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TV-Programm phoenix am 30/10/2026

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Freitag, 30. Oktober 2026 ca. 05:30 Uhr: Aktuelles aus dem ZDF-Morgenmagazin

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Maybrit Illner

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Intelligent, scharfzüngig, rasant – der Polittalk zum aktuellen Thema der Woche. Bei Maybrit Illner und ihren Gästen wird kontrovers debattiert und leidenschaftlich um Lösungen gerungen.

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Freitag, 30. Oktober 2026 ca. 17:30 Uhr: u.a. Aktuelles

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Abendprogramm

Wildes Japan - Land der tausend Inseln

Honshu

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Honshu, die größte japanische Insel, ist bekannt für städtische Ballungsräume und unendliche Wildnis. Die beeindruckende Kirschbaumblüte im Frühling lockt zahlreiche Touristen aus aller Welt an. Die Japaner leben hier im Einklang mit der Natur. Nicht selten kommt es vor, dass Wildtiere - wie etwa Marderhunde - mitten in der Großmetropole Tokio zu sehen sind. Außerhalb der Hauptstadt stößt man auf Reisfelder, mysteriöse Waldgeister und Hirsche, die als heilig gelten. Die japanische Stadt Nara ist bekannt für ihre tausende Jahre alten Tempel, darunter das größte Holzgebäude der Welt - der gewaltige Todaiji-Tempel mit der weltweit größten Buddha-Statue aus Bronze. Die eigentliche Attraktion sind aber die Sika-Hirsche. Sie kommen direkt in die Stadt zur Tempelanlage und quälen die Besucher bis die sich erweichen lassen und für umgerechnet einen Euro Hirschkekse kaufen. Mehrere tausend der weißgefleckten Tiere leben hier in der Stadt. Sie gelten als heilige Götterboten und belästigen die Touristen, sodass diese immer wieder vor den lästigen Sika-Hirschen die Flucht ergreifen. Auch die Makaken trauen sich aus dem Hinterland hervor, um bequemere Futterquellen zu erschließen. So baden die neugierigen Affen etwa in heißen Thermalquellen. Dieses Schauspiel zieht Touristen an, die den Makaken wiederum kleine Leckerbissen ins Wasser werfen. Erst am Abend, wenn die Tiere satt sind, ziehen sie sich wieder in die Wildnis zurück. Honshu ist sehr gebirgig. 75 Prozent der Insel besteht aus Bergen. 20 Gipfel sind über 3000 Meter hoch. Auch der höchste Vulkan des Landes, der 3776 Meter hohe Fuji, liegt auf Honshu. Die Hälfte der Insel ist dicht bewaldet. Das hat für die Japaner eine stark spirituelle Bedeutung. In den ältesten Bäumen wohnen Kodama. Das sind Waldgeister, die den Baum schützen sollen. Wird einer dieser alten Bäume gefällt, so soll das Unglück bringen. Neben den Großstädten findet sich noch Platz für Reisfelder, die aufgrund der begrenzten ebenen Flächen, terrassenartig aufgebaut sind. Reisfelder ziehen jede Menge Tiere an. Vor allem Schlangen und Vögel leben in den sumpfigen Reisterrassen. In den Bäumen am Rande der Felder kann man mit etwas Glück mysteriöse weiße Kugeln sehen. Diese Schaumballen werden von japanischen Ruderfröschen produziert, die dort ihre Eier ablegen. Sie sollen Schutz vor Feinden bieten. Bei Regen werden die Schaumkugeln weich und die Kaulquappen fallen in das Wasser der Reisfelder. Ein Drittel des japanischen Süßwassers fließt auf die Reisfelder. Damit Wasser nicht knapp wird, leiten es die Einheimischen in ihre Hütten um. Sie verwenden es zum Waschen von Obst und Gemüse. Die Abfälle fressen Karpfen. Das dadurch wieder völlig reine Wasser wird dann für die Reisfelder verwendet. Sendehinweis: 30.10.2026, 20:15 Uhr

