen ermöglicht, kann die Chauvet-Höhle bis ins Detail erkundet werden. Spezialisten untersuchen die Wandmalereien und versuchen, ihre Bedeutung zu ergründen. Sie interessieren sich aber auch für die Überreste von Feuerstellen. Diese deuten auf große Feuer hin, die Muster aus Licht und Schatten auf die Höhlenwände warfen und vielleicht rituelle Bedeutung hatten. Damit könnte die Chauvet-Höhle eines der ersten "Theater" der Menschheit gewesen sein. Auch Klänge mögen dabei eine Rolle gespielt haben: Die junge Disziplin der Archäoakustik erforscht, wie prähistorische Stätten bewusst so gestaltet wurden, dass sie Stimmen und Geräusche zur Geltung brachten. Parallel dazu liefern die Arbeiten über das Zusammenleben von Menschen und Tieren erstaunliche Ergebnisse: Knochen und Kratzspuren von Höhlenbären sowie Fuß- und Pfotenabdrücke von Menschen und Wölfen lassen vermuten, dass diese Arten sich die Höhle teilten. Mit Hilfe all dieser wissenschaftlichen Ansätze zeigt die Dokumentation die Chauvet-Höhle nicht nur als Stätte künstlerischen Schaffens, sondern auch als Ort des Zusammenlebens, an dem Mythen und Rituale gepflegt wurden.

Regie : Alexis De Favitski

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Thorin - Der letzte Neandertaler

2024 · Frankreich

Beschreibung und Details

Bevor die Neandertaler vom Erdboden verschwanden, lebten sie für eine Dauer von rund 300.000 Jahren auf dem eurasischen Kontinent. Warum starben sie aus? Wie trat der Homo sapiens an ihre Stelle? Die Forschungen des Teams um Ludovic Slimak deuten darauf hin, dass Homo sapiens bereits vor rund 54.000 Jahren im Rhônetal präsent war - deutlich früher als bisher angenommen. Zugleich zeigen die außergewöhnlich gut erhaltenen Ablagerungen, dass Homo sapiens und Neandertaler die Höhle in sehr kurzer zeitlicher Folge nutzten und sich möglicherweise in der Region begegneten. In der Grotte Mandrin sind archäologische Fundstücke außergewöhnlich gut erhalten. Dies liegt an ihrer Öffnung gen Norden, durch die der Mistral Sand in sie hineinträgt. Ausgrabungen beweisen, dass Menschen die Höhle über einen Zeitraum von rund 80.000 Jahre lang immer wieder nutzten. Die Analyse von Rußablagerungen erlaubt es, Dauer und Abfolge einzelner Besiedlungsphasen erstaunlich genau zu rekonstruieren. In einer rund 54.000 Jahre alten Schicht fanden Forscher zudem winzige Feuersteinspitzen. Sie zeigen, dass die ersten des Homo sapiens, die sich in der Höhle niederließen, mit Pfeil und Bogen jagten - und das 40.000 Jahre vor der bisher angenommenen Erfindung dieser Jagdmethode. Haben diese Homo sapiens - die ersten, deren Überreste im heutigen Westeuropa gefunden wurden - die Neandertaler aus der Grotte Mandrin vertrieben? 2015 wurde eine neue Entdeckung gemacht: In einer Schicht, die auf etwa 10.000 Jahre nach der Ankunft des anatomisch modernen Menschen zurückgeht, wurden die fossilen Überreste eines Neandertalers gefunden. Sie zeigen, dass der Neandertaler in die Grotte Mandrin zurückgekehrt sein muss. Zunächst wurde seine DNA einer alten Neandertaler-Linie zugewiesen. Über einen Verwandten wurde dann aber eine neuere Abstammungslinie der Art in Südeuropa gefunden. Seither kann bei den späten Neandertalern von einem mediterranen Zweig gesprochen werden. Die Geschichte des Aufeinandertreffens zweier Arten der Gattung Mensch im Rhône-Tal ist ein archäologischer Thriller.

