Das Slow-TV-Format «Schweiz von oben» zeigt auf einzigartige Weise die Schönheit der Schweiz aus einer neuen Perspektive. Diese Episode zeigt eindrückliche Blicke aufs Berner Oberland. Die Zuschauenden fliegen unter anderem über Niesen und Brienzergrat nach Lauterbrunnen BE und Mürren BE. «Schweiz von oben» – eine einzigartige Reise durch die Schweiz.
Er ist der unangefochtene Hürdenkönig der Schweiz und gehört zu den spektakulärsten Athleten der nationalen Leichtathletik: Jason Joseph. Der 27-jährige Basler hält mit 13,07 Sekunden nicht nur den Schweizer Landesrekord über 110 Meter Hürden, sondern mischt auch auf der ganz grossen globalen Bühne ganz vorne mit. Spätestens seit seinem jüngsten Coup an den Leichtathletik-Europameisterschaften in Birmingham, als er sich nach einem beherzten Finalsprint die Goldmedaille umhängen durfte, ist der frischgebackene Europameister hungriger denn je, seine eigenen Grenzen zu verschieben und die magische Schallmauer von unter 13 Sekunden zu durchbrechen. Dass er ehrgeizig ist, beweist er auch im «Samschtig-Jass». Noch vor wenigen Wochen nahm er zum ersten Mal die Jasskarten in die Hand und will nun auch am berühmtesten Jasstisch der Schweiz die Hürde «Differenzler» überspringen und den Jasspokal in die Höhe stemmen. Ob ihm dieser Coup gelingt? Unterstützung erhält der Neojasser vom «singenden Schlagzeuger» Nickless, der den Leichtathletikprofi mit seinen kraftvollen Beats zu Höchstleistungen trimmt. Im Bürgenstock Resort Lake Lucerne darf sich die Jass-Schweiz auf seinen neusten Hit freuen.
GESUNDHEITHEUTE – Die Gesundheitssendung mit Dr. Jeanne Fürst
Info / Dok · 2026
Résumé et détails
Eine Frau litt lange unter einem Bandscheibenvorfall an der Halswirbelsäule – einer sogenannten Diskushernie. Weder Physiotherapie noch Schmerzmittel oder eine Infiltration konnten ihre Nackenschmerzen ausreichend lindern. Deshalb entschied sie sich für eine Operation, bei der eine Bandscheibenprothese eingesetzt wurde. So konnte eine Versteifung der Halswirbelsäule vermieden werden. Vertebropexie statt Wirbelsäulenversteifung Wenn die kleinen Wirbelgelenke durch Verschleiss instabil werden und starke Schmerzen verursachen, war eine Versteifung der Wirbelsäule bisher oft die Behandlung. Heute gibt es mit der Vertebropexie eine neue Methode: Dabei wird die Wirbelsäule nicht versteift, sondern mit Bändern stabilisiert. Im vergangenen Jahr begleitete GESUNDHEITHEUTE eine Betroffene bei diesem Eingriff. Im Studio erzählt sie, wie es ihr heute geht. Die Schweizer Luftakrobatin Janine Eggenberger, die schon als Solistin beim Cirque du Soleil aufgetreten ist, zeigt im Studio eindrucksvoll, welche akrobatischen Übungen trotz ihrer Wirbelsäulenverkrümmung (Skoliose) möglich sind.
Mit dem als «Anschluss» bezeichneten Beitritt Österreichs zum Deutschen Reich erweiterten die Nationalsozialisten 1938 nicht nur ihr Staatsgebiet, sondern auch ihr Terrorregime. Wer nicht kooperierte, wurde verfolgt, zur Zwangsarbeit verpflichtet oder ermordet. Dennoch gab es Widerstand. Gespräche mit Expertinnen und Zeitzeugen zeichnen ein faszinierendes Bild von Menschen wie dem Zeugen Jehovas Ernst Reiter, der evangelischen Theologin Margarete Hoffer oder dem katholischen Pfarrer Heinrich Maier, die allen Gefahren zum Trotz Widerstand leisteten und damit ihr eigenes Leben riskierten. Ein Film von Amelie Sztatecsny und Fritz Kalteis
Aufgewachsen in einem armen Viertel in Miami, erlebte Carl Hart Drogenhandel, Gewalt und Kriminalität aus nächster Nähe. Als Wissenschaftler begann er später, über Drogen zu forschen, um etwas gegen die Verbreitung von Crack zu unternehmen. Dabei gelangte er immer mehr zur Überzeugung, dass nicht die Drogen das Problem sind, sondern die sozialen und wirtschaftlichen Lebensumstände der Betroffenen. Und, dass der Kampf gegen Drogen als Vorwand diente, um bestimmte Bevölkerungsgruppen zu unterdrücken. Er wandelte sich zu einem Befürworter, der heute eine Legalisierung auch harter Drogen fordert und selbst regelmässig Substanzen wie Heroin und Kokain konsumiert. Er argumentiert, dass ein Konsum ohne Abhängigkeit nicht die Ausnahme, sondern eher die Regel ist, und dass ihn Drogen zu einem besseren Menschen gemacht hätten. Olivia Röllin hakt nach, ob er die Risiken für die Gesellschaft nicht unterschätzt und ob wir durch ständige Intensivierung von Emotionen nicht verlernen, wie berauschend der Alltag ohne Verstärkung sein kann.
