
phoenix vor ort
ARD-Morgenmagazin
Résumé et détails
Mittwoch, 7. Oktober 2026 ca. 05:30 Uhr: Aktuelles aus dem ARD-Morgenmagazin
Acteurs : Anna Planken, Sven Lorig


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Mittwoch, 7. Oktober 2026 ca. 05:30 Uhr: Aktuelles aus dem ARD-Morgenmagazin
Acteurs : Anna Planken, Sven Lorig

u.a. Eu-Parlament

u.a. Bundestag LIVE

u.a. Aktuelles

Eli Sharabi im Gespräch
Eli Sharabi im Gespräch mit der israelischen Journalistin Ilana Dayan 491 Tage war Eli Sharabi in der Gewalt der Hamas. Am 8. Februar 2025 kam er im Rahmen eines Abkommens frei. Wenige Wochen später sprach er mit dem israelischen Sender Keshet 12 offen, persönlich und schonungslos über die Zeit seiner Gefangenschaft. Geführt wurde das Gespräch von Ilana Dayan, einer der renommiertesten Investigativjournalistinnen Israels. Dabei entstand ein bewegendes zeitgeschichtliches Dokument, das phoenix nun erstmalig auch dem deutschsprachigen Publikum zugänglich macht.

Welten-Saga II
In der Südamerika-Folge begegnet Christopher Clark spektakulären Naturwundern, den beeindruckenden Spuren präkolumbianischer Hochkulturen und den Zeugnissen langer Kolonisation. Die filmische Reise führt von den Wasserfällen von Iguazú zu den alten Missionsstationen der Jesuiten, geht weiter nach Sucre in Bolivien mit seinem kolonialen Erbe, nach Tiwanaku, Cusco und Machu Picchu und endet in Buenos Aires mit dem UNESCO-Welterbe Tango. Christopher Clark beginnt seine Reise an den Iguazú-Wasserfällen im Grenzgebiet zwischen Brasilien und Argentinien. Die gewaltigen Kaskaden, die in ein Tal stürzen, sind so einzigartig, dass die UNESCO sie im Jahr 1984 auf die Welterbeliste setzte. Im argentinischen San Ignacio Miní ist Clark auf den Spuren eines heiligen Experiments unterwegs. Im 17. Jahrhundert hatten spanische Jesuiten dort eine Schutzzone für die einheimischen Guarani vor der Versklavung durch die Kolonialherren geschaffen und damit eine Vision eines humaneren Kolonialismus und einer vorsichtigeren Missionierung entworfen. Das lässt sich auch in der ehemaligen Jesuitenreduktion im bolivianischen Concepción beobachten. Dort war es den Jesuiten gelungen, die musikalische Ader ihrer Schützlinge zu wecken und sie für europäische Kirchenmusik zu begeistern. Und daran hat sich auch nach 300 Jahren nichts geändert, wie Christopher Clark sich überzeugen kann. Die bolivianische Stadt Sucre gilt