Als Sohn des legendären Schweizer Clowns Dimitri wurde David Dimitri in die Zirkuswelt hineingeboren. Folgerichtig also, dass er Zirkusartist werden wollte und hart für dieses Ziel arbeitete. Vielleicht, weil er seine eigene Identität und Sprache als Künstler finden wollte, um aus dem Schatten des berühmten Vaters treten wollte. Vielleicht aber auch, weil er als Hochseilartist nur eines kennt: Den Fokus auf das Ziel setzen, das man erreichen will, «denn als Seiltänzer musst du immer hundert Prozent überzeugt sein, dass du am anderen Ende ankommen wirst».
nano
Info / Dok · 2026
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Nussbaumbandi in Gebärdensprache
Episode 13
Animation · 2026
Résumé et détails
Hoch oben in einem alten Nussbaum thront das Baumhaus von Yoko, Vikram und Silóe. Von hier aus brechen sie zu spannenden Abenteuern auf. Gemeinsam mit den Tieren der städtischen Brache erkunden sie eine kleine Wildnis, in der Neugier, Respekt und Zusammenhalt mehr zählen als alles andere.
Zu Tisch
Kultur · 2026
Kulturplatz – Swiss Success Stories
Kultur · 2026
Résumé et détails
Als Sohn des legendären Schweizer Clowns Dimitri wurde David Dimitri in die Zirkuswelt hineingeboren. Folgerichtig also, dass er Zirkusartist werden wollte und hart für dieses Ziel arbeitete. Vielleicht, weil er seine eigene Identität und Sprache als Künstler finden wollte, um aus dem Schatten des berühmten Vaters treten wollte. Vielleicht aber auch, weil er als Hochseilartist nur eines kennt: Den Fokus auf das Ziel setzen, das man erreichen will, «denn als Seiltänzer musst du immer hundert Prozent überzeugt sein, dass du am anderen Ende ankommen wirst».
Hosalis sind dann mal weg. Nach Tamaras langer Eselssuche für den jüngsten Sohn Rishi hat es die Familie geschafft: Sie begeben sich gemeinsam auf den Jakobsweg. Startpunkt ist eine Pilgerstätte in Autigny im Kanton Fribourg. Der Weg ist für Hosalis ein Auf und Ab: Höhepunkte, aber auch Verletzungen, Verirrungen und Tränen machen die Reise für die Familie samt Esel zur grossen Herausforderung. Für Patrizia und Markus wird ein Traum wahr: Genau zehn Jahre nachdem sie sich an der Olma kennenlernten, geben sie sich am 11. November in der Kirche St. Josef in Schlatt das Jawort. Gleichzeitig wird auch ihre zweijährige Tochter Svea getauft. Auf das Brautpaar warten am Hochzeitsfest mit Familie und Freunden Überraschungen - und besonders für Markus geht ein lang gehegter Herzenswunsch in Erfüllung. Daniel Dietrich ist angeschlagen. Er kämpft mit den psychischen Folgen des Schicksalsschlags. Auch im Umgang mit den Kindern zeigt sich seine nervliche Anspannung. Trotzdem versucht er, zusammen mit Evelyne an den Wochenenden ein möglichst normales Familienleben zu pflegen. In der Reha sorgt der Besuch von Thierrys besten Freunden für Glücksgefühle. Und Daniel und Evelyne nehmen sich eine Auszeit und besuchen den Ort, wo ihre Liebe begann. Eine Wiederholung aus 2018.
SRF bi de Lüt
Unterhaltung · 2018
Résumé et détails
Familie Hosali ist wieder vollzählig. Nachdem Vater Rajesh und Tochter Manisha wegen Verletzungen am Fuss ihre Tour auf dem Jakobsweg abbrechen mussten, versuchen sie nun, das letzte Stück auf ihrer Westschweizer Etappe wieder gemeinsam zu laufen. Zurück in Winterthur bereitet sich die fünfköpfige Familie bereits auf das nächste grosse Ereignis vor: Das hinduistische Lichterfest Diwali, zu dem sie 70 Gäste eingeladen haben. Ob Manisha trotz verstauchtem Fuss tanzen kann? Thierry Dietrich probt den Alltag in seiner alten Klasse in Schattdorf. Sein Austritt aus der Reha naht und er darf für eine Probewoche zurück in die Schule. Trotz grosser Vorfreude aufs Heimkommen ihres Sohnes Ende März plagen Evelyne und Daniel auch Sorgen, ob Thierry den Schulalltag mit seinen Einschränkungen packen wird. Auch die Auseinandersetzung mit dem Unfallverursacher steht ihnen noch bevor. Das Verfahren ist noch nicht abgeschlossen und wirft sie immer wieder zurück an den Tag des Unfalls. Markus und Patrizia Scherrer reisen nach Lappland. Die frisch Vermählten wollen in ihren Flitterwochen die magischen Nordlichter erspähen. Für Markus Scherrer geht damit ein Kindheitstraum in Erfüllung. Ob sie das zauberhafte Lichtspektakel aber tatsächlich sehen werden, hängt jedoch vom Wetter ab. Für ihren Hochzeitsurlaub im Norden verreist das junge Paar übrigens zum ersten Mal ohne ihre zweijährige Tochter Svea. Eine Wiederholung aus 2018.
