Jahrtausende alt, mystisch, nebelumwoben. Moore sind Lebensraum hoch spezialisierter Tiere und Pflanzen, Klimaschützer und Bewahrer einer noch weitgehend unerforschten Welt an Mikroorganismen. Naturfilmregisseurin Waltraud Paschinger und Kameramann Franz Posch tauchen tief in den Lebensraum heimischer Moore ein.
Die Samen der sibirischen Zirbelkiefer gelten als uraltes Heilmittel der einheimischen Volksmedizin. Gesund, cholesterinsenkend und schmackhaft, werden sie inzwischen maschinell verarbeitet und in die ganze Welt verschickt. Zuerst müssen sie jedoch in den Wäldern des Altai-Gebirges in mühevoller Handarbeit geerntet werden. Ganze Familien ziehen im Herbst in die Berge zur Zedernussernte. Und erarbeiten sich damit einen Verdienst, der für mehrere Monate zum Überleben reicht. GEO Reportage hat eine Familie begleitet. Der Altai: Gelegen im Vierländereck von Russland, Kasachstan, China und der Mongolei. Das Gebirge ist bis heute nur wenig erschlossen. Die Menschen leben verstreut in den umliegenden Tälern. Im September bereiten sie sich auf die Zedernussernte vor. Zu ihnen gehört auch die Familie von Aronat Bakchukov. Zusammen mit seinem Vater, Bruder und dem Schwager geht es dann für mehrere Wochen in die Berge, um dort die Zapfen direkt aus den Bäumen zu holen. Dafür nehmen die Männer mitunter halsbrecherische Aktionen in Kauf und klettern bis in die Spitzen der Zedern. Das macht die Arbeit gefährlich: Sibirische Zedern mit ihren Zapfen sind extrem harzig, die Äste dünn, ihre Nadeln zum Glück aber nicht sehr spitz. Die Männer müssen schnell sein. Nachbarn und Saison-Pflücker aus anderen Regionen sind ebenfalls unterwegs und machen ihnen die Ernte streitig. Außerdem fallen die Temperaturen Anfang September in diesen Höhen vor allem nachts schon unter den Gefrierpunkt. Für Aronat gibt es in diesem Jahr noch einen weiteren Grund, sich anzustrengen: Der 24-jährige möchte im Anschluss an die Ernte ein Praktikum in einer der nussverarbeitenden Firmen in der Großstadt Novosibirsk absolvieren. Es wäre sein erster Ausflug hinaus aus seinem Heimatdorf. Von dem verdienten Geld möchte sich Aronat einen sehnlichen Wunsch erfüllen: Endlich ein eigenes Pferd kaufen. Doch wird er nach dem Ausflug in die moderne Stadt überhaupt in sein Dorf zurückkehren wollen?
Filmemacher Hans Jöchler geht auf eine Reise über die schroffen Hochebenen und durch die bezaubernde Natur der Kärntner Berglandschaft. Runde, dunkelgrüne Kuppen verhalfen den Nockbergen zu ihren Namen und verleihen diesem urtümlichen Höhenzug sein charakteristisches Aussehen. Vorbei an blühenden Almrosenteppichen und jahrtausendealten Karstgassen, lockt bereits der betörende Duft der Zirben: Hier befindet sich der größte Zirbenwald der Ostalpen. Auf seiner Hütte erlaubt Biolandwirt Franz Einblicke in die Herstellung seines Zirbenschnapses, ehe im Norden des Millstätter Sees die "Blutstropfen" der Nockberge erkundet werden. Nirgendwo in den Alpen findet man mehr dieser sagenumwobenen, tiefroten Karfunkelsteine - im Millstätter Granattor alleine funkeln Tonnen davon. In Villach wird derweil Kirchtag gefeiert. Nebst heiterem Rummel, Volksmusik und der Verkostung der typischen Kirchtagssuppe mit "Reindling", werden hier alte und neue Trachten ausgeführt. Eine weitere Attraktion verbirgt sich schließlich im Inneren der Bergwelt bei Bad Eisenkappel: In den Obir Tropfsteinhöhlen sind Gesteinsformationen in unendlichen Variationen zu bewundern und vermitteln das Gefühl, in ein magisches, fremdartiges Universum einzutauchen.
