Auf die Waage, bitte! Die Schneeleopardenzwillinge Suri und Mira sollen zum ersten Mal ohne ihre Mutter Chandra auf die Waage steigen. Eigentlich ist das Wiegen schon zur Routine geworden. Maria Raitzig macht das seit der Geburt der Kleinen einmal im Monat, dokumentiert genau, wie sich der Nachwuchs entwickelt. Doch an diesem Tag ist alles anders. Ohne die Mama. Alles unheimlich! Werden sich Suri und Mira doch noch auf die Waage locken lassen? Aller Anfang ist schwer! Tigerin Yushka ist neu im Zoo Leipzig und soll ihre ersten Schritte auf der Außenanlage machen. Denis Hochgreve zieht den Schieber auf und hofft, dass die Neugierde die Großkatze hinauslocken wird. Doch Yushka ist zurückhaltend, tut sich schwer damit, das Neuland zu betreten. Ob die Tigerin sich doch noch überwinden kann? Corris Baby! Gute Nachrichten aus dem Pongoland. Schimpansen-Dame Corri hat ein Jungtier zur Welt gebracht. Für Daniel Geissler eine besondere Freude, denn Corri ist mit 45 Jahren schon eine recht betagte Schimpansin. Die Wahrscheinlichkeit ist groß, dass dieses das letzte Baby sein wird, das sie aufzieht. Dafür ist Corri eine erfahrene Mama. Das Kleine wächst und gedeiht. Mutterglück pur!
Pilze sind außergewöhnliche Wesen, nicht Pflanze, nicht Tier, und bilden ein ganz eigenes, geheimnisvolles Reich. Von den geschätzten 1,5 Millionen verschiedenen Pilzarten auf der Erde sind gerade einmal etwa 120.000 bekannt. Pilze können mit unendlich vielen Aromen und Geschmacksrichtungen eine Delikatesse sein, manche aber sind für den Menschen eine todbringende Gefahr. Torsten Jonas ist Biologe und von Pilzen fasziniert. Auf seiner Pilzfarm im niedersächsischen Helvesiek tüftelt er an neuen Mischungen für das ideale Pilzsubstrat, auf dem dann später Kräuterseitling, Shiitake oder der Weiße Buchenpilz wachsen. Er kümmert sich um neue Mischmaschinen, experimentiert mit der Pilzbrut und probiert die Zucht neuer Arten wie Pom-pom blanc oder Reishi aus. Bis zu 400 Tonnen verschiedener Sorten Frischpilze liefert sein Betrieb jedes Jahr in den Handel. Viele Pilzfreunde schwören, dass Pilze am besten schmecken, wenn sie selbst gesammelt sind. Das Risiko, dabei einen giftigen Pilz zu erwischen, ist allerdings hoch, wenn sich die Sammler nicht auskennen. Schnell kann dann statt des Wiesenchampignons ein Knollenblätterpilz im Korb und auf dem Teller landen. Dann besteht Lebensgefahr! Damit das nicht passiert, dafür will Harry Andersson sorgen. Der Braunschweiger kann Pilzdelikatessen von ihren tückischen giftigen Doppelgängern unterscheiden, gibt sein Wissen auf Pilzexkursionen an Interessierte weiter und wird alarmiert, wenn in Norddeutschland ein Mensch mit Verdacht auf Pilzvergiftung ins Krankenhaus kommt. Dann muss der geprüfte Pilzsachverständige schnell analysieren, ob der Patient tatsächlich eine gefährliche Pilzart gegessen hat. Der Film aus der Reihe "Wie geht das?" zeigt zwei faszinierende norddeutsche Pilzwelten: die Pilzfarm, wo das ganze Jahr über schmackhafte Speisepilze im großen Stil gezüchtet werden. Und das Pilzrevier in der Natur, bei dem ein schädlicher Pilz schnell zur Gefahr werden kann, wenn man ihn isst.