Wildes Japan - Land der tausend Inseln

Der Südwesten

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Aktive Vulkane, tropische Strände und smaragdgrünes Meer mit einer einzigartigen Unterwasserwelt - der südliche Teil von Japan liegt etwas abgeschieden, besticht aber durch seine Schönheit. Auf den südlichen Inseln springen Makaken auf den Rücken der Sika-Hirsche herum und Miniatur-Wildschweine kämpfen mit der Nahrungssuche. Die warme Meeresströmung "Kuroshio" sorgt für enormen Fischreichtum, bunte Korallen und lässt die begehrte Alge "Mozuku" wachsen. Beinahe autark leben so manche Menschen auf den südlichen Inseln. Die Japaner haben ein eigenes Netzsystem entwickelt, auf dem die Algen wachsen. Jedes Jahr werden an den zahlreichen Unterwasser-Farmen etwa 20.000 Tonner davon geerntet und anschließend weltweit exportiert. Angeblich sollen Mozuku-Algen eine lebensverlängernde Wirkung haben. Auch wenn das nicht bestätigt ist, erreichen die Menschen hier ein methusalemisches Alter. Mit 80 gilt man als jung, viele werden weit über 100 Jahre alt. Zur gesunden Ernährung gehört auch das Essen giftiger Seeschlangen. Nach langer Tradition werden die Reptilien in Höhlen an der Küste gefangen, anschließend getrocknet und zu Suppe verarbeitet. Bei der Jagd auf die Schlangen ist Vorsicht angesagt: Ihr Gift ist bis zu zehnmal stärker als das der Klapperschlange. Im Süden Japans liegen die derzeit aktivsten Vulkane. Sakurajima etwa war bis vor kurzem permanent tätig. 60 Jahre lang spuckte er fast ununterbrochen Asche und kleinere Gesteinsbrocken. Die Bewohner der angrenzenden Stadt Kagoshima haben sich im Laufe der Jahre darauf eingestellt. So müssen die Kinder beispielsweise täglich mit einem Helm in die Schule gehen, damit sie am Schulweg nicht von einem Gesteinsbrocken getroffen werden können. Dennoch leben Menschen seit Jahrhunderten in dieser doch recht gefährlichen Gegend. Die Vorteile liegen auf der Hand. Der Boden ist fruchtbar und der Strand dort wunderschön. Sehr beliebt bei den Einwohnern und bei Touristen sind sogenannte Schwitzbäder. Die Menschen graben sich im heißen Sand ein. Das soll die Gesundheit fördern und entspannend wirken. Das Wasser hingegen ist wegen der heißen unterirdischen Lava viel zu heiß zum Baden und mehr ein Genuss für das Auge. Im äußersten Südwesten Japans in einer Tiefe von 5 bis 30 Metern liegt eine mysteriöse Pyramide. Im Jahr 1985 hat ein japanischer Taucher das 200 Meter lange Yonaguni-Monument entdeckt. Auch nach mehreren Untersuchungen sind sich Forscher uneinig, ob das Bauwerk geologisch entstanden ist oder von Menschen errichtet wurde. Die südlichen Inseln sind auch bekannt für viele seltene Tierarten. Neben den Miniatur-Wildschweinen leben hier tief im Wald leuchtend blaue Einsiedlerkrebse. Sie kommen nur zur Eiablage in das Meer. Auch Suppenschildkröten sind hier zu sehen, wenn sie ihre Eier an jenem Strand vergraben, an dem sie auf die Welt gekommen sind. Mit etwas Glück zeigt sich der Atlasspinner, der mit einer Spannweite von bis zu 30 Zentimetern die größten Schmetterlingsflügel der Welt besitzt. Sendehinweis: 08.08.2026, 18:30 Uhr