Zwischen uns die Berge
Alter Schweizerfilm · 1956
Résumé et détails
Beat Matter (Hannes Schmidhauser) wächst nach dem Tod seiner Eltern bei der Familie Escher auf. Deren Sohn Dominik (Peter Arens) ist sein bester Freund. Als junger Mann verpflichtet sich Beat für zwei Jahre Dienst bei der Päpstlichen Schweizergarde in Rom. Kurz vor seinem Dienstantritt lernt er auf einem Alpfest Dominiks Braut Jacqueline (Nelly Borgeaud) kennen. Er verliebt sich, obwohl er weiss, dass Jacqueline bereits versprochen ist. Doch als er merkt, dass sie seine Gefühle erwidert, ist er bereit, seine Pläne zu ändern. Dominik aber lässt sich seine Freundin nicht einfach ausspannen und stellt Beat zur Rede. Es kommt zu einem Zweikampf, in dessen Verlauf Dominik über eine Felswand stürzt und sich eine schwere Kopfverletzung zuzieht. Er nimmt dem verzweifelten Beat das Versprechen ab, jeden Kontakt zu Jacqueline zu unterlassen. Dafür will er den wahren Hergang des Unfalls verschweigen. Verstört und von Reue getrieben reist Beat noch am selben Tag nach Rom ab. In der Päpstlichen Schweizergarde kann er sich nur schwer einleben. Seine Schuldgefühle und die Sehnsucht nach Jacqueline lassen ihn nicht zur Ruhe kommen. Mithilfe von Korporal Remy (Fred Tanner) und dem Gardekaplan (Johannes Steiner) lernt er langsam, sich selbst zu bezwingen und ein guter Gardist zu werden. Zu Hause wartet Jacqueline verzweifelt auf ein Zeichen des Geliebten, doch ihre Briefe bleiben unbeantwortet. Mit Unterstützung ihres väterlichen Freundes (Heinrich Gretler) will sie nach Rom reisen. Doch Dominik, dem es nach seiner Genesung nicht gelungen ist, ihr Herz zurückzuerobern, zwingt Beat, sie von dieser Reise abzuhalten. Schweren Herzens schreibt er einen Brief. Doch Jacqueline lässt sich nicht einfach abwimmeln. Franz Schnyder inszenierte «Zwischen uns die Berge» im Jahr 1956 im Auftrag der Praesens-Film nach einem Originaldrehbuch von Richard Schweizer. Gedreht wurde zum Teil im Wallis, zum Teil in Rom. Für die tragenden Rollen kam viel Schweizer Prominenz zum Einsatz, darunter Heinrich Gretler, Fred Tanner, Peter Arens, Max Haufler und Erwin Kohlund. Beat Matter aber wird von Hannes Schmidhauser (1926–2000) verkörpert. Dem kernigen Ex-Fussballer mit dem besonderen Charme fiel damit nach den überaus erfolgreichen «Uli»-Filmen eine weitere markante Heimatfilmrolle zu.
Hoch oben in einem alten Nussbaum thront das Baumhaus von Yoko, Vikram und Silóe. Von hier aus brechen sie zu spannenden Abenteuern auf. Gemeinsam mit den Tieren der städtischen Brache erkunden sie eine kleine Wildnis, in der Neugier, Respekt und Zusammenhalt mehr zählen als alles andere.
Der Sprachentausch ist Teil der nationalen Austauschwoche, die mehr als 100 Schweizer Schulklassen in einer anderen Sprachregion verbringen. Das Projekt der Agentur Movetia widmet sich der Mehrsprachigkeit in der Schweiz, die auch zu den zentralen Werten der SRG gehört.