Bei der aktuellen Auftragslage in der Fallersäge braucht Sophie unbedingt Verstärkung. Spontan engagiert sie Maximilian, mit dem sie im Sägewerk Schwär bereits zusammengearbeitet hat. Maximilian ist auf der Walz - und Toni sofort skeptisch. Er hat nämlich den Eindruck, dass dieser Maximilian seine Chefin anbaggert. Er kann sich gut vorstellen, wie Constantin auf diesen Typen reagieren wird. Und Sophie hat noch keine Ahnung, wie gefährlich ihr Freund werden kann. Im Rathaus häufen sich die Beschwerden wegen des Mountainbike-Trails. Ständige Manipulationen der Strecke machen das Befahren unmöglich. Bernhard glaubt, den Übeltäter zu kennen und macht sich auf den Weg zum Fallerhof. Er muss Karl in seine Schranken weisen, obwohl er sich jetzt schon vorstellen kann, wie das Gespräch mit seinem sturen Bruder ausgehen wird. Dann präsentiert Frau Heilert ihrem Chef ganz beiläufig einen genialen Plan B. Eva hat kaum Worte, als Tu plötzlich bei ihr zu Hause auftaucht. Er wurde aus dem Krankenhaus entlassen und möchte sich nun von ihr verabschieden: Tu wird Oanhs Asche nach Vietnam bringen.
Gisela ist krank vor Sorge, weil sie nichts über den Verlauf von Mos und Simons Transplantation hört. Mit ihrem ständigen Drang nach Informationen macht sie ihr Umfeld nervös. Mo wacht bald aus der Narkose auf, doch Simon lässt auf sich warten und kämpft sich durch einen wilden Fiebertraum. Als er endlich erwacht, sind alle überglücklich, dass beide Männer den Eingriff gut überstanden haben. Toni will ihre Liebe zu Jonas und Ellie nicht länger verstecken. Zusammen beschließen die drei, ihre gemeinsame Beziehung offen zu leben. Als Toni und Ellie sich vor Gisela innig küssen, reagiert diese überraschend verständnisvoll und freut sich für das Glück der drei. Victoria ist bitter enttäuscht, dass Gerd ihr seine EmKa-Anteile nicht verkaufen will, und beschließt, anstelle von Gerd in den Aufsichtsrat zu gehen. Doch Lou und Richard stellen sich geschlossen gegen sie und drohen offen damit, die EmKa zu verlassen, sollte Victoria tatsächlich Aufsichtsratsmitglied werden. Damit hat Victoria nicht gerechnet.
Frida freut sich, dass Lale ihr eine Kooperation mit ihrem Social-Media-Kanal anbietet. Als Fridas Followerzahlen daraufhin steigen, will sie sich auf ihre Influencerkarriere konzentrieren. Für ihr Praktikum in der "Fürstenhof"-Küche hat Frida jetzt keine Zeit mehr, doch Yannik ist davon nicht begeistert. Es kommt zum Streit und Frida wirft Yannik vor, dass er sich nicht für sie interessiere. Fanny und Marlon verbringen eine Nacht im Wald und führen eine Strichliste, wer sich beim Campen besser schlägt. Dabei wird klar, dass sie vor allem als Team gut zusammenarbeiten. Deshalb kommt Marlon auf eine Idee: Sie könnten Survivalkurse in der Wildnis anbieten. Fritz lernt für den Portierswettbewerb, der bald am "Fürstenhof" stattfindet. Doch Alfons findet, Fritz‘ Engagement könnte größer sein. Deshalb klingelt er Fritz mitten in der Nacht aus dem Bett, um zu überprüfen, wie schnell dieser für einen Notfall am "Fürstenhof" sein kann. Für Alfons etwas zu langsam. Fritz versucht, für diese eigenwilligen Trainingseinheiten Verständnis aufzubringen. Olivia entzieht sich überfordert dem Fast-Kuss mit Massimo und bittet ihn um Abstand. Aber Massimo lässt sich nicht entmutigen und sagt ihr unverblümt, dass er viel besser zu ihr passe als Adam.