Wildes Japan - Land der tausend Inseln

Hokkaido

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Die zweitgrößte Insel des Landes ist bekannt für ihre beeindruckende Natur. Thermalquellen und Vulkane gehören ebenso zum Alltag wie Bären, Sika-Hirsche und arktische Temperaturen im Winter. Das Leben auf Hokkaido ist hart - für Mensch und Tier. Die Sommer sind kurz, der Herbst traumhaft schön und bunt, der Winter eisig kalt. Dieses extreme Klima zieht seltene Tiere wie Riesenseeadler an, aber auch die vom Aussterben bedrohten Mandschurenkraniche. Atemberaubend schön gestaltet sich der Herbst auf Hokkaido. Da färbt sich die Landschaft in satte Töne von Purpurrot bis Sonnengelb, was jedes Jahr etwa eine Million Touristen anlockt. Etwa zwei Wochen dauert das Naturschauspiel, dann fallen die Blätter ab und die Temperaturen neigen sich immer weiter in Richtung Gefrierpunkt. Zu dieser Zeit werden in den glasklaren Seen Steine lebendig. Sie sehen aus wie mit Moos überwachsen, liegen am sandigen Boden im Wasser und bewegen sich wie von Zauberhand. Sumpfungeheuer nennen die Japaner dieses Spektakel. Auch wenn es weder Steine noch Tiere sind, die im Wasser schaukeln, sondern seltene Algen. Im Spätherbst beginnt die Vorbereitung für den langen arktischen Winter. So sammeln die Streifeneichhörnchen Eicheln und die Braunbären fangen und fressen Lachse, um genügend Ressourcen für die kalte Jahreszeit zu haben. Auf bis zu minus 30 Grad Celsius können die Temperaturen hier sinken. Da wird es schwierig mit der Nahrungssuche. Vor allem die seltenen Mandschurenkraniche finden unter der dicken Schneedecke nur wenig Futter. Vor einigen Jahrzehnten gab es nur mehr 30 Tiere auf Hokkaido. Inzwischen füttern die Bauern die vom Aussterben bedrohten Vögel im Winter. Dadurch hat sich deren Bestand wieder auf etwa 1000 Tiere erhöht. Das dicke Eis vor der Küste lockt seltene Tiere an. Riesenseeadler bewohnen jene Stellen im Wasser, wo thermische Quellen durchziehen. Dort gibt es Löcher im Eis, durch die Vögel kleinere Fische fangen können. Schneller gelangen die größten Adler der Welt an Futter, wenn sie sich mit den Fischern anfreunden. Die lassen nämlich einen kleinen Teil der Beute für die Vögel liegen. Der Frühling lässt sämtliche Bewohner der Insel aus ihren Verstecken kriechen. Die Bauern bewirtschaften den unglaublich fruchtbaren Boden. Sika-Hirsche springen auf den Feldern herum und die Riesenseeadler machen sich auf den Weg nach Russland. Hokkaido ist reich an Naturschönheiten bei einem eher lebensfeindlichen Klima. Das wussten bereits die Ureinwohner Hokkaidos, die Ainu. Heute leben nur noch etwa 25.000 Indigene hier. Und das im Einklang mit der Natur, wie übrigens auch die restliche Bevölkerung Hokkaidos. Sendehinweis: 08.08.2026, 19:15 Uhr

100 Kilo Kampfgewicht

Sumo-Kinder in Japan

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Sie stampfen mit Wucht auf den Boden. Grimmig starren sie sich an. Im nächsten Moment stürzen die massigen Körper krachend aufeinander. Uralte Rituale und eiserne Disziplin gehören zum Sumo-Ringen dazu. Auch die Kleinen werden schon trainiert. Und richtiggehend gemästet. Sumo ist nicht einfach nur ein Sport. Die besten Ringer werden in Japan immer noch gefeiert wie Helden. Obwohl es viele Japaner mittlerweile bei der Vorstellung schaudert, fast nackt in einen Ring zu steigen. Auch die Körpermaße und das Gewicht - größer könnte der Widerspruch zur modernen Welt in Japan kaum sein. Sendehinweis: 30.10.2026, 20:15 Uhr, 31.10.2026, 09:30 Uhr

