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Programme TV WDR Bonn du 31/10/2026

aujourd’hui

WDR Bonn · Toute la journée

Lokalzeit Südwestfalen

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Lokalzeit aus Bonn

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Sehen statt Hören - Ein Wochenmagazin für Hörgeschädigte

E-Mail: sehenstatthoeren@br.de

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Thema nach Ansage

Unsere Tipps - Ausflugs-Highlights im Westen

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Überall in NRW gibt es spannende Orte zu entdecken - darunter echte Geheimtipps. Gemeinsam mit Daniel Assmann erkunden wir Ausflugstipps im Westen für Familien und alle, die mal raus wollen und etwas erleben möchten: ruhig oder mit viel Action.

Acteurs : Daniel Assmann

© WDR/Trickstudio Lutterbeck, (M) honorarfrei - Verwendung gemäß der AGB im engen inhaltlichen, redaktionellen Zusammenhang mit genannter WDR-Sendung und bei Nennung "Bild: WDR/Trickstudio Lutterbeck" (S2). WDR Presse und Information/Bildkommunikation, Köln, Tel: 0221/220 -7132 oder -7133, Fax: -777132, bildkommunikation@wdr.de

Die Sendung mit dem Elefanten

Klatsch mal mit!

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Folge 198 In den Lach- und Sachgeschichten geht es heute um Musik und mehr. André zeigt eine lustige Klatschübung zum Mitmachen. Händchen versucht, Trompete zu spielen. Ob das mit einer Hand gelingt? Auch die Grille Zirrrp hat es heute mit einem Instrument zu tun: Mit einer Tuba. Emil baut sich selbst ein Bett. Und auch die fleißigen Heinzels arbeiten an etwas. Was sie zusammenbauen, wird aber noch nicht verraten. Die Welt ist elefantastisch - Augen auf und mitgemacht! Der kleine blaue Elefant und seine Freunde präsentieren Geschichten zum Entdecken, Staunen und Mitlachen - extra für kleine Kinder.

© WDR/Isolde Schmitt-Menzel

Die Sendung mit der Maus

Lach- und Sachgeschichten

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Wie kommen die Löcher in den Käse? Wer malt die Streifen in die Zahnpasta? Wenn ihr etwas wissen wollt und eure Eltern nicht weiterwissen, hilft "Die Sendung mit der Maus" mit ihren Sachgeschichten. Und daneben gibt es natürlich noch die Lachgeschichten mit den Maus-Stars. Da ist der sympathische Maulwurf, der kleine blaue Elefant oder die kleine gelbe Ente. Bei der "Sendung mit der Maus" gibt es immer was zu lachen.

WDR/Alexandra Evang

Tiere suchen ein Zuhause

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Detaillierte Programminformationen sind derzeit nicht verfügbar.

Acteurs : Simone Sombecki

Quarks im Ersten: Die Zukunft der Kartoffel: Klima-fit und lecker

www.quarks.de

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In Deutschland wachsen die meisten Kartoffeln der EU, und seit dem 18. Jahrhundert gehört sie fest zu unserer Ernährung. Aber die Kartoffel gerät unter Druck. Unser Essverhalten verändert sich, hin zu Reis oder Pasta. Salz- oder Pellkartoffeln kommen dagegen immer seltener auf den Tisch, und es werden immer weniger Kartoffeln gekauft. Es sei denn sie sind verarbeitet: Pommes oder Chips boomen! Deshalb macht Quarks den Test: Wie gelingt die perfekte Pommes, ohne gefährliches Acrylamid und zu viel Fett. Hitzeperioden, trockene Böden und Starkregen machen den Kartoffelbauern zu schaffen. Gerade die großen Kartoffeln, die für die langen Pommes gebraucht werden, gelingen dann schlecht. Und nicht nur die richtige Sorte, sondern auch der Zustand des Bodens macht den Geschmack der Kartoffel aus. Der Einsatz für die Kartoffel lohnt sich: Sie ist kalorienarm, nährstoffreich und hat eine gute Ökobilanz. Ihr Anbau benötigt vergleichsweise wenig Wasser und verursacht wenig CO₂. Außerdem enthalten Kartoffeln einen besonderen Ballaststoff: die "resistente Stärke". Sie entsteht, wenn gekochte Kartoffeln abkühlen und ist gut für die Darmgesundheit.

Acteurs : Ralph Caspers

Expedition in die Heimat: Sommergefühle am Bodensee

mit Johannes Zenglein

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Sommer, Sonne, Leichtigkeit - und dazu die perfekte Kulisse. Der Bodensee verbindet Deutschland , Österreich und die Schweiz - und gehört zu den beliebtesten Urlaubsregionen. Wenn das Glück Ferien machen würde, dann hier, wo man alles unternehmen kann, was den Sommer noch schöner macht. Baden, Segeln, Ausflüge zu magischen Orten in traumhafter Natur oder Städtetrips mit tollem Kulturangebot. SWR Moderator Johannes Zenglein erlebt eine Expedition voller Sommergefühle am Bodensee. Er feiert auf der Blumeninsel Mainau den schwedischen Midsommar, kocht am Bodenseestrand in Immenstaad mit regionalen Zutaten, begleitet hautnah die Weltmeisterschaft einer der traditionsreichsten Segelklassen der Welt, wirft einen Blick hinter die Kulissen der weltberühmten "Bregenzer Festspiele", probiert den neuen Wassersport-Trend Wakesurfen aus und erkundet die legendäre Marienschlucht. Kurzum: Sommergefühle satt - in einmaliger Kulisse.

Raus aufs Land

Neubeginn im alten Pfarrhaus - Leben und leben lassen auf'm Land

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- Folge 33: Neubeginn im alten Pfarrhaus - Leben und leben lassen auf'm Land Bei Victoria hat sich viel getan: Sie ist Mutter geworden und lebt mit Daniel den Traum vom eigenen Lebenshof - auf dem die beiden geretteten Tieren einen Ort zum Leben geben. Doch Dorfbewohner beschweren sich. Kann sie ihr Herzensprojekt auf dem Land retten? Auf dem Hof spitzt sich die Lage zu, denn die Schweine kämpfen Rangfolgen aus und fügen sich dabei blutige Wunden zu. Schwer zu ertragen für Tierschützerin Victoria. NDW-Sänger Markus Mörl startet mit seiner Patchworkfamilie ein neues Projekt im Rheingau: ein eigenes Hotel auf dem Land. Während Yvonne Ordnung will, sorgen Markus und Sohn Hannes für Chaos. Hannes Versuche, ohne Erfahrung in der Küche zu helfen, stellen die Nerven der restlichen Familie auf die Probe. Alina und Pascal haben das alte Haus ihres verstorbenen Opas geerbt. Nun muss sich herausstellen, ob diese junge Beziehung den Strapazen der Renovierungsarbeiten aushält. Pascal pendelt zudem für diesen Traum täglich einen langen Weg nach Stuttgart - der Liebe wegen aufs Land.

