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TV-Programm phoenix am 05/10/2026

heute

phoenix · Ganzer Tag

phoenix

phoenix vor ort

ARD-Morgenmagazin

Beschreibung und Details

Montag, 5. Oktober 2026 ca. 05:30 Uhr: Aktuelles aus dem ARD-Morgenmagazin

Besetzung : Julia Schöning, Sven Lorig

phoenix

phoenix vor ort

u.a. phoenix tagesgespräch mit Daniel Baldy (SPD, Mitglied im Parlamentarischem Kontrollgremium (PKGr))

Beschreibung und Details

Montag, 5. Oktober 2026 ca. 09:00 Uhr: phoenix tagesgespräch mit Daniel Baldy (SPD, Mitglied im Parlamentarischem Kontrollgremium (PKGr)) anschl. - LIVE - Kiew: Schaltgespräch mit Susanne Petersohn (ARD-Korrespondentin) zu den aktuellen Ereignissen anschl. - LIVE - Berlin: phoenix nachgefragt mit Jana Hensel (Zeit ONLINE/ Die Zeit)

Besetzung : Florian Bauer

phoenix

phoenix plus

Die neue Weltordnung - Joschka Fischer im Gespräch

Beschreibung und Details

Berlin/Bonn, 12. Mai 2026 – Der frühere deutsche Außenminister Joschka Fischer ist überzeugt, dass sich Europa künftig nicht mehr auf den Schutz der USA wird verlassen können. „Amerika wird sich aus Europa zurückziehen. Das wird einen fundamentalen Bruch mit der traditionellen Ordnung bedeuten und Deutschland in eine völlig neue Rolle bringen – eine Rolle, die wir nicht gewohnt sind“, erklärte der Grünen-Politiker im Fernsehsender phoenix. Alle Anzeichen wiesen darauf hin, dass Europa sein Schicksal militärisch selbst in die Hand nehmen müsse. „Wenn ich Donald Trump richtig lese, dann hat er innerlich mit der NATO bereits gebrochen. Darauf ist kein Verlass mehr“, meinte Fischer. Diese wie auch andere Entwicklungen habe man nicht zwingend vorausahnen können. „Hinzu kamen aber individuelle Fehler. Man war der Meinung, alles ist gut. Jetzt stellt man fest: wenig ist gut“, kritisierte der Außenminister der früheren rot-grünen Koalition. Innenpolitisch stehe die deutsche Politik vor gewaltigen Aufgaben, nicht nur im militärischen Bereich, sondern auch bei der Finanzierung des Sozialstaats, der Sicherstellung der Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Wirtschaft und bei der Digitalisierung. „Es ist ein ganzes Bouquet von Herausforderungen, vor denen Deutschland steht. Wir müssen das energisch anpacken“, so Fischer. Er habe Kanzler Merz mehr Erfolg gewünscht, als der aktuell habe – „im Interesse des Landes“. In den nächsten Jahren werde sich zeigen, ob Deutschland den europäischen Weg beibehalte, oder die nationale Karte spiele, wie dies die AfD wolle. „Das hielte ich für eine Katastrophe. Und das würde alles in Frage stellen, was die Bundesrepublik seit 1949 erreicht hat.“

phoenix

phoenix vor ort

u.a. Jährliche öffentliche Anhörung des Parlamentarischen Kontrollgremiums mit Sinan Selen (Präsident des Bundesamtes für Verfassungsschutz), Martin Jäger (Präsident des Bundesnachrichtendienstes), Martina Rosenberg (Präsidentin des Bundesamtes für d

Beschreibung und Details

Montag, 5. Oktober 2026 ca. 09:45 Uhr - Berlin: Jährliche öffentliche Anhörung des Parlamentarischen Kontrollgremiums mit Sinan Selen (Präsident des Bundesamtes für Verfassungsschutz), Martin Jäger (Präsident des Bundesnachrichtendienstes), Martina Rosenberg (Präsidentin des Bundesamtes für den Militärischen Abschirmdienst) anschl. - LIVE: Schaltgespräch mit Claudia Kornmeyer (Journalistin ARD-Rechtsredaktion und Juristin) zu öffentlichen Anhörung