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Rätselhafte Phänomene

Sternengold und der Hauch des Todes

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Auch in der zweiten Staffel "Terra X - Rätselhafte Phänomene" stellt Dirk Steffens wieder weltweit ungewöhnliche Naturphänomene und die dahinter wirkenden Naturgesetze vor. In der Folge "Sternengold und der Hauch des Todes" erkundet Dirk Steffens in der Türkei, Schottland, Deutschland und auf Island ungewöhnliche Naturphänomene. In der Antike war man davon überzeugt, dass sich im Tempel des Gottes Pluton in Hierapolis ein Zugang zur Hölle befindet. Opfertiere, die von den Priestern in den Tempel geführt wurden, fielen plötzlich, ohne Zutun der Priester, tot um. Das Phänomen wurde bereits von antiken Geschichtsschreibern beschrieben, und schon damals vermuteten nicht alle hinter dem "Hauch des Todes" den Atem des dreiköpfigen Höllenhundes Kerberos. Ganz in der Nähe liegen die weißen Kalksinterterrassen von Pamukkale. Warum und wann sich solche besonderen Formationen bilden, wird genauso beleuchtet, wie die Voraussetzungen, unter denen Fossilien entstehen, die Einblicke in längst vergangene Zeiten erlauben. In Schottland begibt sich Dirk Steffens auf die Suche nach dem berühmten Ungeheuer von Loch Ness und kann die Frage nach der Existenz von Nessie zumindest aus wissenschaftlicher Sicht beantworten. Etwas schwieriger wird es bei der Frage nach dem Ursprung des Goldes auf unserem Planeten. Neuere Theorien gehen davon aus, dass die relativ großen Goldvorkommen in den oberen Bereichen der Erdkruste kosmischen Ursprungs sind und zum Beispiel durch Asteroideneinschlag auf die Erde gelangten. Wie komplex natürliche Phänomene sein können, zeigen auch die Geysire auf Island. Die Insel im Norden Europas ist berühmt für ihre Vulkane, Gletscher und heißen Quellen. Aber längst nicht jede heiße Quelle wird auch zu einem Geysir. Das faszinierende Netzwerk unserer Natur wird mit stimmungsvollen Landschafts- und Tieraufnahmen sowie aufwendigen Animationen in Szene gesetzt und erklärt. Sendehinweis: 31.10.2026, 00:45 Uhr.

Mythos - die größten Rätsel der Geschichte

Das Geheimnis der Werwölfe

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Werwölfe, Horrorwesen aus Wolf und Mensch. Gibt es sie tatsächlich? Wissenschaftler entdecken, woher der Glaube an den Mythos kommt, erforschen neue Begegnungen und eine uralte Mordserie. Gerichtsakten und Zeichnungen aus dem 18. Jahrhundert beschreiben einen Fall, der noch immer unglaublich klingt. Drei Jahre lang zieht ein unbekanntes Wesen mordend durchs ländliche Frankreich. Die Bestie tötet wie ein Tier, verhält sich aber wie ein Mensch. Ein Werwolf? Die Menschen damals glaubten an ein übernatürliches Wesen, ihre Beobachtungen verstören noch heute: Die Bestie sucht ihre Opfer gezielt aus. Manche der Toten sind nackt. Einigen fehlt der Kopf. Der Film zeigt die historischen Hintergründe und begleitet einen Historiker in Frankreich bei der Suche nach Antworten. Ein Biotechniker prüft in einem Experiment, ob die Wucht der Attacken Rückschlüsse auf den Angreifer zulässt. Auch in Deutschland, im ostwestfälischen Lemgo, untersucht ein Historiker den Fall eines verurteilten Werwolfs und zeigt, wie allgegenwärtig die Zwitterwesen für die Menschen der frühen Neuzeit waren. In der Nähe von Köln geht er den Spuren des mutmaßlichen Serienmörders Peter Stubbe nach, der einst als Werwolf hingerichtet worden sein soll. Welches Verbrechen hat der Mann wirklich begangen? Von der Zeit der Hexenverbrennung schlägt der Film einen Bogen in die Moderne und zeichnet nach, wie Werwölfe zu Horrorfiguren der Popkultur wurden. Interviews mit aktuellen Augenzeugen und Werwolf-Experten zeigen, dass es heute noch Menschen gibt, die sich sicher sind: Es gibt Werwölfe

