Ein Dreieck der Hoffnung für die Wale und Delfine des Mittelmeers liegt zwischen Korsika, Nizza und Genua, einem Gebiet, das vor gefährlichen Fischereipraktiken geschützt ist und in dem Delfine und Wale gedeihen. 90.000 Quadratkilometer Meer, in denen Wale und Delfine leben können; eines der artenreichsten Gebiete des Ozeans, aber auch eine der am dichtesten besiedelten Küstenregionen. Das Pelagos-Schutzgebiet bietet Meeressäugern Zuflucht, ein Ort, an dem Schleppnetze in mittleren Tiefen verboten sind und Heimat von fast 9.000 Arten mikroskopisch kleiner Organismen, die die Grundlage einer der reichhaltigsten Nahrungsketten der Welt bilden und täglich ein Spektakel von Tausenden von Delfinen und Walen bieten. Sendehinweis: 28.09.2026, 21:00 Uhr 29.09.2026, 01:30 Uhr und 19:15 Uhr
Mit dem Zug durch Neuseeland
Die Südinsel: Vom Pazifik in die Südalpen
Beschreibung und Details
Fjorde, Hochgebirge und menschenleere Strände prägen das Bild der Südinsel Neuseelands. Hier überwinden Züge spektakuläre Strecken vom Pazifischen Ozean bis zu den Südalpen. Fjorde im Südwesten, Hochgebirge in der Landesmitte und menschenleere Strände an der Westküste die Südinsel Neuseelands ist ein Naturparadies. Hier überwinden Züge spektakuläre Strecken vom Pazifischen Ozean bis zu den Bergen der Südalpen. Doch der Süden ist auch Erdbebengebiet und nicht überall kommt der Zug hin. Entlang der Ostküste fährt der Coastal Pacific am Lake Rotoiti vorbei. Im Gletschersee forscht der Biologe Don Jellyman nach Neuseeländischen Langflossenaalen. Es sind meterlange Urtiere, die aus den kalten Tiefen emporsteigen und irgendwann zum Laichen in den tropischen Ozean schwimmen, wo sie spurlos verschwinden. Vorbei an der Kaikoura-Halbinsel fährt der Zug bis nach Christchurch. Im Jahr 2011 legte ein Erdbeben die Stadt in Schutt und Asche. Riki Manuel ist einer der bekanntesten Maori-Holzschnitzkünstler des Landes. In seinen Werken verarbeitet er die Katastrophe und trägt die Geschichte von Generation zu Generation weiter. In Christchurch übernimmt der TranzAlpine die Führung. Er durchquert die Südalpen, bis er die Westküste erreicht. Hier sind die weißen Strände fast menschenleer. Die Gegend ist schienenfrei, das raue Klima und die isolierte Lage haben die Urlandschaften bewahrt. Seit Generationen werden Hunderte von Rindern zwischen Regenwäldern und steilen Felswänden mit dem Jetboat durch den Gletscherfluss am Arawhata-Tal getrieben. Weiter südlich liegt Fiordland. Der kalte Urwald gilt als eines der am wenigsten erforschten Gebiete der Welt. Ein Bergsteiger soll eine Alpine Eidechse gesehen haben, doch seit der Begegnung fehlt von ihr jede Spur. Sendehinweis: 27.04.2026, 20:15 Uhr, 28.04.2026, 00:45 Uhr, 30.04.2026, 18:30 Uhr
Mit dem Zug durch Neuseeland
Die Nordinsel: Das vulkanische Herz
Beschreibung und Details
Mit ihren sprudelnden Geysiren, dampfenden Seen und aktiven Feuerbergen ist die Nordinsel das vulkanische Herz Neuseelands. Der "Northern Explorer" ist der einzige Zug, der durch diese Wildnis fährt. Er verbindet Auckland mit Wellington vorbei an Vulkanen, dampfenden Seen und Urwäldern. Mit ihren sprudelnden Geysiren, dampfenden Seen und aktiven Feuerbergen ist die Nordinsel das vulkanische Herz Neuseelands. Der Northern Explorer ist der einzige Zug, der durch diese Wildnis fährt. Er verbindet Auckland mit der Hauptstadt Wellington vorbei an Vulkanen und Urwäldern. Im Norden von Auckland liegt Little Barrier Island, eine Vulkaninsel, die noch so ursprünglich ist wie Neuseeland vor der Besiedlung der Menschen. Nicola Toki, Botschafterin für bedrohte Arten, sucht hier nach der Wetapunga, der größten Heuschrecke der Welt. Nur ein paar Dutzend sollen noch in freier Wildbahn leben. Weiter an der Nordküste erstreckt sich das Reich der Obstbauern. Te Puke ist die Kiwi-Hauptstadt der Welt und Geoff Oliver einer der ersten Kiwi-Landwirte Neuseelands. Beschädigte Früchte liefert er an benachbarte Viehbetriebe als nachhaltige Süßigkeit für die Kühe. Kurz vor dem fauchenden Mount Ruapehu, dem größten Vulkan im Tongariro-Nationalpark, hält der Zug in Otorohanga. Die Kleinstadt führt zu den Waitomo Caves, den leuchtenden Höhlen, wo Glühwürmchen mit klebrigen Fäden ihre Brutplätze spannen. Die Inselmitte ist das Kernland der Maori. Hier dampfen geothermale Quellen. Soltice Morrison forscht an den insgesamt 3.800 Seen des Landes, die zunehmend durch Chemikalien und Düngemittel verschmutzt sind. Sie steht für eine neue Maori-Generation und verbindet kulturelle Naturverbundenheit mit ihrer wissenschaftlichen Forschung. Der Zug ist auch ein Symbol für den Fortschritt und Richtungswechsel eines Landes, das sich für die wichtigsten Themen der Zukunft wappnet. Sendehinweis: 27.04.2026, 21:00 Uhr, 28.04.2026, 01:30 Uhr, 30.04.2026, 19:15 Uhr
Dokumentation
Beschreibung und Details
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So war's im Südwesten
