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TV-Programm SRF 1 am 11/10/2026

heute

SRF 1 · Ganzer Tag

SRF bi de Lüt – Hüttengeschichten

Unterhaltung · 2025

Beschreibung und Details

Die Hochsaison in den Schweizer Bergen verlangt den Hüttenwartinnen und Hüttenwarten alles ab. Während Wandernde, Familien und Bergsportbegeisterte die Hütten bevölkern, kämpfen die Teams täglich mit technischen Herausforderungen, grossem Arbeitsaufwand und dem Wetter. Im Berggasthaus Tschingelhorn steht für Ruedi Müller einmal mehr die Materialbahn im Mittelpunkt. Sie ist die Lebensader des Betriebs und unverzichtbar für den Transport von Lebensmitteln und Material. Doch ausgerechnet mitten in der Hochsaison bereitet die Bahn erneut Probleme. Stundenlang sucht Ruedi nach der Ursache, testet den Antrieb und wagt schliesslich sogar selbst eine Probefahrt. Die Unsicherheit bleibt sein ständiger Begleiter: Funktioniert die Bahn zuverlässig oder droht der nächste Ausfall? Auf der Terrihütte in Graubünden herrscht ebenfalls Hochbetrieb. Die Hütte wird während des laufenden Betriebs umfassend umgebaut. Helikopter transportieren Baumaterial, Handwerker arbeiten täglich auf der Baustelle, und gleichzeitig müssen die Gäste betreut werden. Und dazwischen immer wieder technische Zwischenfälle: Als während des Abendbetriebs plötzlich der Strom ausfällt, ist schnelles Handeln gefragt. Dank ihrer Erfahrung findet das Hüttenpaar rasch eine Lösung und verhindert grössere Probleme. Während auf der Terrihütte und im Tschingelhorn kaum Zeit zum Durchatmen bleibt, wird es auf der Motterasciohütte im Tessin langsam etwas ruhiger. Für Fabio und Vanessa war die erste gemeinsame Saison intensiv. Monatelang waren sie praktisch rund um die Uhr im Einsatz. Nun gönnen sie sich einen seltenen Moment ausserhalb des Hüttenalltags. Gemeinsam mit den Teams der Terri-, Medelser- und Scalettahütte treffen sie sich zu einem besonderen Hüttengipfel in der Greina-Region. In «SRF bi de Lüt – Hüttengeschichten» erzählt die vierte Folge von Menschen, die unter Hochdruck funktionieren müssen, von überraschenden Pannen, von seltenen Momenten der Erholung und vom besonderen Zusammenhalt einer Gemeinschaft hoch über dem Tal.

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Potzmusig

Unterhaltung · 2026

Beschreibung und Details

Nicolas Senn will hoch hinaus und reist nach Rickenbach im Kanton Schwyz. Am Fuss des Grossen Mythen liegt der Bergbauernhof Huserenberg, wo die Gewinnerin der «Landfrauenküche» 2022 Eliane Schürpf mit ihrem Mann Beat auch eine gemütliche Besenbeiz betreibt. Wo Gastfreundschaft und Volksmusik grossgeschrieben werden, ist «Potzmusig» nicht weit. Nicolas Senn serviert in dieser Ausgabe eine zünftige Mischung aus tänziger Ländlermusik, Schwyzer Brauchtum und Berner Jodelklängen. Und mittendrin die Gastgeberin Eliane Schürpf, die ihr musikalisches Talent am Akkordeon unter Beweis stellt und selbst in die Tasten greift. Dies tut sie zusammen mit der Huusmusig Bürgler, die rund um «Chlefeli»-Macher Röbi Kessler volkstümliche Musik und Schwyzer Brauchtum verbindet. Für den Berner Stil sorgt das Schwyzerörgeliquartett Gemsberg und ebenso das bekannte Jodlerquartett Männertreu Teuffenthal. Schweizer Volksmusik mit einem ganz besonderen «Zwick» spielt die Ländlerkapelle Jenischi Buebe rund um Pascal Birchler und seinem Cousin Patrice. Als Vertretung der jungen Schweizer Volksmusikgeneration musizieren Uufstrich mit tänziger Geigenmusik aus dem Kanton Uri und das Ländlertrio Bödelergruess mit lüpfigen Akkordeonklängen.