WDR

Kochen mit Martina und Moritz

Muscheln - Pfiffige Rezepte mit den beliebten Meeresfrüchten

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- Muscheln - Pfiffige Rezepte mit den beliebten Meeresfrüchten Im Herbst ist Muschelzeit - für die WDR-Fernsehköche Martina und Moritz ein kulinarischer Lichtblick in dieser dunklen Jahreszeit. Früher war man dafür auf die kühleren Monate mit "r", also September bis Februar, angewiesen, in denen man die empfindliche Ware unbeschadet durchs Land schicken konnte. Heute sind Muscheln - dank moderner Kühlketten - das ganze Jahr über genießbar. Aber warum nicht die Tradition pflegen, da man sie jetzt praktisch überall in bester Qualität kaufen kann? Martina und Moritz zeigen das klassische Grundrezept für Miesmuscheln, die ja ganz und gar nicht mies sind, aber auch eine asiatische Variante mit Thai-Düften. Sie verwenden Muscheln für ein delikates Fenchelsüppchen und gratinieren sie wie in Italien. Von dort stammen auch die Ideen für Vongole, die vielleicht noch köstlicheren Venus- oder Teppichmuscheln. Und für zarte Jakobsmuscheln wissen sie ein spannendes, raffiniertes Rezept.

Einfach und köstlich - Björn Freitag kocht mit Frank Buchholz

Pasta Italia

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- Pasta Italia In der kulinarischen Sendereihe "Einfach und köstlich" trifft Spitzenkoch Björn Freitag auf die unterschiedlichsten Köchinnen und Köche aus allen Regionen Deutschlands. Die vielfältigen Biografien und Leidenschaften seiner Gäste eröffnen dem Kochprofi nicht nur kulinarische, sondern auch persönliche Einblicke. Garantiert ist: Köstlich schmeckt's immer! In der "Einfach und köstlich"-Küche steht heute Björns langjähriger Freund Frank Buchholz mit am Herd. Er kochte in den besten Restaurants, erhielt zahlreiche Auszeichnungen und ist kulinarisch schon immer auch der italienischen Küche verfallen. Diesmal füllt Frank Buchholz selbstgemachte Ravioli mit Kürbis und reicht dazu ein schnelles Hirschragout. Björn Freitag backt einen Zwiebelkuchen und serviert ihn mit gebratenem Radicchio und einem Kräuterdip aus eingekochter Sahne. Zum Schluss noch etwas Besonderes: Aus sechs Zutaten der übriggebliebenen Zutaten kreieren Björn und Frank ein drittes, ein gemeinsames Gericht, das auf jeder italienischen Speisekarte seinen Platz haben könnte - buon appetito...

WDR

WDR aktuell

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Detaillierte Programminformationen sind derzeit nicht verfügbar.

Acteurs : Rebecca Verwerich

Ein neues Leben

Unser Land in den 50ern

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Am 23. August 1946 wurde aus Rheinland und Westfalen das Land Nordrhein/Westfalen - damals noch mit Schrägstrich. Ein halbes Jahr später kam Lippe dazu. Doch wie lebte es sich in diesem neuen Land? Der WDR blickt in der ersten Folge seiner neuen vierteiligen Reihe "Unser Land in den 50ern" auf die Jahre, in dem die Menschen an Rhein und Ruhr vor allem mit einem beschäftigt waren: Ein neues Leben aufzubauen. Doch was war das für ein Land? Millionen Menschen an Rhein und Ruhr lebten noch in zerbombten Häusern und hundertausende Flüchtlinge brauchten ein Dach über dem Kopf. Der Schwarzmarkt blühte, doch hier kostete das Lebensnotwendige ein Vermögen. Und währenddessen wurde im Ruhrgebiet der Motor der Wirtschaft wieder angeworfen. Die Filmemacherin Kathrin Schwiering hat mit ihrem Kamerateam Menschen getroffen, die vom Leben Ende der 40er/Anfang der 50er erzählen. So berichtet Judith Neuwald-Tasbach von ihrem Vater, der direkt nach dem Krieg in seine Heimatstadt Gelsenkirchen zurückkehrte um dort mit wenigen anderen die jüdische Gemeinde wiederaufzubauen. Er wollte verhindern, so seine Tochter Judith "dass Hitler doch noch Recht bekommt". Die 91-jährige Ruth Willigalla erinnert sich lebhaft daran, wie sie auf Dach des Düsseldorfer Mietshauses kletterte, in dem sie mit Mutter und kleiner Schwester lebte, um dort die Bombenschäden zu beseitigen. Der Entertainer Götz Alsmann ist fasziniert von der Musik der Nachkriegszeit. Er erzählt, warum die Stars damals nicht nur von der Sehnsucht nach der Ferne sangen, sondern auch von ihren Lieblingsgerichten. In der Reihe kommen aber nicht nur Zeitzeugen zu Wort. Die Teams der Produktionsfirma "BROADVIEW TV" haben auch Menschen getroffen, die im Hier und Jetzt ihre Leidenschaft für die "Fifties" ausleben - wie der Krefelder Oldtimer-Fan Hannes Altenähr. Er hat gemeinsam mit seinem Großvater einen Ford "Buckeltaunus", Baujahr 1950, restauriert - nach seinen Angaben das einzige derartige Cabrio im Land, das noch fahrbereit ist. Für ihn ist eine gemütliche Fahrt in seinem Oldtimer die größte Entspannung. Das WDR Fernsehen widmet den 50er Jahren eine eigene vierteilige Reihe. Erzählt werden die vier Filme von Schauspieler Joachim Król. Die Reihe "Unser Land in den 50ern" wurde von der Kölner Firma "BROADVIEW TV" produziert, die schon in den vergangenen Jahren Dokumentationsreihen zu den 60er, 70er, 80er und 90er Jahren geliefert hat.