In der Welt des inklusiven Tanzes wird Bewegung zur universellen Sprache, die Barrieren überwindet. Dabei stellen sich grundlegende Fragen: Wer bestimmt, was als normal gilt? Was bedeutet Inklusion tatsächlich? Und wie verändert sich unser Blick auf Körper, wenn wir Vielfalt statt Defizite sehen? Der Film von Steven Vit begleitet die Entstehung zweier Produktionen der Berner Tanzkompagnie BewegGrund. Er zeigt eindrücklich, welchen Wert und welche Schönheit jeder Körper besitzt – und dass Behinderung nicht nur ein individueller Zustand ist, sondern wesentlich durch die Gesellschaft bestimmt wird.
Die Zürcher Künstlerin Zilla Leutenegger ist in jeder grösseren Publikation über zeitgenössische Zeichnungen vertreten. Auch deswegen, weil sie Zeichnungen kombiniert mit Malerei oder Fotografie, mit bewegtem Bild, mit räumlichen Elementen und mit Tönen. Ihre Arbeiten haben etwas Frisches, Zeitgenössisches, immer wieder Humorvolles und Verzauberndes. Der Filmemacher Iwan Schumacher durfte die Künstlerin während drei Jahren mit der Kamera begleiten, unter anderem bei der Vorbereitung der Retrospektive, die ihr das Bündner Kunstmuseum Chur im Frühsommer 2021 widmete. Schumacher ist dabei, wenn Leutenegger die Ausstellung anhand eines genauen Modells plant. Zu den Höhepunkten des Films gehören auch die Momente, in denen die Kamera unmittelbar mitverfolgt, wie ihre Werke entstehen. Dabei stellt Schumacher Fragen wie: Welche Rolle spielen Erinnerungen und Autobiographisches in ihrer Arbeit? Was hat es mit der Doppelgänger-Figur «Zilla» auf sich, die in ihren Zeichnungen und Videos immer wieder auftaucht? Und nicht zuletzt: Was heisst es, Kunst zu produzieren in Zeiten von Corona? Der Film zeichnet ein sehr gegenwärtiges Bild davon, was es heisst heute Künstlerin zu sein, jenseits aller romantischen Künstlerklischees. Wiederholung vom 09.01.2022
Trinidad klingt nach Steelpan, Calypso und Karneval. Genau dort sucht Nicolas Senn nach neuen musikalischen Begegnungen. Gemeinsam mit Adrian Jaikaran und der legendären Steelband Sherzando verbindet er Schweizer Volksmusik mit den pulsierenden Rhythmen der Karibik. Zwischen Proben, Familienfesten und spontanen Sessions entstehen Freundschaften und neue Klangwelten. Beim farbenprächtigen J'Ouvert wird Nicolas schliesslich Teil des grössten Strassenfestes der Insel – und erlebt die Kraft der Musik dort, wo sie mitten aus dem Leben entsteht.
