Grau in Grau in den Alpen? Von wegen! In dieser Dokumentation entdecken wir die bunte und reichhaltige Flora des Alpenraums und tauchen ein in eine wahre Blütensymphonie. Von den farbenprächtigen Almrosen und Krokussen im Gebirge bis hin zu den Blumen aus dem Hausgarten erkundet Filmemacher Hans Jöchler die Vielfalt an Farben und Formen des Alpenraums.
Die Sendung beginnt am östlichen Ufer des Bodensees. Genauer gesagt am Pfänder, dem Hausberg von Bregenz, der Landeshauptstadt von Vorarlberg. Der Berg ist südwestliche Eckpfeiler der Allgäuer Alpen und erlaubt Rundblicke auf über 240 Berggipfel Deutschlands, Österreichs und der Schweiz. Der international bekannteste Platz ist die Seebühne der Bregenzer Festspiele. Die bayerische Schwester von Bregenz ist das nur wenige Kilometer entfernte Lindau mit dem bekannten Leuchtturm am Hafen. Meersburg ist geschichtsträchtig. Mit seinen weithin sichtbaren Schlossbauten über der historischen, gut erhaltenen Unterstadt am Seeufer. Als "älteste, vollständig erhaltene und bewohnte Burg Deutschlands" gilt das Alte Schloss. Auch der Weinbau hat in Meersburg eine jahrhundertalte Tradition. Zu den Mittelalterfesten kommen Truppen aus ganz Europa angereist, wie diese bunten Gäste aus San Giminiano, einem Weinort aus dem Herzen der Toskana - und Partnerstadt vom Meersburg. Wenige Kilometer weiter kommen wir nach Unteruhldigen. Dieser Ort ist mit seinen Pfahlbauten aus der Stein- und Bronzezeit geradezu weltberühmt. Seit rund 100 Jahren steht hier ein einzigartiges archäologisches Freilichtmuseum mit im Wasser. Auf der Blumeninsel Mainau betrachten wir schlussendlich die prächtigen gepflegten Gärten.
Heimatleuchten: Heimat ist der Ort, an dem man geboren und aufgewachsen ist, wo man sich wohl und zuhause fühlt. Zur Heimat gehören Bilder, Gerüche, Geschmack, Traditionen, die Familie und eine ganz bestimmte Landschaft. All das zeigt "Heimatleuchten" - wie ein Buch voller Eindrücke, voller Geschichten und Erinnerungen.
Heimatleuchten: Verträumt und Pulsierend zugleich, so wie sich die Natur hier zeigt, so sind auch die Kremstaler. Hier treffen alte Traditionen auf innovative Winzer, wie auf dem Lesehof "Stagard" oder dem demeter-zertifiziertem Geyerhof. Dazu gehört auch die Arbeit mit Präparaten wie Kuhmist oder Bergkristallkiesel und der Hüterin des Weinkellers: Der Fasskatze. Aber auch künstlerisch sind die Kremstaler aktiv. Wie Nikolaus Christoforotti der in imposante Löswänden Skulpturen formt oder Vergolder Markus Bauer, der mit seinem "Oachkatzlschwoaf" jeden Gegenstand zum Strahlen bringt.
Sehnsucht Oberösterreich - Im Salzkammergut mit Richard Deutinger
Dokumentation · 2016 · AT
Beschreibung und Details
Heimatleuchten: Verträumt und Pulsierend zugleich, so wie sich die Natur hier zeigt, so sind auch die Kremstaler. Hier treffen alte Traditionen auf innovative Winzer, wie auf dem Lesehof "Stagård" oder dem demeter-zertifiziertem Geyerhof. Dazu gehört auch die Arbeit mit Präparaten wie Kuhmist oder Bergkristallkiesel und der Hüterin des Weinkellers: Der Fasskatze. Aber auch künstlerisch sind die Kremstaler aktiv. Wie Nikolaus Christoforotti der in imposante Löswänden Skulpturen formt oder Vergolder Markus Bauer, der mit seinem "Oachkatzlschwoaf" jeden Gegenstand zum Strahlen bringt.