Aufbruch ins Wirtschaftswunderland

Unser Land in den 50ern

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Anfang der 50er Jahre nahm das Wirtschaftswunder Fahrt auf und das Leben der Nordrhein-Westfalen wurde wieder verlässlicher. Aufbruch war das Wort der Stunde. Zwischen Bonn und Bielefeld sorgte Ministerpräsident Karl Arnold für den Bau tausender neuer Wohnungen. In Köln fand 1951 die erste Photokina statt und Louis Armstrong zog sehr erfolgreich mit seiner Tour durch NRW und prägte mit seiner Musik eine neue Ära . In der zweiten Folge der vierteiligen WDR-Reihe "Unser Land in den 50ern" stehen die Jahre 1951 bis Anfang 1954 im Fokus. Politisch gab Adenauer eine klare Richtung vor: Integration und Anerkennung in der westlichen Welt. In Bonn wurden nach Abschluss des Deutschlandvertrages im Jahr 1952 wieder ausländische Staatsgäste empfangen und Adenauer reiste hinaus in die Welt. Es brummte im jungen Bundesland Nordrhein-Westfalen. 1952 wurde in Dortmund die neu erbaute Westfalenhalle eröffnet und der NWDR sendete von Köln aus das erste deutsche Nachkriegsfernsehprogramm aus dem gerade neu erbauten Funkhaus. Peter Millowitsch nimmt uns mit in die Tage, als sein Vater Willy es schaffte, dass aus seinem Volkstheater die erste Live-Übertragung im Fernsehen stattfand. Mit dem Etappenhasen wurde das rheinische Theater in ganz Deutschland bekannt. Das Düsseldorfer Eiskunstlaufpaar Ria und Paul Falk sorgte für Furore, als sie die Goldmedaille von den Olympischen Winterspielen, an denen Westdeutschland erstmalig wieder teilnehmen durfte, mit zurück an den Rhein brachten. Wahrscheinlich wegen dieser Aufbruchsstimmung sind die fünfziger Jahre in Deutschland für viele immer noch ein Sehnsuchtsjahrzehnt: Sarah Bokermann, Jahrgang 1978, aus Gütersloh hat ihr Leben ganz auf die "Fifties" ausgerichtet. Ihr Frisörsalon gleicht einem Museum aus dieser Zeit und Kunden aus ganz NRW kommen zu ihr, um sich stilecht frisieren zu lassen. Denn der richtige Schnitt, egal ob auf dem Kopf oder in der Kleidung wurden für die Frauen nach dem Kriegsende nun sehr wichtig. Man zeigte sich und wollte gesehen werden. Die Burda-Schnittmuster kamen heraus und wurden ein großer Erfolg. Am Niederrhein machte Hildegard Vermöhlen in den fünfziger Jahren eine Schneiderlehre, die ihren Lebensweg fast schicksalshaft mit Aenne Burda verbinden würde. Erst nähte sie für sich und ihre Freundinnen nach Burda-Schnittmustern und später wurde sie durch einen Zufall tatsächlich die engste Vertraute von Aenne Burda. Der Vater von Tonino D'Orsaneo war einer der ersten italienischen Grubenarbeiter in Nordrhein-Westfalen. Er kam 1953 nach Siersdorf bei Jülich. Hier nahm die Geschichte der Gastarbeiter ihren Anfang. Einige Jahre später folgten Tonino D'Orsaneo, sein Bruder und seine Mutter dem Vater nach Siersdorf. Tonino erinnert sich noch heute, wie schwierig es für ihn als 7-Jährigen war, von den Abruzzen in ein rheinisches Dorf zu kommen. Das WDR Fernsehen widmet den 50er Jahren eine eigene vierteilige Reihe. Erzählt werden die vier Filme von Schauspieler Joachim Król. Die Reihe "Unser Land in den 50ern" wurde von der Kölner Firma "BROADVIEW TV" produziert, die schon in den vergangenen Jahren Dokumentationsreihen zu den 60er, 70er, 80er und 90er Jahren geliefert hat.

Wir sind wieder wer

Unser Land in den 50ern

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Niemand hatte die deutsche Fußball-Nationalmannschaft mit ihren sechs Spielern aus NRW auf dem Plan, als sie 1954 zum ersten Mal nach dem Zweiten Weltkrieg wieder bei einer Weltmeisterschaft antrat. In Nordrhein-Westfalen bildeten sich Menschentrauben vor den wenigen Fernsehgeräten, als der Essener Helmut Rahn schließlich im Finale das entscheidende Tor schoss. Es war dieses Fußballspiel, dass das Motto für dieses Jahrzehnt setzte: "Wir sind wieder wer." Reporter-Legende Heribert Faßbender hat das "Wunder von Bern" als Teenager erlebt und nimmt die Zuschauer mit in eine Zeit, in der Träume wahr wurden - auch abseits des Fußballplatzes. "Wir sind wieder wer" - das galt auch auf dem internationalen Parkett. Vom Rhein aus stellte Bundeskanzler Konrad Adenauer die Weichen für die Zukunft des Landes. Das Ende der Besatzungszeit und der Beitritt in die Nato waren zwei Meilensteine seiner Amtszeit. Doch der Nato-Beitritt war auch an Bedingungen geknüpft: Deutschland sollte wieder Streitkräfte bekommen. Zehn Jahre nach Ende des Zweiten Weltkrieges sorgte das für heftige Kontroversen - in der Politik und auf der Straße. Am 12. November 1955 zogen schließlich die ersten Soldaten in die Bonner Ermekeilkaserne in der Bonner Südstadt ein, noch bevor die "Bundeswehr" überhaupt einen Namen hatte. Ulrich Nickel war einer der Ersten, die ihren Dienst antraten. Er erinnert sich in dem Film an die häufig improvisierte Anfangszeit und an die Aufregung vor dem Besuch von Adenauer persönlich, der Nickel und seine Mitstreiter offiziell in Dienst nahm. Der Kanzler bescherte vielen Familien in Nordrhein-Westfalen das größte Wunder: Nach zähen Verhandlungen in Moskau erreichte er es, dass die letzten Kriegsgefangenen nach Hause kehren durften. An Rhein und Ruhr kam es zu einem Wiedersehen, mit dem viele nicht mehr gerechnet hatten. Nach Moskau gereist war Adenauer mit der "Lufthansa", die 1955 von Köln aus ihren Betrieb wieder aufnahm. Bald konnten die Menschen vom Rhein aus sogar über den Atlantik fliegen. Mit an Bord: Margot von Engelmann-Rohde, eine der ersten Luftstewardessen der Kranich-Luftlinie. In einem Werbefilm von damals demonstriert sie, worauf es bei der Ausbildung ankam: unter anderem auf Kochkünste und das richtige Make-up. Seit 1955 konnten die Menschen im Land auch auf ein "privates Wirtschaftswunder" hoffen: Westlotto ging an den Start. Die Großmutter von Bettina Mandt aus dem Rhein-Sieg-Kreis war eine der ersten, die "6 Richtige" getippt hatten. Wie der Geldsegen das Leben der Familie bis heute verändert hat, erzählt die Enkelin. Aber nicht nur die Angehörigen, die ganze Ortschaft hat vom Lottogewinn der Oma profitiert. Auch in Westfalen hatten die Menschen ausgiebig Grund zum Jubilieren. In Münster konnte nach gut einem Jahrzehnt des Wiederaufbaus der Dom eröffnet werden. Aus dem ganzen Land strömten Menschen in die Stadt, um die neuen Glocken zum ersten Mal zu hören. Und ganz Warendorf war auf den Beinen, als der ruhmreiche Reiter Hans Günter Winkler von den Olympischen Spielen heimkehrte, wo er trotz Verletzung auf der "Wunderstute Halla" eine Goldmedaille errungen hatte. Das WDR Fernsehen widmet den 50er Jahren eine eigene vierteilige Reihe. Erzählt werden die vier Filme von Schauspieler Joachim Król. Die Reihe "Unser Land in den 50ern" wurde von der Kölner Firma "BROADVIEW TV" produziert, die schon in den vergangenen Jahren Dokumentationsreihen zu den 60er, 70er, 80er und 90er Jahren geliefert hat.