30 Minuten regionale Informationen und Hintergründe: Worüber spricht das Land - was bewegt die Menschen in Mecklenburg-Vorpommern? Mehr Nachrichten aus Mecklenburg-Vorpommern ab NDR Text Seite 160 und im Internet: www.ndr.de/mv
Das Hamburg Journal ist das Stadtmagazin für die Hansestadt. Täglich informieren Sie die Kolleginnen und Kollegen über das öffentliche Geschehen, politische Ereignisse und das kulturelle Leben der Stadt. Mehr Nachrichten aus Hamburg ab NDR Text Seite 170 und im Internet: www.ndr.de/hh
Ob Politik oder Wirtschaft, Umwelt oder Kultur, jeden Abend von 19.30 bis 20.00 Uhr erfahren Sie, was sich am Tage in der Region zwischen Nord- und Ostsee ereignet hat. Mehr Nachrichten aus Schleswig-Holstein ab NDR Text Seite 140 und im Internet: www.ndr.de/sh
Wir sind stets nah dran an den niedersächsischen Themen und Menschen. Uns interessiert, was Sie aufregt und bewegt. Mehr Nachrichten aus Niedersachsen ab NDR Text Seite 120 und im Internet: www.ndr.de/niedersachsen
Themen: * Gefährliche Reise: Drohnenangriffe bei Merz-Besuch in Kiew * Gescheiterte Hinrichtung: Weiter viele Fragen im Fall Christa Pike * Highlight beim Einheitsfest: Fanta 4 rockt die Bühne in Bremen * Gruseliges ist ihr Erfolgsrezept: Besuch bei Krimi-Autorin Nele Neuhaus * Ulrike Folkerts auf Verbrecherjagd: Das Besondere am Tatort heute Abend
Auf die Waage, bitte! Die Schneeleopardenzwillinge Suri und Mira sollen zum ersten Mal ohne ihre Mutter Chandra auf die Waage steigen. Eigentlich ist das Wiegen schon zur Routine geworden. Maria Raitzig macht das seit der Geburt der Kleinen einmal im Monat, dokumentiert genau, wie sich der Nachwuchs entwickelt. Doch an diesem Tag ist alles anders. Ohne die Mama. Alles unheimlich! Werden sich Suri und Mira doch noch auf die Waage locken lassen? Aller Anfang ist schwer! Tigerin Yushka ist neu im Zoo Leipzig und soll ihre ersten Schritte auf der Außenanlage machen. Denis Hochgreve zieht den Schieber auf und hofft, dass die Neugierde die Großkatze hinauslocken wird. Doch Yushka ist zurückhaltend, tut sich schwer damit, das Neuland zu betreten. Ob die Tigerin sich doch noch überwinden kann? Corris Baby! Gute Nachrichten aus dem Pongoland. Schimpansen-Dame Corri hat ein Jungtier zur Welt gebracht. Für Daniel Geissler eine besondere Freude, denn Corri ist mit 45 Jahren schon eine recht betagte Schimpansin. Die Wahrscheinlichkeit ist groß, dass dieses das letzte Baby sein wird, das sie aufzieht. Dafür ist Corri eine erfahrene Mama. Das Kleine wächst und gedeiht. Mutterglück pur!
Wolfgang Siemann wird mit einem gebrochenen Arm und Unterkühlungen in die Sachsenklinik eingeliefert, nachdem er bewusstlos in einem Park aufgefunden wurde. Offensichtlich ist er eine Treppe hinuntergestürzt. Doch er kann sich an den Vorfall nicht erinnern. Überhaupt wirkt der Patient bei der Einlieferung etwas verwirrt. Bald ahnen Dr. Eichhorn und Dr. Brentano, dass der Grund dafür nicht sein Unfall sein kann. Das bestätigt auch seine Frau Bernadette, die seit einiger Zeit unter den Orientierungsschwierigkeiten und aggressiven Stimmungsschwankungen ihres Mannes leidet. Ein Test zeigt schließlich, dass Siemann an Morbus Alzheimer erkrankt ist. Über kurz oder lang wird er zum Pflegefall werden. Mit dieser Belastung fühlt sich Bernadette überfordert. Sie fürchtet sich vor der weiter wachsenden Entfremdung zu ihrem Mann. Auch ihr gemeinsamer Sohn Ben, der in einer anderen Stadt lebt und studiert, kann ihr keine Hilfe anbieten. Er ist um seine eigene Karriere besorgt. Der einzige Ausweg scheint Siemanns Einweisung in ein Pflegeheim zu sein. Dr. Kathrin Globisch und Dr. Martin Stein sind überglücklich: Die Heilmanns bleiben nun doch in Leipzig. Kathrin Globisch braucht auch gleich wieder Rolands Hilfe, denn sie interessiert sich für den Bergsteiger Urs Kerner und möchte ihn gern näher kennen lernen. Es ist ihr aber unangenehm, einen seiner Kletterkurse allein zu besuchen. Deshalb sollen Roland und Martin sie begleiten.