Besetzung : Florian Bauer

phoenix vor ort

u.a. Aktuelles

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Montag, 5. Oktober 2026 ca. 13:00 Uhr - LIVE: Pressekonferenz der Linken mit Luigi Pantisano (Bundesvorsitzender der Partei Die Linke) anschl. - LIVE: Talk mit Volker Kronenberg (Politikwissenschaftler Universität Bonn) zur Pressekonferenz der Linken

phoenix

phoenix plus

Amerikas Machtprobe - Kongresswahlen 2026

Beschreibung und Details

Die Kongresswahlen in den USA gelten als wichtigste politische Abstimmung zwischen zwei Präsidentschaftswahlen. Obwohl Donald Trump selbst nicht zur Wahl steht, könnte das Votum im November entscheidend dafür sein, wie viel politischen Spielraum der Präsident in den verbleibenden zwei Jahren seiner Amtszeit behält. Das phoenix plus "Amerikas Machtprobe - Kongresswahlen 2026" (Autor: Christian Schlegel) beleuchtet die Bedeutung der sogenannten Midterm-Wahlen und zeigt, warum ihre Auswirkungen weit über Washington hinausreichen. Der Film erklärt die Rolle des US-Kongresses im politischen System der Vereinigten Staaten und analysiert, wie sich veränderte Mehrheiten im Senat und Repräsentantenhaus auf die Agenda des Präsidenten auswirken können. Anhand historischer Beispiele, von den Kongresswahlen 1994 unter Bill Clinton bis zu den politischen Folgen der Watergate-Ära, wird deutlich, welche Macht das Parlament als Kontrollinstanz des Weißen Hauses entfalten kann. Zugleich richtet der Film den Blick auf die Folgen für Deutschland und Europa. Themen wie die Zukunft der transatlantischen Beziehungen, die Unterstützung der Ukraine, die amerikanische Sicherheitspolitik und mögliche Handelskonflikte zeigen, warum die Entscheidungen der amerikanischen Wähler auch diesseits des Atlantiks genau verfolgt werden. Ihre Einschätzungen geben die USA-Experten Hendrik Ohnesorge (Universität Bonn), Melinda Crane (Politikanalystin und Journalistin) und Erik Kirschbaum (Journalist und USA-Kenner). "Amerikas Machtprobe - Kongresswahlen 2026" erklärt die Mechanismen amerikanischer Politik und zeigt, warum eine Wahl, bei der kein Präsident gewählt wird, dennoch weitreichende Folgen für die Vereinigten Staaten, Europa und Deutschland haben kann. Sendehinweis: Samstag, 12.09.2026

phoenix

phoenix vor ort

u.a. Aktuelles

Beschreibung und Details

Montag, 5. Oktober 2026 ca. 14:00 Uhr: Aktuelles

Besetzung : Tobias Ufer

Phoenix

Wohin steuert Israel?

Visionen aus einem zerrissenen Land

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Am 27. Oktober wählt Israel ein neues Parlament. Für welche Zukunft wird sich das Land entscheiden? Jo Schück trifft Kulturschaffende zwischen abgrundtiefer Verzweiflung und Hoffnung auf eine friedliche Zukunft. Sendehinweis: 01.10.2026, 20:15 Uhr.

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phoenix

phoenix der tag

u.a. Aktuelles

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Montag, 5. Oktober 2026 ca. 17:30 Uhr: Aktuelles

Besetzung : Marc Hartenstein

Being Ostdeutsch

37° Leben

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Sie haben die DDR nie erlebt und doch spüren sie: Ostdeutsche Wurzeln prägen. Siska, 27, und Hang, 33, fühlen sich wohl in ihrer Heimat, gleichzeitig suchen sie nach ihrer Identität. Siska stammt aus einem kleinen Dorf im Erzgebirge. Erst als Studentin in Freiburg (Breisgau) wird ihr bewusst: "Ja, ich bin ostdeutsch, anders als meine Kommilitoninnen." Deshalb will sie Brücken bauen - auch durch die Initiative "Wir sind der Osten". Hang, 33, nennt Dresden ihre Heimat. Dort wächst sie auf, arbeitet heute als Fremdsprachenlehrerin. Als Tochter vietnamesischer Vertragsarbeiter wusste sie lange nicht, wer sie ist: Deutsche, Vietnamesin oder Viet-Deutsche? Keine der drei Kulturen schien zu passen. Im Film begibt sie sich auf Spurensuche, fährt nach Radebeul, wo ihre Eltern 1987 ankamen. Sie weiß: "Mein Leben ist gut und hier in Dresden" - ohne altes Rollendenken, ohne Unterordnung der Frau unter den Mann. Sendehinweis: 05.10.2026, 18:00 Uhr.