Wohlstand für alle!

Unser Land in den 50ern

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"Wohlstand für alle!" heißt die Devise Ende der fünfziger Jahre. Konrad Adenauer hatte mit seinem Slogan "Keine Experimente!" das höchste Ergebnis für die Union bei einer Bundestagswahl eingefahren. Mit absoluter Mehrheit konnte er weiterregieren. Sein gleichnamiger ältester Enkel erinnert sich lebhaft an die Zeit, als vom beschaulichen Rhöndorf aus Weltpolitik gemacht wurde. Es wurde investiert, entwickelt und konsumiert. Die Städte bekamen das Aussehen, das sie bis heute prägt. Die Kölner Seilbahn wurde zur ersten Bundesgartenschau in Nordrhein-Westfalen über den Rhein gespannt. In Dortmund entstand der Fernsehturm und das Mannesmann-Hochhaus in Düsseldorf verströmte als höchstes Gebäude im Land einen Hauch von Manhattan am Rhein. Amerika war das große Vorbild: von dort schwappte die Rock'n'Roll-Welle über den großen Teich. Alice Schwarzer wäre für Elvis Presley bis ans Ende der Welt gegangen, sagt sie in der Dokumentation und erinnert sich gut an die Schwärmerei und erste Erfahrungen in der Tanzschule ihrer Wuppertaler Heimat. Kein Wunder, dass sich die erste Nachkriegsgeneration von Krieg und Muff der Wiederaufbaujahre befreien wollten. Auto, Fernseher und Waschmaschine, das waren die neuen Statussymbole. Die Krefelderin Wiltrud Urselmann schwamm zahlreiche Rekorde und war 1957 Sportlerin des Jahres. Kaum eine Zeitschrift, die nicht mit ihr auf der Titelseite aufmachte. Schmunzelnd erzählt sie von ganz besonderen Kontrollen der Wettkampfgerichte. Im Fußball machten in dieser Zeit die Vereine im Ruhrgebiet den Titel unter sich aus. Deutscher Meister 1956 und 1957 wurde Borussia Dortmund. Und ganz Gelsenkirchen feierte 1958 die Helden von Schalke 04. Mit Fortschrittsglauben und Zuversicht entstanden große Bauwerke wie die Kölner Severinsbrücke. Wie kaum ein anderes Bauwerk steht sie symbolisch für eine moderne Rampe hinüber in ein neues Jahrzehnt: Auf in die Sechziger! Das WDR Fernsehen widmet den 50er Jahren eine eigene vierteilige Reihe. Erzählt werden die vier Filme von Schauspieler Joachim Król. Die Reihe "Unser Land in den 50ern" wurde von der Kölner Firma "BROADVIEW TV" produziert, die schon in den vergangenen Jahren Dokumentationsreihen zu den 60er, 70er, 80er und 90er Jahren geliefert hat.

WDR

WDR aktuell

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Acteurs : Rebecca Verwerich

Wir werden Camper

Mit Familie Boldt nach Venedig

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- Mit Familie Boldt nach Venedig Vor einem Jahr kauften Wieslawa (45) und Holger Boldt (59) aus Osterholz-Scharmbeck kurzerhand einen Wohnwagen - und das ganz ohne Camping-Erfahrung. Nun wagt die vierköpfige Familie ihre erste große Fahrt: Es geht zum Familiencampingplatz Union Lido Mare in Cavallino-Treporti bei Venedig, mit Zwischenstopp am Seecamping Berghof am Ossiacher See. So weit weg waren sie noch nie. Holger und Wieslawa sind seit 20 Jahren verheiratet und grundverschieden. Sie hat immer einen Plan, behält ihn aber gern für sich und lässt ihn Holger ausführen. Der gerät dabei regelmäßig ins Straucheln. Holger ist längst Feuer und Flamme fürs Campen. Wieslawa nicht! Mal schauen, ob sie noch zur Vollblutcamperin wird. Bereits vor der Abfahrt wird es spannend: Stimmt das Gewicht des voll beladenen Gespanns? Und klappt das Rangieren mit dem Mover? Rauchende Bremsen und ein Wasserfall-Zwischenstopp sorgen schon auf der Hinfahrt für echte Abenteuergefühle. Am Ziel erwartet die Boldts ein Campingplatz der Superlative: Rutschenparadies, Shoppingmeile und Beach-Bar inklusive. Auf ihren Ausflügen wird Holger zum Aushilfs-Pizzabäcker, es geht per Wassertaxi zur Glasbläserei auf Murano und natürlich mit der Gondel durch Venedig. Zwischen Aufbau-Stress und La Dolce Vita wird klar: Camping bedeutet für die Boldts vor allem gemeinsame Familienzeit.