als ein perfektes Beispiel einer Kolonialstadt in Südamerika. Die weiß getünchten Kolonialbauten, Kirchen und Klöster der Altstadt gehören heute zum UNESCO-Weltkulturerbe. Früher hieß die Stadt La Plata, also Silber, denn ihr einstiger Reichtum stammte aus den nahe gelegenen Silberminen. In Tiwanaku am Titicacasee trifft Christopher Clark auf eines der berühmtesten Monumente präkolumbianischer Hochkulturen. Dort im Altiplano, dem zentralen Hochland in über 3000 Metern Höhe, blühte vor 3500 Jahren eine Hochkultur. In der Mitte der Anlage erhebt sich das spektakuläre Sonnentor. Es wurde aus einem einzigen Monolith gehauen. Tiwanaku war die erste größere Stadt im Andenraum. 750 nach Christus erreichte sie ihre Blütezeit und hatte bis zu 50.000 Bewohner. Man hat herausgefunden, dass die Menschen damals eine großartige Technik erfanden, wie man in dieser Höhe pflanzen und ernten kann. Die Gegend wird als Heimat der Kartoffel angesehen. Ein Gemüse, das aus unserem Nahrungsangebot nicht mehr wegzudenken ist. Tiwanaku wurde zum Vorbild für das Inka-Reich. Die Inka errichteten ihre Hauptstadt im 3400 Meter hoch gelegenen Cuzco im heutigen Peru. Cuzco bedeutet in der Sprache der Inka "Nabel der Welt". Oberhalb der Stadt finden sich die Reste der gewaltigen Festung Sacsayhuamán mit ihren Zickzackmauern. Wie Cuzcos Altstadt gehört sie zum UNESCO-Welterbe. Von Cuzco aus regierten die Inka bis zu 13 Millionen Untertanen. Auch Machu Picchu gehörte dazu. Die imposante und am besten erhaltene Ruine einer Inka-Stadt gehört zum Weltkulturerbe der UNESCO und seit 2007 zu den neuen sieben Weltwundern. Machu Picchu ist eine einzigartige Symbiose aus Architektur und Natur. Warum entstand dieser Ort ausgerechnet dort, was war seine Funktion? Machu Picchu gibt noch immer Rätsel auf. Christopher Clarks Weg zurück nach Europa führt über Argentiniens Hauptstadt Buenos Aires. Die 15-Millionen-Metropole hat der Welt ein ganz besonderes Kulturerbe vermacht: den Tango. In den Stadtparks mit ihren Pavillons kann man ihm noch heute allabendlich begegnen. An manchen Häuserwänden in Buenos Aires erinnern Bilder und Reliefs an die Matrosen und Einwanderer, die den Tanz einst nach Argentinien brachten. Aus einer Mischung ganz verschiedener europäischer und afrikanischer Einflüsse ist etwas Unverwechselbares entstanden, das inzwischen die ganze Welt erobert hat. Sendehinweis: 28.12.2025, 06:45 Uhr