Regie : Pascal Cuissot

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Re: Eskalation im Westjordanland

Reportage Deutschland 2026

2026 · Deutschland

Beschreibung und Details

Für Bashar Qaryuti ist jeder Krankentransport ein Risiko. Straßensperren zwingen den palästinensischen Rettungssanitäter zu Umwegen, sein Wagen wurde mehrfach von israelischen Siedlern angegriffen, sein Kollege wurde bei einem Einsatz erschossen. Der 43-Jährige dokumentiert die Übergriffe und spricht mit Opfern von Siedlergewalt, wie der Familie Tubasi aus Jalud. Nach wochenlanger Belagerung durch Siedler musste sie aus ihren Häusern fliehen. Bis Ende August 2026 registrierten die Vereinten Nationen mehr als 1.600 Angriffe israelischer Siedler auf Palästinenser im Westjordanland, mehr als 2.300 Palästinenser wurden vertrieben. Vor allem für radikal-religiöse, nationalistische Siedler wie Ilana und Yehuda Shimon ist das Westjordanland Teil des biblischen Landes Israel. Das tiefreligiöse Ehepaar lebt in Havat Gilad, einst ein illegaler Außenposten, den die israelische Regierung nach eigenen Angaben 2018 legalisierte. Seit 2022 wurden insgesamt mehr als 100 neue Siedlungen oder bereits bestehende Außenposten nachträglich genehmigt oder legalisiert. Und die israelische Regierung plant den Bau weiterer Siedlungskomplexe. Siedlergewalt sei vor allem Notwehr, so sieht es Nethanel von Boxberg. Der gebürtige Deutsche lebt in der Siedlung Neve Daniel in der Nähe von Jerusalem, für ihn ein Ort wie jeder andere in Israel. Zum Einkaufen allerdings nimmt er oft eine Pistole mit, um sich im Notfall verteidigen zu können. Während sich die Israelis im Westjordanland - auch mit Gewalt - weiter ausbreiten, fühlen sich Palästinenser wie Bashar Qaryuti zunehmend eingekesselt.

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ARTE

Küchen der Welt

Oman: Halva

2026 · Frankreich

Beschreibung und Details

(1) Das beliebte Gebäck aus Oman: Halva Die traditionelle Zubereitung von Halva ist schweißtreibend - und die Köstlichkeit selbst leider alles andere als leicht. Ursprünglich wurde Halva von Männern zubereitet, doch für Köchin Fathma El Baloushi steht fest: Was Männer können, können Frauen auch. Sie lässt die Journalistin Nawelle Senad das Ergebnis ihrer Anstrengungen kosten. Pierre Raffard, Geograf und Ernährungswissenschaftler, erläutert die verschiedenen Arten von Halva und liefert Wissenswertes zu einer ihrer wichtigsten Zutaten: Rosenwasser. Außerdem erklärt er die Traditionen rund um den Kaffee im Oman. (2) Ein bisschen Heimat: Mohammed, ein Omaner in Nizza Mohammed, ein in Nizza lebender Omaner, erinnert die französische Stadt mit ihren Stränden und Palmen an das Sultanat. Für seine Gäste bereitet er Kabouli zu, ein besonders würziges Gericht, das zu festlichen Anlässen serviert wird. Für ihn unterscheidet sich die französische Küche stark von der omanischen, doch er freut sich, auch die Traditionen seiner neuen Heimat kennengelernt zu haben. Wie jedes gute omanische Mahl endet auch dieses Festessen mit traditionellem Kaffee. (3) Ran an die Töpfe! Appetit bekommen? Hier gibt es ein Rezept für Halva, das sich leicht zubereiten lässt. Also: Ran an die Töpfe! ---------------- Rezept für Halva Zutaten für 1,5 kg Halva: 1,5 l Wasser 1 kg Dattelzucker oder brauner Zucker 2 Tütchen Safranfäden 250 g Butter 1 TL Kardamomkapsel 1 EL Maisstärke 3 EL Rosenwasser 200 g gehackte Mandeln 200 g gehackte Pistazien Zubereitung: - Den Safran in 100 Milliliter heißem Wasser einweichen. - Wasser und Zucker aufkochen, bis die Mischung eindickt; dabei gelegentlich umrühren. - Drei Teelöffel Safranwasser und den Kardamom hinzufügen. - Die Speisestärke in 50 Milliliter Wasser anrühren. Diese Flüssigkeit unter ständigem Rühren mit einem Holzlöffel in den Topf geben. - Das Rosenwasser hinzufügen. Weiterrühren, bis die Masse geliert. - Inzwischen die Butter schmelzen. Nach und nach unter ständigem Rühren mit dem Holzlöffel zur Halva geben. - Sobald die Masse dick wird, die Mandeln und 180 Gramm Pistazien hinzufügen. - In eine tiefe Form füllen, mit den restlichen Pistazien garnieren und abkühlen lassen.