Heimatleuchten: Heimat ist der Ort, an dem man geboren und aufgewachsen ist, wo man sich wohl und zuhause fühlt. Zur Heimat gehören Bilder, Gerüche, Geschmack, Traditionen, die Familie und eine ganz bestimmte Landschaft. All das zeigt "Heimatleuchten" - wie ein Buch voller Eindrücke, voller Geschichten und Erinnerungen.
Heimatleuchten: Süße Verführungen, heiße Eisen, wilde Wasser und wilde Kerle, duftende Seifenkunst und schräge Vögel. Eine Region voller Energie und Herz. Ob bei spritzigen Autofahrten oder beim Canyoning - wer sich traut, findet hier vielleicht seine große Liebe... In der Barockstadt Gmünd nordwestlich von Villach treffen sich zwei Täler: Das Lieser- und das Maltatal. Letzteres ist das wildere und ein Paradies für Wassersportfans. Das sanftere Liesertal zieht sich vom Katschberg nach Süden bis zum Millstätter See. Die Menschen hier strahlen eine kraftvolle Ruhe aus. Sie haben ein Herz für P.S.-starke Flitzer, sture Vierbeiner und schräge Vögel, sie versorgen Zuckergoscherl aus ganz Österreich mit einer besonderen Süßspeise, heiraten in luftigen Höhen und machen Omas Herd mit neuer Technik alltagstauglich. Ein Stück Heimat zum Lieben und Verlieben - geprägt vom Wasser und der rauen und zugleich lieblichen Natur.
Die einen gelten auch heute noch als Mythos und sind ein Symbol der Stärke Österreichs in der Nachkriegszeit. Andere haben den europäischen Adel und die internationale Prominenz angezogen: die Stauseen in Salzburg. Ihre treibende Kraft ist Wasser, das sie erst zum Leben erweckt und später ihr bestimmendes Element wird.
Eine der schönsten Panoramastraßen des Landes ist das kilometerlange Entrée hin zu Österreichs höchster Staumauer: Der Kölnbreinsperre! Am Ende des malerischen Maltatales in Kärnten gelegen, wird durch diese Sperre ein türkisgrüner Stausee erst zum Leben erweckt, gespeist von zahlreichen Gewässern aus einer der schönsten Hochgebirgslandschaften der Welt, dem Nationalpark Hohe Tauern.
Es war das allererste nach dem 2. Weltkrieg erbaute Kraftwerk Österreichs: Das steirische Speicherkraftwerk Salza. Es zaubert einen 6 Kilometer langen "Fjord" in die Landschaft, den malerischen Salza Stausee, der von bis zu 500 Meter hohen Felswänden umrahmt ist.
Winterdienst auf Schienen - Stahlkolosse auf eisigen Gleisen
Dokumentation · 2017 · AT
Beschreibung und Details
Meterhoher Neuschnee am schweizerischen Gornergrat. Oben auf fast 3200 Meter Höhe sind die Menschen abgeschnitten. Der Räumtrupp der Gornergratbahn versucht sich durch die Naturgewalten zu kämpfen. Ständiger Begleiter, die Angst vor Lawinen. Auch an der österrreichischen Schafbergbahn kämpfen tapfere Männer mit dem Schneepflug gegen Eis und Schnee. Doch ausgerechnet am steilsten Stück wird das Risiko unkalkulierbar.
Wasserreich - Vorarlbergs Bäche, Seen und Wasserfälle
Dokumentation · 2024 · AT
Beschreibung und Details
Im Osten Österreichs regnet es doppelt so viel wie im verregneten London. Auch eine Region im Westen Österreichs liegt in einer der niederschlagsreichsten Regionen Europas, wo der mittlere Jahresniederschlag stolze 1900 Liter auf einen Quadratmeter beträgt.
Millionen von Menschen beobachten in ihrer Freizeit Vögel und treten so in Kontakt zur Natur. Die Forschung zeigt: Das baut Stress ab und macht uns glücklicher. Eine intakte, artenreiche Natur fördert unser Wohlbefinden. Sogar Vogelgesang wird mit unserer Zufriedenheit in Verbindung gebracht. Ist das der Grund, warum sich so viele Menschen für die Vogelwelt begeistern? Welche anderen Motive machen uns zu "Birdwatchern"? In dieser Dokumentation erzählen "Birdwatcher" von der Magie des Gefiederten und wie sich die Vogelbeobachtung auf sie auswirkt: Profis genauso wie Amateure, eine Umweltpsychologin und einer der renommiertesten Vogelmaler der Welt. Sie alle haben ihren eigenen Zugang zur Naturbeobachtung.