Land & lecker - Kulinarische Schätze aus dem Schwarzwald

Finale mit wildem Bier und Baumhäusern

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"Land & lecker" kulinarische Schätze deutschlandweit - die erfolgreiche Gemeinschaftsproduktion von BR, SWR und WDR geht weiter. Sechs Landfrauen machen sich auf eine kulinarische Reise quer durch Deutschland - von Ostwestfalen-Lippe bis nach Oberbayern. Gegenseitig besuchen sich die Teilnehmerinnen, bieten Einblicke in den Hofalltag und präsentieren ihre regionalen Spezialitäten. Am Ende vergeben sie Punkte und küren eine Siegerin. Wer kocht das leckerste Landmenü aus seinem kulinarischen Schatz? Zum Finale geht es zu Stefanie Huber in den Ortenaukreis im Mittleren Schwarzwald. Streuobstwiesen, Weinberge und etwas Wald gehören zum Hof der Hubers. Steffi und ihr Mann Josef bewirtschaften ihn im Nebenerwerb. Gemeinsam mit Tochter Julia kümmern sie sich um eine kleine Herde Kamerunschafe, die der Familie bei der Bewirtschaftung der Streuobstwiesen hilft. Mit viel Leidenschaft und findigen Ideen halten sie den alten Fachwerkhof am Leben. So haben sie Baumhäuser als Ferienwohnungen gebaut. Außerdem gibt es selbstgebraute Bierspezialitäten und Edelbrände aus eigenem Obst und regionalen Kräutern. Wald, Wild und Wiesen sind auch das Menü-Motto: Biertreber-Brot mit Wild-GIN-Salami, Rücken vom Reh und Wildschwein und zum Abschluss Schwarzwälder Kirsch-Tiramisu mit Schoko-Tannenzapfen. Für ihr letztes Zusammentreffen hat Steffi eine Kutschfahrt durch die Weinberge organisiert. Hier lernen die Frauen auch die verschiedenen Rebsorten der oberrheinischen Tiefebene kennen. Weitere Teilnehmerinnen: In Ostwestfalen-Lippe hält Leonie Froböse Angus Rinder und Schwäbisch-Hällische Landschweine. Wildkräuterpädagogin Andrea Meßmer züchtet in Oberbayern Yaks. Verena Krimbacher hat Milchvieh, Weideochsen und Urgetreide im bayerischen Schwaben. Zudem ist sie Allgäuer Wildkräuterführerin. Auf der Schwäbischen Alb hat Laura Alena Schmid einen Hof gekauft und hält Galloway-Rinder, Hühner und Ziegen. Rahel Kremershof hat ihr Milchvieh aufgegeben und einen Neustart mit Bio-Rindern, Schafen und Hühnern gewagt. Mit neuen Ideen wie Agroforst versucht sie, ihren Hof nach vorne zu bringen.

WDR/Wiebke Schnabel/2bild GmbH

Meisterküche - Alles aus der Kindheit

mit Yvonne Willicks

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Toast Hawaii, Königsberger Klopse und Senfeier: Moderatorin Yvonne Willicks schwelgt in dieser Folge der Meisterküche in kulinarischen Erinnerungen. Mit Konditormeisterin Theresa Knipschild backt sie den legendären Maulwurfkuchen -aus Schokorührteig, gefüllt mit einer Sahnecreme, Bananen und Kirschen. Aus Kindheitstagen kennt man Toast Hawaii ganz simpel - mit Kochschinken, Dosenananas und Schmelzkäsescheibe. Aufgepeppt von Spitzenköchin Zora Klipp wird aus der Rezeptlegende ein echter Hingucker mit viel Biss und Aroma. Sternekoch Björn Freitag bringt beim Thema "essbare Kindheitserinnerungen" Senfeier ins Spiel. Sein moderner Twist: Zur cremigen Senfsoße gibt's gebackene Eier, außen knusprig, innen wunderbar weich. Als ikonisches Gericht dürfen bei dem Motto "Alles aus der Kindheit" auch Königsberger Klopse nicht fehlen! Sie werden von den Koch-Urgesteinen Martina Meuth und Bernd Neuner-Duttenhofer ganz klassisch zubereitet. "Meisterküche" - das Format Moderatorin Yvonne Willicks bereitet gemeinsam mit Profi-Köchinnen und -Köchen umwerfende Rezepte zu wechselnden kulinarischen Themen zu. Außerdem präsentiert sie ihre persönlichen Rezept-Highlights aus beliebten WDR-Kochsendungen wie "Einfach & köstlich", "Schmeckt. Immer." sowie "Martina und Moritz". So entsteht ein abwechslungsreicher Mix aus neuen Kreationen und heißgeliebten Klassikern.

Westart

www.west-art.de

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wdr

Aktuelle Stunde

Das Informationsmagazin für NRW

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Acteurs : Anne Gesthuysen und Michael Dietz

Lokalzeit

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Ce soir
WDR/Ben Knabe

Legendär! - Wir feiern "Zimmer frei!"

Ein Film von Melanie Didier

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Wir feiern eine Kultsendung wie es sie heute nur noch selten gibt, den Kindergeburtstag für Erwachsene. Und das mit einem ganzen Abend: "Zimmer frei!". 1996 gestartet war die Sendung nur als kurzer Pausenfüller fürs Sommerloch gedacht, wurde aber schnell Kult und blieb länger auf Sendung als viele andere Shows: "Zimmer frei!" im WDR. Erst 2016, nach 20 Jahren, war Schluss. Zehn Jahre später feiert der WDR die Sendung mit drei Ausgaben des Dokutainmentformats "Legendär!" In 90 Minuten Dokutainment "Legendär! - Wir feiern Zimmer frei!" blicken Christine Westermann und Götz Alsmann zurück auf legendäre 20 Jahre. Sie erinnern sich an besondere Gäste, Situationen, die sie als Moderationsduo geprägt haben und geben Einblicke hinter die Kulissen der Sendung. "Zimmer frei! - für uns alle war es die Insel der Glücksseligen. Alle hatten Lust, dabei zu sein. Autoren, Requisite, Ton, Kamera, Szenenbild, Maske, Kostüm, Schauspieler und natürlich auch all die, die mir gerade nicht einfallen", erinnert sich Christine Westermann. Außerdem sind als Gäste mit dabei: Cordula Stratmann aka Annemie Hülchrath, Tagesschau-Sprecher Jens Riewa, Moderator Jörg Thadeusz, Schauspieler Edin Hazanovic sowie die Puppen rund um Wiwaldi und Horst Pferdinand. Auch langjährige Mitarbeitende der Sendung wie Autoren, Bühnenbildner oder Kostümbildnerinnen kommen zu Wort. Im Anschluss an diese Sendung folgen zwei Best-Of-Ausgaben als maximal mögliche Lobhudelei:

WDR/Dietmar Seip

Legendär! - Die lustigsten Momente aus 20 Jahren "Zimmer frei!"