Besetzung : Pierre Raffard

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ARTE

Stadt Land Kunst

Großbritannien / Griechenland / Dänemark

2025 · Frankreich

Beschreibung und Details

(1) Großbritannien: Die Eisenbahnkinder In Kent beobachtet eine junge Engländerin den Bau eines Bahnhofs inmitten einer noch ländlichen, friedvollen, unveränderlich wirkenden Landschaft. Die damals 17-jährige Edith Nesbit ahnt nicht, dass ihr späterer Erfolg als eine der großen Pionierinnen der Kinder- und Jugendliteratur in diesem Moment ihren Anfang nimmt. Die Veröffentlichung von ʺThe Railway Childrenʺ ("Die Eisenbahnkinder") im Jahr 1906 wurde zum Wendepunkt in ihrer Laufbahn. Anstatt ihre junge Leserschaft zu belehren, nimmt Nesbit in ihrem Buch deren Perspektive ein. Eine revolutionäre Art, über die Lebensrealität von Kindern zu schreiben. (2) Die Herrscher der Karpaten Rumänien beherbergt mit mehr als 10.000 Exemplaren die größte Braunbärenpopulation außerhalb Russlands. Ebenso zahlreich sind die Geschichten rund um die Tiere. In den Karpaten findet sich der Braunbär nicht nur in den Tiefen der Wälder, sondern auch in so mancher Erzählung. Die Menschen sehen ihn als Feind und als Freund und versuchen seit jeher, sich seine Stärke zunutze zu machen. Doch seit einiger Zeit scheint der jahrhundertealte Pakt zwischen Mensch und Bär zu bröckeln. (3) Griechenland: Aris Kabeljau mit Zitrone Auf einem Markt in der Altstadt von Korfu besorgt Ari frischen Kabeljau als Hauptzutat des Bianco. Für die Zubereitung des traditionellen korfiotischen Fischgerichts dünstet sie zuerst Knoblauch an, die Zauberzutat der griechischen Küche, und gibt anschließend Karotten und Kartoffeln hinzu. Sobald das Gemüse gar ist, legt Ari Kabeljau und Zitrone in den Topf. Mit etwas Petersilie und Zitronensaft abschmecken - fertig ist der Bianco! (4) Dänemark: Aufständische Jugend In Dänemark zeigten einige Kinder aus Aalborg dem ganzen Land, dass Regelverstöße manchmal den Weg in die Freiheit ebnen können. Als Dänemark im Zweiten Weltkrieg unter deutscher Besatzung stand, gründeten 1941 etwa ein Dutzend Jugendliche den ʺChurchill Clubʺ.

Besetzung : Linda Lorin

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ARTE

Stadt Land Kunst

Schottland / Türkei / Frankreich

2026 · Frankreich

Beschreibung und Details

(1) Schottland: Andy Goldsworthys Manifest der Vergänglichkeit Seit fast 40 Jahren beobachtet und sammelt der Bildhauer Andy Goldsworthy, was ihm die schottische Natur bietet, und macht daraus vergängliche Kunst. Die grünen Hügel des Dorfes Penpont sind zu seiner Werkstatt geworden. Seine Naturskulpturen stehen in ständigem Dialog mit der sich verändernden Landschaft. Erodierendes Gestein, die formende Gewalt von Wind und Regen: Goldsworthy offenbart das Unsichtbare und konfrontiert uns mit der Zeit, die vergeht. (2) Türkei: Was ein Schnurrbart alles verrät Gezwirbelt, herabhängend oder buschig: In der Türkei ist der Schnurrbart weit mehr als ein modisches Accessoire. Er ist ein fester Bestandteil der männlichen Identität! Im Laufe der Jahrhunderte entwickelte sich die Gesichtsbehaarung zu einem zuverlässigen Spiegel gesellschaftlicher Zugehörigkeit. Der Schnurrbart verrät, welcher Klasse, welchem Glauben oder welcher politischen Überzeugung man angehört, und macht auf einen Blick deutlich, wer man ist. (3) Puerto Rico: Loraines Fischeintopf Am Strand von Aguadilla bereitet Loraine ein Rezept zu, das sie von ihrer Großmutter geerbt hat. Für ihre Marota nimmt sie eine schöne Dorade, die an diesem Morgen ins Netz ging. Einen Teil legt sie für Spieße beiseite, der Rest kommt in den Eintopf. In einem großen Topf brät sie Gemüse mit der lokalen Würzmischung Sofrito an und gibt dann den Fisch dazu. (4) Frankreich: Jura - wenn Eis zu Gold wird Im Winter verschmelzen die Seen des Juramassivs mit der Berglandschaft, ihre eisige Oberfläche ist dann ganz von Weiß bedeckt. Ab der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts entstand hier ein einzigartiger und einträglicher Handel: Riesige Eiswürfel traten eine lange Reise an …

