«Kulturplatz» trifft die Neurowissenschaftlerin und Musikerin Barbara Studer, die praxiserprobte Strategien verrät, sowie die Sängerin To Athena, die ihr verarbeitetes Burnout in ihre Songs einfliessen lässt. An der Frankfurter Buchmesse begegnet die Sendung zudem Bestsellerautorinnen, die den Nerv einer erschöpften Gesellschaft treffen.
Hoch oben in einem alten Nussbaum thront das Baumhaus von Yoko, Vikram und Silóe. Von hier aus brechen sie zu spannenden Abenteuern auf. Gemeinsam mit den Tieren der städtischen Brache erkunden sie eine kleine Wildnis, in der Neugier, Respekt und Zusammenhalt mehr zählen als alles andere.
Zu Tisch
Kultur · 2026
Kulturplatz
Kultur · 2026
Résumé et détails
«Kulturplatz» trifft die Neurowissenschaftlerin und Musikerin Barbara Studer, die praxiserprobte Strategien verrät, sowie die Sängerin To Athena, die ihr verarbeitetes Burnout in ihre Songs einfliessen lässt. An der Frankfurter Buchmesse begegnet die Sendung zudem Bestsellerautorinnen, die den Nerv einer erschöpften Gesellschaft treffen.
Bauer Edi Tanner aus Niederteufen AR ist diesen Sommer besonders in Eile, wenn er auf dem Feld arbeitet. Das ganze Heu muss bis Mitte Juli in den Schober. Dann will er mit seiner Frau Ruth und seinen fünf Töchtern in die Ferien. Erstmals so richtig. Mit dem Flugzeug nach Irland ans Meer. Doch wenn er mit Heuen in Verzug kommt oder eine seiner Kühe krank wird, dann bläst Edi Tanner die Ferien kurzerhand ab. «Ich hätte dann den Kopf sowieso nicht frei.» Müssen die sechs weiblichen Familienmitglieder die ersten grossen Ferien alleine verbringen? Sicher ohne Ehemann verreist Sara Buchs aus Wünnewil FR diesen Sommer. Mit ihren Töchtern Mai Magano und Noa Niilonga fliegt sie nach Namibia. Dort hat Sara Buchs auf einer Mission gearbeitet. Eine der Töchter ist im Dorf Oshikuku zur Welt gekommen und hat dort eine lebensbedrohliche Krankheit überlebt. In Oshikuku wartet ein grosser Empfang. Anschliessend steht eine Safari auf dem Programm - nach einer Autofahrt über mehrere tausend Kilometer. «Vor einem Autounfall habe ich mehr Angst als davon, von einem Löwen gefressen zu werden», sagt Sara Buchs. Ihrem Mann Bruno übrigens gefällt es zu Hause viel besser, und er geniesst dort sechs Wochen lang die Ruhe. Bruno Sieber führt mit seiner Frau Marieken das Hotel Pochtenalp-Waldrand im Kiental BE auf über 1300 Meter über Meer. Das Paar mit seinen drei kleinen Söhnen nimmt viele Entbehrungen in Kauf: Die ganze Familie muss sich den ganzen Sommer hindurch ein kleines Zimmer teilen. Und der Hotelbetrieb bereitet viel Arbeit, von frühmorgens bis spätabends, ohne einen Freitag. Zudem ist Bruno Sieber als Schlagzeuger auch noch oft mit seinen Bands unterwegs und Marieken muss den Betrieb alleine schmeissen. Wie hält Familie Sieber diesen Sommer durch?
In «Peter Hase 2 – Ein Hase macht sich vom Acker» kehrt der schelmische Peter zurück. Bea, Thomas und die Hasen leben friedlich als Familie, doch Peter kann seinen Ruf als Schlawiner nicht ablegen. Auf einem Abenteuer in der Grossstadt merkt er, dass seine Art dort gut ankommt. Als seine Familie in Gefahr gerät, stellt sich Peter die Frage, was für ein Hase er sein will. Die Hauptrollen spielen Rose Byrne und Domhnall Gleeson sowie David Oyelowo und Elizabeth Debicki. Regie führte Will Gluck, der auch mit Patrick Burleigh das Drehbuch schrieb. Der Film basiert auf Beatrix Potters «Peter Hase». Christoph Maria Herbst verleiht in der Synchronfassung Peter wieder seine Stimme, während Flopsi, Mopsi und Wuschelpuschel von Heike Makatsch, Jessica Schwarz und Anja Kling gesprochen werden.