Frisch aus dem Ring wird die Boxerin Linn Strandberg in die Notaufnahme eingeliefert und von Dr. Annika Rösler und Dr. Emma Jahn erstversorgt. Linn hat einen Schlag auf die Leber einstecken müssen und hat große Schmerzen. Linns Trainer und älterer Bruder Per Strandberg begleitet sie während ihres Klinikaufenthalts. Er ist selbst ehemaliger Boxer und sorgt sich um seine Schwester. Während er ihr Beistand leistet, gesteht er den Ärzten, dass es ihm in letzter Zeit selbst nicht so gut geht. Die weiteren Untersuchungen haben für das Geschwisterpaar schwerwiegende Folgen. Die beiden Fachärzte Julia Berger und Dr. Ben Ahlbeck buhlen um Dr. Kai Hoffmanns Gunst, der gerade vor Ort ist. Als er verkündet, dass er am Folgetag mit einem der beiden eine spannende und seltene OP durchführen wird, befeuert das die Konkurrenz zwischen Julia und Ben. Ob Freundschaft und Professionalität da noch gut zu vereinen sind? Währenddessen hat Mikko Rantala im Forschungslabor zu kämpfen. Dr. Matteo Moreaus Anforderungen sind hoch, seine Laune dafür an einem Tiefpunkt.
Katrin und Heiner Brogmus von Hallig Hooge sind einiges gewohnt, was Wind und Wetter angeht. Mindestens zehnmal im Jahr versinkt ihre Hallig in der Nordsee. "Land unter" nennen das die Halligbewohner*innen. Normalerweise nehmen sie dieses Naturereignis gelassen zur Kenntnis. Doch Ende 2013 ist es anders. Der Wetterbericht kündigt einen Megasturm an: "Xaver" soll die Hallig mit Orkanstärke treffen. Wasserstände von bis zu vier Meter über Normal werden vorhergesagt. Alle Warften auf der Hallig würden bei solchen Wasserständen volllaufen. Für Katrin und Heiner Brogmus und alle anderen Halligbewohner*innen bedeutet das Stress. Vor allen Dingen müssen die Tiere hoch auf die Warft. Swantje und Leif Boyens auf Volkertswarft bereiten ihren Schutzraum vor. Jede Warft hat einen solchen, fest im Wattboden verankerten Raum. Es ist die letzte Zuflucht, wenn alles überflutet wird. Ihre Wertsachen schaffen sie hinauf in den ersten Stock. Hauke und Kerstin Ketelsen füllen auf Hanswarft Sandsäcke. Der alte Kapitän Detlefsen vernagelt sicherheitshalber seine Tür mit Brettern. Pastor Martin Witte, er ist erst seit ein paar Jahren auf der Hallig Hooge, erlebt zum ersten Mal einen derart heftigen Sturm. Im Akkord füllt er Sandsäcke, damit seine Kirche nicht voll Wasser läuft. Am frühen Nachmittag bricht der Sturm los. Binnen weniger Stunden ist Hallig Hooge überflutet. Die tosende Nordsee kriecht von Stunde zu Stunde näher an die Häuser heran. Katrin Brogmus muss als "Warftobmann" auch bei Orkanen bis Windstärke 12 hinaus, um den anderen Bewohner*innen Wasserstände und Fährverbindungen zu melden. Bange Stunden, in der Nacht soll es noch schlimmer kommen.
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Die Mafia am idyllischen Bodensee? Gemeinsam mit ihrem Schweizer Kollegen Hauptmann Aubry ermittelt Nele mit Hochdruck gegen das organisierte Verbrechen, nachdem zwei Wasserschutzpolizisten ermordet wurden. Eine erste Spur führt zu dem italienischen Schuhhändler Pucci, der zur kalabrischen Mafia gehören soll. Doch das ist nur der Zugang zu einer kunstvoll von in Konstanz lebenden 'Ndrangheta-Angehörigen über den Bodensee gesponnenen "Seidenstraße". Hier konnten Waren und gesuchte Mafiosi unter den Augen korrupter Beamter von der Schweiz nach Deutschland geschleust werden. Als sich der Leiter der Kripo Konstanz, Gregor Heitmann, einschaltet, steht fest, dass es auf Seiten der Polizei weitere Maulwürfe geben muss. Ist Neles Freund Adrian Aubry einer von ihnen? Der beteuert verzweifelt seine Unschuld. Doch die Spuren führen zu ihm. Als die einzige Zeugin, die ihn angeblich entlasten könnte, seine Vorgesetzte Rita Neuhaus, erschossen aufgefunden wird und sich auf der Tatwaffe Aubrys Fingerabdrücke finden, ist sein Spiel aus. Nele fragt sich verzweifelt: Bin ich einem brutalen Mafioso auf den Leim gegangen?