Wir in den 90ern
Beschreibung und Details
In den 1990ern weht auch im Südwesten der Wind of Change. Ein turbulentes Jahrzehnt. Die Wiedervereinigung begeistert ganz Deutschland, Kellner und Kellnerinnen im Schwarzwald sprechen auf einmal sächsisch, der zweite Golfkrieg treibt die Menschen auf die Straße, Prinzessin Diana stirbt bei einem tragischen Autounfall, der FCK wird Deutscher Meister, das Handy revolutioniert die Kommunikation, durch die Stuttgarter Band Die Fantastischen Vier wird Hip Hop in Deutschland populär und im Hunsrück entflammt mit dem Festival Nature One die Techno-Euphorie eine kleine Auswahl der Ereignisse, die die Menschen im Südwesten in den 1990ern bewegten. Wie sich diese Ereignisse ausgewirkt haben, darüber findet man viele Geschichten und Fernsehbeiträge von SWF, SDR und SR. Das SWR Archiv ist voll von diesen visuellen Schätzen. Was ist aus den Menschen geworden? Wir in den 90ern So wars im Südwesten gräbt diese Archiv-Schätze aus und erzählt die Geschichten von damals. Prominente Persönlichkeiten aus dem Südwesten wie SWR Moderator Pierre M. Krause, Schauspielerin Judith Pinnow, Boxerin Regina Halmich oder Comedian Özcan Cosar lassen ihre ganz persönlichen 1990er im Südwesten Revue passieren. Geschichten der 1990er aus Rheinland-Pfalz und Baden-Württemberg Für die Dokumentation wurden Menschen, über die das Fernsehen damals berichtet hat, heute besucht: Was ist aus ihnen geworden? Was hat sie damals geprägt und wirkt bis heute nach? Gemeinsam mit den Zuschauerinnen und Zuschauern blicken sie auf ein Jahrzehnt voller Veränderungen im Südwesten zurück von Koblenz bis Konstanz. Sendehinweis: 31.10.2026, 14:00 Uhr
phoenix
phoenix persönlich
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phoenix
Presseclub
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Der Louvre
Wunderwerke der Weltgeschichte
Beschreibung und Details
Im Zentrum von Paris steht das berühmteste Museum der Welt der Louvre. Jahr für Jahr zieht er Millionen von Besuchern an. Doch nicht nur sein Inhalt fasziniert, auch der Bau selbst. Mit moderner Technik wollen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler herausfinden, wie sich das monumentale Gebäude innerhalb von acht Jahrhunderten von einer kleinen mittelalterlichen Königsburg zu einem Wunderwerk moderner Ingenieurskunst entwickelt hat. Das heute wohl bekannteste Merkmal des Louvre ist seine Pyramide, eine 21 Meter hohe Glas- und Stahlkonstruktion. Sie ist nicht nur ein Hingucker für Liebhaber moderner Architektur und markiert die Eingangshalle für die Besucher - sie ist auch ein Symbol des Charakters des Louvre: Schon immer war er ein Schauplatz technologischer und architektonischer Innovation. Einblicke in Bautechnik und Geschichte Was als mittelalterliche Burg im 12. Jahrhundert seinen Anfang nahm, ist heute monumentaler Anziehungspunkt für Millionen von Touristen. Nicht nur die Kunstsammlung ist spektakulär, sondern auch der heutige Museumskomplex selbst denn er birgt erstaunliche Details und raffinierte Kunstgriffe der Architektur, die auf den ersten Blick nicht zu sehen sind. Mit Satellitentechnik, Drohne, 3-D-Laserscanner und Elektronenmikroskopie ist es erstmals möglich, das Bauwerk auf Herz und Nieren zu untersuchen und ihm so die erstaunlichen Geheimnisse seines Werdegangs zu entreißen. Die Hagia Sophia in Istanbul, Angkor Wat in Kambodscha und der Louvre in Paris zählen zu den berühmtesten Bauwerken der Welt. Moderne Technik liefert nun Einblicke in ihre Bautechnik und Geschichte. Sendehinweis: 07.01.2026 18:30 Uhr
Angkor Wat - Kambodschas antike Tempelstadt
Wunderwerke der Weltgeschichte
Beschreibung und Details
Versteckt im Dschungel von Kambodscha steht der größte religiöse Bau der Welt: die Tempelanlage von Angkor Wat. Moderne Technik hilft den Forscherteams bei der Studie des Bauwerks. Im kambodschanischen Dschungel arbeiten sie daran, die letzten Geheimnisse von Angkor Wat zu lüften. Das Bewegen tonnenschwerer Steine, unterirdische Schächte oder das schiere Ausmaß der Tempelanlage stellen die Archäologinnen und Archäologen vor immer neue Rätsel. Heutzutage verfügen Forscherteams über technische Hilfsmittel, mit deren Unterstützung Hinweise in unterschiedlichster Größenordnung zu finden sind: Unter dem Mikroskop geben Pollenanalysen Aufschluss über die Bodennutzung. Mit Drohnen lassen sich detailgenaue Aufnahmen der Stellen des Tempels machen, die für die Forscher anders nicht zu erreichen sind. Mithilfe virtueller 3-D-Modelle können Archäologinnen und Archäologen Details der Bauwerke am Computer genauer unter die Lupe nehmen. Einblicke in Bautechnik und Geschichte Auch das Ausmaß der antiken Stadt Angkor ist für die Forscherteams ohne moderne Technik schwer zu erfassen. Hierbei helfen Satellitenaufnahmen, und die sogenannte LIDAR-Technologie enthüllt sogar das, was für das bloße Auge unsichtbar ist: dass der Tempel Angkor Wat nur ein kleiner Teil der ersten Megacity der Weltgeschichte war. Doch es stellen sich auch neue Fragen: Wie war es den alten Khmer möglich, ohne moderne Fahrzeuge und Hilfsmittel diese gigantische Anlage zu erbauen? Was ist das Geheimnis der Unzerstörbarkeit des Tempels? Und was führte zum Verfall der einst so lebendigen Stadt Angkor? Die Hagia Sophia in Istanbul, Angkor Wat in Kambodscha und der Louvre in Paris zählen zu den berühmtesten Bauwerken der Welt. Moderne Technik liefert nun Einblicke in ihre Bautechnik und Geschichte. Sendehinweis: 07.01.2026 19:15 Uhr