Mythos - Die größten Rätsel der Geschichte

Hexen

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Uralte Geschichten und archäologische Funde erzählen von geheimnisvollen Frauen und ihren magischen Praktiken. Tatsächlich prägt die Angst vor den Hexen die Geschichte. Doch was hat es mit ihrer mysteriösen Macht auf sich? Die Geschichte der Hexen Eine der bekanntesten Hexen ist wohl die Grimm'sche Märchenhexe. Die Erzählforscherin Dr. Kathrin Pöge-Alder sucht in der GRIMMWELT Kassel nach dem Ursprung der Märchenfigur, die durch Geschichten wie "Hänsel und Gretel" weltberühmt geworden ist. In Illustrationen entdeckt die Wissenschaftlerin Hinweise auf den Ursprung der Hexenfigur in der Mythologie antiker Zivilisationen. In diesem Bereich setzt auch der Magieforscher und Theologe Prof. Marco Frenschkowski an. In griechischen und römischen Sagen begegnen die Helden immer wieder magischen Frauen mal sind sie verführerisch schön, mal abscheuliche Monster. Ist das der Ursprung des Hexenmythos? Das Christentum und die Hexenverfolgung Ende der 90er-Jahre machen Archäologen in Rom einen erstaunlichen Fund: Fluchtafeln und Puppen, die in der Antike womöglich für Schadenszauber genutzt werden. Magie ist damals Teil des Alltags, doch mit der Christianisierung gerät die Zauberei mehr und mehr in Verruf. Im Mittelalter festigt sich dann der Glaube, Hexen seien mit dem Teufel im Bunde. Die Angst vor ihnen führt im Europa der frühen Neuzeit schließlich zur Hexenverfolgung. In Überlingen in Baden-Württemberg findet Prof. Johannes Dillinger Akten aus dem 17. Jahrhundert, die den Hexenwahn bezeugen. Keine 40 Kilometer entfernt entdecken die Archäologen um Dr. Jürgen Hald einen Hinrichtungsplatz und Brandgruben. Wurden hier vermeintliche Hexen hingerichtet? Der Glaube an das Übernatürliche Einer der Gründe für den Hexenglauben: mysteriöse Todes- und Krankheitsfälle im Wirkungskreis angeblicher Zauberinnen. In einem Experiment will Dr. Christoph Benke herausfinden, inwiefern diese Ereignisse mit psychologischen Mechanismen zusammenhängen könnten. Liefern am Ende doch wissenschaftlich nachvollziehbare Vorgänge die Erklärung für den uralten Glauben an Hexen und Zauberei? Seit Jahrtausenden ziehen uns die großen Mythen der Menschheit in ihren Bann. Unerklärliche Phänomene, sagenumwobene Orte und übermenschliche Helden geben Rätsel auf und befeuern die Fantasie. Doch was, wenn die Legenden mehr sind als reine Fiktion? Sendehinweis: 06.12.2025 04:15 Uhr

Mythos - Die größten Rätsel der Geschichte

Geister und Gespenster

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Geister und Gespenster Besucher aus dem Jenseits? Seit Menschengedenken gibt es Vorstellungen von Ahnen, die wiederkehren, von unglücklichen Seelen, die in der Zwischenwelt verweilen. Was ist nach dem Tod? Kommen wir tatsächlich als feinstoffliche Wesen zurück auf die Erde? Gibt es Menschen, die sie wahrnehmen können? Forscher weltweit versuchen, das Unbegreifliche greifbar zu machen, geisterhafte Phänomene wissenschaftlich zu erklären. Sind Begegnungen zwischen Menschen und übernatürlichen Wesen real, oder spielt uns unsere Wahrnehmung einen Streich? Lassen sich Erscheinungen von Geistern nachweisen? Auch heute noch tauchen Geschichten von Wiedergängern oder anderen geisterhaften Erscheinungen auf. Meist an verlassenen, mit einer tragischen Geschichte belasteten Orten. Auf der Schallaburg in Niederösterreich soll ein Hundefräulein spuken. Auf der Myrtles Plantation in Louisiana erschreckt der Geist einer Sklavin immer wieder die Besucher. In Deutschland sind Geisterjäger gespenstischen Erscheinungen in Brandenburg und im Schwarzwald auf der Spur: in der ehemaligen Lungenheilstätte Grabowsee und im verlassenen Hotel Waldlust in Freudenstadt. Jeder Ort hat seinen eigenen gespenstischen Mythos. Sendehinweis: 06.12.2025 03:30 Uhr