mit Gebärdensprache
Themen: * 3. Jahrestag – Gendenkveranstaltungen für die Opfer des Hamas-Terroranschlags in Israel * Koalitionsausschuss – Umsetzung der Reformvorhaben der Bundesregierung * Chemie-Nobelpreis – Auswirkungen auf die Forschung für Medikamente
Ce soirDie Schätze des Nahen Ostens
Christopher Clark besucht die Geburtsstätten uralter Mythen und Religionen, die der Weltgeschichte bis heute ihren Stempel aufgedrückt haben. Die filmische Reise führt den Moderator vom Pharaonenreich am Nil über das christliche Katharinenkloster auf dem Sinai zu den heiligen Stätten Jerusalems, weiter zur modernen Metropole Tel Aviv und schließlich zum Toten Meer und der antiken Festung Masada. Zunächst schaut er sich in den gewaltigen Ruinen von Karnak in Ägypten um, ein UNESCO-Weltkulturerbe, das stellvertretend steht für die Wiege der Zivilisation, für die Entwicklung von Schrift und einer komplexen Gesellschaft und für kulturelle Höchstleistungen, die auch auf Europa gewirkt haben.
Die Schätze Griechenlands und der Türkei
Diesmal begibt sich Christopher Clark auf die Suche nach den Spuren vergangener Reiche und ihrer Metropolen in Griechenland und der Türkei. Von Istanbul aus geht es ins anatolische Kappadokien und zu den Naturwundern von Pamukkale, weiter zur Insel Rhodos und zu den Meteora-Klöstern und schließlich ins antike Olympia, der Geburtsstätte der Spiele, die noch heute die Welt bewegen. Istanbul liegt auf zwei Kontinenten: Europa und Asien getrennt durch den Bosporus. Griechische Händler kamen schon im 7. Jahrhundert mit ihren Schiffen dort vorbei. Griechen waren es auch, die dort eine Siedlung gründeten. Später befahlen die römischen Kaiser den prächtigen Ausbau der Stadt auf sieben Hügeln wie Rom. Sie sollte ein Abbild des Universums werden. Die Sultane regierten ihr Riesenreich vom Topkapi-Palast aus, einer Ministadt innerhalb der Stadt. Die Gärten sollten die Schöpfung widerspiegeln, und die Bauten sollten schlichtweg beeindrucken. Über 3000 Moscheen gibt es in Istanbul, große und kleine. Sie prägen das Stadtbild, und manche von ihnen bergen Überraschungen, die Christopher Clark entdeckt. Dann macht er sich auf nach Kappadokien, mitten im Herzen der heutigen Türkei, im Südosten der zentralanatolischen Hochebene. Bizarre Bergkegel erheben sich aus dem sandigen Boden mit spärlichem Grün, als hätten Riesenkinder im Sandkasten Burgen und Türme gebaut. In den weichen Tuffstein gruben die Menschen Höhlen, die im Sommer kühl und im Winter warm waren. Sie nutzten sie als Wohnstätten, Stallungen und Vorratskammern. Und je höher sie lagen, desto besser waren sie geschützt gegen Feinde. 1985 wurde die komplette Gegend von der UNESCO unter Schutz gestellt. In der hügeligen Landschaft der Provinz Denizli im Südwesten der Türkei entdeckt Christopher Clark ein Welt-Naturerbe: die schneeweißen Kalkterrassen von Pamukkale, wo sich natürliche Badebecken mit Thermalwasser gebildet haben. Schon in der Antike war Pamukkale ein beliebtes Spa. Auf der Suche nach dem UNESCO-Welterbe in Griechenland führt Christopher Clark der Weg auf die Insel Rhodos. In der Zeit der Kreuzfahrer wurde Rhodos zu einem wichtigen christlichen Stützpunkt. Die Ritter des Heiligen Johannes von Jerusalem, die Johanniter, verwandelten die Inselhauptstadt in eine wahre Festung, die Belagerungen standhalten konnte und der Zeit. Die teilweise zehn Meter dicken Mauern sind heute noch zu sehen. Seit 400 Jahren hat sich dort nichts verändert. Noch länger zurück in die Vergangenheit geht das UNESCO-Welterbe der Meteora-Klöster, die auf hohen, kaum zu erklimmenden Felsen erbaut wurden perfekte Orte der Askese und Meditation. Die Klöster aus dem 12. bis 16. Jahrhundert werden zum Teil heute noch von Mönchen und Nonnen bewohnt und bewirtschaftet. Zum Welterbe Griechenlands gehört nicht zuletzt auch das antike Olympia, die Wiege der Olympischen Spiele. Ein magischer Ort, an dem Christopher Clark noch den Torbogen findet, durch den die Athleten in das Stadion eintraten und kaum anders als heute auf den Sieg hofften. Die Spiele waren dem Gott Zeus geweiht, dessen Tempel, so wie er einmal war, in einer großen Computeranimation wiederaufersteht. Zum Schluss erinnert Christopher Clark daran, dass das UNESCO-Weltkulturerbe all diese Dinge für die Zukunft bewahrt: "Und das ist wichtig. Denn wir werden erst dann geistig in der Lage sein, unsere planetaren Krisen zu bewältigen, wenn wir fähig sind, unsere gemeinsame Vergangenheit wahrzunehmen." Sendehinweis: 07.10.2026, 21:00 Uhr.