Besetzung : Linda Lorin

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Interstellar

2014 · USA

Beschreibung und Details

Die Erde wird von Ernteausfällen und einer Nahrungskrise heimgesucht. Der ehemalige NASA-Pilot Cooper lebt mit seinen Kindern Murph und Tom auf einer Farm, bis ihn rätselhafte Hinweise zu einer Forschungsstation führen. Dort erfährt er, dass die Menschheit womöglich nur noch eine Chance hat: Durch ein Wurmloch nahe dem Saturn wurden mehrere potenziell bewohnbare Planeten entdeckt. Cooper schließt sich einer Expedition unter der Leitung der Wissenschaftlerin Amelia Brand an und verlässt dafür seine Familie - ohne zu wissen, ob er jemals zurückkehren wird. Auf ihrer Reise geraten die Astronauten in Welten, in denen Gravitation und Zeit völlig anderen Gesetzen folgen ... Christopher Nolan verbindet in "Interstellar" spektakuläre Science-Fiction mit einem Familiendrama über Verantwortung, Verlust und die Grenzen menschlicher Erkenntnis. Matthew McConaughey, Anne Hathaway und Jessica Chastain führen durch eine Geschichte, in der die Rettung der Menschheit untrennbar mit der Bindung zwischen Vater und Tochter zusammenhängt. Für die wissenschaftlichen Grundlagen von "Interstellar" arbeitete Christopher Nolan eng mit dem theoretischen Physiker und späteren Nobelpreisträger Kip Thorne zusammen. Besonders die Darstellung des schwarzen Lochs Gargantua entstand auf Grundlage physikalischer Berechnungen und lieferte sogar Material für wissenschaftliche Veröffentlichungen. Hans Zimmers markante Orgelmusik prägt den Film ebenso wie seine visuellen Effekte, für die "Interstellar" 2015 den Oscar erhielt.

Regie : Christopher Nolan

Besetzung : Matthew McConaughey, Anne Hathaway, Jessica Chastain, Michael Caine, Ellen Burstyn, Mackenzie Foy, Wes Bentley, Casey Affleck

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Screenshot Productions/Joan Soto (UIB)

Quallen

Hirnlos, aber oho

2025 · Frankreich

Beschreibung und Details

Quallen gibt es seit mehr als 500 Millionen Jahren. Dank dieser langen Evolutionsgeschichte sind sie heute in allen Meeren der Welt zu Hause. Sie besitzen weder Herz, noch Hirn oder Skelett und bestehen zu 90 Prozent aus Wasser. Und doch machen die Schäden, die sie anrichten, regelmäßig Schlagzeilen: gestochene Badeurlauber, stillstehende Elektrizitätswerke, bedrohte Fischerei und Aquakulturen. Im Mittelmeer, in den Fjorden Norwegens oder auch vor der Küste Namibias kommt es in den letzten Jahrzehnten immer häufiger zu Quallenplagen, welche die Fische zunehmend verdrängen. Trotz ihres einfachen Baus besitzen die Quallen regelrechte Superkräfte. Sie sind zum Teil hochgiftig und so gut wie unsterblich. Sind Quallen also die zukünftigen Herrscherinnen der Meere? Die Dinosaurier haben sie schon überlebt - und so könnte man sich fragen: Who's next?

Regie : Sébastien Lafont

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Songes de Moaï

Ecuador, Hotspot der Artenvielfalt

Vom Regenwald zu den Vulkanen der Anden

2023 · Frankreich

Beschreibung und Details

Ecuador kennt man vor allem für die außergewöhnliche Tierwelt des Galapagosarchipels - aber auch das Festland bietet eine bemerkenswerte Fauna und Flora, weshalb Ecuador zu den sogenannten megadiversen Ländern der Erde gezählt wird. Die zweiteilige Dokumentation zeigt natürliche Lebensräume von fünf Metern unter der Meeresoberfläche bis auf über 5.000 Meter Höhe. Im ersten Teil erkundet Regisseur Ronan Fournier-Christol den schier unendlichen Amazonas-Regenwald im Osten des Landes und erklimmt dann die östlichen Nebelwälder bis zum höchsten Gipfel der ecuadorianischen Anden. Im zweiten Teil geht es durch die westlichen Nebelwälder hinab an die Pazifikküste und zum Galapagosarchipel. Der Zweiteiler bietet einzigartige Einblicke in das Leben der einheimischen Tierarten wie Aras, Tukane, Kolibris, Bären, Kondore, Vikunjas, Affen, Seeleguane, Schildkröten, Seelöwen und Fregattvögel. Jede Spezies besetzt eine ganz eigene Nische in diesem Ökosystem. Diese Anpassung sicherte den Tieren das Überleben in einem Habitat, das starken Veränderungen unterworfen war. So wurden mit dem Auffalten der Andenkette und dem Entstehen der Galapagosinseln vor 4,5 Millionen Jahren ganz neue Landschaften und Lebensbedingungen geschaffen.