Für Verena und Jochen beginnt auf der Terrihütte ein aussergewöhnliches Abenteuer: Mitten in der laufenden Saison übernehmen sie die Verantwortung für die traditionsreiche SAC-Hütte. Nach einer kurzen Übergabe durch die Vorgänger bleibt kaum Zeit zum Durchatmen. Bereits am nächsten Tag werden die ersten Gäste erwartet. Während das neue Hüttenpaar noch nach Küchentüchern, Käsereiben und wichtigen Utensilien sucht, räumt das Team Tonnen von Vorräten ein und versucht, Ordnung ins anfängliche Chaos zu bringen. Die Herausforderung ist gross. Die Terrihütte wird während des laufenden Betriebs auch noch umgebaut, Handwerker gehen ein und aus, technische Probleme sorgen für zusätzliche Arbeit. Im Berggasthaus Tschingelhorn sorgt derweil ein heftiges Gewitter für unerwartete Schwierigkeiten. Nach einem vermuteten Blitzeinschlag fällt der Strom aus. Hüttenwart Ruedi macht sich auf die Suche nach dem Fehler. Der Weg zur Wasserturbine führt über steiles und gefährliches Gelände. Für den passionierten Tüftler beginnt eine aufwendige Fehlersuche zwischen Generator, Leitungen und Elektronik. Während seine Frau Stephanie gelassen bleibt und auf seine Fähigkeiten vertraut, versucht Ruedi hartnäckig, die Stromversorgung rechtzeitig wieder in Gang zu bringen. Auf der Motterasciohütte im Tessin läuft der Saisonstart deutlich ruhiger. Trotz guter Stimmung wird jedoch auch da deutlich, wie fordernd das Leben als Hüttenwart sein kann. Lange Arbeitstage, kurzfristige Absagen und volle Schlafsäle gehören zum Alltag. Umso wichtiger sind gemeinsame Rituale wie der tägliche Apéro mit dem Team, kurze Momente der Ruhe und das Gefühl, gemeinsam an einem Strang zu ziehen. «SRF bi de Lüt – Hüttengeschichten» begleitet Menschen, die hoch oben in den Bergen Verantwortung übernehmen, improvisieren und täglich neue Lösungen finden müssen. Die dritte Folge erzählt vom Mut zum Neustart, von technischem Erfindergeist und vom Zusammenhalt, der das Hüttenleben prägt.
Eine einzige Nacht genügt, um ein Ludwigshafener Viertel aus dem Gleichgewicht zu bringen: Nach der Sprengung eines Geldautomaten bleibt der stadtbekannte Gang-Anführer Dennis Lohberg tot zurück, während eine Geldkassette spurlos verschwindet. Für Lena Odenthal (Ulrike Folkerts) und Johanna Stern (Lisa Bitter) beginnt damit ein komplexer Fall, der sie tief in ein Milieu führt, in dem Loyalitäten, Misstrauen und Selbstjustiz den Alltag prägen. Während die Ermittlerinnen den Hintergründen des missglückten Coups nachgehen, stossen sie auf den selbsternannten Quartieraufpasser Ulf Meisner (Christian Schneeweiss), der im Viertel mehr Einfluss zu besitzen scheint als jede Polizeistreife. Doch je näher Odenthal und Stern der Wahrheit kommen, desto stärker geraten festgefahrene Machtverhältnisse ins Wanken.
Mit «I Love You, I Leave You» präsentiert Regisseur Moris Freiburghaus einen eindringlichen und persönlichen Dokumentarfilm über den Schweizer Musiker Dino Brandão. Was als Reise nach Angola beginnt, wo Brandão seinen familiären Wurzeln begegnen und Konzerte spielen möchte, entwickelt sich zu einer emotionalen Grenzerfahrung. Während der Reise gerät der Künstler in eine manische Phase, die sein Umfeld und insbesondere die langjährige Freundschaft zum Regisseur auf die Probe stellt. Nah, ungeschönt und mit grosser Sensibilität erzählt der Film von Kreativität, Identität und den Herausforderungen psychischer Gesundheit. Gleichzeitig entsteht das bewegende Portrait einer tiefen Freundschaft, die zwischen Nähe und Distanz, Fürsorge und Überforderung ihren Weg finden muss. Ein zutiefst persönlicher Dokumentarfilm über die langjährige Freundschaft des Filmemachers mit Dino Brandão, der berührt, zum Nachdenken anregt und lange nachwirkt.
Ermittlungen gegen einen über jeden Verdacht erhabenen Bürger
Drama · 1970 · -18
Résumé et détails
«Der Mörder muss ein Idiot sein», sagt der Kommissar der Römer Mordkommission zu seinem Chefinspektor (Gian Maria Volonté) mitten in der Untersuchung eines Mordtatorts zu Beginn von Elio Petris Untersuchung eines verdächtigen Bürgers. «Ja, ein Idiot», kommt die Antwort, obwohl der Polizist nicht wissen kann, dass sein selbstsicherer Vorgesetzter, der buchstäblich seinen letzten Fall vor seiner Beförderung in die Antisubversionsabteilung bearbeitet, dieser Mörder ist. Der Inspektor aber ist kein Idiot, sondern ein eitler Soziopath, der seinen Status als unantastbare Autorität unter Beweis stellen will, indem er Augusta, seine temperamentvolle Geliebte (Florinda Bolkan), beim Sex mit einem Einwegrasierer tötet und sich anschliessend selbst belastet, indem er so viele physische Beweise wie möglich hinterlässt: Fingerabdrücke, sein Schuh-Profil in der Blutlache am Boden und ein Faden seiner lavendelfarbenen Seidenkrawatte. Der Inspektor weiss, dass er damit durchkommt, weil er – wie es der Titel vorwegnimmt – ein über jeden Verdacht erhabenen Bürger ist. Der Film von Elio Petri ist dann auch mehr Parabel als realistische Erzählung, und die meisten Zuschauer und Zuschauerinnen werden schon lange vor dem Schlusszitat aus «Der Prozess» an Kafka gedacht haben. Nur dass man hier aus der Kafka entgegengesetzten Perspektive auf die Ermittlungen schaut: Aus jener der Autorität in ihrer albtraumhaftesten Form, durch die Augen eines Folterers. Morricones grossartiger Soundtrack und Florinda Bolkans erotische Präsenz sind die einzigen lichten Elemente in diesem ansonsten rabenschwarzen Thriller.