Die Kraft des Waldes - Die letzten Pecher von Hernstein
Dokumentation · 2018 · AT
Beschreibung und Details
Bis in die 1960er-Jahre war Hernstein Zentrum der Pecherei - dem Sammeln von Harz aus Schwarzföhren, lebenswichtig für Farb- und Papierindustrie. Billigimporte und Kunstharze ließen das Gewerbe verschwinden, die Pecher mussten sich neu orientieren. Die Arbeit war anstrengend: bis zu 500 Bäume pro Tag, sechs Tage die Woche. Heute betreiben nur wenige die Pecherei - meist als Hobby.
Wenn die Sommerhitze kaum erträglich wird, dann zieht es die Österreicher zu ihren Seen: Ihr Wasser ist klar und kalt oder braun und warm, jeder hat einen eigenen Charakter. Viele sind noch unverbaut und ursprünglich - eine Augenweide und ein wahrer Jungbrunnen, sofern man sich in das unergründlich Wasser hinein traut. ServusTV "Heimatleuchten" besucht ganz besondere Menschen an den schönsten Seen Österreichs und verbringt mit ihnen einen Tag in ihrem ganz persönlichen Paradies: Am karibisch leuchtenden Plansee, am eiskalten Almsee und am einsamen Böndlsee.
Erleben Sie die gefährliche Arbeit des alpinen Such- und Rettungsteam von Air Zermatt, das am Matterhorn in der Schweiz zum Einsatz kommt. Als ein Mann in eine 30 Meter tiefe Spalte rutscht, muss sich das Team beeilen, damit er nicht von nachrutschenden Eismassen erdrückt wird.
Präsentiert wird die vierteilige Doku-Reihe vom Tiroler Geophysiker Norbert Span. Dank seiner sehr persönlichen Sicht werden Feuer, Wasser, Erde und Luft auch im heimischen Wohnzimmer spürbar und lebendig. Die vier Elemente sind der Urstoff unseres Lebens, die Antriebskräfte von Werden und Vergehen, Schaffen und Zerstören. In dieser Folge: Das Element Erde, das sich auf vielfältige Weise im Alpenraum zeigt. Als Fels, Almböden und saftige Wiesen.
Entstehung der Alpen - Unsere Alpen - Die Pässe der Alpen: Seit tausenden Jahren trennen die imposanten Gipfel der Alpen Nord und Süd in Mitteleuropa - und scheinen dabei schier unüberwindlich. So bauten sich die Menschen Wege über die Alpen und perfektionierten die einfachen Pfade zu dem ausgeklügelten Verkehrsnetz das wir heute kennen. In den Pässen der Alpen sehen sie wichtigsten Routen, die die Geschichte Europas prägten und zum Aufstieg und Fall großer Persönlichkeiten führten.
Die Samen der sibirischen Zirbelkiefer gelten als uraltes Heilmittel der einheimischen Volksmedizin. Gesund, cholesterinsenkend und schmackhaft, werden sie inzwischen maschinell verarbeitet und in die ganze Welt verschickt. Zuerst müssen sie jedoch in den Wäldern des Altai-Gebirges in mühevoller Handarbeit geerntet werden. Ganze Familien ziehen im Herbst in die Berge zur Zedernussernte. Und erarbeiten sich damit einen Verdienst, der für mehrere Monate zum Überleben reicht. GEO Reportage hat eine Familie begleitet. Der Altai: Gelegen im Vierländereck von Russland, Kasachstan, China und der Mongolei. Das Gebirge ist bis heute nur wenig erschlossen. Die Menschen leben verstreut in den umliegenden Tälern. Im September bereiten sie sich auf die Zedernussernte vor. Zu ihnen gehört auch die Familie von Aronat Bakchukov. Zusammen mit seinem Vater, Bruder und dem Schwager geht es dann für mehrere Wochen in die Berge, um dort die Zapfen direkt aus den Bäumen zu holen. Dafür nehmen die Männer mitunter halsbrecherische Aktionen in Kauf und klettern bis in die Spitzen der Zedern. Das macht die Arbeit gefährlich: Sibirische Zedern mit ihren Zapfen sind extrem harzig, die Äste dünn, ihre Nadeln zum Glück aber nicht sehr spitz. Die Männer müssen schnell sein. Nachbarn und Saison-Pflücker aus anderen Regionen sind ebenfalls unterwegs und machen ihnen die Ernte streitig. Außerdem fallen die Temperaturen Anfang September in diesen Höhen vor allem nachts schon unter den Gefrierpunkt. Für Aronat gibt es in diesem Jahr noch einen weiteren Grund, sich anzustrengen: Der 24-jährige möchte im Anschluss an die Ernte ein Praktikum in einer der nussverarbeitenden Firmen in der Großstadt Novosibirsk absolvieren. Es wäre sein erster Ausflug hinaus aus seinem Heimatdorf. Von dem verdienten Geld möchte sich Aronat einen sehnlichen Wunsch erfüllen: Endlich ein eigenes Pferd kaufen. Doch wird er nach dem Ausflug in die moderne Stadt überhaupt in sein Dorf zurückkehren wollen?