Mythos - Die größten Rätsel der Geschichte

Der Fluch des Pharaos

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Das Grab des Tutanchamun im Tal der Könige. Einer der größten archäologischen Funde der Geschichte. Lastet auf dem Grab der Fluch des Pharaos? Ist er der Auslöser einer mysteriösen Todesserie? Als die Forscher um Howard Carter 1922 Tutanchamuns Grabkammer entdecken, werden sie zu Helden und zahlen einen hohen Preis für ihren Ruhm. 17 Menschen, die mit der Expedition in Verbindung stehen, sterben unter mysteriösen Umständen innerhalb von zehn Jahren. Für viele Zeitgenossen gibt es dafür nur eine Erklärung: der Fluch des Pharaos. Ihn befällt, wer die Totenruhe des großen Königs stört. Tatsächlich existieren uralte Papyrusrollen, die zeigen, dass Zaubersprüche im alten Ägypten verbreitet waren. Auch Gräber mächtiger Herrscher wurden mit einem Zauber belegt, um sie und die sagenhaften Reichtümer darin zu schützen. Doch wirken Flüche tatsächlich? Auch heute noch praktizieren sogenannte Magier dunkle Zauber, die angeblich anderen Menschen Schaden zufügen oder gar den Tod herbeiführen können. In einem Experiment mit drei Bogenschützen wird die Wirkung von Flüchen getestet. Ein Magier belegt die Pfeile in einer geheimen Zeremonie mit einem Fluch. Verfehlen sie deshalb ihr Ziel? Oder finden Zauber vor allem in den Köpfen der Menschen statt? Die Todesserie der Grabentdecker und Archäologen in Ägypten basiert auf realen Ereignissen und befeuert die wissenschaftliche Debatte. Eine Theorie: Im Grab Tutanchamuns, das 3000 Jahre fast hermetisch abgeriegelt war, können sich gefährliche Pilze bilden. Aber kann das den Tod so vieler Menschen verursachen? Der Schweizer Evolutionsmediziner Prof. Dr. Frank Rühli durfte direkt an der Mumie des Kindkönigs forschen. CT-Scans werfen neues Licht auf Leben und Sterben des großen Pharaos und auf die Ausgrabungen Carters, die den Fluch auf sich gezogen haben sollen. Die mit Reichtümern ausgestattete Grabkammer Tutanchamuns ein Sensationsfund. Über Leben und Sterben des sagenhaften Königs ist jedoch wenig bekannt. Sein größtes Vermächtnis könnte der Mythos um den Fluch des Pharaos bleiben. Sendehinweis: 26.07.2026, 04:30 Uhr.

Mythos: Die größten Rätsel der Geschichte

Die Suche nach Mothman

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Die Suche nach Mothman Nach dem amerikanischen Mythos, soll der Mottenmann ein Wesen, so unheimlich wie der Teufel in Person sein: Schwarz und zwei Meter groß mit rot glühenden Augen und gigantischen Flügeln. Seit den 60er-Jahren treibt die unheimliche Kreatur vor allem in der amerikanischen Kleinstadt Point Pleasant ihr Unwesen. Über 100 Menschen wollen den Mothman allein in den Jahren 1966 und 1967 gesehen haben. Doch niemand weiß, was er ist oder woher er kommt. Dämonen, UFOs und Waffentests Augenzeugen wie Faye Leport erinnern sich noch heute mit Schrecken an ihre Begegnung mit dem rätselhaften Wesen. Viele in Point Pleasant glauben, der Mothman sei ein Vorbote von Katastrophen und Unglücken. Der Einsturz der Silver Bridge im Jahr 1967 mit 46 Todesopfern scheint diese Befürchtungen zu bestätigen. Ist die geflügelte Gestalt tatsächlich ein Unheilbringer, vielleicht sogar ein Dämon aus einer anderen Dimension? Kryptozoologen versuchen, das Rätsel um den Mothman zu lösen. Auf einem ehemaligen Militärgelände bei Point Pleasant gehen sie auf Spurensuche, dort wurde die Kreatur besonders häufig gesichtet. Einst stand hier eine Munitionsfabrik. Haben geheime Waffentests etwas mit dem Erscheinen des Mottenmanns zu tun? Was hat es mit den mysteriösen Ufo-Sichtungen in Point Pleasant auf sich, die zeitgleich geschahen? Wissenschaftler suchen nach Erklärungen. Eine Theorie: Die Menschen könnten Eulen für den Mothman gehalten haben. Zudem wollen Psychologen im Experiment herausfinden, wie stark sich die Wahrnehmung von Augenzeugen beeinflussen lässt.

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