In der Sanitätsnotrufzentrale Bern nimmt Einsatzdisponent Damian einen aussergewöhnlichen Notruf entgegen. Am anderen Ende der Leitung spricht niemand. Alles, was zu hören ist, sind regelmässige Stöhnlaute. Wer die Person ist, wo sie sich befindet und was ihr fehlt, ist völlig unklar. Gemeinsam mit seinen Kolleginnen und Kollegen beginnt Damian, das Rätsel Stück für Stück zu lösen. Jede Information muss mühsam erarbeitet werden. Schliesslich gelingt es dank einer synthetischen Computerstimme, mit dem Patienten minimal zu kommunizieren. In Basel entwickelt sich ein vermeintlich gewöhnlicher E-Bike-Unfall zu einem dramatischen Einsatz. Der Velohelm des Verunfallten ist komplett zerstört, die Person verliert viel Blut und eine beteiligte Autofahrerin weiss nicht einmal, ob sie den Patienten tatsächlich angefahren hat. Für die Notrufzentrale wird die Lage immer unübersichtlicher, während die Rettungskräfte mit Hochdruck versuchen, das Ausmass der Verletzungen einzuschätzen. Auch bei der Kantonspolizei Aargau geht ein Anruf ein, der viel Fingerspitzengefühl verlangt. Eine verängstigte Frau fürchtet sich vor der Rückkehr ihres Ex-Partners und hat Angst, dass er ihr etwas antun könnte. Trotzdem möchte sie auf keinen Fall eine Polizeipatrouille vor ihrem Wohnhaus sehen. Zu gross ist die Scham gegenüber den Nachbarn. Einsatzdisponent Christoph steht vor einer schwierigen Aufgabe: Er muss die Sicherheit der Frau gewährleisten, ohne ihren Wunsch nach Diskretion zu ignorieren. Dafür sind kreative Lösungen und ein hohes Mass an Einfühlungsvermögen gefragt. Das Staffelfinale von Notrufzentrale zeigt eindrücklich, dass hinter jedem Notruf eine andere Geschichte steckt. Mal fehlen entscheidende Informationen, mal spitzt sich eine vermeintlich harmlose Situation plötzlich dramatisch zu. Und manchmal braucht es neben Professionalität vor allem Menschlichkeit, um Menschen in einer Ausnahmesituation zu helfen. Authentisch, spannend und berührend schliesst die zweite Staffel mit Fällen, die lange nachwirken.
Menschen mit Alzheimer verlieren alles, was sie ausmacht. Ihre Alltagsfähigkeiten. Und ihre Erinnerungen. Die Persönlichkeit verschwindet. Die Betroffenen sterben sieben bis zehn Jahre nach der Diagnose. Wie lebt man mit diesem Wissen? Für Ursina Parr war klar: Ich will leben! Und alles machen, was noch geht. Sie ist verheiratet und hat drei Kinder. NZZ Format begleitet die Familie durch ihren Alltag und durch die vielen Emotionen, die jetzt ihr Leben bestimmen. Eine Frage steht über allem: Wie viel Zeit bleibt noch? Ein Film von Andrea Hauner
Stark, erfolgreich und unabhängig soll er sein, der «richtige Mann». Seine Probleme selbst lösen, sich nichts anmerken lassen und niemanden brauchen. Doch das Versprechen von Anerkennung und Einfluss hat seinen Preis: Einsamkeit, Überforderung, fehlende Nähe. Warum halten junge Männer an Erwartungen fest, unter denen sie selbst leiden? Nach ihrem Bestseller «Toxische Weiblichkeit» beschäftigt sich die Autorin Sophia Fritz in «Der Mann, das Opfer» mit männlicher Sozialisation. Ihre These: Jungen lernen nicht nur, Gefühle zu verbergen. Manche verlieren auch den Zugang zu ihrer eigenen Verletzlichkeit. Fritz fordert Mitgefühl für Männer, ohne sie aus der Verantwortung für ihr Verhalten zu entlassen. Die Extremismusforscherin Julia Ebner untersucht in «Von Fitness zu Faschismus», wie männliche Verunsicherung kommerziell und politisch ausgebeutet wird. Dafür hat sie sich in radikale Gruppen – die sogenannte «Manosphere» – eingeschleust. Sie zeigt, wie Influencer und Onlinegemeinschaften Orientierung, Zugehörigkeit und Erfolg versprechen – und dabei Leistungsdruck, Frauenverachtung und Überlegenheitsfantasien verstärken können. Mit Olivia Röllin sprechen sie darüber, wie viel die vielbeschworene Männlichkeitskrise mit fehlenden Lebenschancen zu tun hat, warum Dominanz attraktiver als Gleichberechtigung erscheint und was Männer gewinnen, wenn sie nicht ständig Stärke beweisen müssen.