Ein Film von Melanie Didier

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Anke Engelke, Hape Kerkeling, Carolin Kebekus, Ina Müller - aber auch Showgrößen wie Harald Juhnke, Thomas Gottschalk oder die legendären Kessler-Zwillinge - sie alle und natürlich noch viele weitere Prominente waren zu Gast bei "Zimmer frei!" und haben uns unvergessliche Momente geschenkt. Mit schrillen Kostümspektakeln, skurrilen Bilderrätseln, irrwitzigen Spielaktionen und legendären Gesangseinlagen. "Wenn man sich vorstellt, dass das Publikum all' das noch immer im Kopf hat, ist das das größte Geschenk, das man jemandem in unserem Beruf machen kann.", freut sich Götz Alsmann über den Kult um "Zimmer frei!"

WDR/Dietmar Seip

Legendär! - Talks und Hausmusik aus 20 Jahren "Zimmer frei!"

Ein Film von Melanie Didier

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Helene Fischer, Peter Maffay, Barbara Schöneberger, Semino Rossi aber auch Udo Jürgens, Roberto Blanco oder Mary Roos - sie alle und natürlich noch viele weitere Promiente waren zu Gast bei "Zimmer frei!" und haben am Küchentisch Platz genommen, um sich dann mutig den ungewöhnlichen Herausforderungen zu stellen. Dazu gehörte dann auch meisterliche bis schräge Hausmusik zusammen mit Götz Alsmann und intime Gespräche und überraschende Geständnisse, die Christine Westermann auf ihre eigene unnachahmliche Art den Gästen entlocken konnte. Autorin Melanie Didier ist tief in das WDR-Archiv eingetaucht und so sind zwei "Best ofs" aus 20 Jahren "Zimmer frei!" entstanden. Von der allerersten Sendung im Jahr 1996 bis hin zum Bildschirmabschied der WG zur 700. Folge vom 25. September 2016 sind noch einmal jede Menge Szenen zu sehen, die den unverwechselbaren Charakter der Kultshow ausmachten und "Zimmer frei!" zum TV-Klassiker werden ließen, der Sonntag für Sonntag die Fans an die Bildschirme lockte.

Legendär! - Wir feiern "Zimmer frei!"

Ein Film von Melanie Didier

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Wir feiern eine Kultsendung wie es sie heute nur noch selten gibt, den Kindergeburtstag für Erwachsene. Und das mit einem ganzen Abend: "Zimmer frei!". 1996 gestartet war die Sendung nur als kurzer Pausenfüller fürs Sommerloch gedacht, wurde aber schnell Kult und blieb länger auf Sendung als viele andere Shows: "Zimmer frei!" im WDR. Erst 2016, nach 20 Jahren, war Schluss. Zehn Jahre später feiert der WDR die Sendung mit drei Ausgaben des Dokutainmentformats "Legendär!" In 90 Minuten Dokutainment "Legendär! - Wir feiern Zimmer frei!" blicken Christine Westermann und Götz Alsmann zurück auf legendäre 20 Jahre. Sie erinnern sich an besondere Gäste, Situationen, die sie als Moderationsduo geprägt haben und geben Einblicke hinter die Kulissen der Sendung. "Zimmer frei! - für uns alle war es die Insel der Glücksseligen. Alle hatten Lust, dabei zu sein. Autoren, Requisite, Ton, Kamera, Szenenbild, Maske, Kostüm, Schauspieler und natürlich auch all die, die mir gerade nicht einfallen", erinnert sich Christine Westermann. Außerdem sind als Gäste mit dabei: Cordula Stratmann aka Annemie Hülchrath, Tagesschau-Sprecher Jens Riewa, Moderator Jörg Thadeusz, Schauspieler Edin Hazanovic sowie die Puppen rund um Wiwaldi und Horst Pferdinand. Auch langjährige Mitarbeitende der Sendung wie Autoren, Bühnenbildner oder Kostümbildnerinnen kommen zu Wort. Im Anschluss an diese Sendung folgen zwei Best-Of-Ausgaben als maximal mögliche Lobhudelei:

Ein neues Leben

Unser Land in den 50ern

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Am 23. August 1946 wurde aus Rheinland und Westfalen das Land Nordrhein/Westfalen - damals noch mit Schrägstrich. Ein halbes Jahr später kam Lippe dazu. Doch wie lebte es sich in diesem neuen Land? Der WDR blickt in der ersten Folge seiner neuen vierteiligen Reihe "Unser Land in den 50ern" auf die Jahre, in dem die Menschen an Rhein und Ruhr vor allem mit einem beschäftigt waren: Ein neues Leben aufzubauen. Doch was war das für ein Land? Millionen Menschen an Rhein und Ruhr lebten noch in zerbombten Häusern und hundertausende Flüchtlinge brauchten ein Dach über dem Kopf. Der Schwarzmarkt blühte, doch hier kostete das Lebensnotwendige ein Vermögen. Und währenddessen wurde im Ruhrgebiet der Motor der Wirtschaft wieder angeworfen. Die Filmemacherin Kathrin Schwiering hat mit ihrem Kamerateam Menschen getroffen, die vom Leben Ende der 40er/Anfang der 50er erzählen. So berichtet Judith Neuwald-Tasbach von ihrem Vater, der direkt nach dem Krieg in seine Heimatstadt Gelsenkirchen zurückkehrte um dort mit wenigen anderen die jüdische Gemeinde wiederaufzubauen. Er wollte verhindern, so seine Tochter Judith "dass Hitler doch noch Recht bekommt". Die 91-jährige Ruth Willigalla erinnert sich lebhaft daran, wie sie auf Dach des Düsseldorfer Mietshauses kletterte, in dem sie mit Mutter und kleiner Schwester lebte, um dort die Bombenschäden zu beseitigen. Der Entertainer Götz Alsmann ist fasziniert von der Musik der Nachkriegszeit. Er erzählt, warum die Stars damals nicht nur von der Sehnsucht nach der Ferne sangen, sondern auch von ihren Lieblingsgerichten. In der Reihe kommen aber nicht nur Zeitzeugen zu Wort. Die Teams der Produktionsfirma "BROADVIEW TV" haben auch Menschen getroffen, die im Hier und Jetzt ihre Leidenschaft für die "Fifties" ausleben - wie der Krefelder Oldtimer-Fan Hannes Altenähr. Er hat gemeinsam mit seinem Großvater einen Ford "Buckeltaunus", Baujahr 1950, restauriert - nach seinen Angaben das einzige derartige Cabrio im Land, das noch fahrbereit ist. Für ihn ist eine gemütliche Fahrt in seinem Oldtimer die größte Entspannung. Das WDR Fernsehen widmet den 50er Jahren eine eigene vierteilige Reihe. Erzählt werden die vier Filme von Schauspieler Joachim Król. Die Reihe "Unser Land in den 50ern" wurde von der Kölner Firma "BROADVIEW TV" produziert, die schon in den vergangenen Jahren Dokumentationsreihen zu den 60er, 70er, 80er und 90er Jahren geliefert hat.