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Superhirn Bernhard Hoëcker und Quizmaster Elton stellen sich gemeinsam mit prominenten Gästen den unglaublichen, amüsanten und überraschenden Fragen von Moderator Kai Pflaume. Diesmal zu Gast: Tanja Wedhorn und Felicitas Woll
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Khaled braucht noch ein bisschen Erziehung: Damit der junge Kamelhengst in den Dschungel-Nächten als Reittier mitspielen darf, muss er sich an den Reiter gewöhnen. Volker will mit Khaled üben, aber auf das Kamel rauf muss Kollege Andy. Karlsson steht auf richtige Zicken: Brautschau für den Ziegenbock. Die Ponys proben eine Parade und die Kamtschatkabären den Ballkontakt.
Regionalprogramm
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NDR/adamfilm
Die Nordreportage: Kiezpolizei Davidwache
Dauereinsatz rund um die Reeperbahn
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Für die besonderen Einsätze rund um die Hamburger Reeperbahn hat die Davidwache, Deutschlands wohl berühmtestes Polizeikommissariat, eine eigene Einheit: die 25 Beamten der Dienstgruppe "Operative Aufgaben" teilen sich selbst ein, besetzen eigene Schwerpunkte und sind alles in einem: Sondereinheit, bürgernahe Beamte, Streitschlichter. Für das Team rund um die Einsatzleiter René Fernolendt und Thomas Behrendt geht es oft um handfeste Konflikte mit Drogendealern, um den Fund von Messern und Schlagstöcken oder vollkommen betrunkene Partygänger. "Die Nordreportage" ist dabei, wenn sich Sven Lütjens mit Pfefferspray verteidigt oder Thomas Behrendt einen Dealer in Gewahrsam nimmt. Die Spezialisten vom Kiez müssen robust vorgehen, halten aber auch genauso für Selfies beim Junggesellenabschied her oder zeigen Touristen den Weg. Hamburgs wohl abwechslungsreichster Polizeidienst, und das jede Freitag- und Samstagnacht. Damit haben René Fernolendt und Thomas Behrendt mit ihrem Team die abwechslungsreichsten Schichten an der Davidwache, aber eben auch die längsten und anstrengendsten. Sie passen sich dem Puls der Reeperbahn an. Sie sind die Spezialisten von der Davidwache.
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NDR
Tagesschau
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Themen u. a.: * Öffentliche Anhörung: Einschätzungen des deutschen Geheimdienstchefs# * Nobelpreis für Medizin: Vergabe in Stockholm * Fußball Nations League: Griechenland gegen Deutschland
Wie gesund ist der Nuss-Snack? Nüsse liefern Vitamine und viele Ballaststoffe und sind beliebt als Snack für unterwegs. Doch sie sind auch teuer und können schon bei Ernte, Transport oder später Lagerung mit Schimmelpilzen belastet sein. "Markt" macht den Test: Welche Nüsse sind im Mix? Und sind die Produkte einwandfrei? Moderation: Jo Hiller Mehr Informationen auf NDR Text Seite 570
Die meisten Menschen, die von einem Haus träumen, bauen nur einmal im Leben. Für ihr Traumhaus brauchen sie kreative Architekten, Handwerker, die ihre Aufgabe lieben, und Freunde, die mit anpacken, damit aus dem Traumhaus kein Albtraum wird. Vor 150 Jahren wurde im kleinen Dorf Nusse in Schleswig-Holstein direkt an einem See ein Haus für einen Apotheker gebaut mit Verkaufs- und Lagerräumen, Platz für Salben, Arzneien und Hunderte Tinkturen. Außerdem auch mit viel Wohnraum für die Familie des Apothekers. Der unbekannte Architekt von damals wollte offenbar, dass die Apotheke mehr darstellte als die Bauernhäuser in der Nachbarschaft: Es entstand ein repräsentatives Bürgerhaus in Backstein mit riesigen Fenstern, Wandmalereien und eleganter Innenausstattung. Kein Wunder, dass die Alte Apotheke 2017 unter Denkmalschutz gestellt wird. Von dem einstigen Glanz ist da nicht mehr viel übrig: das Haus ist in ruinösem Zustand. Die Rettung für die Alte Apotheke ist ein junges Paar aus Hamburg. Es will rausziehen