Hagia Sophia
Wunderwerke der Weltgeschichte
Beschreibung und Details
Am Schnittpunkt von Europa und Asien liegt ein Wunderwerk spätantiker Baukunst: die Hagia Sophia in Istanbul - Weltkulturerbe mit einer 1500-jährigen Geschichte voller Geheimnisse. Worauf beruht ihre unglaubliche Standfestigkeit? Wie haben die Bauherren die gigantische Kuppel gebaut, die scheinbar frei in der Luft schwebt? Und warum scheinen die massiven Wände des Gebäudes überraschend leicht und lichtdurchlässig? Einblicke in Bautechnik und Geschichte Die Kuppel der Hagia Sophia ist ein architektonisches Meisterwerk, das sogar als achtes Weltwunder bezeichnet wurde. Mit Lasertechnik, Drohnen und sogar im Taucheranzug gehen Wissenschaftlerteams den Geheimnissen der Hagia Sophia auf den Grund. Wortwörtlich, denn zum ersten Mal erhält ein Archäologenteam Zugang zu den unterirdischen Gängen und versteckten Wasserwegen unter dem Monumentalbauwerk. Werden sie die jahrhundertealten Legenden um die Unterwelt der Hagia Sophia bestätigen, oder warten dort unten ganz andere, unerwartete Entdeckungen? Die Hagia Sophia in Istanbul, Angkor Wat in Kambodscha und der Louvre in Paris zählen zu den berühmtesten Bauwerken der Welt. Moderne Technik liefert nun Einblicke in ihre Bautechnik und Geschichte. Sendehinweis: 08.01.2026 18:30 Uhr
Taj Mahal
Wunderwerke der Weltgeschichte
Beschreibung und Details
Am Ufer des Yamuna-Flusses steht das wohl imposanteste Grabmal der Welt: der Taj Mahal. Ein Prachtbau indo-islamischer Architektur, der dank moderner Technik genau untersucht werden kann. Auf den ersten Blick besticht das heutige UNESCO-Weltkulturerbe mit perfekter Symmetrie doch bei näherer Betrachtung sind die vier die Hauptkuppel umgebenden Minarette leicht geneigt. Welche architektonischen Besonderheiten verbergen sich noch im Taj Mahal? Geschickte Konstruktionen und indische Tonerde Der Yamuna Fluss ist fast ausgetrocknet. Experten fürchten um die Stabilität des Taj Mahal, dessen Fundament aus Holz besteht. Moderne Technik ermöglicht heute einen faszinierenden und völlig neuen Blick auf das eindrucksvolle Bauwerk und seine Umgebung: So können Architektinnen und Architekten nun nachvollziehen, wie der Taj Mahal Großmogul Shah Jahan ließ das Grabmal in Erinnerung an seine im Jahr 1631 verstorbene große Liebe Mumtaz Mahal errichten innerhalb von nur knapp zwei Jahrzehnten fertiggestellt werden konnte. 3-D-Modelle geben Aufschluss über die geschickte Konstruktion der imposanten Hauptkuppel; und dank mikroskopischer Analysen lässt sich heute wissenschaftlich erklären, welche wichtige Rolle indische Tonerde ein traditionelles Schönheitsprodukt für den Taj Mahal spielt. Satellitenbilder könnten zudem endlich den Schlüssel zu einem alten Geheimnis liefern: Legenden zufolge plante der Erbauer des Taj Mahal, der Großmogul Shah Jahan, noch den Bau einer spiegelverkehrten Variante des weißen Palastes eine Grabanlage aus schwarzem Marmor, in der Shah Jahan selbst die letzte Ruhe finden sollte. Die Geschichte hinter berühmten Bauwerken Der Louvre in Paris, Angkor Wat in Kambodscha, die Hagia Sophia in Istanbul und der Tadsch Mahal in Indien zählen zu den Architekturikonen der Welt. Moderne Technik liefert nun Einblicke in ihre Bautechnik und Geschichte. Sendehinweis: 08.01.2026 19:15 Uhr
Die Haie von Hawaii
Beschreibung und Details
Etwa 40 verschiedene Haiarten leben in den Gewässern vor Hawaii. Manche haben hier ein Verhalten entwickelt, wie es nirgendwo sonst zu beobachten ist. An der Küste von Big Island gibt es Höhlen unter Wasser, in denen Weißspitzen-Riffhaie zu schlafen scheinen. Doch die Hohlräume dienen eher als Versteck vor größeren Tigerhaien, die auch Riffhaie attackieren. Tigerhaie greifen normalerweise keine Tiere an, die größer sind als sie selbst doch vor Hawaii beobachten Forscher, dass Tigerhaie auch Buckelwal-Kälber anfallen. Sie jagen sogar Meeresvögel wie junge Albatrosse, die sich bei ihren ersten Flugversuchen erschöpft auf dem Wasser niederlassen. Dagegen haben Weißspitzen-Hochseehaie und Pilotwale eine konstruktive Verbindung zueinander entwickelt. Wenn das Futter knapp wird, halten sich die Haie an die Wale. Sie folgen den deutlich größeren Meeressäugern und schnappen sich das, was die Pilotwale bei ihren Beutezügen übriglassen.