Regie : Ronan Fournier-Christol

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Ecuador, Hotspot der Artenvielfalt

Von den Hochanden zu den Galapagosinseln

2023 · Frankreich

Beschreibung und Details

Ecuador kennt man vor allem für die außergewöhnliche Tierwelt des Galapagosarchipels - aber auch das Festland bietet eine bemerkenswerte Fauna und Flora, weshalb Ecuador zu den sogenannten megadiversen Ländern der Erde gezählt wird. Die zweiteilige Dokumentation zeigt natürliche Lebensräume von fünf Metern unter der Meeresoberfläche bis auf über 5.000 Meter Höhe. Im ersten Teil erkundet Regisseur Ronan Fournier-Christol den schier unendlichen Amazonas-Regenwald im Osten des Landes und erklimmt dann die östlichen Nebelwälder bis zum höchsten Gipfel der ecuadorianischen Anden. Im zweiten Teil geht es durch die westlichen Nebelwälder hinab an die Pazifikküste und zum Galapagosarchipel. Der Zweiteiler bietet einzigartige Einblicke in das Leben der einheimischen Tierarten wie Aras, Tukane, Kolibris, Bären, Kondore, Vikunjas, Affen, Seeleguane, Schildkröten, Seelöwen und Fregattvögel. Jede Spezies besetzt eine ganz eigene Nische in diesem Ökosystem. Diese Anpassung sicherte den Tieren das Überleben in einem Habitat, das starken Veränderungen unterworfen war. So wurden mit dem Auffalten der Andenkette und dem Entstehen der Galapagosinseln vor 4,5 Millionen Jahren ganz neue Landschaften und Lebensbedingungen geschaffen.

Regie : Ronan Fournier-Christol

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ARTe

ARTE Journal

Nachrichten Frankreich, Deutschland 2026

2026 · Frankreich, Deutschland

Beschreibung und Details

"ARTE Journal", das europäische Nachrichtenmagazin, wirft einen aktuellen, weltoffenen und europäischen Blick auf Politik und Kultur.

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Re: Quallen-Flut im Mittelmeer

Reportage Frankreich 2026

2026 · Frankreich

Beschreibung und Details

Vor fast 650 Millionen Jahren tauchten die Quallen in der Erdgeschichte auf, sie schwebten schon lange vor den Fischen durch die Ozeane und überlebten als Meister der Anpassung die großen Massensterben auf der Erde. Nun fluten gut sechzig Quallenarten die französischen Küsten und setzen den Badegästen zu. Der Klimawandel und die Verschmutzung der Meere fördern ihre Verbreitung und auch die Überfischung der Meere, denn viele Fische fressen Quallen. All diese Begebenheiten sichern ihnen ihre Existenz. Diese Quallen-Flut, nicht nur am Mittelmeer, ist ein ökologisches Alarmsignal. Wissenschaftler erforschen nun vermehrt das Leben, die Fortpflanzung und die Verbreitung von Quallen. Labore versuchen angesichts der Quallen-Flut, ihren möglichen Nutzen für die Industrie zu ermitteln. Und an den Stränden der französischen Mittelmeerküste kümmern sich Ärzteteams um die Opfer der äußerst schmerzhaften Stiche der Quallen.

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Abendprogramm

Das Schmuckstück

2009 · Belgien, Frankreich

Beschreibung und Details

Die fiktive Kleinstadt Sainte-Gudule, 1977: Das Eheleben von Robert und Suzanne Pujol verläuft seit über 30 Jahren in seinen gewohnten Bahnen. Robert ist Geschäftsführer einer Regenschirmfabrik, hat eine Affäre mit seiner Sekretärin und besucht abends die örtlichen Nachtclubs. Suzanne ist Hausfrau und vergleicht ihr Dasein zunehmend mit dem eines dekorativen Schmuckstücks. Das ändert sich schlagartig, als die Arbeiter der Regenschirmfabrik plötzlich streiken. Der cholerische Robert erleidet einen Herzinfarkt und macht zur Erholung eine Kreuzfahrt. Auf Drängen des Bürgermeisters Maurice Babin erklärt Suzanne sich dazu bereit, die Führung der Fabrik zu übernehmen. Sie findet Gefallen an der neuen Arbeit und ihre Emanzipation bringt einiges ins Rollen: Kompromisse mit den unzufriedenen Gewerkschaftern, die Freundschaft zur Sekretärin Nadège, die Zusammenarbeit mit ihren beiden Kindern und schließlich die erneute Annäherung mit dem Bürgermeister. Dann taucht Robert plötzlich wieder auf; nichtsahnend, dass er in der Zwischenzeit selbst zum Schmuckstück geworden ist. "Das Schmuckstück" erlebte 2010 bei den Internationalen Filmfestspielen von Venedig seine Uraufführung. Der Film erhielt darüber hinaus diverse Nominierungen, unter anderem für den César 2011 in den Kategorien Bestes adaptiertes Drehbuch, Bestes Kostümbild, Beste Nebendarstellerin (Karin Viard) sowie Beste Hauptdarstellerin (Catherine Deneuve). Die ikonische französische Schauspielerin Catherine Deneuve wurde 2022 mit dem Goldenen Löwen für ihr Lebenswerk geehrt.