aufs Land, verguckt sich in die Alte Apotheke und die traumhafte Lage am See. Die beiden ahnen nicht, dass es mehr als zwei Jahre dauern wird, bis sie endlich einziehen können. Denn die Sanierung des denkmalgeschützten Hauses stellt die Bauherren immer wieder vor neue Probleme: tragende Balken unter Fußböden und hinter Wänden sind morsch, das Mauerwerk ist marode. Noch dazu ist die Fassade der Seeseite mit Asbestschindeln verkleidet. Kompetente und bezahlbare Handwerker zu finden, ist nahezu unmöglich, denn es ist Bauboom und niemand hat Zeit. Derweil explodieren die Kosten und irgendwann geht das Geld aus. Einen weiteren Kredit wollen die Banken dem Paar trotz guter Jobs nicht gewähren. Zu diesem Zeitpunkt ist die Alte Apotheke aber erst halb fertig saniert. Nur dank der Hilfe von Eltern, Freunden und unermüdlichem, eigenem Arbeitseinsatz gelingt am Ende doch noch der Einzug in das Traumhaus am See.
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Eine spannende Reportage über den Kampf um Sauberkeit im Kieler Stadtteil Gaarden. Gaarden hat wie viele Städte ein Rattenproblem. Dichte Bebauung, Müll auf den Straßen und vor allem wärmere Winter sorgen dafür, dass die Population von Ratten deutschlandweit steigt. Die Nagetiere fressen sich durch Mülltonnen, leben in Hinterhöfen und Hauseingängen. Für die Menschen in Kiel-Gaarden ist die Belastungsgrenze erreicht. Sie wollen aktiv werden. Doch wie wird ein Stadtteil die Ratten wieder los? Nesimi Temel ist in Gaarden aufgewachsen. Er ist Ratsherr für die SPD in der Stadt Kiel und wohnt mit seiner Familie noch immer dort. Er liebt den bunten, multikulturellen Stadtteil, doch die Lebensqualität im Viertel leide unter dem Rattenproblem, hört Nesimi Temel immer wieder. "Wenn ich Spätschicht habe und um 22 Uhr nach Hause komme, dann sind hier schon mal fünf Ratten, die mich dann grüßen und sagen: Na Norbert, hast' Feierabend?" berichtet zum Beispiel Anwohner Norbert Milz. So wie er sind viele frustriert. Selbst wenn sie ihren Müll richtig trennen und die Tonnen verschließen, finden die Ratten einen Zugang. Durchgefressene und überfüllte Tonnen begegnen der Müllabfuhr täglich bei ihrer Route durch den Stadtteil Gaarden, die Ratten gehören hier zum Arbeitsalltag. Während auf öffentlichen Flächen die Stadt beziehungsweise die Kommune zuständig ist, müssen auf den Hinterhöfen und Privatflächen die Vermieter und Anwohner für Ordnung sorgen. Gar nicht so einfach, denn in Gaarden leben auch viele Menschen, die Schwierigkeiten haben, ihren Alltag zu meistern: Arbeitslosigkeit, Suchterkrankung, fehlendes Wissen über den richtigen Umgang mit Müll, sind nur einige der Probleme. Die Stadt hat bereits vier Blocks durch Schädlingsbekämpfer bereinigen lassen, doch die Ratten sind inzwischen wieder da. Engagierte Bürger wie der Vorsitzende der Türkischen Gemeinde Cebel Kücükkaraca und Ratsherr Nesimi Temel wollen das Problem jetzt selbst angehen. Große Hoffnung setzen sie in den neuen Oberbürgermeister Samet Yilmaz (Bündnis 90/Die Grünen), denn er kommt selbst aus dem Stadtteil. Wird er helfen können? "Ab einer bestimmten Anzahl von Ratten ist es schwer, sie zu bekämpfen", sagt Experte Dennis Zwandulla. Er ist Schädlingsbekämpfer und hat Kundschaft in ganz Norddeutschland. "Ratten sind oft schlauer als die Fallen der Menschen." Bei seiner Arbeit muss Zwandulla Gift einsetzen, das zeitversetzt wirkt, damit die Tiere keinen Zusammenhang herstellen können zwischen dem Futter und dem Tod von Artgenossen. Doch Gift allein reicht nicht, entscheidend ist immer, ob die Tiere vor Ort Futter finden: "Bevor eine Ratte an einen Köder geht, dann holt sie sich lieber irgendwelche Pommes-Reste. Das ist ganz klar." Zusätzlich dürfen Privathaushalte seit Beginn des Jahres kein Gift mehr kaufen, dafür müssen nun Schädlingsbekämpfer