mit Gebärdensprache
Detaillierte Programminformationen sind derzeit nicht verfügbar.

Koalitionstreffen - Herbst des Streits statt der Reformen?
Lena Mosel diskutiert mit ihren Gästen: * Karin Christmann, Tagesspiegel * Prof. Sabine Kropp, Politikwissenschaftlerin FU Berlin * Nikolaus Doll, Welt * Sebastian Puschner, der Freitag
Acteurs : Lena Mosel

u.a. Aktuelles

Koalitionstreffen - Herbst des Streits statt der Reformen?
Lena Mosel diskutiert mit ihren Gästen: * Karin Christmann, Tagesspiegel * Prof. Sabine Kropp, Politikwissenschaftlerin FU Berlin * Nikolaus Doll, Welt * Sebastian Puschner, der Freitag
Acteurs : Lena Mosel

Die Schätze des Nahen Ostens
Christopher Clark besucht die Geburtsstätten uralter Mythen und Religionen, die der Weltgeschichte bis heute ihren Stempel aufgedrückt haben. Die filmische Reise führt den Moderator vom Pharaonenreich am Nil über das christliche Katharinenkloster auf dem Sinai zu den heiligen Stätten Jerusalems, weiter zur modernen Metropole Tel Aviv und schließlich zum Toten Meer und der antiken Festung Masada. Zunächst schaut er sich in den gewaltigen Ruinen von Karnak in Ägypten um, ein UNESCO-Weltkulturerbe, das stellvertretend steht für die Wiege der Zivilisation, für die Entwicklung von Schrift und einer komplexen Gesellschaft und für kulturelle Höchstleistungen, die auch auf Europa gewirkt haben.
Die Schätze Griechenlands und der Türkei
Diesmal begibt sich Christopher Clark auf die Suche nach den Spuren vergangener Reiche und ihrer Metropolen in Griechenland und der Türkei. Von Istanbul aus geht es ins anatolische Kappadokien und zu den Naturwundern von Pamukkale, weiter zur Insel Rhodos und zu den Meteora-Klöstern und schließlich ins antike Olympia, der Geburtsstätte der Spiele, die noch heute die Welt bewegen. Istanbul liegt auf zwei Kontinenten: Europa und Asien getrennt durch den Bosporus. Griechische Händler kamen schon im 7. Jahrhundert mit ihren Schiffen dort vorbei. Griechen waren es auch, die dort eine Siedlung gründeten. Später befahlen die römischen Kaiser den prächtigen Ausbau der Stadt auf sieben Hügeln wie Rom. Sie sollte ein Abbild des Universums werden. Die Sultane regierten ihr Riesenreich vom Topkapi-Palast aus, einer Ministadt innerhalb der Stadt. Die Gärten sollten die Schöpfung widerspiegeln, und die Bauten sollten schlichtweg beeindrucken. Über 3000 Moscheen gibt es in Istanbul, große und kleine. Sie prägen das Stadtbild, und manche von ihnen bergen Überraschungen, die Christopher Clark entdeckt. Dann macht er sich auf nach Kappadokien, mitten im Herzen der heutigen Türkei, im Südosten der zentralanatolischen Hochebene. Bizarre Bergkegel erheben sich aus dem sandigen Boden mit spärlichem Grün, als hätten Riesenkinder im Sandkasten Burgen und Türme gebaut. In den weichen Tuffstein gruben die Menschen Höhlen, die im Sommer kühl und im Winter warm waren. Sie nutzten sie als Wohnstätten, Stallungen und Vorratskammern. Und je höher sie lagen, desto besser waren sie geschützt gegen Feinde. 1985 wurde die komplette Gegend von der UNESCO unter Schutz gestellt. In der hügeligen Landschaft der Provinz Denizli im Südwesten der Türkei entdeckt Christopher Clark ein Welt-Naturerbe: die schneeweißen Kalkterrassen von Pamukkale, wo sich natürliche Badebecken mit Thermalwasser gebildet haben. Schon in der Antike war Pamukkale ein beliebtes Spa. Auf der Suche nach dem UNESCO-Welterbe in Griechenland führt Christopher Clark der Weg auf die Insel Rhodos. In der Zeit der Kreuzfahrer wurde Rhodos zu einem wichtigen christlichen Stützpunkt. Die Ritter des Heiligen Johannes von Jerusalem, die Johanniter, verwandelten die Inselhauptstadt in eine wahre Festung, die Belagerungen standhalten konnte und der Zeit. Die teilweise zehn Meter dicken Mauern sind heute noch zu sehen. Seit 400 Jahren hat sich dort nichts verändert. Noch länger zurück in die Vergangenheit geht das UNESCO-Welterbe der Meteora-Klöster, die auf hohen, kaum zu erklimmenden Felsen erbaut wurden perfekte Orte der Askese und Meditation. Die Klöster aus dem 12. bis 16. Jahrhundert werden zum Teil heute noch von Mönchen und Nonnen bewohnt und bewirtschaftet. Zum Welterbe Griechenlands gehört nicht zuletzt auch das antike Olympia, die Wiege der Olympischen Spiele. Ein magischer Ort, an dem Christopher Clark noch den Torbogen findet, durch den die Athleten in das Stadion eintraten und kaum anders als heute auf den Sieg hofften. Die Spiele waren dem Gott Zeus geweiht, dessen Tempel, so wie er einmal war, in einer großen Computeranimation wiederaufersteht. Zum Schluss erinnert Christopher Clark daran, dass das UNESCO-Weltkulturerbe all diese Dinge für die Zukunft bewahrt: "Und das ist wichtig. Denn wir werden erst dann geistig in der Lage sein, unsere planetaren Krisen zu bewältigen, wenn wir fähig sind, unsere gemeinsame Vergangenheit wahrzunehmen." Sendehinweis: 07.10.2026, 21:00 Uhr.