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phoenix/ZDF/arte F

Ein Jahr in Kanadas Wildnis

Frühling

2019 · Kanada

Beschreibung und Details

Die bildstarke Reihe zeigt in vier Folgen, wie sich die vielfältige Tier- und Pflanzenwelt Kanadas auf die Wetterlagen einstellt. In dieser Folge: Nach den langen, dunklen Wintertagen erwacht die Natur allerorts zu neuem Leben. Nach den langen, dunklen Wintertagen erwacht die Natur allerorts zu neuem Leben. Im Norden Québecs sind die Karibu-Weibchen zu einer 600 Kilometer langen Wanderung aufgebrochen. Ein Rennen gegen die Zeit beginnt, denn die Tiere müssen ihr Ziel erreichen, bevor ihre Jungen zur Welt kommen. Unterwegs müssen sie sich vor ihrem schlimmsten Feind in Acht nehmen: dem Wolf. Der Frühling wird auch durch die Rückkehr der Zugvögel eingeläutet: Die Sternelfe, einer der kleinsten Vögel Kanadas, kehrt aus Mexiko zurück, um in heimischen Gefilden ihr eierbechergroßes Nest zu bauen. Bevor es zum Brüten kommt, muss aber noch der richtige Partner gefunden werden; die Pelikane haben sich eine Insel im Süden Saskatchewans für ihren Balztanz ausgesucht. Darum müssen sich die Schneegänse nicht mehr kümmern, denn die sind bis an ihr Lebensende ihrem Partner treu. Dafür haben sie eine andere Sorge: die Polarfüchse. Bis zu 3.000 Eier raubt ein Fuchs während der Brutphase. Doch der Bestand dieser Kolonie ist nicht bedroht, da sie aus etwa einer Million Gänsen besteht. Dafür sichert der Vorrat das Überleben der Familie Fuchs, denn auch sie hat Nachwuchs bekommen. Die Dokumentation zeigt die vier Wochen alten Jungen bei ihren ersten Laufversuchen. An den Ostküsten lernen derweil junge Schwarzbären auf Bäume zu klettern und Seeotter spielen im Tang. Doch aufgepasst, auch hier lauern Gefahren: Die ansässigen Büffelwölfe gehen auf Otterjagd und das erstmals vor einer Kamera. Das Frühjahr zeigt somit vor allem eins: Früh übt sich, wer den Gefahren der Wildnis die Stirn bieten will. Sendehinweis: 08.08.2026, 10:00 Uhr

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phoenix/ZDF/arte F

Ein Jahr in Kanadas Wildnis

Sommer

2019 · Kanada

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Die bildstarke Reihe zeigt in vier Folgen, wie sich die vielfältige Tier- und Pflanzenwelt Kanadas auf die Wetterlagen einstellt und erkundet an außergewöhnlichen Orten das Zusammenspiel der Natur. In dieser Folge: Mit seinen spektakulären Naturschauspielen ist der Sommer eine der aufregendsten Jahreszeiten Kanadas. Der Sommer bringt die Schönheit der kanadischen Landschaften auf ihren Höhepunkt. Die Reise beginnt auf einer Insel vor der Pazifikküste, wo gerade 4.000 kleine Seelöwenbabys geboren wurden. Die Eltern durchstreifen auf der Jagd nach Frischfleisch die peitschenden Wellen, doch sie müssen sich vor den gefährlichen Orcas in Acht nehmen. Unweit von der Robbenkolonie kommen Exoten zu Besuch: Blauhaie, riesige Quallen und der Mondfisch, eine seltsame Kreatur von der Größe eines Kleinlasters, folgen den warmen Meeresströmungen, die in den Sommermonaten nahe an die kanadische Küste heranreichen. Während den Sommermonaten lernen die Jungtiere die wichtigsten Dinge auf dem Weg zur Selbstständigkeit. Ihre Eltern lassen sie dabei noch nicht aus den Augen. In den Badlands setzt eine Steinadlermutter für ihren Nachwuchs ihr Leben aufs Spiel: Mit ihrem Körper schützt sie das empfindliche Küken vor der sengenden Hitze und anschließend vor dem tobenden Gewitter. Im nördlichen Saskatchewan bilden sich bei sommerlichem Wetter die beeindruckenden Dünen von Athabasca, eine 50.000 Hektar lange Sandbank entlang des Athabasca-Sees mitten im borealen Nadelwald. Auf den Bergwiesen suchen Pfeifhasen ihre Vorräte für den Winter zusammen und sind sich dabei nicht zu schade, diese beim Nachbarn zu stehlen. In der Arktis passieren 3.000 Belugawale die Mündung eines Flusses, der in die Hudson-Bucht mündet. Die warmen, geschützten Gewässer sind ein idealer Geburtsort für ihre Jungen das finden auch die Eisbären und hoffen auf leichte Beute. Der Sommer mit seinen spektakulären Naturschauspielen, extremen Wetterbedingungen und aktiven Tieren gehört zweifellos zu den aufregendsten Jahreszeiten in Kanadas Wildnis. Sendehinweis: 08.08.2026, 10:45 Uhr

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NDR

tagesschau

mit Gebärdensprache

Beschreibung und Details

Themen u. a.: * Öffentliche Anhörung: Einschätzungen des deutschen Geheimdienstchefs# * Nobelpreis für Medizin: Vergabe in Stockholm * Fußball Nations League: Griechenland gegen Deutschland

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Abendprogramm
ZDF und MONICA GUMM