Aufgewachsen in einem armen Viertel in Miami, erlebte Carl Hart Drogenhandel, Gewalt und Kriminalität aus nächster Nähe. Als Wissenschaftler begann er später, über Drogen zu forschen, um etwas gegen die Verbreitung von Crack zu unternehmen. Dabei gelangte er immer mehr zur Überzeugung, dass nicht die Drogen das Problem sind, sondern die sozialen und wirtschaftlichen Lebensumstände der Betroffenen. Und, dass der Kampf gegen Drogen als Vorwand diente, um bestimmte Bevölkerungsgruppen zu unterdrücken. Er wandelte sich zu einem Befürworter, der heute eine Legalisierung auch harter Drogen fordert und selbst regelmässig Substanzen wie Heroin und Kokain konsumiert. Er argumentiert, dass ein Konsum ohne Abhängigkeit nicht die Ausnahme, sondern eher die Regel ist, und dass ihn Drogen zu einem besseren Menschen gemacht hätten. Olivia Röllin hakt nach, ob er die Risiken für die Gesellschaft nicht unterschätzt und ob wir durch ständige Intensivierung von Emotionen nicht verlernen, wie berauschend der Alltag ohne Verstärkung sein kann.
Trinidad klingt nach Steelpan, Calypso und Karneval. Genau dort sucht Nicolas Senn nach neuen musikalischen Begegnungen. Gemeinsam mit Adrian Jaikaran und der legendären Steelband Sherzando verbindet er Schweizer Volksmusik mit den pulsierenden Rhythmen der Karibik. Zwischen Proben, Familienfesten und spontanen Sessions entstehen Freundschaften und neue Klangwelten. Beim farbenprächtigen J'Ouvert wird Nicolas schliesslich Teil des grössten Strassenfestes der Insel – und erlebt die Kraft der Musik dort, wo sie mitten aus dem Leben entsteht.
Das Slow-TV-Format «Schweiz von oben» zeigt auf einzigartige Weise die Schönheit der Schweiz aus einer neuen Perspektive. Diese Episode zeigt eindrückliche Blicke aufs Berner Oberland. Die Zuschauenden fliegen unter anderem über Niesen und Brienzergrat nach Lauterbrunnen BE und Mürren BE. «Schweiz von oben» – eine einzigartige Reise durch die Schweiz.
Er ist der unangefochtene Hürdenkönig der Schweiz und gehört zu den spektakulärsten Athleten der nationalen Leichtathletik: Jason Joseph. Der 27-jährige Basler hält mit 13,07 Sekunden nicht nur den Schweizer Landesrekord über 110 Meter Hürden, sondern mischt auch auf der ganz grossen globalen Bühne ganz vorne mit. Spätestens seit seinem jüngsten Coup an den Leichtathletik-Europameisterschaften in Birmingham, als er sich nach einem beherzten Finalsprint die Goldmedaille umhängen durfte, ist der frischgebackene Europameister hungriger denn je, seine eigenen Grenzen zu verschieben und die magische Schallmauer von unter 13 Sekunden zu durchbrechen. Dass er ehrgeizig ist, beweist er auch im «Samschtig-Jass». Noch vor wenigen Wochen nahm er zum ersten Mal die Jasskarten in die Hand und will nun auch am berühmtesten Jasstisch der Schweiz die Hürde «Differenzler» überspringen und den Jasspokal in die Höhe stemmen. Ob ihm dieser Coup gelingt? Unterstützung erhält der Neojasser vom «singenden Schlagzeuger» Nickless, der den Leichtathletikprofi mit seinen kraftvollen Beats zu Höchstleistungen trimmt. Im Bürgenstock Resort Lake Lucerne darf sich die Jass-Schweiz auf seinen neusten Hit freuen.