Pelagos
Welt der Wale
Beschreibung und Details
Ein Dreieck der Hoffnung für die Wale und Delfine des Mittelmeers liegt zwischen Korsika, Nizza und Genua, einem Gebiet, das vor gefährlichen Fischereipraktiken geschützt ist und in dem Delfine und Wale gedeihen. 90.000 Quadratkilometer Meer, in denen Wale und Delfine leben können; eines der artenreichsten Gebiete des Ozeans, aber auch eine der am dichtesten besiedelten Küstenregionen. Das Pelagos-Schutzgebiet bietet Meeressäugern Zuflucht, ein Ort, an dem Schleppnetze in mittleren Tiefen verboten sind und Heimat von fast 9.000 Arten mikroskopisch kleiner Organismen, die die Grundlage einer der reichhaltigsten Nahrungsketten der Welt bilden und täglich ein Spektakel von Tausenden von Delfinen und Walen bieten. Sendehinweis: 28.09.2026, 21:00 Uhr 29.09.2026, 01:30 Uhr und 19:15 Uhr
Mit dem Zug durch Neuseeland
Die Südinsel: Vom Pazifik in die Südalpen
Beschreibung und Details
Fjorde, Hochgebirge und menschenleere Strände prägen das Bild der Südinsel Neuseelands. Hier überwinden Züge spektakuläre Strecken vom Pazifischen Ozean bis zu den Südalpen. Fjorde im Südwesten, Hochgebirge in der Landesmitte und menschenleere Strände an der Westküste die Südinsel Neuseelands ist ein Naturparadies. Hier überwinden Züge spektakuläre Strecken vom Pazifischen Ozean bis zu den Bergen der Südalpen. Doch der Süden ist auch Erdbebengebiet und nicht überall kommt der Zug hin. Entlang der Ostküste fährt der Coastal Pacific am Lake Rotoiti vorbei. Im Gletschersee forscht der Biologe Don Jellyman nach Neuseeländischen Langflossenaalen. Es sind meterlange Urtiere, die aus den kalten Tiefen emporsteigen und irgendwann zum Laichen in den tropischen Ozean schwimmen, wo sie spurlos verschwinden. Vorbei an der Kaikoura-Halbinsel fährt der Zug bis nach Christchurch. Im Jahr 2011 legte ein Erdbeben die Stadt in Schutt und Asche. Riki Manuel ist einer der bekanntesten Maori-Holzschnitzkünstler des Landes. In seinen Werken verarbeitet er die Katastrophe und trägt die Geschichte von Generation zu Generation weiter. In Christchurch übernimmt der TranzAlpine die Führung. Er durchquert die Südalpen, bis er die Westküste erreicht. Hier sind die weißen Strände fast menschenleer. Die Gegend ist schienenfrei, das raue Klima und die isolierte Lage haben die Urlandschaften bewahrt. Seit Generationen werden Hunderte von Rindern zwischen Regenwäldern und steilen Felswänden mit dem Jetboat durch den Gletscherfluss am Arawhata-Tal getrieben. Weiter südlich liegt Fiordland. Der kalte Urwald gilt als eines der am wenigsten erforschten Gebiete der Welt. Ein Bergsteiger soll eine Alpine Eidechse gesehen haben, doch seit der Begegnung fehlt von ihr jede Spur. Sendehinweis: 27.04.2026, 20:15 Uhr, 28.04.2026, 00:45 Uhr, 30.04.2026, 18:30 Uhr
Mit dem Zug durch Neuseeland
Die Nordinsel: Das vulkanische Herz
Beschreibung und Details
Mit ihren sprudelnden Geysiren, dampfenden Seen und aktiven Feuerbergen ist die Nordinsel das vulkanische Herz Neuseelands. Der "Northern Explorer" ist der einzige Zug, der durch diese Wildnis fährt. Er verbindet Auckland mit Wellington vorbei an Vulkanen, dampfenden Seen und Urwäldern. Mit ihren sprudelnden Geysiren, dampfenden Seen und aktiven Feuerbergen ist die Nordinsel das vulkanische Herz Neuseelands. Der Northern Explorer ist der einzige Zug, der durch diese Wildnis fährt. Er verbindet Auckland mit der Hauptstadt Wellington vorbei an Vulkanen und Urwäldern. Im Norden von Auckland liegt Little Barrier Island, eine Vulkaninsel, die noch so ursprünglich ist wie Neuseeland vor der Besiedlung der Menschen. Nicola Toki, Botschafterin für bedrohte Arten, sucht hier nach der Wetapunga, der größten Heuschrecke der Welt. Nur ein paar Dutzend sollen noch in freier Wildbahn leben. Weiter an der Nordküste erstreckt sich das Reich der Obstbauern. Te Puke ist die Kiwi-Hauptstadt der Welt und Geoff Oliver einer der ersten Kiwi-Landwirte Neuseelands. Beschädigte Früchte liefert er an benachbarte Viehbetriebe als nachhaltige Süßigkeit für die Kühe. Kurz vor dem fauchenden Mount Ruapehu, dem größten Vulkan im Tongariro-Nationalpark, hält der Zug in Otorohanga. Die Kleinstadt führt zu den Waitomo Caves, den leuchtenden Höhlen, wo Glühwürmchen mit klebrigen Fäden ihre Brutplätze spannen. Die Inselmitte ist das Kernland der Maori. Hier dampfen geothermale Quellen. Soltice Morrison forscht an den insgesamt 3.800 Seen des Landes, die zunehmend durch Chemikalien und Düngemittel verschmutzt sind. Sie steht für eine neue Maori-Generation und verbindet kulturelle Naturverbundenheit mit ihrer wissenschaftlichen Forschung. Der Zug ist auch ein Symbol für den Fortschritt und Richtungswechsel eines Landes, das sich für die wichtigsten Themen der Zukunft wappnet. Sendehinweis: 27.04.2026, 21:00 Uhr, 28.04.2026, 01:30 Uhr, 30.04.2026, 19:15 Uhr