gerufen werden. Doch das ist oft teuer und zeitintensiv. In Gaarden, da ist sich der Schädlingsbekämpfer sicher, muss ohnehin zunächst das Müllproblem gelöst werden. Solange die Ratten Nahrung finden, werden sie sich weiter vermehren. Für die Menschen in Gaarden bedeutet das: sie müssen alle mitziehen. Nesimi Temel verteilt inzwischen Flyer mit Informationen zur Müllentsorgung. "Wir müssen eine Stimme sein für die Menschen, die gerade nicht sichtbar sind oder sich nicht aus dem Haus trauen. Wir müssen sie aktiver ansprechen. Es gibt nichts Gutes, außer man tut es", sagt er. NDR Autorin Paola Mester hat den Stadtteil Gaarden über fünf Monate immer wieder besucht. Sie spricht mit Gastronomen ebenso wie mit Anwohnern und wohnungslosen Menschen im Park. Wissenschaftliche Erkenntnisse über Ratten erfährt sie von der Expertin Marion Schweinfurth, die an der University in Schottland forscht.
NDR
NDR Kultur - Das Journal
Résumé et détails
NDR Kultur - Das Journal ist in der norddeutschen Kulturszene und auf dem Büchermarkt unterwegs, spricht mit den Machern und spürt den neusten Trends nach.
Frühjahr 1974. Bundeskanzler Willy Brandt ist im Sonderzug auf Wahlreise durch Norddeutschland. Begleitet wird der Kanzler von Journalisten und Journalistinnen, seinen Leibwächtern und seinem Partei-Referenten Günter Guillaume, der auf solchen Reisen den Kontakt zur Regierungszentrale hält. Guillaume ist Brandts "Mädchen für alles". Dabei steht er seit einem knappen Jahr unter dem Verdacht, Stasiagent zu sein, und der Kanzler weiß das. Brandt ist dem Rat des obersten Verfassungsschützers Nollau und des politisch verantwortlichen Innenministers Hans-Dietrich Genscher gefolgt, nichts an den Zuständigkeiten des Verdächtigen zu verändern und den Arglosen zu spielen, bis man ausreichende Beweise beisammen habe. Dies gelingt Brandt umso besser, als er den Verdacht gegen Guillaume von Anfang an nicht ernst genommen und im Laufe der Monate verdrängt hat. Der Kanzler ist in keiner guten Verfassung. Er steht noch immer auf dem Höhepunkt seines internationalen Ansehens, aber die Regierungsarbeit des zweiten Kabinetts Brandt geht allmählich aus dem Leim. Die Ermittlungen gegen Guillaume treten auf der Stelle, und Hans-Dietrich Genscher wird immer nervöser. Er setzt Nollau unter Druck, Guillaume entweder zu überführen oder aber die Ermittlungen einzustellen. Nollau, der wie Genscher um seine Karriere fürchtet, gibt den Fall trotz mangelnder Beweise an den Generalbundesanwalt ab. Der stellt einen Durchsuchungsbefehl aus und lässt das Bundeskriminalamt zugreifen. Günter Guillaume gibt sich, gegen jede Regel, sofort als "Bürger der DDR und ihr Offizier" zu erkennen. Er wird samt seiner Frau Christel verhaftet. Die Vernehmer bittet er, mit dem Kanzler sprechen zu können. Als ihm dies verwehrt wird, schweigt er. Nun befragen die Ermittler auch Beamte des Begleitkommandos, das für die Sicherheit des Kanzlers verantwortlich ist. Was hat Guillaume mitbekommen und mutmaßlich nach Ostberlin gemeldet? So wird unversehens das Privatleben Willy Brandts zum Thema der Ermittlungen. Undeutlich bleibt zwar, wo in den Schilderungen der Sicherheitsbeamten die Grenze zwischen Realität und Fantasie verläuft. Aber so viel wird klar: Es soll der Referent und Reiseleiter Guillaume gewesen sein, der dem Kanzler "Frauen zugeführt" hat. Darüber informiert der Chef des Bundeskriminalamts Herold den Innenminister, dann auch den Kollegen Nollau vom Verfassungsschutz. Nollau wiederum eilt zu seinem Freund und Gönner Wehner, dem er die vermeintlich dramatische Lage erregt schildert: Der Bundeskanzler sei erpressbar, die DDR-Führung könne mit diesen Sexgeschichten die Bundesregierung bis auf die Knochen blamieren. Nollau weiß nur einen Rat: Willy Brandt muss zurücktreten, bevor es zum Eklat kommt.