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News-Schlagzeilen

Info / Dok · 2026

Wetterkanal

Info / Dok · 2026

Sternstunde Religion

Kultur · 2026

Beschreibung und Details

Aby Warburg wuchs in einem konservativen jüdischen Elternhaus in Hamburg auf, rebellierte früh, hatte mit Depressionen zu kämpfen, deren Behandlung ihn unter anderem in die Schweiz führten, war aber vor allem ein weit reisender Kunsthistoriker und Kulturwissenschaftler, der sich mit der Antike, der Astronomie und mit der Pueblo-Kultur Nordamerikas genauso beschäftigte, wie mit der Bildbetrachtung. Er gilt deshalb als Begründer der Ikonographie als eigenständige Disziplin. Sein Vermächtnis ist die 1933 von Hamburg nach London transferierte Bibliothek, die heute als Warburg Institute Teil der University of London ist. Ein Film von Pascale Bouhénic

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Sternstunde Kunst

Kultur · 2022

Beschreibung und Details

Ihre Werke sind grossformatig, bunt und mystisch. Es ist ein faszinierender Kosmos aus einzigartigen Bildern, mit dem Hilma af Klint (1862–1944) das Leben jenseits des Sichtbaren erfassen wollte. Um die Welt besser zu verstehen, beschäftigte sie sich mit Biologie, Astronomie und der Relativitätstheorie. Zeit ihres Lebens gehörten aber auch die Sinnsuche in Spiritismus, Theosophie und Anthroposophie dazu. Der Dokumentarfilm von Halina Dyrschka macht sich auf die Spuren dieser Kunstpionierin. Die cineastische Annäherung gibt Einblick in das ungewöhnliche Leben einer freiheitsliebenden und zielstrebigen Frau, die mit ihren Bildern heute ihr Publikum in Erstaunen versetzt.

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Sonntagszeitung Standpunkte

Episode 8

Info / Dok · 2026

Beschreibung und Details

Eine Economiesuisse-Umfrage unter 2900 Ausbildungsverantwortlichen zeigt grosse und wachsende Kompetenzlücken: 59 Prozent der Lernenden schreiben ungenügend, über zwei Drittel haben Mängel in Rechtschreibung und Grammatik, 42 Prozent in Mathematik. Jedes fünfte Unternehmen will künftig weniger Lernende einstellen. Gefordert wird eine Rückbesinnung auf Lesen, Schreiben und Rechnen. Im Zentrum der Kritik steht auch der Lehrplan 21: zu umfangreich, zu kompetenzorientiert, zu unklar. Wissen und klare Strukturen seien zugunsten von «Lernbegleitung» und selbstgesteuertem Lernen vernachlässigt worden. Auch die schulische Integration steht auf dem Prüfstand. Eine LCH-Umfrage unter rund 10'400 Lehrpersonen und Fachkräften offenbart ein gespaltenes Bild der integrativen Schule: 51 Prozent befürworten sie grundsätzlich, 48 Prozent lehnen sie ab. Klassische Lehrkräfte sind mehrheitlich skeptisch, Heilpädagoginnen und Schulleitungen positiver. 83 Prozent berichten von gestiegener Arbeitsbelastung, 81 Prozent fühlen sich durch herausforderndes Verhalten der Kinder stark belastet. In einer durchschnittlichen Klasse von 18 Kindern haben knapp die Hälfte Förderbedarf. Rund 70 Prozent der Befragten sagen, leistungsstarke Schülerinnen und Schüler kämen zu kurz. Was ist zu tun? Unter der Leitung von Reto Brennwald diskutieren vier Gäste kontrovers über Ursachen und Lösungsvorschläge: - Simona Brizzi, Nationalrätin SP/AG und Mitglied WBK-Kommission; - Lena Fleisch, Präsidentin Zürcher Lehrerinnen- und Lehrerverband (ZLV); - Philipp Loretz, Präsident Lehrerinnen- und Lehrerverein Baselland (LVB); und - Markus Somm, Verleger und Chefredaktor «Nebelspalter» und Historiker.