Nach zunächst eher bescheidenen Anfängen, wurde Hollywood zu einer weltweit führenden Multimilliarden-Dollar Industrie, die für Glanz, Glamour, Geld und Ruhm bekannt ist. Machtvolle Studiomogule kontrollierten die Geschäfte und Stars wurden so zu globalen Ikonen. Hollywoods Kraft und Einfluss wuchsen stetig, doch erhoben sich auch kritische Stimmen, die Hollywood als unmoralisch und zersetzend bezeichneten. Zudem focht das Fernsehen dessen Monopolstellung an. Doch Hollywood blieb standhaft, es passte sich an, entwickelte sich und blieb Amerikas Traumfabrik. Sendehinweis: 26.09.2026, 05:00 Uhr
Damals in Amerika
Die Geschichte der Mächtigen
Beschreibung und Details
Im 20. Jahrhundert bauten sich Familien wie die Rockefellers und die Vanderbilts ein enormes Vermögen auf. Politische Dynastien wie die Roosevelts mischten sich unter diese vermögenden Eliten und der Pressebaron William Randolph Hearst füllte seine Zeitungen mit Geschichten über sie. Der junge Joseph Kennedy, dessen Sohn John F. Kennedy Amerika für immer verändern würde, plante seinen Aufstieg in die Reihen des amerikanischen Adels. Mithilfe seltener Archive und Heimvideos wird die Geschichte der Mächtigen Amerikas nun zum ersten Mal in Farbe gezeigt. Sendehinweis: 26.09.2026, 05:45 Uhr
Damals in Amerika
Die Geschichte der Industriegiganten
Beschreibung und Details
In der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts war Amerika im Bereich der industriellen Innovationen weltweit führend. Die Nation wurde von einer technologischen Revolution ergriffen, die deren Lebensstil für immer veränderte. Die Folge beginnt mit der Eröffnung des Indy 500 und zeigt, wie sich das Leben und die Geschäfte dreier Familien in über 70 Jahren amerikanischer Industrialisierung veränderten. Henry Ford, Harvey Firestone und Thomas Edison wurden zu internationalen Berühmtheiten und Amerikas Industriegiganten, deren Geschichte nun erstmals in Farbe gezeigt wird. Sendehinweis: 26.09.2026, 06:30 Uhr
Damals in Amerika
Die Geschichte der Arbeiter
Beschreibung und Details
Amerika als wilder Westen, als weites der Land der Cowboys und ihrer Herden dieses Bild ändert sich mit Beginn des 20. Jahrhunderts, als die Metamorphose der USA zur größten Industrie- und Konsumkultur der Welt Fahrt aufnimmt. Elektrokonzerne wie Westinghouse legen mit der Bereitstellung von Strom den Grundstein für die technische und industrielle Entwicklung. Allein im Hauptwerk sind 10.000 Menschen beschäftigt. Arbeitssicherheit und Entlohnung der Arbeiter*innen hat die boomende Produktion dabei nicht im Blick. 1911 sterben bei einem Brand in der New Yorker Triangel-Textilfabrik 146 vor allem junge Immigrantinnen. Die Notausgänge waren versperrt. Damals nachgestellte historische Aufnahme zeigen die schwierigen Löschversuche der Feuererwehr. Arbeiter und Arbeiterinnen der großen Betriebe im ganzen Land beginnen sich gegen die ausbeuterischen Bedingungen zu organisieren. Gewerkschaften erleben mit der Großen Depression, der Weltwirtschaftskrise der 30er Jahre, einen Höhenflug. Das Elend, insbesondere das der schwarzen Landarbeiter im Süden, die es zuhauf in die großen Städte im Norden zieht, kann allerdings nur über privat organisierte Mildtätigkeit gelindert werden. Historische Aufnahmen zeigen, wie der umjubelte afroamerikanische Reverend Father Devine mit Tafeln und Unterkünften für die schwarze Gemeinde die schlimmste Not lindert. 1935 verkündet Frances Perkins, die erste Arbeitsministerin der amerikanischen Geschichte, die ebenfalls erste Sozialversicherung Amerikas. Jetzt bedeutet es nicht mehr alles zu verlieren, wenn man seinen Job verliert. Perkins hatte den Brand in der Triangle-Fabrik mit ansehen müssen. Fortan setzt sie sich insbesondere für Frauen im Beruf ein. Auch die Gewerkschaften erreichen einiges und verlieren am Ende mit Jimmy Hoffa wieder vieles von ihrer Reputation. Einmalige Aufnahmen zeigen den legendären Chef der Transportgewerkschaft Mitte 50er Jahre vor Gericht, wo er sich wegen seiner Mafia-Verstrickungen verantworten muss. Haben viele Arbeiter und Arbeiterinnen lange Not gelitten, prosperiert das Amerika der Nachkriegszeit. Fernsehen und Werbung machen aus Unternehmen wie Coca Cola und Heinz-Ketchup internationale Giganten. Die amerikanische Gesellschaft wird wohlständig. 13 Millionen neue Dienstleistungs-Jobs lassen ein ganz neues, Amerika fortan charakterisierendes Arbeitsfeld entstehen. Die Vorstädte wachsen und die Amerikaner ziehen mit Kind und Kegel und Windelservice ins Eigenheim. Pan Am fliegt Business-Reisende und die Stewardessen lächeln wie Filmstars. Das Image des modernen american way of life ist vollendet. Mit der Realität hat es auch in den 1960er Jahren nicht immer etwas zu tun. Sendehinweis: 26.09.2026, 04:15 Uhr
phoenix satire
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Detaillierte Programminformationen sind derzeit nicht verfügbar.