Welten-Saga II

Die Schätze Südeuropas

Beschreibung und Details

Auf den Spuren des Welterbes im Süden Europas besucht Christopher Clark legendäre Schauplätze der Geschichte sowie unberechenbare Vulkane und erfährt, warum die Pizza zum Kulturerbe zählt. Die Reiseroute führt von Neapel aus zu einer Goldmine des Römischen Reiches im spanischen Kastilien, weiter zum Erbe der Mauren in Córdoba, zu den Flamencotänzerinnen Andalusiens und schließlich zu den Meisterwerken des Architekten Antoni Gaudí in Barcelona. Ausgangspunkt der Reise ist Neapel, ein Schmelztiegel vieler Kulturen, die einst in Europa und am Mittelmeer entstanden. Nach den Römern kamen die Byzantiner, die Normannen, die Staufer, die Araber und später die Bourbonen, die Habsburger und Napoleon. Ein Mosaik aus Spuren einer bewegten Vergangenheit, zu der auch ein Erbe der besonderen Art gehört: die Pizza Margherita, die dort geboren wurde und seit einigen Jahren einen Platz auf der Liste des "Immateriellen Welterbes" einnimmt. Nicht weit von Neapel entfernt liegt das antike Pompeji, eine der berühmtesten archäologischen Stätten der Welt und seit 1997 auf der Liste des UNESCO-Welterbes vertreten. Der katastrophale Ausbruch des Vesuv 79 nach Christus begrub die reiche Stadt und viele Bewohner unter einer meterdicken Ascheschicht. Die Tragödie löschte das Leben in Straßen und Häusern innerhalb eines Augenblickes aus. Die Archäologen können heute diesen Moment im Detail rekonstruieren, wie sich Christopher Clark vor Ort erläutern lässt. Weiter geht die Reise in den Nordwesten Spaniens, nach Kastilien-León, zu den ehemaligen Goldminen von Las Médulas. Ein außergewöhnliches Kulturerbe. Denn die Römer, die das Edelmetall abbauten, leiteten über Aquädukte riesige Mengen Wasser in künstliche Stollen, die sie in die Berge getrieben hatten, und brachten sie dadurch zum Einsturz. Der schieren Dimension des antiken Bergbaus, der die gesamte Landschaft veränderte, verdankt die antike Mine heute ihren Platz auf der UNESCO-Liste. Rund 500 Kilometer weiter südlich besucht Christopher Clark das legendäre Córdoba, in dessen Gebäuden bis heute die jahrhundertelange muslimische Herrschaft über Andalusien sichtbar ist. Nach der Eroberung im Jahr 711 schufen die Mauren das Reich Al-Andalus, in dem es während seiner 800-jährigen Geschichte nicht nur Konflikte gab, sondern auch kreatives Miteinander von Christen, Juden und Muslimen. Die Kulturen mischten sich, lernten voneinander, auch musikalisch. Der Flamenco zeugt bis heute davon und gehört inzwischen zum "immateriellen Weltkulturerbe". Zum Schluss besucht Christopher Clark Barcelona. Die Hauptstadt Kataloniens ist durch einen der außergewöhnlichsten Architekten geprägt: Antoni Gaudí. Seine Häuser, die nicht gebaut, sondern gewachsen zu sein scheinen, machten ihn schon Lebzeiten zu einer Weltberühmtheit. Legendär ist seine 1882 begonnene, riesige Basilika "Sagrada Familia". Bis heute ist sie nicht vollendet, aber doch weit fortgeschritten, sodass sie längst zum Wahrzeichen Barcelonas geworden ist. Ein einmaliges Gesamtkunstwerk und eindrucksvolles Kulturerbe der Menschheit. Sendehinweis: 05.10.2026, 20:15 Uhr.