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Uli der Pächter

Alter Schweizerfilm · 1955

Beschreibung und Details

Uli (Hannes Schmidhauser) ist inzwischen mit Vreneli (Liselotte Pulver) verheiratet und Vater eines Töchterchens. Als Pächter lebt er mit seiner Familie auf dem Glunggenhof, dessen Besitzer Joggeli (Emil Hegetschweiler) mit seiner Frau (Hedda Koppé) im Stöckli eingezogen ist. Der 100-jährige Kalender prophezeit ein schlechtes Jahr. Tatsächlich fällt die Ernte so dürftig aus, dass Uli am liebsten auf die Sichlete verzichten würde. Doch Vreneli stimmt ihn um. Pünktlich zum Zinstag finden sich auf der «Glungge» Joggelis Sohn Johannes (Erwin Kohlund) und der Tochtermann (Alfred Rasser) aus Basel ein, um ihren Anteil von der Pacht einzusacken. Im Wirtshaus vernimmt Uli, dass er einen Sohn bekommen hat. Auf Drängen der alten Glunggenbäuerin wird der reiche, aber ungeliebte Hagel-Hannes (Leopold Biberti) Pate des Stammhalters. Vom Taufessen läuft Uli vorzeitig weg, um einen Handel zu tätigen: Einem arglosen armen Mann verkauft er eine kranke Kuh. Bald darauf stirbt die Glunggenbäuerin. Vreneli beschwört Uli, vom bösen Kuhhandel zurückzutreten. Uli aber geht nicht darauf ein, weil er findet, dass Männer nicht schwach sein dürfen. Doch auf die schlechte Tat folgen schlechte Zeiten. Fast sieht es aus, als hätte Uli seinen Traum vom eigenständigen Bauern ausgeträumt. Franz Schnyder drehte «Uli der Pächter» 1955 im Emmental, zu grossen Teilen auf einem Bauernhof in Brechershäusern. Um seinem weitgehend ländlichen Publikum gerecht zu werden, filmte er nach eigenen Worten «gewissermassen mit den Augen eines Menschen, der selten ins Kino geht». Dank dem durchschlagenden Erfolg von «Uli der Knecht» war diesmal auch das Produktionsbudget höher. Das erlaubte eine bessere Pflege der Details, so etwa eine recht aufwendige Beerdigung der Glunggenbäuerin mit vielen Statisten oder eine technisch anspruchsvolle Unwetterszene. Zum grossen Aufgebot beliebter Schweizer Schauspieler, das schon «Uli der Knecht» attraktiv machte, kommen hier noch der markante Charakterdarsteller Hans Gaugler als betrogener kleiner Mann und der volkstümliche Boulevardstar Fredy Scheim als Müller hinzu. Hannes Schmidhauser (1926 bis 2000) erreichte mit diesem Film den Zenit seiner Schauspielerkarriere. Liselotte Pulver verkörperte auch in «Uli der Pächter» die Frau des jungen Bauern. In ihrer Biographie «... wenn man trotzdem lacht» hält sie dazu lakonisch fest: «Vreneli, das zur tüchtigen, lebensfrohen Bauersfrau herangewachsen ist, aber pausenlos um ihren leichtsinnigen Uli bangen muss und ihn um ein Haar verliert, war eine meiner schwersten Rollen überhaupt.»

Besetzung : Uli, Vreneli, Joggeli, Glunggenbäuerin, Hagelhannes, Elisi

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50:50

Info / Dok · 2026

Ding Dong

Unterhaltung · 2025

Beschreibung und Details

In Wädenswil ZH hat Bea Eigenmann gemeinsam mit ihrem Ex-Mann eine liebevoll gestaltete «Tiny Villa» gebaut. Auf wenigen Quadratmetern lebt und arbeitet sie hier mit ihrem Hund und zeitweise ihren beiden jüngsten Kindern. Trotz der geringen Grösse überrascht das Häuschen mit cleverer Raumaufteilung – und sogar einer eleganten Badewanne. Noch kompakter ist das Zuhause von Jon Dietler und seinen Mitartistinnen vom Circolino Pipistrello: farbenfrohe Zirkuswagen in Rikon ZH, in denen sie das ganze Jahr über wohnen. Küche und Bad werden gemeinschaftlich genutzt, der Alltag ist geprägt von Nähe, Kreativität und Improvisation. Zum Abschluss ihres Besuchs muss Viola – wie es beim Mitmachzirkus Tradition ist – selbst in der Manege auftreten.