In der Sanitätsnotrufzentrale Bern nimmt Einsatzdisponent Damian einen aussergewöhnlichen Notruf entgegen. Am anderen Ende der Leitung spricht niemand. Alles, was zu hören ist, sind regelmässige Stöhnlaute. Wer die Person ist, wo sie sich befindet und was ihr fehlt, ist völlig unklar. Gemeinsam mit seinen Kolleginnen und Kollegen beginnt Damian, das Rätsel Stück für Stück zu lösen. Jede Information muss mühsam erarbeitet werden. Schliesslich gelingt es dank einer synthetischen Computerstimme, mit dem Patienten minimal zu kommunizieren. In Basel entwickelt sich ein vermeintlich gewöhnlicher E-Bike-Unfall zu einem dramatischen Einsatz. Der Velohelm des Verunfallten ist komplett zerstört, die Person verliert viel Blut und eine beteiligte Autofahrerin weiss nicht einmal, ob sie den Patienten tatsächlich angefahren hat. Für die Notrufzentrale wird die Lage immer unübersichtlicher, während die Rettungskräfte mit Hochdruck versuchen, das Ausmass der Verletzungen einzuschätzen. Auch bei der Kantonspolizei Aargau geht ein Anruf ein, der viel Fingerspitzengefühl verlangt. Eine verängstigte Frau fürchtet sich vor der Rückkehr ihres Ex-Partners und hat Angst, dass er ihr etwas antun könnte. Trotzdem möchte sie auf keinen Fall eine Polizeipatrouille vor ihrem Wohnhaus sehen. Zu gross ist die Scham gegenüber den Nachbarn. Einsatzdisponent Christoph steht vor einer schwierigen Aufgabe: Er muss die Sicherheit der Frau gewährleisten, ohne ihren Wunsch nach Diskretion zu ignorieren. Dafür sind kreative Lösungen und ein hohes Mass an Einfühlungsvermögen gefragt. Das Staffelfinale von Notrufzentrale zeigt eindrücklich, dass hinter jedem Notruf eine andere Geschichte steckt. Mal fehlen entscheidende Informationen, mal spitzt sich eine vermeintlich harmlose Situation plötzlich dramatisch zu. Und manchmal braucht es neben Professionalität vor allem Menschlichkeit, um Menschen in einer Ausnahmesituation zu helfen. Authentisch, spannend und berührend schliesst die zweite Staffel mit Fällen, die lange nachwirken.
Einmal mehr mischt die deutsche Bestseller-Autorin Juli Zeh eine rasante Handlung mit Gesellschaftskritik. In «Pony Show» geht es um Macht, Medienrummel und Manipulation. Ein über 500 Seiten starker Justiz-Krimi mit psychothrillerhaften Zügen. Ausgangspunkt der Handlung ist eine Frau, der vorgeworfen wird, ihren Geliebten umgebracht zu haben. Manche suchen Liebe, andere Anerkennung. Und alle suchen Zugehörigkeit. Der US-Schriftsteller Tony Tulathimutte erzählt in seinem Kurzgeschichtenband «Fiasko» von Menschen, die in ihrem Bestreben, irgendwo dazuzugehören, immerzu scheitern. Mit beeindruckender Originalität und Sprachwucht lässt Tulathimutte seine Figuren gegen die Wand fahren. «Fiasko» wurde von der Kritik bereits als «Buch des Jahrtausends» gefeiert. Die Schweizerin Renata Burckhardt hat sich als Theaterautorin und Kolumnistin einen Namen gemacht. Mit «Verrat an Hyun» legt sie nun ihren ersten Roman vor. Er handelt von der alleinerziehenden Mutter Alin, die eine Südkoreanerin als Mitbewohnerin bei sich aufnimmt. Zwei unterschiedliche Lebenswelten prallen aufeinander, und eine zarte Freundschaft beginnt. Oft hat die Schwedische Akademie für eine Überraschung gesorgt. 2026 nicht. Schon länger galt die Kanadierin Anne Carson als Anwärterin auf den Literaturnobelpreis. Nun bekommt sie ihn. Der ideale Anlass, Carsons Werk im «Literaturclub» zu betrachten: Der Sammelband «Decreation» umfasst eine Oper, Essays und Gedichte. Er zeugt von Carsons Kreativität sowie ihrem Bestreben, Gewissheiten ins Wanken zu bringen.