Frühling
Die bildstarke Reihe zeigt in vier Folgen, wie sich die vielfältige Tier- und Pflanzenwelt Kanadas auf die Wetterlagen einstellt. In dieser Folge: Nach den langen, dunklen Wintertagen erwacht die Natur allerorts zu neuem Leben. Nach den langen, dunklen Wintertagen erwacht die Natur allerorts zu neuem Leben. Im Norden Québecs sind die Karibu-Weibchen zu einer 600 Kilometer langen Wanderung aufgebrochen. Ein Rennen gegen die Zeit beginnt, denn die Tiere müssen ihr Ziel erreichen, bevor ihre Jungen zur Welt kommen. Unterwegs müssen sie sich vor ihrem schlimmsten Feind in Acht nehmen: dem Wolf. Der Frühling wird auch durch die Rückkehr der Zugvögel eingeläutet: Die Sternelfe, einer der kleinsten Vögel Kanadas, kehrt aus Mexiko zurück, um in heimischen Gefilden ihr eierbechergroßes Nest zu bauen. Bevor es zum Brüten kommt, muss aber noch der richtige Partner gefunden werden; die Pelikane haben sich eine Insel im Süden Saskatchewans für ihren Balztanz ausgesucht. Darum müssen sich die Schneegänse nicht mehr kümmern, denn die sind bis an ihr Lebensende ihrem Partner treu. Dafür haben sie eine andere Sorge: die Polarfüchse. Bis zu 3.000 Eier raubt ein Fuchs während der Brutphase. Doch der Bestand dieser Kolonie ist nicht bedroht, da sie aus etwa einer Million Gänsen besteht. Dafür sichert der Vorrat das Überleben der Familie Fuchs, denn auch sie hat Nachwuchs bekommen. Die Dokumentation zeigt die vier Wochen alten Jungen bei ihren ersten Laufversuchen. An den Ostküsten lernen derweil junge Schwarzbären auf Bäume zu klettern und Seeotter spielen im Tang. Doch aufgepasst, auch hier lauern Gefahren: Die ansässigen Büffelwölfe gehen auf Otterjagd und das erstmals vor einer Kamera. Das Frühjahr zeigt somit vor allem eins: Früh übt sich, wer den Gefahren der Wildnis die Stirn bieten will. Sendehinweis: 08.08.2026, 10:00 Uhr

