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Donnerstag, 29. Oktober 2026 ca. 05:30 Uhr: Aktuelles aus dem ZDF-Morgenmagazin


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Die Varusschlacht
In der Varusschlacht gelang es germanischen Stämmen, die römischen Legionen vernichtend zu schlagen ein Wendepunkt in der Geschichte, die Römer zogen sich in der Folge zurück. "Terra X" hält die Zeit an, um diesen einschneidenden Moment der Geschichte genauer zu betrachten. Wie konnte es zu der Niederlage kommen, und wer waren die Protagonisten dieser Schlacht? Im Jahr 7 nach Christus übernahm Publius Quinctilius Varus als Statthalter Roms den Oberbefehl am Rhein. Er sollte die Provinz Gallien vor den "Barbaren" schützen und die germanischen Siedlungsgebiete rechts des Rheines zu einer römischen Provinz ausbauen. Mit einer List lockten die Germanen unter Arminius die Truppen der Römer in einen Hinterhalt und schlugen sie vernichtend. Die Schlacht wird in der deutschen Geschichte später mythisch verklärt. "Varus, Varus, gib mir meine Legionen zurück!", soll der römische Kaiser Augustus gerufen haben, als er erfuhr, dass mehr als 15.000 römische Soldaten von den Germanen niedergemetzelt worden waren. Die Römer waren schockiert: Sie hatten mit keinem ernsthaften Widerstand mehr in Germanien gerechnet. Bis heute gilt die Varusschlacht auch bekannt als Hermannschlacht oder Schlacht im Teutoburger Wald als wichtige kriegerische Auseinandersetzung der Antike. Protagonisten des Films sind zum einen der römische Feldherr Publius Quinctilius Varus und sein Gegenspieler, der Cherusker Arminius. Hat Varus entscheidende Fehler gemacht, und warum wurde Arminius zum Verräter? Beleuchtet werden auch andere Menschen, die namentlich nicht bekannt, aber für die Geschichte entscheidend sind. Lucius steht beispielhaft für die Soldaten der Varusarmee. Wie erlebt er die Kämpfe in Germanien, fern seiner Heimat? Randolf steht für einen jungen Kämpfer aus dem Stamm der Cherusker, deren Lebensweise beleuchtet wird. Aus den römischen Schriftquellen geht hervor, dass bei den Germanen Priesterinnen eine Rolle gespielt haben sie erhalten als Urda eine Rolle in der Dokumentation. Expertinnen und Experten wie der Historiker Prof. Dr. Matthias Wemhoff und die Archäologin Dr. Bettina Tremmel helfen bei der Spurensuche, um die Rätsel der Schlacht zu lösen. Bei der Frage, wo die Varusschlacht genau stattgefunden hat, haben Forschende in Kalkriese überraschende Entdeckungen gemacht. Vielleicht beweisen "metallurgische Fingerabdrücke" in naher Zukunft, ob die Schlacht tatsächlich dort stattgefunden hat.