Regie : François Ozon

Besetzung : Gérard Depardieu, Catherine Deneuve, Fabrice Luchini, Judith Godrèche, Jérémie Renier, Karin Viard

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10.7 Productions

Catherine Deneuve - Ein Leben auf der Leinwand

2023 · Frankreich

Beschreibung und Details

Catherine Deneuve arbeitete mit den größten Filmemachern und Filmemacherinnen des 20. Jahrhunderts zusammen, darunter Luis Buñuel, Jacques Demy, François Truffaut, André Téchiné, Manoel de Oliveira, Raoul Ruiz, Benoît Jacquot, Hirokazu Koreeda, Arnaud Desplechin, Emmanuelle Bercot, François Ozon und Nicole Garcia. Catherine Deneuve verstand es, jede noch so subtile Regieanweisung umzusetzen und in jedem Film genau die jeweils gewünschte Facette zu zeigen. Wegen ihrer starken Präsenz am Set bezeichnete Arnaud Desplechin sie einmal als Koautorin. Zu ihren größten Erfolgen zählt ihre Rolle als Heiratsschwindlerin in "Das Geheimnis der falschen Braut" an der Seite von Jean-Paul Belmondo. "Die letzte Metro" über eine Theaterleiterin, die während der deutschen Besetzung von Paris ihren jüdischen Mann versteckt, war ihr folgender erfolgreicher Truffaut-Film. Die gebürtige Pariserin hat in mehr als 100 Filmen mitgewirkt. Dabei hat sie es geschafft, sich auf kein Genre festzulegen. Ihre Filmographie umfasst eine ungeheure Bandbreite; gleich einem Chamäleon schlüpft Deneuve mit spielerischer Leichtigkeit in die Haut jeder Filmfigur. In dem Psychothriller "Ekel" von Roman Polanski spielte sie eine Schizophrene, für Luis Buñuel eine Hobbyprostituierte in "Belle de Jour - Schöne des Tages" und in "Begierde" eine Vampirin. In "Das Schmuckstück" stellt sie eine Hausfrau dar, die die Unternehmerin in sich entdeckt, in "La tête haute" ("Standing Tall") eine geradlinige Jugendrichterin, in "Place Vendôme" die Frau eines Diamantenhändlers und in "Lass es mich sehen" von Joana Hadjithomas und Khalil Joreige verkörpert sie sich selbst. Catherine Deneuve führt mit ihrer Stimme selbst durch das Porträt: In exklusiven Radio- und Fernsehinterviews, im Dialog mit Regisseurinnen und Regisseuren von gestern und heute, aber auch mit befreundeten Filmleuten wie dem Kameramann Julien Hirsch, der Toningenieurin Brigitte Taillandier oder der Kostümbildnerin Catherine Leterrier. Catherine Deneuve - die Geschichte eines Lebens für den Film.

Regie : Claire Laborey

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Peter von Kant

2022 · Frankreich · -16

Beschreibung und Details

Köln, Anfang der 1970er Jahre: Der erfolgreiche Regisseur Peter von Kant lebt mit seinem schweigsamen Assistenten Karl zusammen, den er herablassend behandelt und dennoch vollkommen für sich beansprucht. Durch die Schauspielerin Sidonie (Isabelle Adjani), die einst seine Muse war, lernt Peter den jungen Amir kennen. Fasziniert von dessen Schönheit und Selbstbewusstsein, verliebt er sich augenblicklich und verspricht, ihm den Einstieg ins Filmgeschäft zu ermöglichen. Amir zieht bei ihm ein, erhält eine Hauptrolle - und wird schon bald selbst zum Star. Doch je unabhängiger Amir wird, desto stärker wächst Peters Angst, ihn zu verlieren. Zuneigung schlägt in Besitzdenken, Eifersucht und emotionale Abhängigkeit um. Während Peter verzweifelt versucht, die Kontrolle über die Beziehung zu behalten, wird er zunehmend mit seiner eigenen Einsamkeit konfrontiert. François Ozon interpretiert Rainer Werner Fassbinders Filmdrama "Die bitteren Tränen der Petra von Kant" neu und macht aus dem Beziehungsdrama zugleich eine spielerische Hommage an Fassbinder selbst. Denis Ménochet spielt gekonnt sein fiktives Alter Ego des späteren Fassbinders mit Körperfülle und aufgedunsenem Gesicht. Eine besondere Verbindung zur Lebens- und Wirkgeschichte des Originals schafft Fassbinders einstige Muse und häufige Hauptdarstellerin Hanna Schygulla: Sie verkörpert Peters Mutter Rosemarie. Das Drama feierte als Eröffnungsfilm der 72. Internationalen Filmfestspiele Berlin seine Weltpremiere im Februar 2022 im Berlinale Palast.