ZDF und Sebastian Richter

Welten-Saga II

Die Schätze Japans

Beschreibung und Details

Auf seiner Reise zum UNESCO-Welterbe Japans begegnet Christopher Clark einem faszinierenden Land zwischen uralten Traditionen und schriller Hypermoderne. Vom heiligen Berg Fuji und der Megacity Tokio führt die Reiseroute zur alten Kaiserstadt Kyoto mit ihren Schreinen und der rätselhaften Tradition der Geishas, weiter nach Himeji, wo die Geschichte der Samurai lebendig ist, und nach Sakai mit seinen Kaisergräbern. Der Vulkan Fuji gehört seit 2013 zum UNESCO-Welterbe. Das liegt nicht zuletzt an seiner Bedeutung innerhalb des Shinto-Glaubens, der Urreligion Japans, wie unzählige Schreine in der Nähe des Berges dokumentieren, in denen den Göttinnen und Göttern des Berges gehuldigt wird. Weiter geht die Reise in die bunte Fantasiewelt von Tokios Stadtteil Akihabara, der Geburtsstätte von Tamagochi und Gameboy bis zu Nintendo und Emojis. Mangas und Animes gehen zurück auf uralte japanische Zeichentraditionen. Viele Kinder und Jugendliche identifizieren sich sogar mit den Figuren aus den Geschichten, wie sich Christopher Clark vor Ort erklären lässt. In Kyoto, der Residenzstadt des japanischen Kaiserreiches, begegnet der Moderator einer japanischen Tradition, die bis heute gepflegt wird: den Geishas. Die Kultur der Geisha geht auf das 17. Jahrhundert zurück. Für arme Mädchen war die Ausbildung zur Geisha oft die einzige Chance auf Bildung. Dann stand ihnen ein relativ selbstbestimmtes Leben offen. Auch heute noch durchlaufen sie eine strenge fünfjährige Ausbildung, zu der Tanz, Gesang, Kalligraphie und japanische Geschichte gehören. Im Zen-Tempel Ryoanji lässt sich Christopher Clark in die Grundbegriffe einer Weltanschauung einweihen, die auch in Europa immer mehr Anhänger findet. Im Gegensatz zu dem, was im Westen seit den alten Griechen hochgehalten wird die Perfektion feiert die Philosophie des Zen den Augenblick, die Vergänglichkeit und die Bescheidenheit. In der imposanten Burg von Himeji aus dem 17. Jahrhundert macht sich Christopher Clark mit der Tradition der berühmten Samurai-Kaste und ihrer Kunst des Schwertkampfes bekannt. Dazu gehört auch die Meisterschaft bei der Herstellung dieser Waffen ein Handwerk, das seit Jahrhunderten tradiert wird. Am Ende seiner Reise taucht der Moderator in eine historische Epoche Japans ein, die Kofun-Zeit genannt wird. Der Name rührt von riesigen Erdhügelgräbern her, den Kofun, die während des 3. bis 7. Jahrhunderts entstanden. Einige der vielen Tausend Gräber bergen die Überreste von Kaisern, weshalb sie bis heute als Privatgräber der kaiserlichen Familie angesehen und deshalb von Wissenschaftlern nicht angetastet werden. Und so sind auch diese Gräber ein Symbol für das, was an Japan fasziniert: das Nebeneinander von mythischer Vergangenheit und hochmodernem Alltagsleben. Sendehinweis: 05.10.2026, 21:00 Uhr.

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heute journal

mit Gebärdensprache

Beschreibung und Details

Detaillierte Programminformationen sind derzeit nicht verfügbar.

phoenix

unter den linden

Aufgeschnürt? Was wird jetzt aus den Reformen?

Beschreibung und Details

Über dieses berichtet phoenix in der Sendung "unter den linden" am 05.10.2026 um 17:00 Uhr im Livestream und um 22:15 Uhr im TV. 05.10.2026 | Moderator Thomas G. Becker diskutiert über die Reformen der schwarz-roten Regierungskoalition und den Zustand der Bundesregierung mit ... Nina Scheer (SPD), Energiepolitische Sprecherin Bundestagsfraktion Mathias Middelberg (CDU), stellv. Fraktionsvorsitzender CDU/CSU-Bundestagsfraktion

Besetzung : Thomas G. Becker

phoenix

phoenix der tag

u.a. Aktuelles

Beschreibung und Details

Montag, 5. Oktober 2026 ca. 23:00 Uhr: Aktuelles

Besetzung : Marc Hartenstein

phoenix

unter den linden

Aufgeschnürt? Was wird jetzt aus den Reformen?

Beschreibung und Details

Moderator Thomas G. Becker diskutiert über die Reformen der schwarz-roten Regierungskoalition und den Zustand der Bundesregierung mit: * Nina Scheer (SPD), Energiepolitische Sprecherin Bundestagsfraktion * Mathias Middelberg (CDU), stellv. Fraktionsvorsitzender CDU/CSU-Bundestagsfraktion