Sommer
Die bildstarke Reihe zeigt in vier Folgen, wie sich die vielfältige Tier- und Pflanzenwelt Kanadas auf die Wetterlagen einstellt und erkundet an außergewöhnlichen Orten das Zusammenspiel der Natur. In dieser Folge: Mit seinen spektakulären Naturschauspielen ist der Sommer eine der aufregendsten Jahreszeiten Kanadas. Der Sommer bringt die Schönheit der kanadischen Landschaften auf ihren Höhepunkt. Die Reise beginnt auf einer Insel vor der Pazifikküste, wo gerade 4.000 kleine Seelöwenbabys geboren wurden. Die Eltern durchstreifen auf der Jagd nach Frischfleisch die peitschenden Wellen, doch sie müssen sich vor den gefährlichen Orcas in Acht nehmen. Unweit von der Robbenkolonie kommen Exoten zu Besuch: Blauhaie, riesige Quallen und der Mondfisch, eine seltsame Kreatur von der Größe eines Kleinlasters, folgen den warmen Meeresströmungen, die in den Sommermonaten nahe an die kanadische Küste heranreichen. Während den Sommermonaten lernen die Jungtiere die wichtigsten Dinge auf dem Weg zur Selbstständigkeit. Ihre Eltern lassen sie dabei noch nicht aus den Augen. In den Badlands setzt eine Steinadlermutter für ihren Nachwuchs ihr Leben aufs Spiel: Mit ihrem Körper schützt sie das empfindliche Küken vor der sengenden Hitze und anschließend vor dem tobenden Gewitter. Im nördlichen Saskatchewan bilden sich bei sommerlichem Wetter die beeindruckenden Dünen von Athabasca, eine 50.000 Hektar lange Sandbank entlang des Athabasca-Sees mitten im borealen Nadelwald. Auf den Bergwiesen suchen Pfeifhasen ihre Vorräte für den Winter zusammen und sind sich dabei nicht zu schade, diese beim Nachbarn zu stehlen. In der Arktis passieren 3.000 Belugawale die Mündung eines Flusses, der in die Hudson-Bucht mündet. Die warmen, geschützten Gewässer sind ein idealer Geburtsort für ihre Jungen das finden auch die Eisbären und hoffen auf leichte Beute. Der Sommer mit seinen spektakulären Naturschauspielen, extremen Wetterbedingungen und aktiven Tieren gehört zweifellos zu den aufregendsten Jahreszeiten in Kanadas Wildnis. Sendehinweis: 08.08.2026, 10:45 Uhr

Herbst
Die bildstarke Reihe zeigt in vier Folgen, wie sich die vielfältige Tier- und Pflanzenwelt Kanadas auf die Wetterlagen einstellt. In dieser Folge: Der kanadische Herbst ist die Zeit der großen Wanderungen. Drei Viertel aller Vogelarten, die in Kanada genistet haben, ziehen wieder gen Süden ... Im Herbst wandeln sich die kanadischen Wälder in ein Farbenmeer. Es ist die Zeit der großen Wanderungen. Drei Viertel aller Vogelarten, die in Kanada genistet haben, ziehen wieder gen Süden. Viele von ihnen versammeln sich vor dem Abflug an steilen Felsformationen. Die Strandläufer hingegen machen in der für ihre Gezeitenunterschiede bekannten Bay of Fundy Rast. Bei Ebbe machen die Vögel reiche Beute in Gestalt von Abertausenden Schlickkrebsen. Wenn die Vögel vollgefressen und träge sind, werden sie selbst zur Zielscheibe: An den Stränden der Bucht machen sich die wesentlich schnelleren und stärkeren Wanderfalken unerbittlich auf die Jagd. Das Reifen der Eicheln und Nüsse in den kanadischen Wäldern stellt die Streifenhörnchen vor neue Herausforderungen: Beim Wettsammeln von Wintervorräten müssen unliebsame Konkurrenten in die Flucht geschlagen werden. Weiter westlich bietet die herbstliche Prärie die Kulisse für ein spektakuläres Balzritual. Jeden Herbst aufs Neue tragen die Elche ihre Brunftkämpfe aus, bei denen die Bullen ihre ausladenden Geweihe gegeneinandersetzen. Die Elche bleiben mit den Elchkühen zwei Tage zusammen, um sich fortzupflanzen. Im stürmischen Wasser vor der zerklüfteten Küste British Columbias wacht der Pazifische Riesenkrake sechs Monate lang über sein Gelege von über 80.000 Eiern, um kurz nach dem Schlüpfen der Jungen zu sterben. Indessen beginnen der Seestern und die Seeanemone einen faszinierenden Tanz zwischen Räuber und Beute. In der Hudson Bay sichern die hungrigen Eisbären ihr Überleben, indem sie weiter Richtung Meer wandern, wo sie auf den Einbruch des Winters warten und darauf, dass sich Eisbänke herausbilden. Wenn es so weit ist, können sie endlich Robben jagen. Am Cape St. Mary's, an der zerklüfteten Küste Neufundlands, klammern sich Tausende Basstölpel-Küken an die Brutfelsen. Ihnen steht ein gefährliches Initiationsritual bevor: Jetzt gilt es, die sicheren Nester zu verlassen und den Sturzflug zum Stoßtauchen in die Meerestiefen zu wagen Sendehinweis: 08.08.2026, 11:30 Uhr