Regie : François Ozon

Besetzung : Denis Ménochet, Isabelle Adjani, Khalil Gharbia, Hanna Schygulla, Stefan Crepon, Aminthe Audiard

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ARTE

Kurzschluss

Abwesende Väter

2026 · Frankreich

Beschreibung und Details

(1) Familientreffen Kurzfilm von Jean Forest, Frankreich/Belgien 2025, 24 Min. Jean ist 36 und schaut alte Super-8-Videos seiner Familie an. Dabei sieht er seinen verstorbenen Vater zum ersten Mal als lebendigen Menschen. Er beschließt daraufhin, dessen wechselhafte Familiengeschichte nachzuerzählen und mit Hilfe der Geschichten derer, die ihn kannten, das Porträt eines abwesenden Vaters zu zeichnen. Auf den Film folgt ein Gespräch mit dem Regisseur. (2) Blessed von Birute Sodeikaite, Kanada 2025, 8 Min. Ein Büffel ist hartgesotten, bodenständig, stark und furchtlos - bis er eines Tages Vater wird, sich ungeschickt und überfordert vorkommt und das Gefühl hat, ständig bewertet zu werden. Auf den Film folgt ein Gespräch mit der Regisseurin. (3) Weder Gott noch Vater Kurzfilm von Paul Kermarec, Frankreich 2024, 12 Min. Ein junger Mann pflegt eine enge Beziehung zum Internet. Da ihm in Abwesenheit einer Vaterfigur Antworten fehlen, findet er in Google einen unerwarteten Mentor. Vom Erlernen alltäglicher Aufgaben wie Rasieren bis zur Entdeckung tiefergehender Kenntnisse wird der Algorithmus zu mehr als einer einfachen Suchmaschine und verwischt so die Grenzen zwischen Realität und Virtualität. (4) Short Cuts - "The Game" von David Fincher "The Game" von David Fincher, erzählt in einer einminütigen Animation von Robinson Drossos. (5) Zoom - Azul Gespräch beim Festival von Clermont-Ferrand mit Algoritmo Malvado, dem Regie-Duo des mexikanischen Films "Azul" - online auf arte.tv.

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SWR/Yuri Burek

Russland: Der Wahrheit verpflichtet

2022 · Deutschland

Beschreibung und Details

Dmitri Muratow, der frühere Chefredakteur und Gründer der Zeitung "Nowaja Gaseta", wurde 2021 für seinen Kampf für die Meinungs- und Pressefreiheit mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnet. Die "Nowaja Gaseta" hat in den vergangenen Jahrzehnten einen Skandal nach dem anderen aufgedeckt, seit Muratow sie 1993 mit Unterstützung seines Freundes, dem früheren russischen Staatsoberhaupt und Generalsekretär der Kommunistischen Partei, Michail Gorbatschow, gegründet hat. Doch diese mutigen Ermittlungen haben einen hohen Preis gefordert: Sechs Journalistinnen und Journalisten der "Nowaja Gaseta" sind dabei ums Leben gekommen: Igor Dominikov, Yuri Shchekochikhin, Anna Politkovskaya, Stas Markelov, Anastasia Baburova und Natalya Estimirova. 2023 wurde Elena Milashina in Tschetschenien brutal zusammengeschlagen. Angesichts der zunehmend angespannten Situation in Russland entschied Muratow, die Printausgabe seiner Zeitung vorläufig einzustellen. Kurz danach entzogen die Gerichte Muratow die Lizenz. Viele Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Muratows haben inzwischen das Land verlassen und versuchen, im Exil mit der neu gegründeten digitalen "Nowaja Gaseta Europa" ihren Lesern in Russland Informationen über den Verlauf des Krieges zugänglich zu machen und sich damit der Propagandamaschine des Kremls entgegenzustellen. Anfang September 2023 wurde Dmitri Muratow als sogenannter ausländischer Agent eingestuft. Er geht dagegen vor Gericht und kämpft weiterhin für die Meinungsfreiheit in Russland. Der Film dokumentiert die Arbeit von Dmitri Muratow und seinem Team. Der britische Journalist und Filmemacher Patrick Forbes hatte exklusiven Zugang zu den Machern der "Nowaja Gaseta".