Der Kanzler weiß inzwischen über das "Gespinst von blühender Fantasie und Halbwahrheiten", das sich um ihn zusammenzieht. Dunkle Ahnungen, Depressionen, sogar Selbstmordgedanken wechseln abrupt mit Zuversicht und Kampfeswillen. Kann er mit einer Kabinettsumbildung zum Angriff übergehen? Genscher wird nicht freiwillig gehen, und Brandt kann ihn nicht zwingen, denn das würde das Regierungsbündnis mit der FDP gefährden. Während sich die Anzeichen dafür mehren, dass die pikanten Storys der Leibwächter durch dunkle Kanäle der Geheimdienste bereits zur Opposition und damit auch zur Boulevardpresse durchgesickert sind, kommt es am Abend des 4. Mai zum Gespräch unter vier Augen zwischen Wehner und Brandt, das in eisiger Kälte endet. Brandt hat nicht den Eindruck gewinnen können, von Wehner und der SPD-Fraktion den Rückhalt zu bekommen, den er gebraucht hätte, um die Affäre durchzustehen. Wehner hat ihn aufgefordert, selber zu entscheiden - und zwar binnen 24 Stunden. Brandt entschließt sich zum Rücktritt und verkündet diesen Entschluss am nächsten Morgen der SPD-Spitze. Helmut Schmidt, den Brandt als seinen Nachfolger benennt, verliert die Beherrschung: So will er nicht Kanzler werden! Es entgeht Brandt nicht, dass Wehner diesen Gesprächen meist schweigend beiwohnt. Den Rücktrittsbrief an den Bundespräsidenten schreibt der Kanzler schon am Abend des 5. Mai, aber er zögert auch am 6. Mai noch bis zum Abend, den Boten mit diesem Brief auf den Weg zu schicken. Brandts Widerstreit der Gefühle und Stimmungen ist nervenaufreibend für alle Beteiligten, nicht nur im Kanzleramt. Es ist wohl Egon Bahr, Brandts engster politischer Freund, der die endgültige Entscheidung herbeiführt. Bahr rät zum Rücktritt, solange der Kanzler noch Herr seiner Entschlüsse ist und nicht von anderen aus dem Amt gedrängt wird. Eine Neuauflage der Schmutzkampagnen, die Brandt aus den Bundestagswahlkämpfen 1961 und 1965 zur Genüge kennt, würde er nicht mehr durchstehen. Aber niemand kann den zurückgetretenen Willy Brandt daran hindern, Führungsfigur der europäischen Sozialdemokratie zu werden. Am Abend schickt Brandt den Amtschef Grabert mit dem Rücktrittsbrief zu Heinemann und versammelt seine Getreuen zu einem Abschiedsdrink. Als er das Bundeskanzleramt verlässt, bittet ihn sein Chefleibwächter unter Tränen um Verzeihung: Er sei gezwungen worden, auch über den privaten Bereich des Kanzlers auszusagen. In der Nacht, nachdem erste Rücktrittsmeldungen über die Ticker laufen, zieht ein Fackelzug von 100 jungen Menschen zur Dienstvilla des Kanzlers. Willy Brandt zeigt sich nicht.
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