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De Thur no

Info / Dok · 2023

mitenand

Info / Dok · 2026

Tatort

Krimi · 2026 · -18

Beschreibung und Details

Als Kommissarin Mila Sahin (Almila Bagriacik) Verstärkung aus Berlin erhält, ist die Freude zunächst gross. Mit Anna Nowak (Lilith Stangenberg) kehrt eine ehemalige Weggefährtin aus gemeinsamen Polizeischultagen in ihr Leben zurück. Während die extrovertierte und unkonventionelle Ermittlerin frischen Schwung ins Kieler Team bringt, müssen die beiden bereits ihren ersten gemeinsamen Fall bewältigen. An der Kieler Förde wird die Leiche einer jungen Frau gefunden. Schnell gerät das berufliche Umfeld der Toten in den Fokus der Ermittlungen. Francesca Polidoro arbeitete für ein Unternehmen der Teleskoptechnikbranche und fühlte sich dort offenbar massiv unter Druck gesetzt. Zudem sind wichtige Akten und Finanzunterlagen verschwunden. Vieles deutet auf wirtschaftskriminelle Machenschaften hin. Doch auch das Privatleben der Ermordeten wirft Fragen auf und eröffnet eine weitere mögliche Spur. Gleichzeitig wird Mila Sahin selbst vor eine Herausforderung gestellt: Nach den Ereignissen der vergangenen Zeit muss sie sich einer psychologischen Begutachtung bei Polizeipsychologin Elli Krieger (Karoline Schuch) unterziehen.

Besetzung : Mila Sahin, Elli Krieger, Anna Nowak, Jan Kuper, Roland Schladitz, Chiara Polidoro

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SRF DOK

Info / Dok · 2024

Beschreibung und Details

In welchem Alter sollten Kinder und Jugendliche ein Smartphone haben dürfen? Und ab wann ein eigenes Social-Media-Profil? Fragen, die heute viele umtreiben: Eltern, Lehrpersonen und natürlich auch die Kinder und Jugendlichen selbst. Die Antworten sind nicht einfach und die Suche danach führt oft zu Konflikten. Denn wie soll man sich einer Technologie entziehen, die unseren Alltag so sehr bestimmt? Alexis hat erlebt, was es heisst, immer tiefer in den Sog zu geraten, den die Algorithmen in dieser virtuellen Welt erzeugen. Als Jugendliche verbrachte sie Stunden auf Instagram, wurde mit immer düstereren und gewaltvolleren Inhalten konfrontiert zu Themen wie Magersucht, Selbstverletzung und Suizid – bis sie an einen Punkt kam, an dem sie selbst nicht mehr leben wollte. Heute ist Alexis 21 Jahre alt und hat sich entschieden, sich zur Wehr zu setzen: Sie hat eine Beschwerde gegen Meta, den Konzern, zu dem Instagram gehört, eingereicht. Und sie kämpft nicht allein. Da ist etwa Laure, eine Anwältin aus Paris, die Mütter und Väter unterstützt, deren Kinder Suizid begangen haben oder über Onlinekontakte Opfer von Pädokriminalität geworden sind. Beide sind überzeugt: Die Technologiekonzerne, die diese Plattformen betreiben, müssen Verantwortung übernehmen für die Inhalte, die auf ihnen geteilt werden. Der Dokumentarfilm «Die Social-Media-Falle» von Élisa Jadot portraitiert neben Alexis und Laure drei weitere Frauen, die sich nicht von der Macht dieser Unternehmen einschüchtern lassen, sondern zeigen, dass es Wege gibt, sie zur Rechenschaft zu ziehen und den Umgang mit sozialen Medien grundlegend zu hinterfragen.

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Fitting in

Info / Dok · 2025 · -18

Beschreibung und Details

Fabienne Steiners Dokumentarfilm «Fitting in» blickt hinter die Mauern des Männerwohnheims «Eendrag» an der südafrikanischen Elite-Universität Stellenbosch – historisch eine Hochburg der Apartheid-Ideologie. Hier treffen junge Erwachsene aus allen Gesellschaftsschichten aufeinander, doch unter der Oberfläche brodelt es: PoC-Studenten fühlen sich unwohl. Als ein rassistischer Vorfall die Lage zuspitzt, prallen die Meinungen aufeinander. Während Aktivisten wie Tadiwa und Carlton für die Abschaffung kolonialer Bezeichnungen kämpfen, versucht der Vermittler Nathan, Brücken zwischen den Gruppen zu schlagen. Der Film begleitet die Studenten bei ihrem Versuch, eine diverse Gemeinschaft zu formen, und stellt die zentrale Frage: Wie kann ein Ort geschaffen werden, an dem alle ihren Platz finden?