phoenix
phoenix persönlich
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Wildes Japan - Land der tausend Inseln
Honshu
Beschreibung und Details
Honshu, die größte japanische Insel, ist bekannt für städtische Ballungsräume und unendliche Wildnis. Die beeindruckende Kirschbaumblüte im Frühling lockt zahlreiche Touristen aus aller Welt an. Die Japaner leben hier im Einklang mit der Natur. Nicht selten kommt es vor, dass Wildtiere - wie etwa Marderhunde - mitten in der Großmetropole Tokio zu sehen sind. Außerhalb der Hauptstadt stößt man auf Reisfelder, mysteriöse Waldgeister und Hirsche, die als heilig gelten. Die japanische Stadt Nara ist bekannt für ihre tausende Jahre alten Tempel, darunter das größte Holzgebäude der Welt - der gewaltige Todaiji-Tempel mit der weltweit größten Buddha-Statue aus Bronze. Die eigentliche Attraktion sind aber die Sika-Hirsche. Sie kommen direkt in die Stadt zur Tempelanlage und quälen die Besucher bis die sich erweichen lassen und für umgerechnet einen Euro Hirschkekse kaufen. Mehrere tausend der weißgefleckten Tiere leben hier in der Stadt. Sie gelten als heilige Götterboten und belästigen die Touristen, sodass diese immer wieder vor den lästigen Sika-Hirschen die Flucht ergreifen. Auch die Makaken trauen sich aus dem Hinterland hervor, um bequemere Futterquellen zu erschließen. So baden die neugierigen Affen etwa in heißen Thermalquellen. Dieses Schauspiel zieht Touristen an, die den Makaken wiederum kleine Leckerbissen ins Wasser werfen. Erst am Abend, wenn die Tiere satt sind, ziehen sie sich wieder in die Wildnis zurück. Honshu ist sehr gebirgig. 75 Prozent der Insel besteht aus Bergen. 20 Gipfel sind über 3000 Meter hoch. Auch der höchste Vulkan des Landes, der 3776 Meter hohe Fuji, liegt auf Honshu. Die Hälfte der Insel ist dicht bewaldet. Das hat für die Japaner eine stark spirituelle Bedeutung. In den ältesten Bäumen wohnen Kodama. Das sind Waldgeister, die den Baum schützen sollen. Wird einer dieser alten Bäume gefällt, so soll das Unglück bringen. Neben den Großstädten findet sich noch Platz für Reisfelder, die aufgrund der begrenzten ebenen Flächen, terrassenartig aufgebaut sind. Reisfelder ziehen jede Menge Tiere an. Vor allem Schlangen und Vögel leben in den sumpfigen Reisterrassen. In den Bäumen am Rande der Felder kann man mit etwas Glück mysteriöse weiße Kugeln sehen. Diese Schaumballen werden von japanischen Ruderfröschen produziert, die dort ihre Eier ablegen. Sie sollen Schutz vor Feinden bieten. Bei Regen werden die Schaumkugeln weich und die Kaulquappen fallen in das Wasser der Reisfelder. Ein Drittel des japanischen Süßwassers fließt auf die Reisfelder. Damit Wasser nicht knapp wird, leiten es die Einheimischen in ihre Hütten um. Sie verwenden es zum Waschen von Obst und Gemüse. Die Abfälle fressen Karpfen. Das dadurch wieder völlig reine Wasser wird dann für die Reisfelder verwendet. Sendehinweis: 30.10.2026, 20:15 Uhr
Wildes Japan - Land der tausend Inseln
Der Südwesten
Beschreibung und Details
Aktive Vulkane, tropische Strände und smaragdgrünes Meer mit einer einzigartigen Unterwasserwelt - der südliche Teil von Japan liegt etwas abgeschieden, besticht aber durch seine Schönheit. Auf den südlichen Inseln springen Makaken auf den Rücken der Sika-Hirsche herum und Miniatur-Wildschweine kämpfen mit der Nahrungssuche. Die warme Meeresströmung "Kuroshio" sorgt für enormen Fischreichtum, bunte Korallen und lässt die begehrte Alge "Mozuku" wachsen. Beinahe autark leben so manche Menschen auf den südlichen Inseln. Die Japaner haben ein eigenes Netzsystem entwickelt, auf dem die Algen wachsen. Jedes Jahr werden an den zahlreichen Unterwasser-Farmen etwa 20.000 Tonner davon geerntet und anschließend weltweit exportiert. Angeblich sollen Mozuku-Algen eine lebensverlängernde Wirkung haben. Auch wenn das nicht bestätigt ist, erreichen die Menschen hier ein methusalemisches Alter. Mit 80 gilt man als jung, viele werden weit über 100 Jahre alt. Zur gesunden Ernährung gehört auch das Essen giftiger Seeschlangen. Nach langer Tradition werden die Reptilien in Höhlen an der Küste gefangen, anschließend getrocknet und zu Suppe verarbeitet. Bei der Jagd auf die Schlangen ist Vorsicht angesagt: Ihr Gift ist bis zu zehnmal stärker als das der Klapperschlange. Im Süden Japans liegen die derzeit aktivsten Vulkane. Sakurajima etwa war bis vor kurzem permanent tätig. 