Besetzung : Thomas G. Becker

ZDF und MONICA GUMM

Welten-Saga II

Die Schätze Südeuropas

Beschreibung und Details

Auf den Spuren des Welterbes im Süden Europas besucht Christopher Clark legendäre Schauplätze der Geschichte sowie unberechenbare Vulkane und erfährt, warum die Pizza zum Kulturerbe zählt. Die Reiseroute führt von Neapel aus zu einer Goldmine des Römischen Reiches im spanischen Kastilien, weiter zum Erbe der Mauren in Córdoba, zu den Flamencotänzerinnen Andalusiens und schließlich zu den Meisterwerken des Architekten Antoni Gaudí in Barcelona. Ausgangspunkt der Reise ist Neapel, ein Schmelztiegel vieler Kulturen, die einst in Europa und am Mittelmeer entstanden. Nach den Römern kamen die Byzantiner, die Normannen, die Staufer, die Araber und später die Bourbonen, die Habsburger und Napoleon. Ein Mosaik aus Spuren einer bewegten Vergangenheit, zu der auch ein Erbe der besonderen Art gehört: die Pizza Margherita, die dort geboren wurde und seit einigen Jahren einen Platz auf der Liste des "Immateriellen Welterbes" einnimmt. Nicht weit von Neapel entfernt liegt das antike Pompeji, eine der berühmtesten archäologischen Stätten der Welt und seit 1997 auf der Liste des UNESCO-Welterbes vertreten. Der katastrophale Ausbruch des Vesuv 79 nach Christus begrub die reiche Stadt und viele Bewohner unter einer meterdicken Ascheschicht. Die Tragödie löschte das Leben in Straßen und Häusern innerhalb eines Augenblickes aus. Die Archäologen können heute diesen Moment im Detail rekonstruieren, wie sich Christopher Clark vor Ort erläutern lässt. Weiter geht die Reise in den Nordwesten Spaniens, nach Kastilien-León, zu den ehemaligen Goldminen von Las Médulas. Ein außergewöhnliches Kulturerbe. Denn die Römer, die das Edelmetall abbauten, leiteten über Aquädukte riesige Mengen Wasser in künstliche Stollen, die sie in die Berge getrieben hatten, und brachten sie dadurch zum Einsturz. Der schieren Dimension des antiken Bergbaus, der die gesamte Landschaft veränderte, verdankt die antike Mine heute ihren Platz auf der UNESCO-Liste. Rund 500 Kilometer weiter südlich besucht Christopher Clark das legendäre Córdoba, in dessen Gebäuden bis heute die jahrhundertelange muslimische Herrschaft über Andalusien sichtbar ist. Nach der Eroberung im Jahr 711 schufen die Mauren das Reich Al-Andalus, in dem es während seiner 800-jährigen Geschichte nicht nur Konflikte gab, sondern auch kreatives Miteinander von Christen, Juden und Muslimen. Die Kulturen mischten sich, lernten voneinander, auch musikalisch. Der Flamenco zeugt bis heute davon und gehört inzwischen zum "immateriellen Weltkulturerbe". Zum Schluss besucht Christopher Clark Barcelona. Die Hauptstadt Kataloniens ist durch einen der außergewöhnlichsten Architekten geprägt: Antoni Gaudí. Seine Häuser, die nicht gebaut, sondern gewachsen zu sein scheinen, machten ihn schon Lebzeiten zu einer Weltberühmtheit. Legendär ist seine 1882 begonnene, riesige Basilika "Sagrada Familia". Bis heute ist sie nicht vollendet, aber doch weit fortgeschritten, sodass sie längst zum Wahrzeichen Barcelonas geworden ist. Ein einmaliges Gesamtkunstwerk und eindrucksvolles Kulturerbe der Menschheit. Sendehinweis: 05.10.2026, 20:15 Uhr.

ZDF und Sebastian Richter

Welten-Saga II

Die Schätze Japans

Beschreibung und Details

Auf seiner Reise zum UNESCO-Welterbe Japans begegnet Christopher Clark einem faszinierenden Land zwischen uralten Traditionen und schriller Hypermoderne. Vom heiligen Berg Fuji und der Megacity Tokio führt die Reiseroute zur alten Kaiserstadt Kyoto mit ihren Schreinen und der rätselhaften Tradition der Geishas, weiter nach Himeji, wo die Geschichte der Samurai lebendig ist, und nach Sakai mit seinen Kaisergräbern. Der Vulkan Fuji gehört seit 2013 zum UNESCO-Welterbe. Das liegt nicht zuletzt an seiner Bedeutung innerhalb des Shinto-Glaubens, der Urreligion Japans, wie unzählige Schreine in der Nähe des Berges dokumentieren, in denen den Göttinnen und Göttern des Berges gehuldigt wird. Weiter geht die Reise in die bunte Fantasiewelt von Tokios Stadtteil Akihabara, der Geburtsstätte von Tamagochi und Gameboy bis zu Nintendo und Emojis. Mangas und Animes gehen zurück auf uralte japanische Zeichentraditionen. Viele Kinder und Jugendliche identifizieren sich sogar mit den Figuren aus den Geschichten, wie sich Christopher Clark vor Ort erklären lässt. In Kyoto, der Residenzstadt des japanischen Kaiserreiches, begegnet der Moderator einer japanischen Tradition, die bis heute gepflegt wird: den Geishas. Die Kultur der Geisha geht auf das 17. Jahrhundert zurück. Für arme Mädchen war die Ausbildung zur Geisha oft die einzige Chance auf Bildung. Dann stand ihnen ein relativ selbstbestimmtes Leben offen. Auch heute noch durchlaufen sie eine strenge fünfjährige Ausbildung, zu der Tanz, Gesang, Kalligraphie und japanische Geschichte gehören. Im Zen-Tempel Ryoanji lässt sich Christopher Clark in die Grundbegriffe einer Weltanschauung einweihen, die auch in Europa immer mehr Anhänger findet. Im Gegensatz zu dem, was im Westen seit den alten Griechen hochgehalten wird die Perfektion feiert die Philosophie des Zen den Augenblick, die Vergänglichkeit und die Bescheidenheit. In der imposanten Burg von Himeji aus dem 17. Jahrhundert macht sich Christopher Clark mit der Tradition der berühmten Samurai-Kaste und ihrer Kunst des Schwertkampfes bekannt. Dazu gehört auch die Meisterschaft bei der Herstellung dieser Waffen ein Handwerk, das seit Jahrhunderten tradiert wird. Am Ende seiner Reise taucht der Moderator in eine historische Epoche Japans ein, die Kofun-Zeit genannt wird. Der Name rührt von riesigen Erdhügelgräbern her, den Kofun, die während des 3. bis 7. Jahrhunderts entstanden. Einige der vielen Tausend Gräber bergen die Überreste von Kaisern, weshalb sie bis heute als Privatgräber der kaiserlichen Familie angesehen und deshalb von Wissenschaftlern nicht angetastet werden. Und so sind auch diese Gräber ein Symbol für das, was an Japan fasziniert: das Nebeneinander von mythischer Vergangenheit und hochmodernem Alltagsleben. Sendehinweis: 05.10.2026, 21:00 Uhr.