Aufbruch ins Wirtschaftswunderland

Unser Land in den 50ern

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Anfang der 50er Jahre nahm das Wirtschaftswunder Fahrt auf und das Leben der Nordrhein-Westfalen wurde wieder verlässlicher. Aufbruch war das Wort der Stunde. Zwischen Bonn und Bielefeld sorgte Ministerpräsident Karl Arnold für den Bau tausender neuer Wohnungen. In Köln fand 1951 die erste Photokina statt und Louis Armstrong zog sehr erfolgreich mit seiner Tour durch NRW und prägte mit seiner Musik eine neue Ära . In der zweiten Folge der vierteiligen WDR-Reihe "Unser Land in den 50ern" stehen die Jahre 1951 bis Anfang 1954 im Fokus. Politisch gab Adenauer eine klare Richtung vor: Integration und Anerkennung in der westlichen Welt. In Bonn wurden nach Abschluss des Deutschlandvertrages im Jahr 1952 wieder ausländische Staatsgäste empfangen und Adenauer reiste hinaus in die Welt. Es brummte im jungen Bundesland Nordrhein-Westfalen. 1952 wurde in Dortmund die neu erbaute Westfalenhalle eröffnet und der NWDR sendete von Köln aus das erste deutsche Nachkriegsfernsehprogramm aus dem gerade neu erbauten Funkhaus. Peter Millowitsch nimmt uns mit in die Tage, als sein Vater Willy es schaffte, dass aus seinem Volkstheater die erste Live-Übertragung im Fernsehen stattfand. Mit dem Etappenhasen wurde das rheinische Theater in ganz Deutschland bekannt. Das Düsseldorfer Eiskunstlaufpaar Ria und Paul Falk sorgte für Furore, als sie die Goldmedaille von den Olympischen Winterspielen, an denen Westdeutschland erstmalig wieder teilnehmen durfte, mit zurück an den Rhein brachten. Wahrscheinlich wegen dieser Aufbruchsstimmung sind die fünfziger Jahre in Deutschland für viele immer noch ein Sehnsuchtsjahrzehnt: Sarah Bokermann, Jahrgang 1978, aus Gütersloh hat ihr Leben ganz auf die "Fifties" ausgerichtet. Ihr Frisörsalon gleicht einem Museum aus dieser Zeit und Kunden aus ganz NRW kommen zu ihr, um sich stilecht frisieren zu lassen. Denn der richtige Schnitt, egal ob auf dem Kopf oder in der Kleidung wurden für die Frauen nach dem Kriegsende nun sehr wichtig. Man zeigte sich und wollte gesehen werden. Die Burda-Schnittmuster kamen heraus und wurden ein großer Erfolg. Am Niederrhein machte Hildegard Vermöhlen in den fünfziger Jahren eine Schneiderlehre, die ihren Lebensweg fast schicksalshaft mit Aenne Burda verbinden würde. Erst nähte sie für sich und ihre Freundinnen nach Burda-Schnittmustern und später wurde sie durch einen Zufall tatsächlich die engste Vertraute von Aenne Burda. Der Vater von Tonino D'Orsaneo war einer der ersten italienischen Grubenarbeiter in Nordrhein-Westfalen. Er kam 1953 nach Siersdorf bei Jülich. Hier nahm die Geschichte der Gastarbeiter ihren Anfang. Einige Jahre später folgten Tonino D'Orsaneo, sein Bruder und seine Mutter dem Vater nach Siersdorf. Tonino erinnert sich noch heute, wie schwierig es für ihn als 7-Jährigen war, von den Abruzzen in ein rheinisches Dorf zu kommen. Das WDR Fernsehen widmet den 50er Jahren eine eigene vierteilige Reihe. Erzählt werden die vier Filme von Schauspieler Joachim Król. Die Reihe "Unser Land in den 50ern" wurde von der Kölner Firma "BROADVIEW TV" produziert, die schon in den vergangenen Jahren Dokumentationsreihen zu den 60er, 70er, 80er und 90er Jahren geliefert hat.

Wir sind wieder wer

Unser Land in den 50ern

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Niemand hatte die deutsche Fußball-Nationalmannschaft mit ihren sechs Spielern aus NRW auf dem Plan, als sie 1954 zum ersten Mal nach dem Zweiten Weltkrieg wieder bei einer Weltmeisterschaft antrat. In Nordrhein-Westfalen bildeten sich Menschentrauben vor den wenigen Fernsehgeräten, als der Essener Helmut Rahn schließlich im Finale das entscheidende Tor schoss. Es war dieses Fußballspiel, dass das Motto für dieses Jahrzehnt setzte: "Wir sind wieder wer." Reporter-Legende Heribert Faßbender hat das "Wunder von Bern" als Teenager erlebt und nimmt die Zuschauer mit in eine Zeit, in der Träume wahr wurden - auch abseits des Fußballplatzes. "Wir sind wieder wer" - das galt auch auf dem internationalen Parkett. Vom Rhein aus stellte Bundeskanzler Konrad Adenauer die Weichen für die Zukunft des Landes. Das Ende der Besatzungszeit und der Beitritt in die Nato waren zwei Meilensteine seiner Amtszeit. Doch der Nato-Beitritt war auch an Bedingungen geknüpft: Deutschland sollte wieder Streitkräfte bekommen. Zehn Jahre nach Ende des Zweiten Weltkrieges sorgte das für heftige Kontroversen - in der Politik und auf der Straße. Am 12. November 1955 zogen schließlich die ersten Soldaten in die Bonner Ermekeilkaserne in der Bonner Südstadt ein, noch bevor die "Bundeswehr" überhaupt einen Namen hatte. Ulrich Nickel war einer der Ersten, die ihren Dienst antraten. Er erinnert sich in dem Film an die häufig improvisierte Anfangszeit und an die Aufregung vor dem Besuch von Adenauer persönlich, der Nickel und seine Mitstreiter offiziell in Dienst nahm. Der Kanzler bescherte vielen Familien in Nordrhein-Westfalen das größte Wunder: Nach zähen Verhandlungen in Moskau erreichte er es, dass die letzten Kriegsgefangenen nach Hause kehren durften. An Rhein und Ruhr kam es zu einem Wiedersehen, mit dem viele nicht mehr gerechnet hatten. Nach Moskau gereist war Adenauer mit der "Lufthansa", die 1955 von Köln aus ihren Betrieb wieder aufnahm. Bald konnten die Menschen vom Rhein aus sogar über den Atlantik fliegen. Mit an Bord: Margot von Engelmann-Rohde, eine der ersten Luftstewardessen der Kranich-Luftlinie. In einem Werbefilm von damals demonstriert sie, worauf es bei der Ausbildung ankam: unter anderem auf Kochkünste und das richtige Make-up. Seit 1955 konnten die Menschen im Land auch auf ein "privates Wirtschaftswunder" hoffen: Westlotto ging an den Start. Die Großmutter von Bettina Mandt aus dem Rhein-Sieg-Kreis war eine der ersten, die "6 Richtige" getippt hatten. Wie der Geldsegen das Leben der Familie bis heute verändert hat, erzählt die Enkelin. Aber nicht nur die Angehörigen, die ganze Ortschaft hat vom Lottogewinn der Oma profitiert. Auch in Westfalen hatten die Menschen ausgiebig Grund zum Jubilieren. In Münster konnte nach gut einem Jahrzehnt des Wiederaufbaus der Dom eröffnet werden. Aus dem ganzen Land strömten Menschen in die Stadt, um die neuen Glocken zum ersten Mal zu hören. Und ganz Warendorf war auf den Beinen, als der ruhmreiche Reiter Hans Günter Winkler von den Olympischen Spielen heimkehrte, wo er trotz Verletzung auf der "Wunderstute Halla" eine Goldmedaille errungen hatte. Das WDR Fernsehen widmet den 50er Jahren eine eigene vierteilige Reihe. Erzählt werden die vier Filme von Schauspieler Joachim Król. Die Reihe "Unser Land in den 50ern" wurde von der Kölner Firma "BROADVIEW TV" produziert, die schon in den vergangenen Jahren Dokumentationsreihen zu den 60er, 70er, 80er und 90er Jahren geliefert hat.