60 Jahre lang spuckte er fast ununterbrochen Asche und kleinere Gesteinsbrocken. Die Bewohner der angrenzenden Stadt Kagoshima haben sich im Laufe der Jahre darauf eingestellt. So müssen die Kinder beispielsweise täglich mit einem Helm in die Schule gehen, damit sie am Schulweg nicht von einem Gesteinsbrocken getroffen werden können. Dennoch leben Menschen seit Jahrhunderten in dieser doch recht gefährlichen Gegend. Die Vorteile liegen auf der Hand. Der Boden ist fruchtbar und der Strand dort wunderschön. Sehr beliebt bei den Einwohnern und bei Touristen sind sogenannte Schwitzbäder. Die Menschen graben sich im heißen Sand ein. Das soll die Gesundheit fördern und entspannend wirken. Das Wasser hingegen ist wegen der heißen unterirdischen Lava viel zu heiß zum Baden und mehr ein Genuss für das Auge. Im äußersten Südwesten Japans in einer Tiefe von 5 bis 30 Metern liegt eine mysteriöse Pyramide. Im Jahr 1985 hat ein japanischer Taucher das 200 Meter lange Yonaguni-Monument entdeckt. Auch nach mehreren Untersuchungen sind sich Forscher uneinig, ob das Bauwerk geologisch entstanden ist oder von Menschen errichtet wurde. Die südlichen Inseln sind auch bekannt für viele seltene Tierarten. Neben den Miniatur-Wildschweinen leben hier tief im Wald leuchtend blaue Einsiedlerkrebse. Sie kommen nur zur Eiablage in das Meer. Auch Suppenschildkröten sind hier zu sehen, wenn sie ihre Eier an jenem Strand vergraben, an dem sie auf die Welt gekommen sind. Mit etwas Glück zeigt sich der Atlasspinner, der mit einer Spannweite von bis zu 30 Zentimetern die größten Schmetterlingsflügel der Welt besitzt. Sendehinweis: 08.08.2026, 18:30 Uhr
Wildes Japan - Land der tausend Inseln
Hokkaido
Beschreibung und Details
Die zweitgrößte Insel des Landes ist bekannt für ihre beeindruckende Natur. Thermalquellen und Vulkane gehören ebenso zum Alltag wie Bären, Sika-Hirsche und arktische Temperaturen im Winter. Das Leben auf Hokkaido ist hart - für Mensch und Tier. Die Sommer sind kurz, der Herbst traumhaft schön und bunt, der Winter eisig kalt. Dieses extreme Klima zieht seltene Tiere wie Riesenseeadler an, aber auch die vom Aussterben bedrohten Mandschurenkraniche. Atemberaubend schön gestaltet sich der Herbst auf Hokkaido. Da färbt sich die Landschaft in satte Töne von Purpurrot bis Sonnengelb, was jedes Jahr etwa eine Million Touristen anlockt. Etwa zwei Wochen dauert das Naturschauspiel, dann fallen die Blätter ab und die Temperaturen neigen sich immer weiter in Richtung Gefrierpunkt. Zu dieser Zeit werden in den glasklaren Seen Steine lebendig. Sie sehen aus wie mit Moos überwachsen, liegen am sandigen Boden im Wasser und bewegen sich wie von Zauberhand. Sumpfungeheuer nennen die Japaner dieses Spektakel. Auch wenn es weder Steine noch Tiere sind, die im Wasser schaukeln, sondern seltene Algen. Im Spätherbst beginnt die Vorbereitung für den langen arktischen Winter. So sammeln die Streifeneichhörnchen Eicheln und die Braunbären fangen und fressen Lachse, um genügend Ressourcen für die kalte Jahreszeit zu haben. Auf bis zu minus 30 Grad Celsius können die Temperaturen hier sinken. Da wird es schwierig mit der Nahrungssuche. Vor allem die seltenen Mandschurenkraniche finden unter der dicken Schneedecke nur wenig Futter. Vor einigen Jahrzehnten gab es nur mehr 30 Tiere auf Hokkaido. Inzwischen füttern die Bauern die vom Aussterben bedrohten Vögel im Winter. Dadurch hat sich deren Bestand wieder auf etwa 1000 Tiere erhöht. Das dicke Eis vor der Küste lockt seltene Tiere an. Riesenseeadler bewohnen jene Stellen im Wasser, wo thermische Quellen durchziehen. Dort gibt es Löcher im Eis, durch die Vögel kleinere Fische fangen können. Schneller gelangen die größten Adler der Welt an Futter, wenn sie sich mit den Fischern anfreunden. Die lassen nämlich einen kleinen Teil der Beute für die Vögel liegen. Der Frühling lässt sämtliche Bewohner der Insel aus ihren Verstecken kriechen. Die Bauern bewirtschaften den unglaublich fruchtbaren Boden. Sika-Hirsche springen auf den Feldern herum und die Riesenseeadler machen sich auf den Weg nach Russland. Hokkaido ist reich an Naturschönheiten bei einem eher lebensfeindlichen Klima. Das wussten bereits die Ureinwohner Hokkaidos, die Ainu. Heute leben nur noch etwa 25.000 Indigene hier. Und das im Einklang mit der Natur, wie übrigens auch die restliche Bevölkerung Hokkaidos. Sendehinweis: 08.08.2026, 19:15 Uhr