Phoenix

Das war die DDR

Aufbruchstimmung und Enttäuschung 1949 - 1961

2022 · Deutschland

Beschreibung und Details

1949 wird die DDR gegründet. Auf den jungen Staat richten sich große Hoffnungen. Doch schon vier Jahre nach der Gründung kulminieren Wut und Enttäuschung in einem Volksaufstand. Für die einen ist ihre Gründung der Beginn eines Aufbruchs für die anderen ist die DDR schon früh gescheitert. Die DDR will ein Gegenentwurf zur Bundesrepublik Deutschland sein. Ein besseres Deutschland ganz nach sowjetischem Vorbild. Am 7. Oktober 1949, nicht einmal ein halbes Jahr nach der BRD, wird die Deutsche Demokratische Republik gegründet. Mit großen Erwartungen: In der DDR soll ein gerechter sozialistischer Staat der Arbeiter und Bauern entstehen. Doch die Wirtschaft kommt schwer in Gang. Die Reparationsleistungen, die Einführung der Planwirtschaft und die Konzentration auf die Schwerindustrie führen schon bald in die Mangelwirtschaft. Aus zunehmendem Unmut kommt es am 17. Juni 1953 zu einem Volksaufstand. Ohne den Einsatz sowjetischer Panzer hätte die Geschichte der DDR hier bereits enden können. Immer mehr Menschen fliehen, bis die Berliner Mauer ab 1961 jeden Fluchtweg versperrt. Sendehinweis: 03.10.2026, 14:45 Uhr.

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Phoenix

Das war die DDR

Abschottung und Entspannung 1961 - 1973

2022 · Deutschland

Beschreibung und Details

Die 1960er-Jahre stehen nach dem Mauerbau im Zeichen der Erneuerung. Mit Reformen will die SED die DDR modernisieren und stabilisieren. Aber wie erfolgreich sind sie tatsächlich? Ambitionierte Wirtschaftsreformen sollen die DDR zu einer modernen Industriegesellschaft umbauen. Doch schnell regt sich Widerstand innerhalb der Partei. Der Beginn eines erbitterten Ringens um die ideologische Führung zwischen Konservativen und Reformern. Anfang der 1960er-Jahre steht es schlecht um das sozialistische System der DDR: Die Industriebetriebe sind kaum leistungsfähig, das Wirtschaftswachstum ist gering. Der Unmut innerhalb der Bevölkerung nimmt zu. Parteichef Walter Ulbricht reagiert: Mit Reformen will er die Wirtschaft neu aufstellen, die wissenschaftlich-technische Revolution vorantreiben. Auch die Kunst und vor allem die Jugend sollen mehr Freiheiten erhalten. Im Fokus des Reformpakets steht die Wirtschaft: 1963 wird das sogenannte Neue Ökonomische System der Leitung und Planung beschlossen. Es soll Betrieben mehr Entscheidungs- und Gestaltungsspielraum ermöglichen und die wirtschaftliche Leistungskraft der DDR erhöhen. Doch schon zwei Jahre später formieren sich die Gegner der Reformen in der Partei. Auf dem 11. Plenum der Führung der SED werden die Freiheiten Stück für Stück wieder zurückgenommen. 1969 feiert die Partei das 20-jährige Bestehen ihrer Republik. Doch der Gegensatz zwischen Anspruch und Wirklichkeit ist für viele weiterhin spürbar. Es herrscht Mangel im Land, die Wirtschaftsreformen gelten als gescheitert. Ein Machtwechsel scheint unabwendbar: 1971 übernimmt Erich Honecker das Amt des Parteichefs von Walter Ulbricht. Sendehinweis: 03.10.2026, 15:30 Uhr.

