
kinokino
Filmmagazin
Beschreibung und Details
* Schlöndorffs großes Alterswerk: „Heimsuchung – Eine Jahrhundertgeschichte“ Ein Haus an einem See bei Berlin als Schauplatz deutscher Geschichte: vom Nationalsozialismus über die DDR-Ära bis hin zur Wiedervereinigung. Auch die Lebensentwürfe und Weltanschauungen ihrer wechselnden Besitzer schildert das Drama „Heimsuchung – Eine Jahrhundertgeschichte“. Oscar-Gewinner Volker Schlöndorff (“Die Blechtrommel“) ist mit 87 Jahren ein groß angelegtes Alterswerk gelungen. Die Verfilmung von Jenny Erpenbecks Roman – mittlerweile Abitur-Lektüre und ein moderner Literaturklassiker - ist ein episches, historisches Sittengemälde mit Starbesetzung. kinokino im Interview mit Volker Schlöndorff und seinen Darstellerinnen Martina Gedeck und Susanne Wolff. * Ewiger Schmacht-Klassiker: Jane Austens „Sinn und Sinnlichkeit“ England um 1800: Nach dem Tod ihres Vaters blicken die Schwestern Elinor und Marianne Dashwood einer ungewissen Zukunft entgegen, da die Erbfolge ausschließlich männliche Nachkommen berücksichtigt. Gesellschaftliche Hindernisse lassen glückliche Beziehungen für die Schwestern unmöglich erscheinen, sie werden sich zwischen Vernunft und Gefühl entscheiden müssen… 30 Jahre nach Ang Lees preisgekrönter Kino-Adaption von Jane Austens “Sinn und Sinnlichkeit” kommt nun eine Neuverfilmung des Klassikers. kinokino hat die Regisseurin Georgia Oakley und ihre Darstellerinnen Daisy Edgar Jones und Esmé Creed-Mills zum Interview getroffen. Warum fasziniert der 200 Jahre alte Stoff um arrangierte Hochzeiten und Standesunterschiede auch heute noch? Und was macht eigentlich Jane Austen zur zeitlosen Romantikkomödien-Autorin? * Ein Blick auf Enthüller und Enthüllungsjournalisten: „Whistleblower“ Ihre Enthüllungen erfordern Mut, sie riskieren ihre Existenz und ihr Leben, gefährden oft sogar ihre Familien. Regisseur Marc Bauder begleitet in seinem Dokumentarfilm „Whistleblower“ Menschen, die sich über Geheimhaltungsvereinbarungen hinwegsetzen, um die Machenschaften der Mächtigen offenzulegen. Darunter der NSA-Intelligence-Analyst Daniel Hale, der unter der Trump-Regierung wegen Weitergabe von Informationen über das US-Drohnenprogramm zu einer langjährigen Haftstrafe verurteilt wurde. kinokino hat Regisseur Marc Bauder getroffen – und die Münchner Journalisten Bastian Obermayer und Frederik Obermaier, die als erfolgreiches Investigativ-Duo bekannt wurden. Was treibt „Whistleblower“ an bei ihren riskanten Enthüllungen? Und was macht die Arbeit mit ihnen? * Außerdem: „Call Me Queen“, ein Spielfilm vor dem Hintergrund der Aids-Epidemie in Kenia, 1999. Queen, alleinerziehende Mutter von zwei Kindern, hat sich mit der Krankheit infiziert, erhält aber nur durch die Unterstützung einer irischen Journalistin die nötigen Medikamente. Im Gegensatz zum Großteil der heimischen Bevölkerung, weil reiche Länder bei der Vergabe der lebensrettenden Wirkstoffe Vorrang haben. Das prangert Regisseurin Emily Atef (“Drei Tage in Quiberon”) an in ihrem Spielfilm, der nach wahren Begebenheiten entstanden ist. kinokino sprach mit Atef über weibliches Empowerment, die Dreharbeiten in Nairobi und warum die Geschichte für sie noch heute aktuell ist.





