Die Haie von Hawaii
Beschreibung und Details
Etwa 40 verschiedene Haiarten leben in den Gewässern vor Hawaii. Manche haben hier ein Verhalten entwickelt, wie es nirgendwo sonst zu beobachten ist. An der Küste von Big Island gibt es Höhlen unter Wasser, in denen Weißspitzen-Riffhaie zu schlafen scheinen. Doch die Hohlräume dienen eher als Versteck vor größeren Tigerhaien, die auch Riffhaie attackieren. Tigerhaie greifen normalerweise keine Tiere an, die größer sind als sie selbst doch vor Hawaii beobachten Forscher, dass Tigerhaie auch Buckelwal-Kälber anfallen. Sie jagen sogar Meeresvögel wie junge Albatrosse, die sich bei ihren ersten Flugversuchen erschöpft auf dem Wasser niederlassen. Dagegen haben Weißspitzen-Hochseehaie und Pilotwale eine konstruktive Verbindung zueinander entwickelt. Wenn das Futter knapp wird, halten sich die Haie an die Wale. Sie folgen den deutlich größeren Meeressäugern und schnappen sich das, was die Pilotwale bei ihren Beutezügen übriglassen.
Pelagos
Welt der Wale
Beschreibung und Details
Ein Dreieck der Hoffnung für die Wale und Delfine des Mittelmeers liegt zwischen Korsika, Nizza und Genua, einem Gebiet, das vor gefährlichen Fischereipraktiken geschützt ist und in dem Delfine und Wale gedeihen. 90.000 Quadratkilometer Meer, in denen Wale und Delfine leben können; eines der artenreichsten Gebiete des Ozeans, aber auch eine der am dichtesten besiedelten Küstenregionen. Das Pelagos-Schutzgebiet bietet Meeressäugern Zuflucht, ein Ort, an dem Schleppnetze in mittleren Tiefen verboten sind und Heimat von fast 9.000 Arten mikroskopisch kleiner Organismen, die die Grundlage einer der reichhaltigsten Nahrungsketten der Welt bilden und täglich ein Spektakel von Tausenden von Delfinen und Walen bieten. Sendehinweis: 28.09.2026, 21:00 Uhr 29.09.2026, 01:30 Uhr und 19:15 Uhr
Mit dem Zug durch Neuseeland
Die Südinsel: Vom Pazifik in die Südalpen
Beschreibung und Details
Fjorde, Hochgebirge und menschenleere Strände prägen das Bild der Südinsel Neuseelands. Hier überwinden Züge spektakuläre Strecken vom Pazifischen Ozean bis zu den Südalpen. Fjorde im Südwesten, Hochgebirge in der Landesmitte und menschenleere Strände an der Westküste die Südinsel Neuseelands ist ein Naturparadies. Hier überwinden Züge spektakuläre Strecken vom Pazifischen Ozean bis zu den Bergen der Südalpen. Doch der Süden ist auch Erdbebengebiet und nicht überall kommt der Zug hin. Entlang der Ostküste fährt der Coastal Pacific am Lake Rotoiti vorbei. Im Gletschersee forscht der Biologe Don Jellyman nach Neuseeländischen Langflossenaalen. Es sind meterlange Urtiere, die aus den kalten Tiefen emporsteigen und irgendwann zum Laichen in den tropischen Ozean schwimmen, wo sie spurlos verschwinden. Vorbei an der Kaikoura-Halbinsel fährt der Zug bis nach Christchurch. Im Jahr 2011 legte ein Erdbeben die Stadt in Schutt und Asche. Riki Manuel ist einer der bekanntesten Maori-Holzschnitzkünstler des Landes. In seinen Werken verarbeitet er die Katastrophe und trägt die Geschichte von Generation zu Generation weiter. In Christchurch übernimmt der TranzAlpine die Führung. Er durchquert die Südalpen, bis er die Westküste erreicht. Hier sind die weißen Strände fast menschenleer. Die Gegend ist schienenfrei, das raue Klima und die isolierte Lage haben die Urlandschaften bewahrt. Seit Generationen werden Hunderte von Rindern zwischen Regenwäldern und steilen Felswänden mit dem Jetboat durch den Gletscherfluss am Arawhata-Tal getrieben. Weiter südlich liegt Fiordland. Der kalte Urwald gilt als eines der am wenigsten erforschten Gebiete der Welt. Ein Bergsteiger soll eine Alpine Eidechse gesehen haben, doch seit der Begegnung fehlt von ihr jede Spur. Sendehinweis: 27.04.2026, 20:15 Uhr, 28.04.2026, 00:45 Uhr, 30.04.2026, 18:30 Uhr
Dokumentation
Beschreibung und Details
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