Winter
Die bildstarke Reihe zeigt, wie sich die vielfältige Tier- und Pflanzenwelt Kanadas auf die Wetterlagen einstellt. In dieser Folge: Die faszinierende Verwandlung der kanadischen Landschaften durch Schnee und Eis. Die Tiere müssen sich anpassen, um zu überleben. Der Winter ist in Kanada die längste und härteste Jahreszeit. Im Norden dauert der Winter mehr als sechs Monate. Die letzte Folge der Reihe Ein Jahr in Kanadas Wildnis zeigt die faszinierende Verwandlung der kanadischen Landschaften durch Schnee und Eis. Die Tiere müssen sich anpassen, um zu überleben. Auf Sable Island, 300 Kilometer vor der Küste von Nova Scotia, trotzen rund 400.000 Kegelrobben mit ihren kurz zuvor geborenen Jungtieren bei eisigen Temperaturen heftigen Gewittern sowie Sand- und Schneestürmen. In den borealen Nadelwäldern überwintert eine Braunbärenfamilie in ihrem warmen Bau, wo die Mutter ihre Jungen zur Welt bringt. Die erwachsenen Bären brauchen fünf Monate nichts zu fressen; sie zehren von ihren Reserven und verbrennen 4.000 Kalorien pro Tag. In der Arktis geht ein letztes Mal die Sonne unter und überlässt den nunmehr nächtlichen Himmel dem Spektakel der grünen und purpurfarbenen Polarlichter. Futter ist in der kalten Jahreszeit rar: Im Norden von Saskatchewan durchbrechen die nordamerikanischen Fischotter das Eis, um in den kalten Gewässern auf Nahrungsfang zu gehen; sie können dafür bis zu acht Minuten unter Wasser bleiben. Im Norden von Québec suchen hungrige Rentiere unter der dicken Schneeschicht nach getrockneten Flechten. Tief in den Wäldern des Yukon geht der Kanadische Luchs auf Hasenjagd. Dank seiner großen Pfoten schleicht er nahezu lautlos durchs verschneite Unterholz. Auf Prince Edward Island spürt ein Rotfuchs dank seines ausgeprägten Geruchssinns auch die kleinsten Nagetiere unter der Schneeschicht auf. Der Schnee macht vielen Tieren das Leben schwer den Wühlmäusen bietet er jedoch Schutz vor Kälte und Raubvögeln wie dem Uhu. Für die Wölfe ist der Winter die Saison, in der sie die meiste Beute machen, sodass sie bei bester Gesundheit sind. Sie scharen sich in Rudeln zusammen, um gemeinsam Rentiere zu erlegen. Sendehinweis: 08.08.2026, 12:15 Uhr
Bullish for Gold
Gold gewinnt als strategische Reserve im Finanzsystem an Bedeutung. Warum Zentralbanken ihre Bestände ausbauen und welche Rolle Schulden, ein schwächerer Dollar und geopolitische Risiken spielen. Sendehinweis: 08.10.2026, 05:10 Uhr