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Der Schakal

Krimi / Thriller · 1973 · -18

Beschreibung und Details

Frankreich 1960: Die rechtsextreme Terrororganisation OAS will Präsident Charles de Gaulle ermorden lassen, weil er Algerien in die Unabhängigkeit entlassen hat. Zu diesem Zweck heuert sie einen Berufsmörder an, der den Decknamen Schakal (Edward Fox) trägt. Als sich dieser ans Werk macht und die Polizei versucht, den Anschlag zu verhindern, kommt es zu einem Wettlauf mit der Zeit. Der geheimnisvolle Herr, der sich Schakal nennt, plant die Ermordung von Präsident de Gaulle mit der Präzision eines Uhrmachers. Skrupellos, nur auf die perfekte Ausführung seiner Arbeit bedacht, geht er über Leichen, um sich das ideale Gewehr und gefälschte Ausweise zu beschaffen. Die Polizei, die von dem geplanten Attentat Wind bekommen hat, ist auch nicht zimperlich in ihren Methoden. Durch das brutale Verhör eines OAS-Mannes kommen Kommissar Lebel (Michael Lonsdale) und seine Leute dem Schakal auf die Spur und hetzen ihn durch ganz Frankreich. Doch der kaltblütige Killer lässt sich von seinem Vorhaben nicht abbringen und pirscht sich unaufhaltsam an den ahnungslosen Präsidenten heran. Fred Zinnemann hat den gleichnamigen Roman von Frederick Forsyth mit Edward Fox, Michael Lonsdale und Delphine Seyrig in den Hauptrollen als eiskalten Thriller inszeniert. Mit «The Day of the Jackal» schuf er eine Art schwarzes Gegenstück zu seinem berühmtesten Film «High Noon». Diesmal ist der Einzelgänger, der sich gegen eine feindliche Übermacht durchzusetzen hat, kein aufrechter Sheriff, sondern ein erbarmungsloser Mörder. Trotzdem gelingt es Zinnemann, das Publikum weitgehend auf die Seite des Schakals zu ziehen. Seine Inszenierung, so kaltschnäuzig wie der Schakal selbst, lässt den gewitzten und unerschütterlichen Antihelden im Vergleich zu seinen dümmlichen und eingebildeten Verfolgern fast sympathisch erscheinen.

Besetzung : Der Schakal, Lebel, Colette, Der Minister, Col. Rodin, nach dem Roman von Frederick Forsyth

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Stubete around the world

Episode 4

Unterhaltung · 2026

Beschreibung und Details

Die Reise führt Lisa Stoll von Tirana bis an die albanische Riviera – dorthin, wo die Iso-Polyphonie seit Generationen gepflegt wird und zum Unesco-Weltkulturerbe gehört. Schon bald wird klar: Auch wenn das Alphorn und albanischer Chorgesang völlig unterschiedlich klingen, verbindet sie mehr, als man vermuten würde. Das Alphorn ist mit seinen Naturtönen stark eingeschränkt. Und doch findet Lisa Stoll Möglichkeiten, diese Schweizer Alpentöne mit dem albanischen Gesang zu verbinden. Gemeinsam mit der Sängerin Eleni Merkuri taucht Lisa in die faszinierende Welt der albanischen Mehrstimmigkeit ein. In der Berggemeinde Pilur erlebt sie, wie diese einzigartige Gesangstradition von Generation zu Generation weitergegeben wird und bis heute fest zum kulturellen Leben gehört. Beim gemeinsamen Festival in Himara treffen schliesslich Alphorn und Iso-Polyphonie aufeinander. Vor der eindrucksvollen Kulisse des Meeres entsteht ein einmaliges musikalisches Erlebnis, das zeigt: Musik kennt keine Grenzen – nur Menschen, die bereit sind, einander zuzuhören.

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Senderauswahl