Kolumbus erreicht Amerika
Am 12. Oktober 1492 betrat Christoph Kolumbus auf der kleinen Karibikinsel Guanahani die Neue Welt. "Terra X" hält die Zeit an, um diesen Augenblick genauer zu betrachten. Kannte Kolumbus den Weg schon, bevor er losfuhr? Wer waren die Männer, die ihn begleitet haben? Vieles auf dieser Reise ging schief. Dass sie dann doch gelang, hatte für die Einheimischen schwere Konsequenzen. Der Moment, an dem Kolumbus Amerika betrat, war der Dreh- und Angelpunkt der Geschichte. Wer war Christoph Kolumbus und wie berechnete er den Weg? Heute weiß man: Der Seefahrer fuhr nicht ins Ungewisse, er hatte jahrelang recherchiert und Reiseberichte anderer genutzt, bevor er aufbrach. Was für ein Schiff war sein Flaggschiff, die "Santa Maria", und wie überstanden die Seeleute die wochenlange Überfahrt trotz Bohrwürmern und der Ungewissheit, ob sie jemals zurückkehren würden? Eigentlich war Kolumbus auf der Suche nach einem Seeweg nach Indien, damals das Land des Goldes und der Gewürze. Nachdem lange Zeit seine Idee von niemandem unterstützt worden war, setzte sich das spanische Königshaus schließlich für seine Pläne ein und stellte Kolumbus drei Schiffe und Mannschaften zur Verfügung. Leicht war es nicht, eine Mannschaft für die Flotte zusammenzubekommen. Eine Fahrt mit ungewissem Ausgang war den Matrosen nicht geheuer. Einige seiner Weggefährten sind bekannt: Juan de la Cosa war Kapitän und Eigentümer der Santa Maria und ein erfahrener Kartograf. Luis de Torres war Übersetzer und sollte in der Ferne die Verhandlungen führen. Pedro Alonso Niño stand am Steuerruder. Die Reise wurde für ihn zum Startschuss für eine eigene Karriere als Expeditionsleiter. Am 3. August 1492 stach Kolumbus in See und ging am 12. Oktober auf den Bahamas an Land. Die Reise hatte viel länger gedauert als geplant, Kolumbus hatte sich verrechnet. Fast wäre es an Bord zur Meuterei gekommen. Auf Haiti gründet er wenig später eine spanische Siedlung. Archäologische Ausgrabungen haben in der haitianischen Stadt En Bas Saline Spuren davon zutage befördert. Kolumbus kehrte schließlich mit exotischen Mitbringseln an den spanischen Hof zurück: Papageien, Pflanzen, Goldstaub und entführte Tainos. Die versprochenen Kisten voller Gold und Gewürze brachte er nicht mit. Die Eroberung und Unterwerfung des Kontinents erfolgten später mit fatalen Folgen für die einheimische Bevölkerung. 1492 gilt als Epochenwende und Beginn einer neuen Zeit. Kolumbus selbst hat die Bedeutung seiner Reise nie begriffen.
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Donnerstag, 29. Oktober 2026 ca. 23:00 Uhr: u.a. Aktuelles

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So war's im Südwesten
Schlaghosen, Disco, schrille Farben: Die 1970er ein Jahrzehnt des Aufbruchs. Auch oder gerade auch im Südwesten. 1972 findet in Germersheim eines der ersten Open-Air-Festivals à la Woodstock statt. Im Fußball wird 1974 zum ersten Mal das Tor des Monats von einer Frau geschossen: von Bärbel Wohlleben aus Ingelheim. Ein Rückblick auf ein spektakuläres Jahrzehnt, von Koblenz bis Konstanz. Woran erinnern sich prominente Vertreter aus dem Südwesten? An wilde Disconächte? An die Fußball-WM 1974? Sie kommentieren die aufregenden, bunten und abwechslungsreichen 1970er Jahre im Südwesten aus heutiger Sicht. Sendehinweis: 30.10.2026, 02:15 Uhr
So war's im Südwesten
Freiheit, Aufbruch und viel Musik das waren die 1980er im Südwesten. Ein turbulentes Jahrzehnt. Die Ära Kohl beginnt, die Grünen gründen sich in Karlsruhe, Proteste formieren sich gegen die Lagerung amerikanischer Raketen, die Neue Deutsche Welle gibt deutscher Musik wieder eine Stimme, Michael Jackson kommt zum Hockenheimring, Nicole gewinnt den Grand Prix Eurovision de la Chanson, Aerobic, Breakdance und der Walkman sind voll im Trend, und: die Mauer fällt. Das alles ist nur eine kleine Auswahl der Ereignisse, die die Menschen im Südwesten in den 1980er Jahren bewegt haben. Was ist aus den Menschen von damals geworden? Die Sendung findet die Geschichten von damals und erzählt sie heute. Auch Prominente wie Popstar Thomas Anders, Sängerin Julia Neigel, SWR Moderator Pierre M. Krause oder Evi Seibert, Leiterin des SWR Hauptstadtstudios Berlin, lassen ihre persönlichen 1980er Jahre im Südwesten Revue passieren
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