Die Kraft des Waldes - Die letzten Pecher von Hernstein
Dokumentation · 2018 · AT
Beschreibung und Details
Bis in die 1960er-Jahre war Hernstein Zentrum der Pecherei - dem Sammeln von Harz aus Schwarzföhren, lebenswichtig für Farb- und Papierindustrie. Billigimporte und Kunstharze ließen das Gewerbe verschwinden, die Pecher mussten sich neu orientieren. Die Arbeit war anstrengend: bis zu 500 Bäume pro Tag, sechs Tage die Woche. Heute betreiben nur wenige die Pecherei - meist als Hobby.
Wenn die Sommerhitze kaum erträglich wird, dann zieht es die Österreicher zu ihren Seen: Ihr Wasser ist klar und kalt oder braun und warm, jeder hat einen eigenen Charakter. Viele sind noch unverbaut und ursprünglich - eine Augenweide und ein wahrer Jungbrunnen, sofern man sich in das unergründlich Wasser hinein traut. ServusTV "Heimatleuchten" besucht ganz besondere Menschen an den schönsten Seen Österreichs und verbringt mit ihnen einen Tag in ihrem ganz persönlichen Paradies: Am karibisch leuchtenden Plansee, am eiskalten Almsee und am einsamen Böndlsee.
Erleben Sie die gefährliche Arbeit des alpinen Such- und Rettungsteam von Air Zermatt, das am Matterhorn in der Schweiz zum Einsatz kommt. Als ein Mann in eine 30 Meter tiefe Spalte rutscht, muss sich das Team beeilen, damit er nicht von nachrutschenden Eismassen erdrückt wird.
Die Sendung beginnt am östlichen Ufer des Bodensees. Genauer gesagt am Pfänder, dem Hausberg von Bregenz, der Landeshauptstadt von Vorarlberg. Der Berg ist südwestliche Eckpfeiler der Allgäuer Alpen und erlaubt Rundblicke auf über 240 Berggipfel Deutschlands, Österreichs und der Schweiz. Der international bekannteste Platz ist die Seebühne der Bregenzer Festspiele. Die bayerische Schwester von Bregenz ist das nur wenige Kilometer entfernte Lindau mit dem bekannten Leuchtturm am Hafen. Meersburg ist geschichtsträchtig. Mit seinen weithin sichtbaren Schlossbauten über der historischen, gut erhaltenen Unterstadt am Seeufer. Als "älteste, vollständig erhaltene und bewohnte Burg Deutschlands" gilt das Alte Schloss. Auch der Weinbau hat in Meersburg eine jahrhundertalte Tradition. Zu den Mittelalterfesten kommen Truppen aus ganz Europa angereist, wie diese bunten Gäste aus San Giminiano, einem Weinort aus dem Herzen der Toskana - und Partnerstadt vom Meersburg. Wenige Kilometer weiter kommen wir nach Unteruhldigen. Dieser Ort ist mit seinen Pfahlbauten aus der Stein- und Bronzezeit geradezu weltberühmt. Seit rund 100 Jahren steht hier ein einzigartiges archäologisches Freilichtmuseum mit im Wasser. Auf der Blumeninsel Mainau betrachten wir schlussendlich die prächtigen gepflegten Gärten.