Hoch oben in einem alten Nussbaum thront das Baumhaus von Yoko, Vikram und Silóe. Von hier aus brechen sie zu spannenden Abenteuern auf. Gemeinsam mit den Tieren der städtischen Brache erkunden sie eine kleine Wildnis, in der Neugier, Respekt und Zusammenhalt mehr zählen als alles andere.
Männer halten ihren Körper für wartungsfrei, sagt Stephen Wyler, leitender Urologe des Kantonsspitals Aarau. «Frauen haben ein besseres Verhältnis zu ihrem Körper und lernen früh, dessen Signale wahrzunehmen.» Manu ist jung. Soeben ging seine Beziehung zu Ende. Alles habe sich nur noch darum gedreht, ob er beim Sex eine Erektion hatte oder nicht. Er suchte den Männercoach Bruno Wehrmuth auf. Stress, Leistungsdruck und ausbleibende Erektionen führten junge Männer oft in einen Teufelskreis, sagt dieser. Dem 84-Jährigen Walter Raaflaub musste vor 20 Jahren die Prostata entfernt werden. Als Arzt wusste er, was ihn erwartet. Inkontinenz und Impotenz traten auf. Raaflaub und seine Frau behalfen sich während Jahren mit Injektionen direkt in den Schwellkörper. Der Film handelt nicht nur von Ursachen und Symptomen. Der Autor Marc Gieriet stellt in den Gesprächen mit acht Männern auch die Frage, welches Verhältnis Mann zu seinem Penis hat und ob er seine Gesundheit grundsätzlich vernachlässigt.
Taiwan erscheint Besucherinnen und Besuchern als freies, friedliches und modernes Land. Doch politisch steht die Insel so stark unter Druck wie schon lange nicht mehr. Denn für die Volksrepublik China ist Taiwan Teil des eigenen Territoriums. Sie lässt keinen Zweifel daran, dass die Insel früher oder später einverleibt werden soll, wenn nötig mit Gewalt. Würde sich Taiwan für unabhängig erklären, wäre dies ein Kriegsgrund. Die USA sind seit Jahrzehnten ein enger Partner Taiwans, doch ob sie dem Land im Ernstfall militärisch beistehen würden, ist ungewiss. Amerikanische Präsidenten haben sich dazu unterschiedlich geäussert. Die Unklarheit sorgt in Taiwan für Unsicherheit. Vor Ort spricht Moderator Sebastian Ramspeck mit hochrangigen Entscheidungsträgern wie dem stellvertretenden Aussenminister Wu Chih-chung und Lin Fei-fan vom Nationalen Sicherheitsrat. Sie erklären, wie Taiwan versucht, sich gegen eine militärisch überlegene Macht zu behaupten. Dank ziviler Widerstandskraft und asymmetrischer Kriegsführung soll ein Angriff für China möglichst teuer werden. Ein Krieg um Taiwan würde weltwirtschaftliche Verwerfungen mit sich bringen. Schliesslich produziert das Land die Mehrheit der Chips, die in praktisch allen elektronischen Geräten zum Einsatz kommen – vom Mobiltelefon bis zum Kampfflugzeug. Die Dominanz in der Chip-Industrie ist für Taiwan Schutz und Risiko zugleich. Moderator Sebastian Ramspeck ist für «SRFglobal» vor Ort in Taiwan. Zusätzlich beleuchtet SRF-China-Korrespondent Lukas Messmer die chinesische Sicht und spricht mit Zhou Bo, einem ehemaligen Oberst der chinesischen Armee. Die zentrale Frage bleibt: Kann Taiwan den Druck aushalten – und für wen spielt die Zeit?