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Phoenix

Das war die DDR

Hoffnung und Niedergang 1973 - 1990

2022 · Deutschland

Beschreibung und Details

Der Machtantritt Erich Honeckers stimmt optimistisch. Besonders die DDR-Jugend hofft auf Lockerungen. Doch der neue Parteichef setzt zwar auf Sozialreformen, bleibt aber stets linientreu. Mit der Einheit von Wirtschafts- und Sozialpolitik will Honecker den Lebensstandard in der DDR verbessern. Die sozialen Reformen scheinen zunächst zu fruchten. Doch die Hoffnung auf eine neue Zeit schwindet schnell. Mit der Erhöhung der Sozialleistungen und Konsummöglichkeiten will der neue Parteichef Erich Honecker die Akzeptanz des SED-Regimes innerhalb der DDR-Bevölkerung steigern. Ein gewaltiges Wohnungsbauprojekt soll die Wohnungsnot in der DDR mindern, Lohn- und Rentenerhöhungen den Lebensstandard verbessern. Um die Preise für die Grundbedürfnisse stabil zu halten, sind steigende Subventionen notwendig. Die DDR lebt zunehmend über ihre Verhältnisse und ist bereits Anfang der 80er auf Kredite angewiesen. Auch die Zukunftsversprechungen bleiben unter Honecker unerfüllt: Statt mehr Freiheiten zu gewähren, wird die politische Überwachung ausgebaut, jegliche Kritik unterdrückt. Immer mehr Menschen wenden sich vom System ab oder wollen das Land verlassen. Die Proteste nehmen zu. Am 4. November 1989 findet auf dem Alexanderplatz in Ostberlin die bislang größte Demonstration auf deutschem Boden statt. Fünf Tage später fällt die Mauer. Das Volk erkämpft sich den Weg zu freien Wahlen. Im März 1990 beschließt das erste frei gewählte Parlament der DDR den Beitritt zur Bundesrepublik Deutschland. Sendehinweis: 03.10. 2026, 16:15 Uhr.

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Terra X-History: Tabu

Was es in der DDR nicht geben durfte

Beschreibung und Details

Die DDR sei "ein sauberer Staat", so Staatschef Erich Honecker. Was nicht in dieses offizielle Bild passte, wurde totgeschwiegen wie Prostitution, Alkoholismus und Drogenmissbrauch. So prangerte man Prostitution als Problem kapitalistischer Gesellschaften an, das im Sozialismus überwunden sei. Alkohol und Drogen galten ebenso als auszurottende "Überbleibsel des Kapitalismus". Tatsächlich aber wurde in der DDR ordentlich gesoffen. Auch das "älteste Gewerbe der Welt" florierte in Interhotels in Rostock und Ost-Berlin, vor allem aber zu Messezeiten in Leipzig. Hier mischte sogar die Staatssicherheit als Zuhälter der käuflichen Liebe mit, um die Gäste aus dem Westen abzuschöpfen. Fortschrittlich gab sich die DDR dagegen beim Thema Homosexualität. Der Paragraf 175, der Liebe unter Männern unter Strafe stellte, wurde in der DDR bereits 1968 abgeschafft im Westen verschwand er erst 1994. Doch die Toleranz gegenüber Schwulen und Lesben existierte nur auf dem Papier. Sie passten nicht ins offizielle Bild des "sozialistischen Menschen", ebenso wenig wie Punks, die es ab Anfang der 1980er-Jahre auch in der DDR gab. Ihre No-Future-Attitüde konterkarierte das offizielle Bild einer strahlenden sozialistischen Zukunft. Sie mussten mit Zwangsmaßnahmen des Staates rechnen. Seit seiner Gründung stand der Arbeiter- und Bauernstaat auch Religionen kritisch gegenüber. Der Handlungsspielraum der Kirchen wurde immer weiter eingeschränkt. Mitte der 1980er-Jahre konnte dann ausgerechnet die in den USA beheimatete Religionsgemeinschaft der Mormonen in der DDR Fuß fassen und einen Tempel errichten, den ersten in einem sozialistischen Land. Sendehinweis: 03.10.2026, 14:00 Uhr.

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Olympia-Gold 1936

Mein Großvater und die Nazi-Spiele von Berlin

Beschreibung und Details

Die Olympischen Spiele 1936 - das NS-Regime inszenierte sich als friedlich und weltoffen. Teil der Propagandashow: die Sportler. So wie vier Ruderer aus Würzburg. Waren die Olympiagewinner überzeugte Nationalsozialisten oder ließen sie sich täuschen? Sendehinweis: 08.09.2026, 05:15 Uhr.

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