Filmemacher Hans Jöchler geht auf eine Reise über die schroffen Hochebenen und durch die bezaubernde Natur der Kärntner Berglandschaft. Runde, dunkelgrüne Kuppen verhalfen den Nockbergen zu ihren Namen und verleihen diesem urtümlichen Höhenzug sein charakteristisches Aussehen. Vorbei an blühenden Almrosenteppichen und jahrtausendealten Karstgassen, lockt bereits der betörende Duft der Zirben: Hier befindet sich der größte Zirbenwald der Ostalpen. Auf seiner Hütte erlaubt Biolandwirt Franz Einblicke in die Herstellung seines Zirbenschnapses, ehe im Norden des Millstätter Sees die "Blutstropfen" der Nockberge erkundet werden. Nirgendwo in den Alpen findet man mehr dieser sagenumwobenen, tiefroten Karfunkelsteine - im Millstätter Granattor alleine funkeln Tonnen davon. In Villach wird derweil Kirchtag gefeiert. Nebst heiterem Rummel, Volksmusik und der Verkostung der typischen Kirchtagssuppe mit "Reindling", werden hier alte und neue Trachten ausgeführt. Eine weitere Attraktion verbirgt sich schließlich im Inneren der Bergwelt bei Bad Eisenkappel: In den Obir Tropfsteinhöhlen sind Gesteinsformationen in unendlichen Variationen zu bewundern und vermitteln das Gefühl, in ein magisches, fremdartiges Universum einzutauchen.
Die Samen der sibirischen Zirbelkiefer gelten als uraltes Heilmittel der einheimischen Volksmedizin. Gesund, cholesterinsenkend und schmackhaft, werden sie inzwischen maschinell verarbeitet und in die ganze Welt verschickt. Zuerst müssen sie jedoch in den Wäldern des Altai-Gebirges in mühevoller Handarbeit geerntet werden. Ganze Familien ziehen im Herbst in die Berge zur Zedernussernte. Und erarbeiten sich damit einen Verdienst, der für mehrere Monate zum Überleben reicht. GEO Reportage hat eine Familie begleitet. Der Altai: Gelegen im Vierländereck von Russland, Kasachstan, China und der Mongolei. Das Gebirge ist bis heute nur wenig erschlossen. Die Menschen leben verstreut in den umliegenden Tälern. Im September bereiten sie sich auf die Zedernussernte vor. Zu ihnen gehört auch die Familie von Aronat Bakchukov. Zusammen mit seinem Vater, Bruder und dem Schwager geht es dann für mehrere Wochen in die Berge, um dort die Zapfen direkt aus den Bäumen zu holen. Dafür nehmen die Männer mitunter halsbrecherische Aktionen in Kauf und klettern bis in die Spitzen der Zedern. Das macht die Arbeit gefährlich: Sibirische Zedern mit ihren Zapfen sind extrem harzig, die Äste dünn, ihre Nadeln zum Glück aber nicht sehr spitz. Die Männer müssen schnell sein. Nachbarn und Saison-Pflücker aus anderen Regionen sind ebenfalls unterwegs und machen ihnen die Ernte streitig. Außerdem fallen die Temperaturen Anfang September in diesen Höhen vor allem nachts schon unter den Gefrierpunkt. Für Aronat gibt es in diesem Jahr noch einen weiteren Grund, sich anzustrengen: Der 24-jährige möchte im Anschluss an die Ernte ein Praktikum in einer der nussverarbeitenden Firmen in der Großstadt Novosibirsk absolvieren. Es wäre sein erster Ausflug hinaus aus seinem Heimatdorf. Von dem verdienten Geld möchte sich Aronat einen sehnlichen Wunsch erfüllen: Endlich ein eigenes Pferd kaufen. Doch wird er nach dem Ausflug in die moderne Stadt überhaupt in sein Dorf zurückkehren wollen?
Entstehung der Alpen - Unsere Alpen - Die Pässe der Alpen: Seit tausenden Jahren trennen die imposanten Gipfel der Alpen Nord und Süd in Mitteleuropa - und scheinen dabei schier unüberwindlich. So bauten sich die Menschen Wege über die Alpen und perfektionierten die einfachen Pfade zu dem ausgeklügelten Verkehrsnetz das wir heute kennen. In den Pässen der Alpen sehen sie wichtigsten Routen, die die Geschichte Europas prägten und zum Aufstieg und Fall großer Persönlichkeiten führten.
Jahrtausende alt, mystisch, nebelumwoben. Moore sind Lebensraum hoch spezialisierter Tiere und Pflanzen, Klimaschützer und Bewahrer einer noch weitgehend unerforschten Welt an Mikroorganismen. Naturfilmregisseurin Waltraud Paschinger und Kameramann Franz Posch tauchen tief in den Lebensraum heimischer Moore ein.