20 Millionen Mal wurde ein Video mit Stephanie Fuchs in ihrem tansanischen Massai-Dorf angesehen. Die Deutsche lebt hier seit fünfzehn Jahren mit ihrem Massai-Ehemann Sokoine Papaa. In den sozialen Netzwerken erzählt sie vom Alltag und von der Kultur seiner Familie. Ihre Reichweite ermöglicht es ihr, die Grossfamilie zu finanzieren. Gleichzeitig werden deren Mitglieder zu Protagonisten einer Geschichte, die vor allem Stephanie erzählt. Im benachbarten Kenya kämpft der Massai-Aktivist Ole Kaunga gegen diese Deutungshoheit von aussen. Für ihn verdecken die wirkmächtigen Bilder die drängenden Probleme seiner Gemeinschaft: den Verlust von Land und Identität, Armut und fehlende Perspektiven. Wie schwer es ist, sich von den Klischees zu lösen, zeigt sich auf Sansibar. Dort verkaufen junge Massai Schmuck an Touristinnen und mitunter auch die Phantasie vom exotischen Liebhaber. Sie leben von genau jenem Mythos, in dem sie gefangen sind. Zwischen Stephanies viralen Bildern, Ole Kaungas politischem Kampf und den Ferienflirts auf Sansibar zeigt «NZZ Format», wie ein fremdbestimmtes Image zur Lebensgrundlage werden kann und was es kostet, die Kontrolle darüber zurückzugewinnen. Ein Film von Cristina Karrer
Abschied ist immer und überall. Gabriele von Arnim, bald 80-jährig, hat ein Jahr lang über Abschiede nachgedacht, darüber, was sie nicht mehr kann, was sie nicht mehr muss und darüber, was in dieser Welt verlustig geht, wenn Empathie fehlt. Sie hat persönliche und politische Abschiede in einem Tagebuch festgehalten und erzählt von unerfüllten Wünschen genauso wie vom Älterwerden und von einer Welt, deren Veränderungen sie bis in ihre Träume verfolgen. Dabei wurde sie zwar nicht weniger besorgt, aber gleichzeitig heiterer – denn Abschiede sind für sie auch der Weg zur Freiheit. Dazu gehört, sich von der Vorstellung zu verabschieden, wie das eigene Leben sein sollte, um sich auf das einzulassen, was tatsächlich ist. Zugleich bleiben mit jedem eingeschlagenen Weg andere ungegangen. Auch unerfüllte Wünsche gehören zum eigenen Leben. Gabriele von Arnim kennt die Spannung zwischen Verlust und neuen Möglichkeiten aus eigener Erfahrung. Zehn Jahre begleitete sie ihren schwerkranken Mann bis zu seinem Tod. Danach musste sie lernen, die wiedergewonnene Freiheit zu leben. Davon erzählte sie in ihrem Buch «Das Leben ist ein vorübergehender Zustand». Mit Olivia Röllin spricht sie darüber, wie man nach dem Tod eines Menschen in ein eigenes Leben zurückfindet, wie man angesichts von Krieg und politischer Verrohung empfindsam bleibt, ohne zu verzweifeln, ob man sich auf das eigene Sterben vorbereiten kann und woher sie die Zuversicht nimmt, dass selbst im Abschied noch ein Anfang möglich ist.
Männer halten ihren Körper für wartungsfrei, sagt Stephen Wyler, leitender Urologe des Kantonsspitals Aarau. «Frauen haben ein besseres Verhältnis zu ihrem Körper und lernen früh, dessen Signale wahrzunehmen.» Manu ist jung. Soeben ging seine Beziehung zu Ende. Alles habe sich nur noch darum gedreht, ob er beim Sex eine Erektion hatte oder nicht. Er suchte den Männercoach Bruno Wehrmuth auf. Stress, Leistungsdruck und ausbleibende Erektionen führten junge Männer oft in einen Teufelskreis, sagt dieser. Dem 84-Jährigen Walter Raaflaub musste vor 20 Jahren die Prostata entfernt werden. Als Arzt wusste er, was ihn erwartet. Inkontinenz und Impotenz traten auf. Raaflaub und seine Frau behalfen sich während Jahren mit Injektionen direkt in den Schwellkörper. Der Film handelt nicht nur von Ursachen und Symptomen. Der Autor Marc Gieriet stellt in den Gesprächen mit acht Männern auch die Frage, welches Verhältnis Mann zu seinem Penis hat und ob er seine Gesundheit grundsätzlich vernachlässigt.