Regie : Patrick Forbes

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Aufrüsten gegen Putin - Die Nato in der Ostsee

2023 · Deutschland

Beschreibung und Details

Die meisten Deutschen denken bei der Ostsee an Urlaub. Dass hier im Kalten Krieg der Dritte Weltkrieg hätte ausbrechen können, ist nach 1990 in Vergessenheit geraten. Doch seit Februar 2022 ist alles anders: Russlands Angriff auf die Ukraine hat im Ostseeraum Schockwellen ausgelöst. Die Ostsee wird so zum "Nato-Binnenmeer". Das passt nicht in die imperialen Bestrebungen des russischen Präsidenten Wladimir Putin. Ständig kommt es in der Ostsee zu Machtspielen zwischen russischem und westlichem Militär. Finnland ist seit 2023 Nato-Mitglied, gegen Schwedens Mitgliedschaft hat sich lange die Türkei ausgesprochen. Estlands Regierung drängte dagegen zur Eile: Wer weiß besser, welche Gefahren drohen, als die baltische Bevölkerung, die Jahrzehnte unter sowjetischer Besatzung lebte? Am "Tag der Marine" hat Putin 2022 den russischen Anspruch auf globale Dominanz zur See erneuert. Russlands Flottenbauprogramm erscheint jedoch nicht umsetzbar angesichts des kostspieligen Angriffs auf die Ukraine. Doch Schwäche macht ein Regime nicht ungefährlicher. Experten halten einen Einsatz russischer Atomwaffen für nicht ausgeschlossen. Auch da steht der Ostseeraum im Zentrum. Die Dokumentation schickt das Publikum auf eine bilderreiche Reise zu den Schauplätzen dieses Ringens. Hochrangige Personen aus Politik und Militär sowie namhafte Fachleute zeigen die Brisanz des Meeres aus einer neuen Sicht. Am Ende steht eine Prognose, wer zwischen Kiel und St. Petersburg die Oberhoheit behalten wird - Ost oder West. Und was daraus an Risiken und Chancen folgt.

Regie : Knut Weinrich

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ARTE

Mit offenen Augen

Relooted: Gamer plündern koloniale Raubkunst

2025 · Frankreich

Beschreibung und Details

Alarmanlagen, die es auszutricksen gilt, Wettlauf gegen die Zeit, um Kunstgegenstände zu "befreien" ... Der am 15. Januar 2026 veröffentlichte Werbeclip für das Heist-Spiel Relooted enthüllt eine Welt mit vertauschten Rollen. Entwickelt vom südafrikanischen Studio Nyamakop in Johannesburg, setzt das Spiel afrikanische Kunsträuber in Szene, die westliche Museen ins Visier nehmen. Angesichts der halben Million afrikanischer Artefakte, die aktuell noch in europäischen Museen lagern, stellt das Spiel das "Zurückstehlen" als moralisch-ethische Verpflichtung dar. Die Narrative Designerin Mohale Mashigo erklärt den engagierten Anspruch des Spiels, während die Kunsthistorikerin Bénédicte Savoy die verschiedenen Inszenierungen rund um die Kunstgüter analysiert.

Besetzung : Sonia Devillers

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ARTE

28 Minuten

Magazin Frankreich 2026

2026 · Frankreich

Beschreibung und Details

"28 Minuten" ist das Polit-Magazin bei ARTE, täglich frisch und frech aus Paris. Jede Sendung nimmt aktuelle Themen aus Gesellschaft, Politik, Wirtschaft oder Wissenschaft unter die Lupe.

Besetzung : Elisabeth Quin

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Interscoop

Mit Kompass und Köpfchen auf hoher See

USA, Taos

2019 · Frankreich

Beschreibung und Details

Während der Katamaran "Nomade des Mers" in der Bucht von San Francisco im Hafen liegt, denkt Corentin darüber nach, wozu sich Solarpanels außer zur Stromerzeugung noch verwenden lassen. In den USA wurden immer wieder neue Lebensweisen erprobt. Ein Beispiel dafür ist die bioklimatische Architektur, die es ermöglicht, Gebäude auf natürliche Weise mit der Energie der Sonne zu heizen. Corentin fährt über Land in den Bundesstaat New Mexico. Dort besucht er eine Gemeinschaft von Männern und Frauen, die autark leben - aber anders als Corentin nicht auf See, sondern an Land. Aus verschiedensten Recyclingmaterialien bauen sie ökologisch nachhaltige Häuser, die sie "Earthships" nennen.

Regie : Laurent Sardi

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Senderauswahl