Freiheit auf Pferderücken - Der lange Weg der Nez Perce
Dokumentation · 2022 · DE
Beschreibung und Details
Planet Weltweit: 1877 weigerten sich rund 750 Angehörige des Stammes der Nez Perce, im Nordwesten der USA, ihre Freiheit aufzugeben und sich in ein Reservat zu begeben, das ihnen nur noch wenig Land zugestand. Stattdessen begaben sie sich mit 2.000 Pferden, überwiegend Appaloosas, einer Rasse, die die Nez Perce selbst entwickelt und gezüchtet hatten, auf eine abenteuerliche und verlustreiche Flucht über gut 2.000 km quer durch die Rocky Mountains. Auf diesen Moment haben Jon, Rosa und Jack Yearout, Häuptling Emmit Taylor, Abigail und DavieJoe Whitman sowie gut 20 andere Mitglieder des Stammes der Nez Perce lange gewartet: Sie lenken ihre Pferde in die Fluten des Yellowstone Rivers, an der "Nez Perce Furt", also genau dort, wo 145 Jahre zuvor ihre Vorfahren den geschichtsträchtigen Fluss durchquerten. Dabei kreuzen sie auch den Yellowstone Nationalpark, den sie für eine von Geistern bewohnte Wunderwelt hielten, wehrten sich hartnäckig gegen fünf Kavallerie-Einheiten der US-Armee oder wichen ihnen aus. Nur um am Ende, kurz vor der rettenden kanadischen Grenze, doch kapitulieren zu müssen. Mit den Worten "I will fight no more forever", legte Ihr letzter Häuptling Joseph damals die Waffen nieder. Um eine spannende Passage des langen Fluchtweges und den Freiheitsdrang ihrer Ahnen, die "Freiheit auf Pferderücken", am eigenen Leibe nachzuerleben, begeben sich über zwei Dutzend Nez Perce von heute auf einen denkwürdigen Ritt durch den Yellowstone Park, auf den Spuren ihrer Vorfahren. Auf dieser Zeitreise zu ihren Wurzeln, begegnen ihnen imposante Wildtiere wie Bisons und Grizzlybären und sie kommen an Orte, die heute noch Namen und Spuren ihrer Ahnen tragen. Ein Team der Arte 360°Reportage hat die Nez Perce mit der Kamera begleitet.
Die polnischen Vorkarpaten sind eine fast vergessene, verwunschen anmutende Region. Zwischen Bergen und Wäldern stehen immer wieder alte orthodoxe Holzkirchen. Die wenigen hier ansässigen Menschen sind oft ganz besondere Lebens- und Überlebenskünstler. Egal ob Musiker, Ikonenmalerin oder Glas-Handwerker. Die Woiwodschaft Karpatenvorland ist im Vergleich zum polnischen Landesdurchschnitt eher dünn besiedelt. Viele Bewohner zogen in den 1960er und 70er Jahren hierher. In der Einsamkeit der Wälder war der Staatskommunismus weniger spürbar. Heute ist es eine der ärmsten Regionen der Europäischen Union, und die Menschen ziehen wieder fort, vor allem die Jugend sieht wenig Perspektiven. Doch nahe den Grenzen zur Slowakei und der Ukraine floriert eine kleine Ikonen-Werkstatt. Das Karpatenvorland hat im Laufe seiner Geschichte viele Herrscher erlebt. Polnische Könige, Habsburger Kaiser, deutsche Besatzer, sowjetische Diktatoren. Was durch die Jahrhunderte hindurch Bestand hatte, war der starke Glaube seiner Bewohner. Die orthodoxen Bewohner vom Volksstamm der Lemken schlossen sich nie der russisch-orthodoxen Kirche an, sondern blieben griechisch-orthodox oder griechisch katholisch. Lemken leben inzwischen nur noch wenige im Karpatenvorland. Und doch haben sie viele alte Holzkirchen hinterlassen, die wie verzaubert in den Wäldern stehen und alle Veränderungen überdauert haben. Neben den Ikonen und den Kirchen steht die Region aber vor allem für die Tradition der Glasfertigung. Zwar befindet sich die großindustrielle Glasproduktion seit längerem im Niedergang - dafür aber blüht die Glaskunst im Kleinen. Das "Glasstudio Habrat" startet mit seinen kreativen Entwürfen gerade voll durch.