Das 3.203 Meter hohe Kitzsteinhorn wacht als einer der schönsten Gipfel Österreichs über eine einzigartige Landschaft. Bergführer, Sportler und Wissenschaftler nehmen uns mit auf eine spannende Reise auf, an und in den Berg. Von den Stauseen in Kaprun geht es hinauf bis zum Gipfel des mächtigen Kitzsteinhorns. Auf dem Weg dorthin erleben wir die vier Klimazonen, die sich vom Fuß des Berges bis zum Gipfel erstrecken - und begleiten Sommer- und Wintersportler bei ihren Abenteuern.
Jeden Sommer zieht es Kulturinteressierte aus ganz Europa an den Bodensee. Kultur, Wasser und Natur - diese drei Elemente versprechen Festspiele der besonderen Art. Doch auch abseits der großen Bühne versammeln sich jedes Jahr unzählige Besucher. Auch sie kommen meist von weit her. Wie ein Magnet zieht der Bodensee Hunderttausende Zugvögel an. Ihre Routen ziehen sich quer durch Europa.
Wenn Österreichs Berge in die Sommersaison starten, öffnet die Gastronomie in den Alpen ihre Türen für Gäste aus aller Welt. Diese Dokumentation nimmt die Zuschauer mit auf eine Reise durch die Berg-Gastronomie-Szene und beleuchtet, wie viel man in Berghütten und -restaurants für sein Geld bekommt. Sie untersucht die Preisgestaltung und wie die Gastronomen mit den Erwartungen ihrer Gäste umgehen.
Entstehung der Alpen - Unsere Alpen - Die Pässe der Alpen: Seit tausenden Jahren trennen die imposanten Gipfel der Alpen Nord und Süd in Mitteleuropa - und scheinen dabei schier unüberwindlich. So bauten sich die Menschen Wege über die Alpen und perfektionierten die einfachen Pfade zu dem ausgeklügelten Verkehrsnetz das wir heute kennen. In den Pässen der Alpen sehen sie wichtigsten Routen, die die Geschichte Europas prägten und zum Aufstieg und Fall großer Persönlichkeiten führten.
Die Samen der sibirischen Zirbelkiefer gelten als uraltes Heilmittel der einheimischen Volksmedizin. Gesund, cholesterinsenkend und schmackhaft, werden sie inzwischen maschinell verarbeitet und in die ganze Welt verschickt. Zuerst müssen sie jedoch in den Wäldern des Altai-Gebirges in mühevoller Handarbeit geerntet werden. Ganze Familien ziehen im Herbst in die Berge zur Zedernussernte. Und erarbeiten sich damit einen Verdienst, der für mehrere Monate zum Überleben reicht. GEO Reportage hat eine Familie begleitet. Der Altai: Gelegen im Vierländereck von Russland, Kasachstan, China und der Mongolei. Das Gebirge ist bis heute nur wenig erschlossen. Die Menschen leben verstreut in den umliegenden Tälern. Im September bereiten sie sich auf die Zedernussernte vor. Zu ihnen gehört auch die Familie von Aronat Bakchukov. Zusammen mit seinem Vater, Bruder und dem Schwager geht es dann für mehrere Wochen in die Berge, um dort die Zapfen direkt aus den Bäumen zu holen. Dafür nehmen die Männer mitunter halsbrecherische Aktionen in Kauf und klettern bis in die Spitzen der Zedern. Das macht die Arbeit gefährlich: Sibirische Zedern mit ihren Zapfen sind extrem harzig, die Äste dünn, ihre Nadeln zum Glück aber nicht sehr spitz. Die Männer müssen schnell sein. Nachbarn und Saison-Pflücker aus anderen Regionen sind ebenfalls unterwegs und machen ihnen die Ernte streitig. Außerdem fallen die Temperaturen Anfang September in diesen Höhen vor allem nachts schon unter den Gefrierpunkt. Für Aronat gibt es in diesem Jahr noch einen weiteren Grund, sich anzustrengen: Der 24-jährige möchte im Anschluss an die Ernte ein Praktikum in einer der nussverarbeitenden Firmen in der Großstadt Novosibirsk absolvieren. Es wäre sein erster Ausflug hinaus aus seinem Heimatdorf. Von dem verdienten Geld möchte sich Aronat einen sehnlichen Wunsch erfüllen: Endlich ein eigenes Pferd kaufen. Doch wird er nach dem Ausflug in die moderne Stadt überhaupt in sein Dorf zurückkehren wollen?