Taiwan erscheint Besucherinnen und Besuchern als freies, friedliches und modernes Land. Doch politisch steht die Insel so stark unter Druck wie schon lange nicht mehr. Denn für die Volksrepublik China ist Taiwan Teil des eigenen Territoriums. Sie lässt keinen Zweifel daran, dass die Insel früher oder später einverleibt werden soll, wenn nötig mit Gewalt. Würde sich Taiwan für unabhängig erklären, wäre dies ein Kriegsgrund. Die USA sind seit Jahrzehnten ein enger Partner Taiwans, doch ob sie dem Land im Ernstfall militärisch beistehen würden, ist ungewiss. Amerikanische Präsidenten haben sich dazu unterschiedlich geäussert. Die Unklarheit sorgt in Taiwan für Unsicherheit. Vor Ort spricht Moderator Sebastian Ramspeck mit hochrangigen Entscheidungsträgern wie dem stellvertretenden Aussenminister Wu Chih-chung und Lin Fei-fan vom Nationalen Sicherheitsrat. Sie erklären, wie Taiwan versucht, sich gegen eine militärisch überlegene Macht zu behaupten. Dank ziviler Widerstandskraft und asymmetrischer Kriegsführung soll ein Angriff für China möglichst teuer werden. Ein Krieg um Taiwan würde weltwirtschaftliche Verwerfungen mit sich bringen. Schliesslich produziert das Land die Mehrheit der Chips, die in praktisch allen elektronischen Geräten zum Einsatz kommen – vom Mobiltelefon bis zum Kampfflugzeug. Die Dominanz in der Chip-Industrie ist für Taiwan Schutz und Risiko zugleich. Moderator Sebastian Ramspeck ist für «SRFglobal» vor Ort in Taiwan. Zusätzlich beleuchtet SRF-China-Korrespondent Lukas Messmer die chinesische Sicht und spricht mit Zhou Bo, einem ehemaligen Oberst der chinesischen Armee. Die zentrale Frage bleibt: Kann Taiwan den Druck aushalten – und für wen spielt die Zeit?
Bei den amerikanischen Zwischenwahlen, den sogenannten Midterms, am nächsten Dienstag entscheiden die Wählerinnen und Wähler über Donald Trumps bisherige Wirtschaftspolitik. Seine Beliebtheit ist deutlich gesunken. Zwar boomt die Tech-Börse dank künstlicher Intelligenz, doch das Geld der normalen Amerikanerinnen und Amerikaner schrumpft. Trumps Strafzölle und der Iran-Krieg treiben die Inflation auf 3.7 Prozent. Benzin und Essen werden zum Luxus. Der Jobmotor stottert. Insgesamt ist das US-Wachstum dank boomender Schwellenländer stabil, aber Trumps Zoll-Krieg bremst Europa und die Schweiz aus. Darüber und mehr diskutiert Moderator Andi Lüscher im nächsten «Eco Talk» mit Manfred Elsig, Geschäftsführer WTI Universität Bern und mit Stefanie Walter, Professorin für Internationale Beziehungen Universität Zürich.
In Florida besuchen wir das neue Machtzentrum der Republikaner rund um Mar-a-Lago. Wir treffen Milliardäre, Maga-Aktivisten und Latino-Wählerinnen und -Wähler. Wer steht weiterhin hinter Trump und wo beginnt die Unterstützung zu bröckeln? In Alabama kämpfen Afroamerikanerinnen und -amerikaner darum, dass ihre Stimmen zählen und ihr politischer Einfluss nicht durch neue Wahlkreisgrenzen geschwächt wird. Im Swingstate Georgia begleiten wir demokratische und republikanische Kandidierende beim Haustürwahlkampf. Jede Stimme zählt, denn die Mehrheiten im Kongress entscheiden darüber, wie viel politischen Spielraum Donald Trump künftig haben wird. Kann Trump seine Macht behaupten – oder gewinnen die Demokraten das Repräsentantenhaus zurück und können seine Regierung in Zukunft stärker kontrollieren? Und was geschieht, wenn er die Midterms verliert?
Beide gewannen in ihrer aktiven Skirennkarriere je zwei Weltcuprennen. Der Bündner Marc Berthod fuhr 2007 im Slalom in Adelboden und ein Jahr später im Riesenslalom am berühmtberüchtigten Chuenisbärgli zuoberst aufs Podest. Didier Plaschy aus dem Kanton Wallis wiederum war 1999 bei den Weltcup-Slaloms in Vail (USA) sowie Kranjska Gora (Slowenien) der Schnellste. Wer am berühmtesten Jasstisch der Schweiz die Nase vorne hat, das entscheidet sich in drei Runden Differenzler. Mit Jassmoderatorin Fabienne Gyr und dem Jasspublikum machen sich die beiden ehemaligen Skirennfahrer fit für den anstehenden Skiwinter, schauen in ihrer heutigen Rolle als SRF-Skiexperten auf ihre Karrieren zurück und erzählen der Jass-Schweiz, was wir in der Weltcupsaison 2026/27 von unseren Schweizer Skiprofis erwarten dürfen. Für coole Vibes an der Après-Ski-Jassbar sorgt Schlagersängerin Diana. Die Schwyzerin gewann vor 25 Jahren den «Grand Prix der Volksmusik» und veröffentlichte bislang 15 Alben. Im «Samschtig-Jass» präsentiert die Künstlerin ihren neusten Gassenhauer «Fondue – üsä Superstar».