Majestätisch überragt Europas Gipfel die felsigen Bergspitzen der Savoyer Alpen. Der Mont Blanc - seit seiner Erstbesteigung vor 230 Jahren ein Magnet für Alpinisten. Aber der weiße Gigant ist tückisch. Nicht jeder kehrt vom Aufstieg zurück. Im kleinen Ort Chamonix am Fuße des Mont Blanc treffen sich leidenschaftliche Alpinisten, Familien, die Hautevolee und Einheimische. In der Hochsaison dreht sich alles um den Gebirgssport - und um den mit 4810 Metern höchsten Berg der Alpen. Rund 1000 Menschen versuchen jedes Jahr den Aufstieg - zehn davon bezahlen ihn mit dem Leben, darunter auch erfahrene Bergsteiger. Viele von ihnen unterschätzen den als weniger schwierig geltenden "Normalweg" von der Goûter-Hütte aus. Aber Gletscherspalten, Wetterstürze und Lawinen bedeuten oft tödliche Gefahr. Wir haben neben der Compagnie de Guides, der legendären Bergführertruppe, Menschen besucht, deren Leben eng mit dem Mont Blanc verbunden ist. François Pallandre ist Bergführer und hat die höchsten Gipfel der Welt erklommen. Ein Skiunfall ließ ihn sein Leben überdenken und jetzt hat sein alter Mentor ihn überzeugen können, der Gilde der ältesten Bergführertruppe von Chamonix beizutreten. Diese wurde nach einem Unglück am Mont Blanc 1821 zur sozialen Absicherung der Bergführer und ihrer Angehörigen ins Leben gerufen. François führt seine Klienten auf anstrengenden und gefährlichen Skirouten, gesäumt von verwehten Gletscherspalten, mehrere Meter hohen Türmen aus Gletschereis und schwierigen Schneeverhältnissen. Der Schwierigkeitsgrad der Route wird immer an die Fähigkeiten der Skifahrer und Klienten angepasst - für seine Arbeit braucht er daher nicht nur beste technische und körperliche Voraussetzungen sondern auch viel Menschenkenntnis.
Bergwelten: Sanfte Hügel, gesäumt von schroffen Felsen, die auf den tief verschneiten Hängen und in der Luft zum Spiel mit den Elementen einladen. Es ist ein Land, in dem vieles noch nach alter Überlieferung geschieht, und das dann doch so manche Überraschung parat hat.
Das Salzkammergut ist eine international bekannte Region, die einst vom Salzabbau geprägt war und heute vom Tourismus lebt. Die vier großen Seen - Traunsee, Mondsee, Attersee und Hallstätter See - bieten sowohl Sportmöglichkeiten als auch Kunstgenuss. Am Traunsee, im Schatten des Traunsteins, holt Fischer Benjamin Mayr frühmorgens seinen Fang ein, den Haubenkoch Lukas Nagl direkt am Steg abholt. Traunkirchen liegt malerisch auf einer schmalen Landzunge. Der Hallstätter See, geformt in der Eiszeit, beeindruckt mit seinen steilen Berghängen und dem UNESCO-Welterbe-Ort Hallstatt. Archäologe Hans Reschreiter erforscht hier das Leben der Bergleute. Der Mondsee, angeblich in Form eines Sichelmonds, beherbergt die 600 Jahre alte Erlachmühle, geführt von der jüngsten Müllermeisterin Antonia Wieneroither. Ihr Bruder Gerhard findet Ausgleich beim Fischen in der Zeller Ache und am Mondsee. Henrik Pohl vom Kuratorium Pfahlbauten taucht zu den UNESCO-Welterbe-Pfahlbauten. Der Attersee, mit seinem türkisblauen Wasser, war der Lieblingsort von Gustav Klimt, der hier siebzehn Sommer verbrachte. Auch Gustav Mahler ließ sich vom Attersee inspirieren und widmete ihm Teile seiner 3. Symphonie. Bei Dämmerung werden die Mitglieder des Astronomischen Arbeitskreises Salzkammergut aktiv. Am Nordufer des Traunsees liegt das historische Schloss Ort auf einer kleinen Insel. Gmunden, einst ein Umschlagplatz für Salz, strahlt südliches Flair aus. Der Traunsee ist bekannt für seine guten Segelbedingungen, und Michael Burgstaller bereitet sich mit seinem Team auf eine Regatta vor. Andrea Frauscher-Oberfrank genießt die letzten Sonnenstrahlen auf dem See mit ihrem Elektroboot. Diese Dokumentation zeigt die Schönheit und Vielfalt des Salzkammerguts, von historischen Stätten bis hin zu modernen Freizeitaktivitäten.