Das 3.203 Meter hohe Kitzsteinhorn wacht als einer der schönsten Gipfel Österreichs über eine einzigartige Landschaft. Bergführer, Sportler und Wissenschaftler nehmen uns mit auf eine spannende Reise auf, an und in den Berg. Von den Stauseen in Kaprun geht es hinauf bis zum Gipfel des mächtigen Kitzsteinhorns. Auf dem Weg dorthin erleben wir die vier Klimazonen, die sich vom Fuß des Berges bis zum Gipfel erstrecken - und begleiten Sommer- und Wintersportler bei ihren Abenteuern.
Jahrtausende alt, mystisch, nebelumwoben. Moore sind Lebensraum hoch spezialisierter Tiere und Pflanzen, Klimaschützer und Bewahrer einer noch weitgehend unerforschten Welt an Mikroorganismen. Naturfilmregisseurin Waltraud Paschinger und Kameramann Franz Posch tauchen tief in den Lebensraum heimischer Moore ein.
Jeden Sommer zieht es Kulturinteressierte aus ganz Europa an den Bodensee. Kultur, Wasser und Natur - diese drei Elemente versprechen Festspiele der besonderen Art. Doch auch abseits der großen Bühne versammeln sich jedes Jahr unzählige Besucher. Auch sie kommen meist von weit her. Wie ein Magnet zieht der Bodensee Hunderttausende Zugvögel an. Ihre Routen ziehen sich quer durch Europa.
Wenn Österreichs Berge in die Sommersaison starten, öffnet die Gastronomie in den Alpen ihre Türen für Gäste aus aller Welt. Diese Dokumentation nimmt die Zuschauer mit auf eine Reise durch die Berg-Gastronomie-Szene und beleuchtet, wie viel man in Berghütten und -restaurants für sein Geld bekommt. Sie untersucht die Preisgestaltung und wie die Gastronomen mit den Erwartungen ihrer Gäste umgehen.
Filmemacher Hans Jöchler geht auf eine Reise über die schroffen Hochebenen und durch die bezaubernde Natur der Kärntner Berglandschaft. Runde, dunkelgrüne Kuppen verhalfen den Nockbergen zu ihren Namen und verleihen diesem urtümlichen Höhenzug sein charakteristisches Aussehen. Vorbei an blühenden Almrosenteppichen und jahrtausendealten Karstgassen, lockt bereits der betörende Duft der Zirben: Hier befindet sich der größte Zirbenwald der Ostalpen. Auf seiner Hütte erlaubt Biolandwirt Franz Einblicke in die Herstellung seines Zirbenschnapses, ehe im Norden des Millstätter Sees die "Blutstropfen" der Nockberge erkundet werden. Nirgendwo in den Alpen findet man mehr dieser sagenumwobenen, tiefroten Karfunkelsteine - im Millstätter Granattor alleine funkeln Tonnen davon. In Villach wird derweil Kirchtag gefeiert. Nebst heiterem Rummel, Volksmusik und der Verkostung der typischen Kirchtagssuppe mit "Reindling", werden hier alte und neue Trachten ausgeführt. Eine weitere Attraktion verbirgt sich schließlich im Inneren der Bergwelt bei Bad Eisenkappel: In den Obir Tropfsteinhöhlen sind Gesteinsformationen in unendlichen Variationen zu bewundern und vermitteln das Gefühl, in ein magisches, fremdartiges Universum einzutauchen.
Die Kraft des Waldes - Die letzten Pecher von Hernstein
Dokumentation · 2018 · AT
Beschreibung und Details
Bis in die 1960er-Jahre war Hernstein Zentrum der Pecherei - dem Sammeln von Harz aus Schwarzföhren, lebenswichtig für Farb- und Papierindustrie. Billigimporte und Kunstharze ließen das Gewerbe verschwinden, die Pecher mussten sich neu orientieren. Die Arbeit war anstrengend: bis zu 500 Bäume pro Tag, sechs Tage die Woche. Heute betreiben nur wenige die Pecherei - meist als Hobby.
Abenteuer Alpen - Mit Reinhold Messner auf historischer Bergtour
Freiheit in den Bergen
Dokumentation · 2014 · DE
Beschreibung und Details
Reinhold Messner trifft im dritten Teil der Reihe einen zweiten berühmten Alpinisten: Alexander Huber. Der bayrische Extrembergsteiger hat mittlerweile einen ebenso klingenden Namen wie sein Südtiroler Vorbild. Alexander Huber klettert für uns auf die Kleine Zinne bei Sexten.