Wohlstand für alle!

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"Wohlstand für alle!" heißt die Devise Ende der fünfziger Jahre. Konrad Adenauer hatte mit seinem Slogan "Keine Experimente!" das höchste Ergebnis für die Union bei einer Bundestagswahl eingefahren. Mit absoluter Mehrheit konnte er weiterregieren. Sein gleichnamiger ältester Enkel erinnert sich lebhaft an die Zeit, als vom beschaulichen Rhöndorf aus Weltpolitik gemacht wurde. Es wurde investiert, entwickelt und konsumiert. Die Städte bekamen das Aussehen, das sie bis heute prägt. Die Kölner Seilbahn wurde zur ersten Bundesgartenschau in Nordrhein-Westfalen über den Rhein gespannt. In Dortmund entstand der Fernsehturm und das Mannesmann-Hochhaus in Düsseldorf verströmte als höchstes Gebäude im Land einen Hauch von Manhattan am Rhein. Amerika war das große Vorbild: von dort schwappte die Rock'n'Roll-Welle über den großen Teich. Alice Schwarzer wäre für Elvis Presley bis ans Ende der Welt gegangen, sagt sie in der Dokumentation und erinnert sich gut an die Schwärmerei und erste Erfahrungen in der Tanzschule ihrer Wuppertaler Heimat. Kein Wunder, dass sich die erste Nachkriegsgeneration von Krieg und Muff der Wiederaufbaujahre befreien wollten. Auto, Fernseher und Waschmaschine, das waren die neuen Statussymbole. Die Krefelderin Wiltrud Urselmann schwamm zahlreiche Rekorde und war 1957 Sportlerin des Jahres. Kaum eine Zeitschrift, die nicht mit ihr auf der Titelseite aufmachte. Schmunzelnd erzählt sie von ganz besonderen Kontrollen der Wettkampfgerichte. Im Fußball machten in dieser Zeit die Vereine im Ruhrgebiet den Titel unter sich aus. Deutscher Meister 1956 und 1957 wurde Borussia Dortmund. Und ganz Gelsenkirchen feierte 1958 die Helden von Schalke 04. Mit Fortschrittsglauben und Zuversicht entstanden große Bauwerke wie die Kölner Severinsbrücke. Wie kaum ein anderes Bauwerk steht sie symbolisch für eine moderne Rampe hinüber in ein neues Jahrzehnt: Auf in die Sechziger! Das WDR Fernsehen widmet den 50er Jahren eine eigene vierteilige Reihe. Erzählt werden die vier Filme von Schauspieler Joachim Król. Die Reihe "Unser Land in den 50ern" wurde von der Kölner Firma "BROADVIEW TV" produziert, die schon in den vergangenen Jahren Dokumentationsreihen zu den 60er, 70er, 80er und 90er Jahren geliefert hat.

Wunderschön! Friaul - Italiens schönste Überraschung

mit Judith Rakers

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Das Friaul - oder genauer - Friaul-Julisch-Venetien ist ein Grenzland im Nordosten Italiens. Es bietet einen besonderen Mix aus rauer Bergwelt und lieblichen Lagunen am Meer. Judith Rakers ist für Wunderschön auf Spurensuche in einer Region, die viele nicht als Urlaubsziel auf dem Schirm haben. Dabei vereint das Friaul alles, was Italien ausmacht - Berge, Meer, Kultur, Kulinarik und unberührte Natur. Judiths Reise beginnt an der Adria - hoch zu Ross. Beim Ausritt in den herrlichen Lagunen von Marano genießt sie die Ruhe und Weite der Landschaft. Flaches Wasser, lokale Fischerei, kleine Inseln prägen hier das Bild. Im Kontrast dazu entdeckt Judith etwas weiter nördlich in den nahen Alpen schroffe Felsmassive, tiefe Schluchten und Wildflüsse. Hier leben Menschen, die mit der Natur arbeiten: Bergführer, Hirten, Outdoor-Pioniere. Im kleinen Ort Sauris lernt Judith einen besonderen deutschen Dialekt kennen. Und im Val de Tramontina kostet sie die regionale Wurstspezialität Pitina. Spektakulär wird es bei einer Kanutour auf dem Tagliamento - einem der letzten Wildflüsse Europas. Ein Highlight ihrer Reise liegt direkt am Meer. Friauls Hauptstadt Triest ist vielleicht Italiens ungewöhnlichste Großstadt. Ehemaliger Haupthafen der Habsburger, Kaffee-Metropole und Treffpunkt von Handel, Wissenschaft und Literatur.

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