Im Ausseerland hat jeder See seinen eigenen Charakter. Brauchtum, Handwerk und Tradition sind hier fest verankert. Vom Loserplateau aus bietet sich ein malerisches Panorama über den Altausseer See, Grundlsee, Toplitzsee und Kammersee. Der Altausseer See liegt am Fuße des Loser. Ein Tandem-Paragleitflug vom Loser endet in Fischerndorf, wo die Keramikerin Lisa Zinnebner lebt. Wasser ist für sie ein zentrales Element in ihrer Arbeit. Die traditionellen Flachboote "Plätten" stehen auf der UNESCO-Weltkulturerbe-Liste und werden mündlich überliefert. Das glasklare Wasser des Altausseer Sees hat Trinkwasserqualität. Andreas Mayer startet frühmorgens mit seinem Kajak, um Trinkwasser zu holen. Er baut und repariert Instrumente in Bad Aussee. Christian Raich fertigt langlebige Lederhosen, die viel über ihren Träger verraten. Peter Wach, ein Seidendrucker, zaubert aufwändige Muster auf Seidentücher. Im Frühling blühen die Wiesen im Ausseerland weiß von Narzissen. Viele Freiwillige pflücken die Blumen für das Narzissenfest, bei dem Figuren mit bis zu 30.000 Narzissen gesteckt werden. Schriftstellerin Barbara Frischmuth beschäftigt sich literarisch mit Blumen und empfängt uns in ihrem Garten. Der Grundlsee, der größte See der Steiermark, eignet sich gut zum Rudern. Der Mythos des Toplitzsees wird in der Fischerhütte lebendig, wo Gastwirt Albrecht Syen Forellen zubereitet und Geschichten erzählt. Musiker Sebastian Rastl improvisiert auf seinem Kontrabass in der mythischen Landschaft des Toplitzsees. Diese Dokumentation zeigt die Schönheit und Vielfalt des Ausseerlands, von historischen Handwerken bis hin zu modernen Freizeitaktivitäten.
Sacri Monti - Die heiligen Berge im Süden der Alpen
Dokumentation · 2022 · AT
Beschreibung und Details
Die bildgewaltige Dokumentation "Sacri Monti - Heilige Berge" begibt sich auf eine faszinierende Reise in die spirituelle Landschaft Norditaliens und der Südschweiz. Im Fokus stehen zwei außergewöhnliche Pilgerorte des UNESCO-Welterbes: der Sacro Monte di Domodossola und der Sacro Monte di Varallo, die zu den bedeutendsten "Heiligen Bergen" des Piemont zählen.
Diese Dokumentation zeigt eindrucksvolle Bilder einer der großartigsten und vielgestaltigsten Alpenlandschaften der Welt. Im Schweizer Kanton Graubünden thront der Piz Linard auf 3.410 Metern, während das idyllische Bormio in der Lombardei mit seinen antiken Thermalbädern und charmanten Gassen zum Verweilen einlädt.
Die Sendung beginnt am östlichen Ufer des Bodensees. Genauer gesagt am Pfänder, dem Hausberg von Bregenz, der Landeshauptstadt von Vorarlberg. Der Berg ist südwestliche Eckpfeiler der Allgäuer Alpen und erlaubt Rundblicke auf über 240 Berggipfel Deutschlands, Österreichs und der Schweiz. Der international bekannteste Platz ist die Seebühne der Bregenzer Festspiele. Die bayerische Schwester von Bregenz ist das nur wenige Kilometer entfernte Lindau mit dem bekannten Leuchtturm am Hafen. Meersburg ist geschichtsträchtig. Mit seinen weithin sichtbaren Schlossbauten über der historischen, gut erhaltenen Unterstadt am Seeufer. Als "älteste, vollständig erhaltene und bewohnte Burg Deutschlands" gilt das Alte Schloss. Auch der Weinbau hat in Meersburg eine jahrhundertalte Tradition. Zu den Mittelalterfesten kommen Truppen aus ganz Europa angereist, wie diese bunten Gäste aus San Giminiano, einem Weinort aus dem Herzen der Toskana - und Partnerstadt vom Meersburg. Wenige Kilometer weiter kommen wir nach Unteruhldigen. Dieser Ort ist mit seinen Pfahlbauten aus der Stein- und Bronzezeit geradezu weltberühmt. Seit rund 100 Jahren steht hier ein einzigartiges archäologisches Freilichtmuseum mit im Wasser. Auf der Blumeninsel Mainau betrachten wir schlussendlich die prächtigen gepflegten Gärten.
Bergwelten: Sanfte Hügel, gesäumt von schroffen Felsen, die auf den tief verschneiten Hängen und in der Luft zum Spiel mit den Elementen einladen. Es ist ein Land, in dem vieles noch nach alter Überlieferung geschieht, und das dann doch so manche Überraschung parat hat.
Millionen von Menschen beobachten in ihrer Freizeit Vögel und treten so in Kontakt zur Natur. Die Forschung zeigt: Das baut Stress ab und macht uns glücklicher. Eine intakte, artenreiche Natur fördert unser Wohlbefinden. Sogar Vogelgesang wird mit unserer Zufriedenheit in Verbindung gebracht. Ist das der Grund, warum sich so viele Menschen für die Vogelwelt begeistern? Welche anderen Motive machen uns zu "Birdwatchern"? In dieser Dokumentation erzählen "Birdwatcher" von der Magie des Gefiederten und wie sich die Vogelbeobachtung auf sie auswirkt: Profis genauso wie Amateure, eine Umweltpsychologin und einer der renommiertesten Vogelmaler der Welt. Sie alle haben ihren eigenen Zugang zur Naturbeobachtung.
"Land der Berge" begibt sich in dieser Ausgabe auf einen Streifzug durch zwei Täler Südtirols, dem Passeier- und dem Schnalstal. Ausgehend vom Timmelsjoch - dem Grenzpass zwischen Nord- und Südtirol - beginnt die Reise durch das Passeiertal, einem Gebirgstal nördlich von Meran. Im steilen Gelände des hinteren Passeiertals finden sich noch überall die traditionellen Südtiroler Bergbauernhöfe. Nicht weniger eindrucksvoll ist auch der Ort St. Leonhard, der Geburtsort des Tiroler Freiheitskämpfers Andreas Hofer, und St. Martin, der Hauptort des Passeiertals. Anschließend sind wir unterwegs im Schnalstal rund um die Orte Karthaus, Katharinaberg, Kurzras, Unser Frau und Vernagt, sowie im abgeschiedenen Pfossental, welches wie ein museales bäuerliches Idyll aus einer anderen Zeit wirkt. Den Abschluss bildet der Similaungletscher, welcher wiederum die Grenze zwischen Nord- und Südtirol markiert.
Nach einer bahnbrechenden Wettkampfsaison 2021 wurde Natalia Grossman die erste Amerikanerin seit 20 Jahren, die den Titel IFSC-Kletterweltmeisterin gewann. Jetzt ist sie in der ungewohnten Situation, ihren Titel verteidigen zu müssen.
Die Big-Wall-Freeclimbing-Meister Babsi und Jacopo suchen ihre bisher größte Herausforderung: die freie Begehung der Eternal Flame, einer schwer zugänglichen Route über 914 km am legendären Nameless Tower in Pakistan.
Die Saison neigt sich dem Ende zu und Babsi Zangerl und Jacopo Larcher müssen bei eisigen Temperaturen unzählige schwierige Seillängen bezwingen, um zu beenden, was sie begonnen haben.
Seb Bouins DNA (9c) besteht aus umgedrehten Fußdynos, kaum vorhandenen Griffen und endlosen Bewegungen in einer riesigen Höhle in Frankreich. Hier beweist Seb, dass er an der Spitze der menschlichen Leistung im Klettersport steht.